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Das Hessische Landesmuseum steht in Darmstadt. Es wurde 1902 von Alfred Messel erbaut und beherbergt kunst- und kulturgeschichtliche, geologische, mineralogische und zoologische Sammlungen. |
| Hervorzuheben sind die mittelalterlichen Altarwerke, die Glasmalereien-Sammlung und die Jugendstil-Abteilung.
Die Gegenwartskunst gruppiert sich um einen aus 300 Werken bestehenden Komplex von Joseph Beuys. |
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Das Hessische Landesmuseum präsentierte mit der Ausstellung "Wüste" die vielfältigen und häufig unbekannten Facetten einer faszinierenden Landschaft, die zugleich ein großer Kultur- und Lebensraum ist.
Von Geologen, Zoologen, Ökologen, Archäologen, Ethnologen und Kunsthistorikern gemeinsam erarbeitet und auf einer Fläche von mehr als 1300 Quadratmetern inszeniert, widerlegte die Ausstellung gängige Vorstellungen von Wüste als einem leblosen Raum. |
| Die Ausstellung veranschaulichte, wie die Landschaften geformt wurden und wie Tiere, Pflanzen und Mensch dort überleben können. Sie zeigte, wie sich die Trockengebiete unserer Tage im Laufe der Zeit verändert haben und wo möglicherweise die Wüsten der Zukunft liegen werden. | ![]() |
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So präsentierte die Ausstellung eine Vielzahl von Originalobjekten aus den verschiedenen Forschungsfeldern, die zum Teil extra nach Darmstadt transportiert wurden: 15 Tonnen Wüstensand, Saurierabgüse aus der Wüste Gobi, lebende Hornvipern aus der Sahara, noch nie gezeigte Fundstücke vergangener Kulturen und Gegenstände aus dem Alltag heutiger Nomaden. |