4.

„He Cherry, was ist das hier eigentlich? Ein schlechter Traum, oder was?„

 

Sie sah sich ängstlich um, bevor Sie mir leise eine Antwort gab.

 

„Dann dauert mein Traum schon über 2 Jahre. Und ich glaube das er noch einige davon dauern wird.„

 

„Aber das kann doch nicht sein. Was bezwecken die eigentlich damit?„, fragte ich erneut.

 

„Tom und Henry lieben es Frauen total zu kontrollieren. Anfangs haben die beiden sich Frauen gesucht und Sie dafür bezahlt. Aber irgendwann verloren Sie den „KICK„ an der Sache. Für Sie ist es das schönste, wenn Sie eine Frau gegen deren Willen kontrollieren können. Ich war eine der ersten, dieser unfreiwilligen Kontrolle. Bei Henry und auch bei Tom im Haus gibt es mittlerweile nur noch Mädchen die nicht freiwillig hier sind. Und an ein entkommen ist nicht zu denken. Die beiden haben Ihre Anwesen gesichert wie eine Bank. Und wenn einmal Gäste kommen dann sind es Eingeweihte die der gleichen Perversion nachgehen. Aber das wirst Du alles noch kennen lernen.„

 

„Und Du, Cherry, steckst schon 2 Jahre in diesen Fesseln?„

 

„Nein nicht alles was ich derzeit trage, ist permanent an mir. Das einzige was ich noch nie abgenommen bekommen habe, ist dieser verfluchte Keuschheitsgürtel. Aber das reicht auch, um uns gefügig zu machen. Sie können damit alles machen, uns bestrafen und auch belobigen.„

 

„Und wie kamst Du hierher?„, bohrte ich weiter.

 

„Das ist schnell erzählt.„, begann Cherry. „Ich lernte Tom in einer Discothek in London kennen. Wir hatten eine aufregende Nacht. Du weißt was ich meine. Als ich am anderen Morgen wieder richtig aufwachte, trug ich diesen Gürtel. Auf meinem Nachtschrank lag ein Zettel, dem zu entnehmen war das, wenn ich diesen Gürtel wieder los werden will, ich zu Tom kommen müsste. Da ich mich schämte damit zur Polizei zu gehen und meine eigenen Versuche den Gürtel los zu werden alle fehl schlugen, fuhr ich nach 2 Tagen zu der Adresse. Und seit diesem Tag bin ich seine Gefangene, mehr oder weniger. Zuerst war es wie bei Dir nur der Gürtel und die anderen Kleinigkeiten, mit denen ich gefesselt wurde. Dann aber wurde es immer mehr und vor allem immer extremer. Die beiden entwickeln in Ihrer Freizeit immer neuere Folterinstrumente. Sie haben das Geld dazu, die neueste Technik und die neuesten Materialien zu verwenden. Ich denke das alles wirst Du aber später selber herausfinden.„

 

Immer wieder schaute Sie verstohlen zum Eingang. Aber da tat sich nichts.

 

„So wie Du mich jetzt hier sehen kannst, laufe ich schon über eine Woche herum. Ich schlafe sogar mit diesem Zeug am Körper. Meine Beine und Füße in den Metallstiefeln kann ich schon kaum noch spüren.„

 

„Und was ist wenn Du mal Krank bist, oder Dich irgendwie verletzt?„, fragte ich besorgt.

 

„Da passt Tom sehr auf, dass nichts passiert. Und wenn dann gibt es einen Arzt der mit dieser Geschichte vertraut ist. Dieser macht übrigens auch die Piercings und setzt die Ringe ein. Also wenn Du damit irgendeine Hoffnung verbindest, dann vergiss sie schnell wieder.

Übrigens SEX betrachten die beiden als Belohnung.„

 

„Sag bloß, Du hast mit diesem Tom SEX?„

 

„Ja, und das genieße ich sogar!„

 

Ungläubig schaute ich Sie an. In Ihrem Gesicht bildete sich sogar ein verschmitztes Lächeln.

 

„Wenn Du tagelang mit diesem Lümmel in Dir herumläufst, und dieser Dich immer nur bis kurz vor den Orgasmus bringt, ist es etwas sehr schönes wenn Du dann wirklich einmal einen bekommst.„

 

„Das wird bei mir nicht passieren!„, sagte ich bestimmend.

 

„Genauso habe ich auch einmal gedacht. Wir werden uns später sprechen.„

 

„Ich werde auch nicht zulassen, dass er mir weitere Metallteile anlegen wird!„

 

„Auch darüber werden wir später noch einmal sprechen.„, sagte Sie mit einem lächeln.

 

Ich konnte einfach nicht glauben was Cherry da von sich gab.

Plötzlich entschwand der entspannte Ausdruck auf Ihrem Gesicht. Ich drehte mich um, in Richtung Tür. Der Lord und Tom kamen gemächlich an den Tisch heran.

 

„Und habt Ihr Euch gut unterhalten?„, fragte der Lord.

„Cherry es wird Zeit für uns!„, meinte Tom.

 

Cherry erhob sich langsam von Ihrem Platz und trippelte zu Tom. Dann übergab Sie Ihm die Kette, an der er Sie in den Salon gezogen hatte. Brav stellte Sie sich dann neben Ihn, und schien darauf zu warten dass sie gehen würden.

Es gab dann eine allgemeine Verabschiedung, woraufhin Cherry und Tom sich anschickten den Salon zu Verlassen.

 

„Kommst Du noch!„, rief Tom dem Lord zu.

 

„Ach ja, das Packet. Ich komme Tom.„, erwiderte der Lord.

„Ich bin gleich wieder hier!„, sagte er mir zugewandt.

 

Als er verschwunden war versuchte ich an der Kette zu ziehen. Aber wie ich es schon geahnt hatte, war das von Erfolglosigkeit gekrönt. Die Kette war fest im Boden Verankert und rührte sich keinen Millimeter. Mir blieb nichts weiter übrig als auf seine Rückkehr zu warten.

Es dauerte auch nicht lange und der Lord war wieder im Salon.

Er wollte dann meine Handgelenke wieder mit dem Gürtel verbinden, aber ich setzte zur Gegenwehr an. Was ich davon hatte, war ein starker elektrischer Schlag von meinem Halsband und auch von dem Lümmel in mir.

Ich ließ ab und er fixierte meine Handgelenke wieder am Gürtel. Dann hob er das Kleid nach oben und löste die Kette von dem Keuschheitsgürtel.

 

„Ich bringe Dich nun auf Dein Zimmer!„

 

Langsam ging es wieder nach Oben, wo er mich wieder in dem Raum allein ließ.

Der Rest des Tages verlief ohne weitere Ereignisse. Ich war in meinem Zimmer und versuchte es mir so gemütlich wie nur möglich zu Machen. Aber es sollte nicht so gemütlich werden, wie ich es wollte. Schon nach einiger Zeit begannen meine Arme, die noch immer am Taillenband des Gürtels befestigt waren zu Schmerzen. Die ständig angewinkelte Haltung dieser, machte mir sehr zu schaffen. Erlöst wurde ich davon erst am Abend, als das Mädchen mit dem Servierwagen mir das Abendessen brachte. Mit Ihr erschien der Lord und befreite meine Arme vom Taillenband. Und auch das Gummikleid konnte ich endlich wieder ablegen.

Bis auf meine Metallteile war ich nun Nackt. Er stellte den Teller mit den Speisen auf dem Tisch ab, und wünschte mir beim verlassen des Zimmers noch eine gute Nacht.

Nicht einmal von den Metallschuhen hatte er mich befreit. Es blieb mir nach dem essen und der Abendtoilette nichts weiter übrig als mit Schuhen in mein Latexbett zu steigen.

Es dauerte auch nicht sehr lang und ich war eingeschlafen.

 

Aber der Morgen sollte erneut eine Überraschung für mich bereit halten.

 

 

 

 

 

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