Oberbilker SV 1960

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12. Jul 07

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Spielberichte 2.Mannschaft

4.Runde: SG Benrath III - SV Oberbilk II 1,5:4,5

Hallo - Bewunderer des schlechten Schachs,

am Sonntag sind wir tatsächlich gegen Dr. Klibanovs Kampfmäuse angetreten, und weil wir mal wieder Glück hatten, gibts als Opfergabe von mir diesen kurzen Bericht. :-)   Nachdem ich meine Partie gegen SFD 5 wegen Zeitnot verloren hatte, habe ich mich entschlossen, nur noch selten meine Runden zu drehen. War also die meiste Zeit am Brett. Hab allso nicht viel mitbekommen und trotzdem nach ca. 20 Zügen schon 100 Minuten verbraucht.
Ich hoffe, es ist niemand nach Benrath gekommen, denn wir waren um 13 Uhr schon wieder weg. :-D
Gegen 12 oder 12:15 verließen uns schon die ersten 4 tapferen Krieger (nur noch Detlef kämpfte wacker an meiner Seite); doch, wie sich vermuten läßt, hatten die gar nicht alle gewonnen ...
Wir müssen deshalb bis zur Analyse warten, um zu sehen, wer wo gegurgt hat. Obwohl ich die meiste Zeit am Brett war, ist mir nicht alles entgangen. Insbesondere ist mir der hohe Geräuschepegel aufgefallen, der von der undisziplinierten Benrather Truppe ausging. Delefs Gegner musste ich sogar 2 mal ermahnen, weil er anfing, vor sich hinzusummen. Mein Gegner flegelte vor mir rum und gähnte, dass man glauben könnte, er fiele gleich vom Stuhl ... doch den hab ich anders geweckt. :-D   
Nach dem 20. Zug hab ich dann angefangen, mit ihm zu blitzen und im 26. Zug fragte er mich, ob er etwa grad ne Figur verloren hat ...
Taufik hatte als erster seinen Gegner (wieder mal) souverän zur Strecke gebracht. Das kam so überraschend, dass ich das Ende gar nicht gesehen habe.
Unser lieber Detlef hat mir mal wieder gut gefallen ... er saß mal wieder die meiste Zeit am Brett und musste nicht nach jedem Zug ne Zigarette rauchen. Unter den Vorraussetzungen hatte er auch kein Problem, den Gewinnweg zu finden.
Berd mochte seine Partie und seinen Gegner ... die zwei hatten viel Spaß ... und haben sich den Punkt geteil.
Popov kämpfte gegen Popov :-D  und Popov gewann. Eine schöne ruhige Partie ... beide sehr konzentriert. Alexander durfte zeigen, das er mit König und Turm mattsetzen kann.
Herbert wurde auch vom Turm mattgesetzt ... schade.
Insgesamt habe ich 3 Mattstellungen gesehen; 2 der Deliquenten waren ganz erstaunt, dass sie nicht mehr ziehen konnten. :-D

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5.Runde: SV Oberbilk II - TuS Nord IV 3,5:2,5


Der Webmaster vor Ort:
Mit einigermaßen schlechtem Gewissen traf ich erst um kurz nach 11 Uhr im Spiellokal ein. Entsprechend groß war die Gefahr, alles Wesentliche bereits verpaßt zu haben. Doch diesmal stand es erst 1-0! Mannschaftsführer Michael Schlüter hatte den gegnerischen Zusammenbruch durch Damengewinn extrem beschleunigt.

Da Detlef Schiek wegen eines "mittelschweren Besäufnisses " (so berichtete mir jedenfalls Bernd) verhindert war, und Klaus auch nicht zur Verfügung stand, kratzte Michael folgendes Team zusammen: 1.Taufik, 2.Michael, 3.Bernd., 4.Heribert, 5.Sascha und als Debütant 6.Guido. 

Die Strategie für den Kampf sollte sein: Brett 1 bis 3 gewinnen, und irgendwo kommt dann noch ein halber Punkt her. Fast genauso ist es dann auch gelaufen.

Als ich ankam, sah es in den noch laufenden Partien so aus:

Taufik: Mehrbauer, aber wohl nicht einfach zu verwerten.

Bernd: Technische Gewinnstellung (schlechter gegnerischer Läufer und eine Handvoll Bauernschwächen)

Heribert: Mehrfigur, aber Initiative der Gegnerin (Die Mehrfigur erhielt er, indem er in einem Spanier im 5.Zug Lxc6 spielte und die Gegnerin einfach nicht zurückschlug ?!?!?)

Sascha: Solider Minusturm.

Guido: Mehrbauer, aber starker gegnerischer Angriff.


Als erster mußte Sascha die Waffen strecken, bzw. er wurde mattgesetzt. Keine Katastrophe, mit bisher 2 aus 3 hat er prima gescort.

Dann brachte Bernd uns erneut in Führung. Nach systematischer Belagerung der weißen Schwächen fiel der erste Bauer, und bevor er noch den zweiten erobern konnte, gab sein Gegner sichtlich beeindruckt auf. Diese Partie hätte ich auch nicht besser spielen können, und das anschließende Pils war hochverdient.

Nachdem Guido die Chance verpaßt hatte, wenigstens ein schlechtes Endspiel zu erreichen, schlug der gegnerische Angriff brutal durch. 

In Taufiks Partie wurde es einigermaßen verworren. Seinen Mehrbauern hatte er zunächst wieder eingestellt, dann aber im Leichtfigurenendspiel dem geschwächten weißen Damenflügel wiederum einen Bauern entrissen. Als sich Heriberts Sieg endgültig abzeichnete, tauschte er in eine Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und gab Remis.

Wie genau Heriberts Partie schließlich endete, habe ich nicht genau mitbekommen, jedenfalls ging es wesentlich schneller als bei seinem Sieg gegen SFD 5. Langsam entwickelt er sich zum Schrecken der kleinen Mädchen (oder ist es deren Respekt vor der Lehrerschaft?).

2004/2005

1.Runde: SC Garath II - SV Oberbilk II 3-5

Hallo Leute,

heute, zum Saisonauftakt, sind wir wahrscheinlich auf unseren gefährlichsten Gegner gestoßen und wie erwartet wurden die Punkte hart umkämpft ... na ja - fast alle.
Detlefs Parie war zuerst fertig - Bc3 und Da3. Uppps - dumm gelaufen ... vielleicht hätten wir ja doch mehr Zeit in die Partie investieren und weniger rauchen sollen.
Bernd hat wohl am Ende etwas Glück gehabt und Klaus ist die Zeit ausgegangen.
Meinen Gegner wollte ich fachgerecht zerlegen. Erst habe ich seine Figuren derart an der Entwicklung gehindert, daß er mir schon leid tat, und dann habe ihm noch die Dame abgeschwatzt. Als Gegenleistung erhielt er  Läufer und Springer und konnte das drohende Matt verhindern. Leider war anschließend auch seine Stellung so gut, daß ich nicht an ihn dran kam. Zuletzt hat er dann auch noch einen vernichtenden Zug gegen mich gefunden, doch weil wir den Mannschaftskampf schon erwonnen hatten, wollte er lieber nach Hause, als mich abzuschlachten. Hätte mein Gegner mich 3 Stunden lang gequält, hätte ich es ihm sicher heimgezahlt ... na ja - wahrscheinlich hab ich Glück gehabt.

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2.Runde: SG Neuss/Norf III - SV Oberbilk II 2-6

Der Webmaster vor Ort:

Kurz vor 11 traf ich am Spiellokal ein, da hatte Klaus gerade Remis gemacht, nach Ansicht von Jörg eine weise Entscheidung, ich hingegen glaubte, der Kampf ginge erst richtig los. Der Partien zu diesem Zeitpunkt im Überblick: Jörg OK, Martin noch nichts los, Michael mit schöner Druckstellung, Jamal alles im Griff, Bernd bedenklich, Detlef auf Verlust, Benno gedrückt, aber verteidigungsfähig. 0,5-0,5

Der klare Fingerzeig, wohin der Kampf führen sollte, wurde schließlich Detlefs Partie. Nachdem er lange Zeit mit Mühe und Not seine Stellung mit Minusqualle für einen Bauern zusammengehalten hatte, stellte sein Gegner die Qualität zurück ein, um im folgenden Zug noch einen weiteren Bauern zu verlieren. Wahrscheinlich frustriert von der Wendung der Dinge gab er kurz danach auf, obwohl m.E. die Verwertung der zwei Mehrbauern erhebliche technische Schwierigkeiten beinhaltet hätte. 1,5-0,5

Kurz danach baute Martin die Führung aus. Nach 17 Zügen hatte er einen Bauern weniger (geopfert?), dafür gewisse Angriffschancen. Ewig optimistisch meinte ich zu Jörg, daß diese Partie noch etwa 10 Züge dauern würde, was sogar genau eintraf. Nach einem unbedachten Damenzug dickten die Drohungen sich dermaßen ein, daß der Neusser Dame gegen Turm gab und kurz darauf resignierte. 2,5-0,5

Zu diesem Zeitpunkt hielt ich sogar ein 7,5-0,5 für möglich, denn alle Bretter hatten teilweise klaren Materialvorteil. Bernd gab aber kurz darauf remis. Nachdem er lange an einem Minusbauern und furchtbarer Königsstellung laboriert hatte, ließ sein Gegner die Zügel schleifen. Mit einem netten taktischen Schlag drehte Bernd das Materialverhältnis um. Im Endspiel Läufer gegen Springer mit Mehrbauer war aber kein unmittelbares Durchkommen zu sehen, und der Rest des Teams stand gut genug. 3-1

Jörg besorgte schließlich den vierten Punkt. Aus der Eröffnung heraus hatte er großen Raumvorteil mit Möglichkeiten an beiden Flügeln erhalten. Mit einem interessanten Scheinopfer zerschlug sein Gegner das Zentrum, machte jedoch aus dem Scheinopfer ein echtes (Figur für zwei Bauern). Nach dem Abtausch aller Schwerfiguren wirkte die Verwertung jedoch extrem schwierig und war letzen Endes nur durch ein Rückopfer mit Übergang in ein technisch leicht gewonnenes Endspiel zu bewirken. 4-1

Jamal machte alles klar. In einem Drachen hatte sein Gegner zu zahm gespielt und ihm starken Druck am Damenflügel zugestanden, was schließlich zu Bauerngewinn führte. Im Schwerfigurenendspiel überzeugte Jamal zunächst nicht. Als der Neusser auf der Suche nach Gegenspiel seinen König total entblößte, war ein schnelles Matt zum Greifen nah, doch auch diese Chance wurde vergeben. Der Übergang in ein gewonnenes Bauernendspiel tat es dann letzendlich auch. 5-1

Tragisch war´s bei Michael, der immer alles im Griff hatte, sogar auf einen Qualitätsgewinn verzichtete, um lieber mit einem klaren Mehrbauern weiterzuspielen. Dann aber übersah er bei einer gegnerischen Springergabel ein wichtiges Detail und büßte eine Figur ein. Die zwei Bauern stellten keinen ausreichenden Ersatz dar. 5-2

Den Schlußpunkt setzte Benno. Auf der Suche nach Verwertung seiner positionell überlegenen Stellung verkombinierte sich sein Gegner und blieb auf einer Minusfigur sitzen, die Benno langsam, aber sicher verwertete. 6-2

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3.Runde: SV Oberbilk II - SK Ratingen VI 6-2

Hallo Leute,

Völlig überraschend (für die Ratinger :-D ) gewann heute unsere Zweite
ihren 3. Mannschaftskampf mit 6 : 2 gegen den Tabellenzweiten. Jörg hat
diesmal schon relativ früh Remis gegeben und wohl auch die Ratinger in
den Glauben versetzt, daß sie ihren 2. Tabellenplatz verteidigen können.
Daß SFD III momentan noch die Tabelle anführt, muß ich meinem grausigen
Gepatze in den ersten 2 Mannschaftskämpfen zuschreiben. Na gut, dafür
hab ich meinem heutigen Gegner gezeigt, was 'ne Falltür ist. :-D
Jamal fand in Herbert einen würdigen Vertreter, und Herbert war es auch,
der mit seinem Sieg den Mannschaftssieg sicherte.
Detlef schenkte seinem Gegner einen halben Punkt, obwohl dieser einen
Zug vorher noch das Remis ablehnte =-O . Benno wollte seinen Gegner
besiegen, doch er konnte seinen Vorteil leider nicht nutzen. Auch Klaus
war es nicht möglich, zu gewinnen.
Hatte ich schon Martin und Bernd gewähnt? Beide haben wieder mal
souverän gewonnen. 8-)

Schönen Sonntag
Micha

 

5.Runde: SV Oberbilk II - SC Erkrath III 5,5-2,5

Der Webmaster vor Ort: Ich lerne es einfach nicht, bei Spielen der Zweiten hat man pünktlich zu sein, sonst verpaßt man zuviel. Um 12 trudelte ich ein, Stand 2,5:0,5. Bernd hatte schon nach neun Zügen gewonnen, Jamal tat das einzig Richtige, da er eigentlich überhaupt nicht spielen wollte und keine Zeit hatte: nach 45 Minuten matt setzen. Bei Detlef gab es nach gut zwanzig Zügen eine Zugwiederholung.

Michael hatte schon Turm und Springer mehr, sein Gegner gabe auch bald darauf auf: 3,5-0,5. Dabei war diese Partie ursprünglich alles andere als klar: zunächst stellte der Erkrather einen Turm ein, Michael nahm diesen einen Zug zu früh, und sein Gegner verpaßte die Gelegenheit, die Dame für zwei Türme zu erhalten. Nominell wäre Michael zwar im Vorteil gewesen, doch sein König hätte in der Mitte festgehangen und wäre in große Schwierigkeiten geraten.

Insgesamt hielt ich es zu diesem Zeitpunkt sogar für möglich, daß der Kampf nicht gewonnen werden würde.

Martin hatte die Eröffnung etwas passiv gespielt, doch sein Gegner ging nicht sehr zielstrebig vor, wahrscheinlich unklar. Benno hatte mal einen ganzen Turm mehr, verlor aber mehr und mehr den Überblick. Klaus´ Partie war zähes Manövrieren. Sven hatte einen Bauern für Initiative gegeben, die sich aber nur schwer weiterentwicklen wollte.

Das überraschende Ende bei Benno: Trotz mehrerer Fehler erreichte er ein klar besseres / gewonnenes Endspiel, verwandelt dieses mit einem Zug in eine Verluststellung und erhält prompt ein Remisangebot. Zum Glück war Benno knapp an Zeit, sonst hätte er vielleicht sogar abgelehnt?!?!  4-1

Zehn nach eins scorte Martin seinen fünften Punkt im fünften Spiel! Sein Gegner fing zur Unzeit mit dem Kombinieren an und büßte eine Figur ein (es hätte sogar ein ganzer Turm werden können, aber ich will nicht so kleinlich sein).  5-1

Kurz nach halb zwei einigten Klaus und sein Gegner sich auf Remis. Der Kampf wogte hin und her, zuerst erschien mir die schwarze Stellung angenehmer, dann hätte Klaus einen Bauern gewinnen können, doch wie so oft endete auch diese Achterbahnfahrt friedlich:   5,5-1,5.

Echten Kampfgeist zeigten die Recken an Brett 8: Obwohl alles entschieden war, kämpften sie fünf Stunden bis zum (leider für Sven) bitteren Ende. Die Stellung vereinfachte sich immer mehr, Sven hatte nix mehr für den Bauern, ein zweiter Bauer ging verloren, wurde wieder zurückerhalten, dann ein schlechtes Turmendspiel für Sven, nach ungenauem Spiel des Gegners Abwicklung in ein remises Bauernendspiel und dieses dann mit einem Zug weggeworfen:  5,5-2,5

 

6.Runde: SFD III - SV Oberbilk II 2,0-6,0

Der Webmaster vor Ort (natürlich fast zu spät, daher basiert der Bericht auf Angaben von Jörg und Martin): Oberbilker Bammel vor dem Spiel, weil a) SFD bisher noch ungeschlagen war und b) unsere Ergebnisse aller Mannschaften gegen SFD in dieser und der vergangenen Saison alles andere als erfreulich waren.

Am Start bei SFD auch die Verbandsjugendmeisterin Brustina, die in der dritten Bezirksklasse schon Sven Tiedt vom Brett gefegt hatte. Das Opfer diesmal sollte Posi-Meller sein. SFD heute allerdings mit 4 Ersatzspielern, wir hingegen komplett.

Pünktlicher Beginn um 10 Uhr, hat man auch nicht alle Tage. Die ersten fünf Entscheidungen fielen zwischen 12 und 13 Uhr:

1-0 durch Jörg. Nach hypersymmetrischer Eröffnung Bauernopfer des Gegners, aber danach kraftlos fortgesetzt. Mit dem Verlustzug verband er ein "freundliches Remisangebot", doch Jörg wählte lieber den Mattangriff.

2-0 durch Michael, Anschlußtreffer 2-1 durch die Niederlage von Detlef, der sich beschwerte, weil er an Brett 6 den DWZ-stärksten SFDler vorgesetzt bekam. Laut Martin und Jörg stand er schon nach wenigen Zügen grausam. 

2,5-1,5 durch Klaus, der in dem Moment, als er gegen Brustina eine Figur gewinnen konnte, dies als "kompliziert" (oder so ähnlich) beschied und lieber den halben Punkt mitnahm.

3,5-1,5 durch Benno mit Beton-Caro-Kann und einigen Problemen nach positionell starkem Spiel des Gegners, der aber am Ende seine Dame einstellte.

Als kurz vor halb zwei der Sieg von Jamal endgültig außer Frage stand, begrub Martin sein 100%-Score mit einem Remisangebot, das sein Gegenüber mit Freuden annahm. Martin schmiß sein Partieformular ("war grausam") bei der Nachbesprechung in den Müll.

Sekunden später machte Jamal den Sack zu. 5-2. Laut Martin stand er sehr schlecht, sein König war in der Mitte gestrandet. Aber zäh verteidigt (lt. Detlef), Figur gewonnen, Endspiel nach Hause gebracht.

Schlußpunkt durch Bernd. Nach Eröffnungsfehler des Gegners bekam er durch eine nette Kombi Turm und zwei Bauern gegen zwei Figuren und ein Mega-Zentrum. Dann startete er jedoch eine Wahnsinnskombination (mit dem Hintergedanken "Remis habe ich ja sicher"), und es folgte... die gegnerische Aufgabe durch Schockinduktion in einer Stellung, wo Bernd Dauerschach hätte geben müssen. Bernd hierzu: "Das fand ich total süß von ihm."

Durch die 3,5-4,5 Niederlage von Ratingen in Erkrath hat die Zweite nun uneinholbare 6 Punkte Vorsprung und ist vorzeitig aufgestiegen! GLÜCKWUNSCH !

 

7.Runde: SV Oberbilk II - Hilden VI 6,5-1,5

Der Webmaster vor Ort: Diesmal auf Nummer sicher, war ich pünktlich um 10 am Start und sah gerade noch Bernd die versprochene Kiste Schumacher ins Spiellokal tragen.

Der Kampf verlief dermaßen schnell, daß das Bier kaum Zeit hatte, richtig kalt zu werden. Hilden VI war nur mit ebensovielen Spielern angetreten, schlechte Voraussetzungen, um den im Abstiegskampf dringend benötigten Punkt zu holen. Jörg und Klaus waren somit um 11 die ersten Gewinner. 2-0

Zehn Minuten später erhöhte Ersatzmann Herbert auf 3-0. Eine Figur hatte er bereits gewonnen, als sein Gegner auch noch die Dame einstellte.

Kurz danach gewann auch Martin. Bei Spielbeginn war er zwar noch nicht wach, aber die Freude darüber, endlich wieder mal Weiß zu haben, verlieh seinem Spiel Flügel und, schon schwer unter Druck geraten, kam dem Hildener eine Figur abhanden. 4-0

Die Theke beim Stand von 4-0

Fünf vor zwölf die Entscheidung durch Bernd. Mit einem kleinen taktischen Schlag gewann er seinen Staunton-Gambit-Bauern zurück, einen Zug später übersah sein Gegenüber eine Fesselung und verlor seine Dame.

Eine Minute danach gab Detlef seine Partie remis. Er hatte gegen sein eigenes Kultmanöver zu spielen (h2-h3, Sf3-h2-g4), was ihm die Verteidigung natürlich erschwerte. 5,5-0,5

Benno besaß im Endspiel ausreichende Kompensation für eine geopferte Qualität, nachdem er im Mittelspiel gute Angriffschancen verpaßt hatte. Im Lichte des entschiedenen Mannschaftskampfes einigten sich die Kämpfer auch hier um kurz nach 12 auf Unentschieden. 6-1

Lediglich an Michaels Brett wurde noch zwanzig Minuten weitergekämpft, während Klaus schon den eigens mitgebrachten feinsten Champagner kredenzte. Mit dem letztendlichen Remis mußte Michael mehr als zufrieden sein. 6,5-1,5

Somit konnte auch der Spähtrupp vom DSV 1854 beruhigt sein, der gegen zwölf Uhr eintraf. Wenn die Zweite, wie hie und da befürchtet, 4:4 gegeben hätte, wären die DSV-ler zu einem 6-2 Sieg verpflichtet gewesen, um die Klasse zu halten. 

Die Sieger (v.l.n.r.): Klaus Meller, Michael Schlüter, Detlef Schiek, Bernd Kampermann, Benno Düthorn, Jörg Thomassen, Heribert Gertz, Martin Lehotzky. Von der Stamm-Acht fehlt Jamal Sarji


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