Eine Rassebeschreibung aus der Sicht eines Hundehalters
" Ach sind die lieb, mein Gott sind die aber süß", das sind die gängigen Kommentare der Leute wenn wir mit unseren Westies spazieren gehen. Wenn man dann den Leuten erklärt was und wie ein Westie wirklich ist, kommt der Spruch: " Das hätte ich aber jetzt nicht gedacht , so wie die aussehen !". Als erstes ist der Westie ein Jagdhund, und diesen Jagdtrieb hat er auch noch. Beute machen, bzw. im Spiel einem Ball hinterherjagen liegt ihm im Blut. Allerdings war er in seiner ursprünglichen Umgebung ein Rudelhund und er paßt somit gut in eine Familie. Er sucht schon die Nähe wenn er will, wenn er nicht will, dann geht er einfach. Das spricht für seinen starken Willen, und der ist ausgeprägt. Somit ist einen Westie zu erziehen, kein leichtes Unterfangen. Es gehört eine strenge Hand und viel Konsequenz dazu dem " Ich war es nicht, können diese Augen lügen" Blick zu widerstehen und ihn wenn nötig zu bestrafen. Ich habe zwei Jahre und viel Geduld gebraucht um unseren Rüden zu erziehen, aber er folgt und kennt die gängigen Befehle. Und das ohne, daß er sein charmantes Wesen, seine Verschmitztheit und seinen Willen verliert. Wichtig ist für uns die Zeit mit den Hunden zu spielen, dann das braucht der Westie genauso wie seine Schmuseeinheiten. Das Weibchen sogar noch mehr wie der Rüde. Ein gut erzogener und gepflegter Westie ist einfach etwas schönes, leider haben sich viele Leute einen Westie nur angeschafft, weil er so lieb aussieht, was aber dazugehört wollen sie nicht wahr haben. Schon das richtige Trimmen beansprucht viel Zeit und kostet natürlich auch etwas. Aber ein schönes Fell will auch gepflegt sein, was nicht heißt, daß der Westie jede Woche gebadet werden muß. Bürsten muß einfach sein. Zu einem gut aussehenden Westie gehört auch die richtige Ernährung. Sie können ein schon so anschauen, daß man versucht ist ihnen beim Essen einen Happen zu geben, aber da muß man hart bleiben. Leider war, oder ist noch der Westie ein Modehund und bringt manchem gewissenlosen Züchter schnelles Geld. Dadurch ist in der Zucht viel Unsinn getrieben worden. Oftmals sind die Hunde die dann durchaus recht billig angeboten werden krank oder verhaltensgestört. Sie kosten dann, wenn man die Tierarztkosten ect. dazurechnet zum Schluß mehr Geld, als wenn man den Hund bei einem renommierten guten Züchter gekauft hätte.
Diese Beschreibung ist aus meiner Sicht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Ich beschreibe den Westie so wie ich ihnkennengelernt habe und ihn sehe.