Apparationskurs
Stunde 1
Geschichte, Theorie und Grundlagen der Materie
Da Apparieren hauptsächlich mit dem „durchbrechen der Materie“ zu tun hat, ist es notwendig das wichtigste über sie zu wissen.
Zu beginn ein wenig Theorie.
Der Mesmerismus:
Der Mesmerismus basiert auf der Annahme einer universell vorhandenen Lebensenergie, die den gesamten Kosmos durchdringt und die Menschen sowohl mit der Erde und den Gestirnen als auch mit anderen Menschen verbindet.
Fluidum:
Unter Fluidum, auch die Lebensenergie genannt, verstanden die Mesmerismen des 18. und 19. Jahrhunderts die so genannte feinstoffliche Kraft, welche für die Gesundheit des Menschen essenziell, wichtig sei. Das Fluidum ist stark verwandt mit dem Konzept des Äthers sowie des indischen Akaschas, welches im Zeitalter der Spätaufklärung ebenso wie chinesische Konzepte des Qi bereits bekannt war.
Das Fluidum ähnelt zudem den heutigen esoterischen und parawissenschaftlichen Auffassungen des geistigen Heilens. Es ähnelt aber auch den Konzepten rund um Tachyonen, Skalarwellen und Orgon.
Bei Aristoteles steht die Materie in Wechselbeziehung zur Form als prima materia – der ewige, unbestimmte Urstoff, der aller Bewegung zugrunde liegt.
Für Platin stammt alle Materie direkt von Gott (Emanation des Einen). Die Scholastiker griffen den aristotelischen Begriff der Materie wieder auf und unterschieden zwischen der materia prima als dem gemeinsamen Urstoff aller Körper und der materia secunda, dem Stoff des konkreten Einzeldinges. Im Idealismus bestritten einige Philosophen, dass die Materie unabhängig vom Bewusstsein existiere. In der Neuzeit wurde der Begriff immer mehr zum Gegenstand der Naturwissenschaften.
Hausaufgaben:
- Versuche herauszufinden, wer der „Gründer“ des Mesmerismus war, und wie er auf die Theorie des Fluidums kam.
Zusatzaufgabe (gibt extra Punkte)
- Wie ist deine persönliche Meinung über die Materie?