Gedanka vo Derhääme

Aus em Glootzer Ländla viel berechta
kennt ma on etliches bedechta.
Woos datt derhääm bei ons geschaah,
monch Gudes - Andres wa zo saahn.
Ols Säugling einst ma ons erbleckt
Gott dankte, olle wann begleckt.
War ma amol am bessla krank
on hotte Angst, oft stundalang.
Der Herrgot uns gesond gemacht
ma dankte, hoot ganz lieb gelacht.
Jetz ist ma gruus, viel muus erlaaba
ei guuda wie ein biesa Taga.
Sei unbesorgt on denk derbei:
Ei hundert Jaahrn ist olles verbei!

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Das Leben

1)  Man wird so langsam älter,

auch langsam neigt sich der Tag.

Die Liebe wird nicht kälter,

man lieb sich im Alter auch hat.

 

2)  Darum nein, niemals verzage,

wenn Schmerzen zeigen sich an,

denk an vergangene Zeiten – Tage

als einst noch die Jugend bestand.

 

3) So wollen wir die Zeiten nehmen,

die der Herrgott uns überreicht

und danken für das ganze Leben,

das Geschenk für den ganzen Lebensbereich.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Doos Peschla

Derhääm a Peschla, datt waarsch schiien!
Do nei toot mer asu ganne giehn.
Viel Bääme - Sträucher wann zu saahn
a Riehe - Hoosa viel, on dann?
Aach Pelze - Beern kunnt ma erblecka
Holz loog do rem, ei gruussa Stecka.
Ma denkt o doos on jeens zoreck
wu Liebe is, Freundschaft on Gleck.
Die Loft war gutt ferr olle Leut'
Ferr gestan DIE, on färr DIE heut
Wie schien best Du mei Glootzer Land
Em Herze best mett ons verwandt.

 

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Bitte und Danke

Lieber Vater unser in dem heiligen Himmel,

blick zu uns nieder im Namen Jesu Christ,

so viele liegen schwach und krank darnieder,

kein Helfer bei den Lieben allen ist.

 

Laß alle diese doch recht bald gesunden,

viele sehnen sich nach Deiner himmlisch‘ Kraft,

laß Deinen Heiltrank zum Gesunden munden,

in allen Deine Liebe Gutes schafft.

 

Vater, wir wollen Dir doch alle Zeit gehören,

ganz nah bei Dir möchten wir so gern sein,

Deine Engel mögen führen, leiten, und belehren,

von allen Lasten dieser Erde mach uns rein.

 

Unser Leben legen wir in Deine göttlich‘ Hände,

und bitten Dich im Namen Jesu Christ,

daß unser Leben sich für immer zu dir wende,

mit unserm Du* in Liebe ganz vereinet ist.

(*Dual)

 

Wir danken Dir für diese großen Gaben,

die Du uns so reichlich hast erteilt,

so wollen wir uns an Dein‘ Geschenken laben,

um mit Dir, oh Vater, sind ewiglichst vereint.

 

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Glootzer Ländla

Mir denka oft, wie schien's doch war
eim Glootzer Ländla, doos is klaar.
Mir mußta ons vo Dir dann trenna
Do toot mer a sehr techtig flenna.

Datt, wu amol onsre Wiege stond
doos Herze war damals sehr wond
Jetzt hoon mehr hier ons eigelabt.
Der Herrgott ons die Kraft viel gab.

O Dich Heemte denk mehr oft zureck
Du warst - best onser Herzensteck.

 

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Der Schle-zer*

Ju, hier eim schiena Pfälzer Land

ei ganz Europa wohlbekannt

ist datt, ei Weiserem om Berg,

der Parr giet met de(r) Peif ei de Kärch.

 

O(n) der Kanzelwand die Peif gehänkt,

a Glasla Wein werd eigeschenkt.

Nun, Voter, Prost – Herr Jesu Christ,

der Wein vo Euch geheiligt is(t).

 

S’erscht Wonder gewerkt vo Jesu Christ,

aus Wosser Wein geworn doch is(t).

Heut braucht Er’s nee, doos ist ganz klar,

weil dodervo genug is(t) da.

 

Man nimmt gern a en Schluck zur Brust,

woos gut ist fer die Lebenslust

fer doos geistig on doos irdisch Leben

woos ons der Herrgott hot gegeben.

 

Der Parr verkündt doos göttlich Wort,

on weiset hie zo onserm Gott.

Met Lieb on Freud Gott stets begegnen,

Gott wird ons halfa, heila, segnen.

 

Drem uff, mir olle sein bereit,

hoon fer Gott, Jesus a bissla Zeit

schlissa S(i)e ei onser Herze ei(n),

geholfa werd bei Not on Pein.

 

Eim Gebat ma lodet Gott lieb ein,

zugegen mög er bei ons sein.

Auch Christus bittet man lieb, sehr,

er mog doch komma zu ons her.

 

Dremm well’mer bitta, ehr’n on bata,

ei Christi Fußstapfen trata,

wegweisend doos fer olle is(t),

fer a Heemgang zu Gott, Jesu Christ.

 

Der Mensch soll hier auf dieser Erden

recht froh sein, a bei monch Beschwerden,

wenn’s a(ch) amol viel Kummer macht,

mit Humor ma emmer herzlich lacht.

 

Fer ons olle is doch werklich schön,

das göttlich Wort  freudig zu hör’n

gestärkt die Seel‘  mit himmlisch Gaben

der Gesundheit, Glück und Segen. Amen.

 

PS:  Die Palz on Schlesien, `s is bekannt,

        die zwee ganz klar sein doch verwandt,

        Beim Schlesier im Wortende „A“,

        und bei der Pfalz mit „E“, dos ist klar.

 

*Schlezer:  Abkürzung von Schlesier und Pfälzer

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Die Bloobeern

'S war doch gutt, on a sehr schien
derhääme kunda ei die Bloobeern giehn.
Mir toota pflocka, doos ist klaar
bis doos Emmala ganz vuul dann waar.

Mir hoon a woos eis Maul gestackt
ons hoon die Beere gutt geschmackt.
Woos toot die Mutter derhääm macha?
En Bloobeerkucha toot se backa!

Sehr hoon mehr ons a noch gefräät,
die Mutter zo uns dann gesäät:
Do naamt Euch doch a Strääfla weg
ich glääbe ach a gutt Euch schmeckt.

Doos war ne Zeit em Glootzer Land
ons olla ist doos sehr bekannt:
Och, käänts doch wieder asu sein!
Derhääme kände sein on blein.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Du Grafschafter Bote

Du Bote aus der Grofschoft Glotz

ferr ons best Du a gutes Omen

aus der Heemte viel zo laasa hoot´s

mir tun Dich herzlich loben.

 

Geruft vo Dir, aus Nah on Fern

ruffst: guckt nei ei mich, tut laasa.

Mir hoon Dich lieb, Du best a Stern

mir wann Dich ne vergassa,

zo laasa ferr ons is doch schien

met a Gedanka kenna ei die Heemte giehn.

 

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Heimatferne

Häämte, liegst ei weiter Ferne,
onser schienes, schienes Glootzer Land,
die Bäder, on die gruußa Barge,
on m Wenter kunda Schlieta fah´n.
On die Jugendzeit, die schiene,
die schon lange is verbei.
Zom Tanz hott mer ene flotte Biene,
on zom heemgien, ober nischt wetter sähn, zwe, on a drei.
Oh ju, mir wan doch doomols a werklich sehr glecklich,
und ich wees heut noch ganz genau, ja ja –
es war uba ei dam schiene Renerzkrone,
ach! War doss schien.
Wo ich kenna lernt meine Frau.
Es goob schiene, on a biese Zeita
Werklich, es war a sehr schwer,
on ich koons heute noch ne ganz begreifa,
hä! Wu ich mußt zom Militär.
Ols Soldat em Feindeslande, kämpfta fär dos Vaterland,
weit weg vo dam Glootzer Lande,
ich wär om liebsta heemgerannt.
Heemgerannt wär ich asu ganne
Ei die schiene Groofschoft Glootz,
aber es gieht ne, weil doch heut on manne
die Groofschoft eben der Pole hoot.
Ne neue Heemte hoon mehr ju gefonda,
die a sehr sehr schiene Reize hoot.
Ober ich muß emmer wieder bekenna,
wie koons andersch sein?
Em ollerschiennsta ist on bleibt die Groofschoft Glootz!

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Du Heemte

Mir mußta domools vo Dir giehn,

lieb Heemte, doos war ga ne schien.

Doos Schecksal hoot`s asu gemacht,

ma traurich war, on wurd bewacht.

 

Kaum etwos durfte ma metnaama

olls wulda die vo ons behaala.

Ma scheckte ons noch doo on datt,

die freeta sich, mir mußta fatt.

 

Ma sool ne dauernd klään on flenna,

es lesst sich doch a neschte ändan.

Doos Schecksal nahma, woos es brengt,

a wenn ma mutlos is, beengt.

 

Viel denke on ne andre Zeit,

a wenn der Weg dat hie is weit.

Denkt drieber noch, ma ist besonna,

wie man kennt ei a Himmel komma.

 

Lieb Herrgoot, Du, gieb ons die Kraft,

ma off der Arde olles schafft.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Der Rockagang!

1) Ich wees noch, ich waar a jong Perschla,
ei der Stube a gruußer Waabstuhl stand,
on zengstrem oa Spul, on Spennaradlan,
die Nockwann soossa beim Rockagang.

2) Es waar doch werklich schien gemietlich,
es wurd gearbt, erzahlt, gelacht,
wie waar doch domols alles friedlich,
ma hoot gebatt, on en Wetz gemacht.

3) Ju, ju, ju, ju, asu warsch gestan,
´s war werklich wie am Paradies,
met Eldan, Freunden on Geschwestan,
mer hotta ons olle asu lieb.

4) On heut versträät ei olle Wende,
der ähne hier, on der andre datt,
wenn ma ock mächt on wenn ma kände,
viel ginga wieder vo do fott.

5) Was watt ock manne eindlich komma,
ei der Heemte wärsch doch asu schien.
On kenda met a Enkelkendan,
wie´s domals war, zom Rocka giehn.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Zwiegespräch ...     Thema: Onsre Heemte

Anton: Du Heemte wascht doch wunderschien!

            Mächta ganne wieder bei Dir eiziehn.

 

Bruno: `S gieht ne, weil doch noch heut on manne

             viel Fremde wo(h)nn ei onserm Lande.

 

Anton: Mir denka oft o Dich zoreck!

            Du Heemte, onser Lebensgleck.

 

Bruno: Ei Gedanka kenna bei Dir sein,

            asu keern mer ganne bei Dir ein.

 

Anton: Viel sein vo ons zo Dir gekomma

Bruno:  a monche wann ziemlich benomma

 

Anton: ma nischt erlaaba, kunda saahn

            vo  daam, wie`s domols asu war.

 

            Doos Schicksal ist fer ons bestemmt

            woos ons a oft sehr traurich stemmt.

 

Bruno: Dich, Heemte,  wann mer nie vergassa

            mir wann a niemols Andre hassa.

 

Anton: Zo ollem Herrgoot gib ons Kraft

 

Bruno: ma ei onserm Laaba olles schafft.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Strääßelkucha-Lied

1 . West er noch, bei ons derhääme,
gob´s en Kucha wunderschien,
gruuße Strääßelklumpa droffe,
´s Wosser bliem eim Maule stiehn.

Refrain: Denn Glootzer Strääßelkucha ist der beste
Kucha off der ganza Welt
färr a Strääfla Strääßelkucha
ga ich ha mei ollerletztes Geld.

2 . Käährt amol heute oder manne
a Glootzer bei mir ei,
bei ´nem Bier on guuda Korne,
lood ich a zom Kucha ei.

Refrain: Denn Glootzer Strääßelkucha ist der beste ...

3. Die Heemte hoon so ons genomma,
oober ne onser Rezept
vo daam guuda Strääßelkuche
da ons emmer, emmer schmeckt.

Refrain: Denn Glootzer Strääßelkucha ist der beste ...

4. On wenn ich selde amol starba,
mir da letzta Wonsch erfellt,
a guudes Strääfla Strääßelkucha
off doos offne Groob dann stellt.

Refrain: Denn Glootzer Strääßelkucha ist der beste ...

5. Dann will ich traurig Obschied nahma,
vo der Grofschoft Glootz
met dam guuda Strääßelkucha
kloppa leis os Himmeltor.

Refrain: Denn Glootzer Strääßelkucha ist der beste ...

6. On will dann uba ei dam Himmel
rufa: Petrus, ich bin doo,
mit dam guuda Strääßelkucha
aus onser schiene Grofschoft Glootz.

Refrain: Denn Glootzer Strääßelkucha ist der beste ...

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Weihnacht

Die Weihnachtszeit ist wieder da,

Gott – Jesus sind bei uns ganz nah.

Christus, der Herr, für uns geboren,

für all uns Menschen auserkoren.

 

Liegt in dem Krippelein so klein,

so unbefleckt, so heilig – rein,

wurd Mensch so wie wir alle sind,

macht rein uns von der großen Sünd‘.

 

Wir danken dir Gott, Jesu Christ,

für Rettung, die für alle ist,

stets danken wir, ganz herzlich, schön,

die Freud ganz groß beim Wiedersehn.

 

Melodie: Vom Himmel hoch

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Weihnachtsglocken

Weihnachtsglocka

Auf Hochdeutsch:

Im Mundart:

Weihnachtsglocken

Weihnachtsglocka

Herzenszeit - Weihnachtszeit, Jesus ist kommen
zu uns auf Erden, kehrt ganz bei uns ein.
Wir singen und spielen: Ein Ros' ist entsprungen,
die Glocken, sie klingen so hell und so rein.

's ist Weihnachta, Herzenszeit, Jesus is komma
zu ons of die Arde, kehrt ganz bei ons ei!
Mir senga on spiela: Ein Ros' is entspronga.
Die Glocka, die klenga asu fein on ganz rein.

Die Glocken erklingen mit himmlischem Schalle,
das Jesuskind wird uns von Gott hergesandt,
Herr Jesus geboren für Menschen uns alle,
gekommen aus Gottes hochheiligem Land.

Die Glocka, die hört ma mem himmlischa Schalle,
dos Jesuskend wurd' ons vom Herrgott gesandt.
On Jesus geboorn fer Menscha ons olle
Gekomma aus 'm göttlicha Heimatland.

Als Retter kamst Jesus, geboren zu lehren,
zu retten die Menschheit von Sünden so groß,
im Namen des Vaters, wir danken, dich ehren,
unser Leben liegt in Dein' und des Vaters Schoß.

Ols Retter koomst Jesus, geboom ons belehm
on retta ons Menscha vo a Senda asu gruuss.
Em Noma vom Voter, mir danka, dich ehr'n
Onser Laaba is ei demm on des Voters Schoos.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Vertraue  auf  Gott!

1)  Vertraue auf Gott, er wird Dich führen,

      vertraue auf ihn, er steht Dir bei,

      bei all dem großen schweren Prüfen,

      er wird stets immer bei Dir sein.

 

2)  Gott wird Dich nimmermehr verlassen,

      Du bist bei ihm und er bei Dir,

      Du wirst geliebt, keiner wird Dich hassen

      Wo es auch sein mag, da und hier.

 

3)   Die große Last wird Dir genommen,

      die Du jetzt zu ertragen hast,

      zu Dir wird Freud und Heil bald kommen,

      Du bist befreit von geist’ger Last.

 

4)   Durch Gottes Wort wirst Du erfahren

      sein Liebe, Glück, Barmherzigkeit,

      das geistig Gut sollst Du bewahren,

      heut und in alle Ewigkeit.

 

5)   Dir wünschen wir für alle Zeiten,

      die Liebe Gottes, Jesu Christ,

      sein Engel mögen Dich begleiten,

      bis hin zu dem Ziel, was Himmel ist.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Die Tonnabratlan

Bei ohns derhääm ei der Grofschoft Glotz,
wie worsch doch datte asu schien,
on nergens etwos schinnres goobs,
ols em Wenter off die Barche giehn.

Ols Jenglan, wie mer domols wann,
die Tonnabratlan o a Fissa,
da Barg drieber nonder, on dann,
toots ons monchmal ganz techtich schissa.

Glei stond mehr wieder of a Benn,
ober Flecke goobs ei rut on blo,
mer tota ober ganne flenn,
glei nuff of a Barg, on wieder ro.

On emol warsch, das war ne schien,
da Barg viel steiler, miß er wessa,
beim sterza toots em Hindan brien,
die Jacke on Hoosa wann zerressa.

Doos Herz mir ei die Hoosa fiel,
wie mich die Mutter toot erblecka,
mich zweemol tot übersch Knie leen,
a die Tonnabratlan wann eistecka.

Die Hiebe hott ich schnell vergasse,
mir Perschlan wann ne zimperlich,
heut tet mesch wieder asu macha,
gäb ons der Herr die Heemte zoreck.

Do well mehr onson Herrgott bitta,
loos ons zureck zor Heemte fahn,
gar vieles honn mer schon erlitta,
loos ons die Grofschoft wieder sahn.

On selda mir daas ne erlaba,
die Heemte nemme wieder sahn,
do gib a Nochkomma die Gnade,
loos olle wieder hämwärts fahrn.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Schlesierland – Heimatland!

Oh, Du mein Schlesierland, oh, Du mein Heimatland,

wie bist Du schön, wie bist Du schön.

Oh, Du mein Schlesierland, oh, Du mein Heimatland,

wann werden wir dich wiedersehen?

Die blauen Berge, die grünen Täler, das goldene Korn

Zur Erntezeit, der Duft der Linden, rauschende Wälder,

die Schneekoppe im Winterkleid.

Oh, Du mein Schlesierland, oh, Du mein Heimatland,

wie bist Du schön, wie bist Du schön.

 

Oh, Du mein Schlesierland, oh, Du mein Heimatland,

Du alter Berggeist Rübezahl, oh, Du mein Schlesierland,

oh, Du mein Heimatland, wir grüßen Dich viele

tausendmal, mit deinen Sagen, mit Deinen

Märchen, Erinnerungen der Kinderzeit, die

Muttersprach, das Haus der Väter, wie liegst Du

Weit, so weit, so weit.

Oh, Du mein Schlesierland, oh, Du mein Heimatland,

wie bist Du schön, wie bist du schön.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Der Fischerjunge

Ich bin a Fischerjonge,
zieh aus ei oller Frieh,
on gieh zua klara Bache,
on schau a Fischlan zu.

Refrain: Ju, doos war halt domols asu
ei onserer aala Heimat em Rückersch.
On weßt ´r noch?
Onda ei der Baache,
do hoon mehr Schetza gebaut,
on sein mit der Boodewonne rimgepaddelt.

Ju, dos war halt domols asu.

Ich zieh mit meina Fischlan
jahraus on a jahrein
bei Reen on a bei Sonnaschein
on wenn die Sonne lacht.

Dat onda o dam Wosser,
dat stieht a kleenes Haus
dat wohnt a schwarz-braunes Madla,
dos guckte emmer zom Fanster raus.

Dos war onse Jugendzeit
die schon lange ist verbei,
ober wie ganne denk mehr dodro zorück. Ajuh.

Dos kleene schwarze Madla
vergaß ich nimmermehr
die hot mer die Treue versprocha
ei eener Sturmesnacht. Hajuh.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Schlesisches Heimatlied

Gar nicht weit im deutschen Lande

liegt das schöne Schlesierland

deutsche Bäder am Neiße-Strande

Schlesien mein Heimatland.

 

Jahrelang sind wir vertrieben,

alte Heimat , schöner Ort,

werden wir Dich wiedersehen?

Ach, ich ging noch heute fort.

 

Deutsche Wälder, grüne Tannen

in des Berges luftigen Höhen,

als wir zogen einst von dannen,

Heimat, ach, wie bist Du schön.

 

Jugendzeit, Du ziehst vorüber,

Du kehrst nimmer mehr zurück,

Erinnerungen sind geblieben

An das schöne Heimatglück.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

Glotzer Ruse

Schiene Heemde, Schlesier Land,
Glotzer Ruse eim Glotzer Land,
blieh´st ei a Barga,
ei Flur oun eim Hain.
Ach, kennt ich wieder, bei Dir
Glotzer Ruse, sein.

Refrain: Ach, kennt ich wieder, bei Dir
Glotzer Ruse, sein.

Blume der Barge
blieh´st a su stolz und schien,
ach, kennt´ ich doch baale
wieder ei die Heemde gieh´n.
Schien war´n die Tage,
vuller Heimatglück.
Ach, gibb uns doch, Voter im Himmel,
die Glotzer Ruse ons zurück,

Refrain: Ach, gibb uns doch, Voter im Himmel,
die Glotzer Ruse ons zurück,

            

 

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Meine Heimat

1. Der Diamant auf dieser Erden,
bist Du, mein liebes Glatzer Land,
mit Deinen schönen hohen Bergen,
den Bädern und dem Oderstrand.

2. Im luftigen Riesengebirge,
einst wohnte unser Rübezahl,
mit seinen lieben kleinen Zwergen,
der viele waren´s an der Zahl.

3. Wir mußten Heimat, Dich verlassen ,
Fremde kamen in unser Land,
nie werden wir die Fremden hassen,
Schlesien, bist – bleibst unser Vaterland.

 

zum Seitenanfang

zur Startseite

 

 

Meine liebe Bass-Tuba!

1. Du Tuba-Bass bist mein   Vergnügen

Zu blasen, sich die Balken biegen,

wie Solo-Lieder und Tonleiter.

Klingt durch Dich - Tuba – schön, lieb, heiter.

Bum – Bum – Bum

 

2. Beim Klingen über Berg – Tal – Höh’n,

Nichts könnte klingen, besser – schön,

Dem Blasen im Posaunenchor,

Klingt lieblich in ein jedem Ohr.

Bum – Bum – Bum

 

3. Du Bass, Du bist ein Meisterstück,

mit vielen Tasten, ganz entrückt