![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Legend of Basara![]() |
|---|
Wie alles beginntDie Zwillinge Tatara und Sarasa leben im Wüstendorf Byakko. Das Leben dort verläuft äußerst bescheiden, aber alle Hoffnungen sind auf das Schicksalskind Tatara gerichtet, der das Land einmal in eine bessere Zukunft führen soll. Die wilde Sarasa fühlt sich vernachlässigt, insbesondere am Tag von Tataras 12. Geburtstag, an dem er in einer feierlichen Zeremonie das Schwert des Byakko verliehen bekommen und in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen werden soll. eigentlich wäre es auch Sarasas Geburtstag gewesen, der in diesem ganzen Trubel ziemlich untergeht. |
Als das Mädchen weinend in die Wüste hinausrennt, stößt sie mit der Armee des Roten Königs zusammen, der selbst fast noch ein Kind ist. Gleichzeitig trifft sie auf Ageha, einen geheimnisvollen Mann der Wüste, der ihr das Leben rettet. Tataras Existenz ist dem Roten König ein Dorn im Auge, da er durch das Schicksalskind sein Macht in seinem Herrschaftsgebiet gefährdet sieht. Als Sarasa ins Dorf zurückkehrt muss sie mit Entsetzen feststellen, dass der König ihren besten Freund Mä-kun töten ließ, der sich als Tatara ausgegeben hatte, um diesen zu schützen. Jahre vergehen. |
![]() |
Tatara ist zu einem steken und verantwortungsbewussten Jüngling herangewachsen, der bereits das Schicksal der ganzen Nation auf den Schultern zu tragen scheint. Aus Sarasa ist eine hübsche junge Frau geworden, die ihrem Bruder von ganzem Herzen helfen möchte. Eines Tages rüstet der Rote König wieder seine Truppen, um nun endgültig Schluss mit dem Tatara Geschrei zu machen. Um kein zweites mal ins Leere zu treffen, wird kurzerhand das ganze Dorf des Hochverrats beschuldigt, Tatara und sein Vater werden getötet und alles in Brand gesteckt. Nach der Enthauptung des Schicksalskindes verlieren die überlebenden Bewohner alle Hoffnung. Alles scheint verloren, doch plötzlich erscheint Tatara heil und unversehrt und sagt, dass statt seiner Sarasa getötet worden sei. Man schöpft wieder neuen Mut. |
![]() |
Unter Tataras Führung gelingt den meisten die Flucht. Natürlich ist Tatara nicht Tatara, sondern seine Zwillingsschwester Sarasa, die all ihren Mut zusammengenommen hat und sich nun für ihren Bruder ausgibt, um ihre Leute zu retten. Nur ihre engsten Vertrauten wissen über ihre Identität Bescheid. Sarasa selbst hat nicht den blassesten Schimmer, dass der Seher Nagi eigentlich in ihr das Schicksalskind gesehen hat und, um sie zu schützen, statt dessen ihrem Bruder diese Rolle zugeschrieben wurde ... Als erste Bewährungsprobe gelingt es Sarasa mit einer List, sich das Schwert des Byakko aus den Händen des Roten Königs zurückzuholen, der alles andere als erfreut ist, schon wieder den falschen Tatara erwischt zu haben. Um eine Verletzung auszukurieren nimmt Sarasa später ein einsames Bad in einer heißen Quelle, als plötzlich der großspurige, ziemlich unverschämte, aber gutaussehende Shuri mit seinem Lieblingspferd aufkreuzt, der sofort von der schlagfertigen Art des Mädchens hingerissen ist und immer nur an das Eine denkt ... |
![]() |
Auf Sarasa macht er zwar den Eindruck eines verzogenen Bengels aus gutem Hause, doch eigentlich scheint er ja ganz umgänglich zu sein, auch wenn sie ihm bei fast jedem Wiedersehen eine verpassen muss, um ihn sich vom Leib zu halten. Shuri macht ihr das Angebot, mit ihm zu kommen, mit dem Versprechen, ihr jedweden Luxus zukommen zu lassen. Sarasa lässt das natürlich kalt, und sie erklärt ihm, dass sie Rache für ihre Familie nehmen müsse. auf die Frage nach seiner eigenen Familie hin erklärt Shuri, er hätte einen versoffenen, dämlichen Diabetiker als alten, zwei hohlköpfige Brüder und noch einen ganzen Haufen mehr. Da bliebe ihm ja gar nichts anderes übrig, als eines Tages selbst das Ruder im Familienunternehmen in die Hand zu nehmen ... Nach einem plötzlichen Küsschen verlässt die überrumpelte Sarasa wutschnaubend die Quelle und es kommt, wie es kommen musste: Shuri legt seine blutrote Rüstung an, und zum ersten Mal weiß der Leser, was für ein Gesicht der Rote König hat, das bis dato entweder durch den Helm beschattet oder nur Schemenhaft von weitem zu sehen gewesen war ... |
![]() |
Eine sehr lange Zeit erfahren die beiden nichts über die wahre Identität des anderen, was zum teil auch daran liegt, dass sowohl Sarasa als auch Shuri gerne inkognito herumreisen. Sarasa "verkleidet" sich nämlich ganz gerne als Mädchen, um als Tatara nicht in die Hände des Roten Königs zu fallen, und Shuri selbst läuft meist auch leger herum, ohne gleich erkannt zu werden. Diese Beziehung aber steht von Anfang an unter keinem guten Stern... Shuri kommt nie dazu, Sarasa zu erzählen, wer er wirklich ist. Zuerst nur aus einer Laune heraus, doch hinterher hält er seine Identität geheim, da er es peinlich findet, dass bei ihm nicht alles so lief, wie er es sich vorgestellt hatte. Für den Roten König wird Tatara immer mehr zur größeren Katastrophe. Ein Teil seiner Flotte und seines Heeres fallen dem Schicksalskind und seiner stetig wachsenden Anhängerschaft zum Opfer. Besonders als sein bester Freund und Cousin getötet wird schwört er blutige Rache. Eine unmittelbare Konfrontation zwischen dem Heer von Tatara und dem des Roten Königs bleibt unausweichlich. Danach verläuft das Leben der beiden mehr als Katastrophal... |
![]() |
Durch ihren blinden Hass aufeinander erkennen Tatara und der Rote König nicht, dass es ab einem gewissen Zeitpunkt für beide Parteien besser gewesen wäre, sich zu verbünden, denn der König liegt auch mit seiner dekadenten Familie, dem veralteten und morschen Königsregime, im Clinch. Der zweite Teil von "Basara" steht unter dem Zeichen der Revolution. Immer mehr Gebiete schließen sich Tatara an, um der Tyrannei des Alten ein Ende zu bereiten. Obwohl alles dagegen spricht, gibt es für Sarasa und Shuri in den ganzen Wirren und Kämpfen vielleicht doch nicht ein glückliches Ende??? |