zotto


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

zotto

Zotto (auch: Zoto, Zottone, Zotone) († Frühjahr 591 in Benevent), war in den Jahren 571-591 Herzog von Benevent.

Die Langobarden drangen um 570, von Norden kommend, auch in Mittel-Italien ein und drängten dabei die Byzantiner auf deren befestigte Plätze an der Küste zurück. Zu größeren Schlachten kam es nicht, vielmehr erfolgte eine Durchdringung des Landes durch so genannte farae, größere wandernde Verbände von Langobarden, die zugleich Siedler und bewaffnete Truppe waren und jeweils unter der Führung eines Anführers standen, der nach vollendeter Landnahme zum Herzog des jeweils besetzten Territoriums wurde. Für die nach Süden vordringenden Langobarden übernahm Zotto diese Rolle, der zunächst noch unter der formalen Oberhoheit der ersten beiden Langobardenkönige Alboin und Cleph stand, während des zehnjährigen königslosen Interregnums, das auf den Tod Clephs folgte (574-584) aber völlig souverän regierte. Verlag Traugott Bautz.

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