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In Memory of Steve Irwin, dem:
"Crocodile Hunter"


Tiere ohne Zukunft ?!




    Ich bitte um etwas Geduld, bis sich die Seite ganz aufgeladen hat.
    Ansonsten gehen die Bilder nicht auf !


    Von:
    Blank Thomas aus Sulzbach/Saar
    "Reptilien TOM"

    www.reptilien-tom.de.vu
    www.saarlaendischer-urwald.de.vu
    Reptilien_Tom@web.de



    Diese Seite über:

    Tiere ohne Zukunft ?!
    widme ich: "Steve Irwin" !





    Auf Bilder und Texte dieser Seite, besitze ich teilweise keine Rechte !
    Sie liegen auch bei: "WWF", "NABU", "ORF 2","Planet Wissen", "Greenpeace" oder "Peta TV" und anderen ...

    Sollte jemand sein Urheberrecht, als verletzt ansehen und die
    Veröffentlichung hier nicht duldet, langt eine Mail mit Angabe wo/was !
    Reptilien_Tom@web.de



    WissenschaftsFORUM Petersberg:
    Vor uns die Sintflut?
    Leben mit der Klimakatastrophe vom 08.02.2007



    ACHTUNG !
    Sie werden auf dieser Seite unschöne Bilder, Filme und Texte von
    ÜBERFLÜSSIGEN

    Gräultaten des Menschen an Tieren & Umwelt sehen.




    Was muss noch passieren, bis das der Mensch sich ändert ?!



    VORWORT

    Ich muß hier den Menschen vor dem Menschen warnen mit dem was er tut !
    Ich schrieb dieses Thema, da ich nicht nur Tierhalter bin, sondern auch total auf Natur stehe,
    und mir um die Umwelt und Tierwelt Gedanken mache.
    Solange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken!

    Im laufe der Evulotion, überlebten immer nur die besten Gene.
    Wenn der Mensch ein wildlebendes Tier tötet, wird bei einer möglichen Auswahl unter mehreren,
    immer das größte, schönste oder schwerste Tier erlegt.
    Kommt darauf an, ob es als Trophäe oder Nahrung dienen soll.
    Das bedeutet, das der Mensch hinter den besten Genen der Tierwelt her ist.
    Übrig bleiben schlechtere Gene, die sich dann vermehren und die Tierwelt wird geschwächt.
    Gute Gene werden bewußt gejagd und ausgelöscht !
    Man geht ja auch davon aus, das bestimmte Arten sich weiterhin entwickeln im laufe der Evolution.
    Ich denke, das es keine neuen Arten (außer die noch nicht entdeckt sind) in Zukunft geben wird.
    Da wir ständig bestehende Arten ausrotten und deren Lebensraum vernichten,
    hat wohl kaum eine Art noch eine all zu große Chance,
    sooooo lange zu überleben das sie sich da großartig verändern könnte.
    Wir verändern da möglicherweise sogar den Lauf der Evolution.
    Wer weiß was das alles in mehreren hundert oder tausend Jahren für Auswirkungen haben kann ?!
    Spätere Generationen verfluchen uns noch, für das Alles.

    In meinen Augen gibt es jetzt schon viel zuviele Menschen auf der Welt.
    Während der Zeit, die Sie benötigen um diesen Satz zu lesen, hat die Weltbevölkerung um ca.20 Menschen zugenommen.
    Waren es nach dem zweiten Weltkrieg ca. 2,5 Mrd. Menschen und 1980 schon 4 Mrd.,
    so sind es heute (2006) schon 6,555 Mrd..
    Wissenschafter haben errechnet, dass die Erde max. 10 Mrd. Menschen verträgt,
    was wir jetzt schon zu spüren bekommen.
    Wir setzten durch die Medizin die natürliche Auslese der Natur außer Kraft.
    Werden immer älter und mästen uns mit so viel Nahrung, das viele von uns sich kaum noch bewegen können.
    Die Weltbevölkerung wächst jedes Jahr um etwa 80 Millionen Menschen, oder täglich um mehr als 200.000 Menschen.
    Wir Menschen vermehren uns per Schneeballsystem und das alles
    geht garantiert nicht weitere 100 Jahre ohne Folgen so weiter.

    Das Klima wird dadurch immer mehr geschädigt und die Natur immer mehr vergewaltigt, augebeutet und zerstört.
    Auch können wir mehr Gewalt und Armut in immer mehr Ländern feststellen.
    Wir Menschen werden langsam zu unserem eigenen Problem.
    Gerade die ärmsten Länder, vermehren sich am stärksten und haben die größte Bevölkerungszahl.


    Weltbevölkerung von 1804 bis 2054

    1804:aaa 1 Mrd. Menschen,
    1927:aaa 2 Mrd. Menschen,
    1960:aaa 3 Mrd. Menschen,
    1974:aaa 4 Mrd. Menschen,
    1987:aaa 5 Mrd. Menschen,
    1999:aaa 6 Mrd. Menschen,
    2006:aaa 6,555 Mrd. Menschen,
    2012:aaa 7 Mrd. Menschen,
    2028:aaa 8 Mrd. Menschen,
    2054:aaa 9 Mrd. Menschen;

    Heute (2006):
    Weltbevölkerung 6,555 Mrd. Menschen

    China:aaaaaaaaa1.319.000.000
    Indien:aaaaaaaa1.122.000.000
    USA:aaaaaaaaaaa300.000.000
    Indonesien:aaaa225.000.000
    Deutschland:aaa82.000.000

    Ungefährer Zuwachs der Weltbevölkerung

    Pro Jahr:aaaaaa80'000'000 Menschen
    Pro Monat:aaaaa6'600'000 Menschen
    Pro Woche:aaaaa1'500'000 Menschen
    Pro Tag:aaaaaaa219'000 Menschen
    Pro Stunde:aaaa9'000 Menschen
    Pro Minute:aaaa150 Menschen
    Pro Sekunde:aaa2,5 Menschen



    Überbevölkerung der Erde
    Klick !
    Quelle: www.inidia.de




    Kinderreichtum
    Klick !
    Quelle: www.inidia.de




    Familienplanung
    Klick !
    Quelle: www.inidia.de


    Lesen Sie sich diese Seite gut durch.
    Es mag viel sein und etwas Zeit kosten, aber Sie werden uns Menschen danach mit anderen Augen sehen.
    Schauen Sie sich an, wie der Mensch mit der Erde, ihrer Zukunft und dem Leben auf ihr spielt.





    Sehen Sie nun, was der Mensch in
    ca. 200 Jahren erreicht hat !


    Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit starben in so kurzer Zeit so viele Pflanzen
    und Tiere aus wie in den letzten hundert Jahren !

    Die Menschheit ist gerade dabei, Arten 1000- bis 10.000- mal schneller auszulöschen,
    als dies bislang durch den natürlichen Prozess der Evolution geschah.

    Beängstigend sind die Fakten, die die Internationale Rote Liste gefährdeter Arten ( IUCN 2000 ) liefert:
    Die verschiedenen Gefährdungskategorien enthalten inzwischen 24 Prozent aller Säugetiere,
    zwölf Prozent der Vogelarten und sogar 48 Prozent aller untersuchten Pflanzenarten.

    Unwiderruflich verschwunden sind zum Beispiel schon drei der acht ursprünglich existierenden Tigerunterarten,
    bei der vierten ist das Ende kaum noch zu verhindern.
    Das gleiche Schicksal droht auch dem Java- Nashorn, das mit einem Bestand von weniger als 70 Tieren zum seltensten Großsäuger der Welt geworden ist.

    Das Aussterben ist ein schleichender Prozess:
    Zuerst verringern sich nur die Bestände, dann werden einzelne Unterarten ausgelöscht,
    schließlich sind die Tiere nicht mehr in allen traditionellen Regionen,
    sondern nur noch in einigen wenigen Gebieten verbreitet - und die Art stirbt aus.

    Letztlich muss der Mensch wohl überzeugt werden, dass er ein Teil der Natur ist und die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten als Mitgeschöpfe achtet und oft sogar braucht.
    Sonst würde der mahnende legendäre Film von Bernhard Grzimek unweigerlich zur Realität werden:
    "Kein Platz für wilde Tiere" !

    Bei folgenden Tatsachen frage ich mich welche Sexualprobleme und Skrupel manche Länder und Menschen haben !?
    Selbst artgeschützte Tiere von denen nur noch wenige leben, sollen und müssen dafür sterben.

    Wenn es zum Lebenserhalt und Nahrung dient hat das töten einen natürlichen Sinn und Zweck.
    Auch wir Töten und essen Tiere.

    Doch nehmen wir unseren Haupterwerb von Fleisch nicht aus der Natur, sondern züchten extra Tiere für diesen Zweck.
    Die Arterhaltung ist also somit gesichert !


    Film !
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    ( Die Entwicklung der Wirbeltiere )


    Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Tiere ist im neuesten
    Bericht der "International Union for Conservation of Nature"
    IUCN in diesem Jahr erneut um 124 Spezies erweitert worden.
    Das berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
    Insgesamt stehen damit 11.167 Spezies auf der "Roten Liste".
    Das bedeutet, dass die Anzahl der noch lebenden Spezies einen
    kritischem Zustand erreicht hat.
    Auch in Europa sind weitere Tierarten dazugekommen.




    Die Amphibien

    Film !
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    ( Der Querzahnmolch )


    300 Millionen Jahre lang haben sie erfolgreich unseren Planeten bevölkert - doch seit 30 Jahren sterben sie aus:
    Weltweit verschwinden Frösche, Kröten und Molche aus Tümpeln und Bächen. Die verbleibenden Exemplare leiden zunehmend unter Missbildungen. Manchen fehlen Extremitäten, Augen oder innere Organe. Andere haben überzählige Glieder oder ihre Organe sind am falschen Platz. Frappierend ist, daß der Trend global beobachtet wird und nicht auf einzelne Spezies beschränkt ist.




    Bis alle Meere tote Meere sind !

    Jahrtausende lebten Menschen in den Urwäldern mit und von den Tieren. Ohne das Gleichgewicht auch nur im geringsten zu stören. Mit dem Fortschritt kam die Zunahme der Bevölkerung und die "VERNICHTUNG" der Tiere. Seit Jahrtausenden geben die Wale dem Menschen Rätsel auf. Sie spielen in zahlreichen Mythen, Sagen und Geschichten der ganzen Welt eine besondere Rolle. Ihr Schicksal aber spiegelt den zerstörerischen Umgang des Menschen mit der Natur wieder. Allein im letzten Jahrhundert wurden fast zwei Millionen Großwale von Menschen getötet. Viele Walarten wurden an den Rand der Ausrottung gebracht.


    Film !
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    ( Die Entwicklung auf der Erde )


    Dennoch haben die Asiaten darum gebeten die Wale mit anderen Tieren aus dem Meer gleichzustellen. Oder wenigstens eine gewisse Stückzahl erlegen zu dürfen. Ich frage mich wie viele denn? Bis nur noch von jeder Art 10 Stück leben oder wie? Ich denke da mal, dass jeder Wal der erlegt würde angeblich einer zu dieser zu erlegenden Anzahl gehören würde. Man denke nur daran, dass Wale zu Forschungszwecken erlegt werden dürfen. Ich habe da noch deutliche Bilder im Kopf und auf Video von 1999, wie Wale an Deck's fachmännisch zerlegt und zerkleinert wurden. Es wurden Schilder in Richtung des Helikopters gezeigt, die kurzfristig gemalt wurden und auf denen stand: WIR HOLEN GEWEBEPROBEN; WIR HOLEN BLUTPROBEN u.s.w.! Wissenschaftliche Daten und Ergebnisse liegen bis heute nicht vor. Aber das Fleisch wurde an Land gebracht und verkauft, mit der Rechtfertigung: "Warum ins Meer damit, starb ja nicht aus Fleischerwerbsgründen!" Seit 1986 wurden insgesamt rund 20.000 Wale für angeblich "wissenschaftliche Zwecke" ( Japan ) und unter offiziellem Vorbehalt gegen das Moratorium ( Norwegen ) getötet. Die beiden Walfangnationen Norwegen und Japan töten jährlich etwa 1000 Tiere von drei Walarten ( Minkwale, Brydeswale, Pottwale ). Weltweit gibt es etwa 80 Walarten, wobei auch die Delfine hinzugerechnet werden. Besonders in Gefahr ist der Blauwal, das größte lebende Tier der Erde. Er wiegt so viel wie 30 Elefanten oder 1600 Menschen ( das entspricht rund 130.000 Kilo ) und kann 33 Meter lang werden.

    Reikjavik, 8.4.2003 – Für „Forschungszwecke“ will Island jedes Jahr 250 Wale fangen:
    100 Finnwale, 50 Seiwale und 100 Zwergwale.
    Dies meldete die Inselrepublik zur Bekanntgabe auf der
    Jahreskonferenz der Internationalen Walfang- Kommission ( IWC ) an.
    Der IFAW ( Internationaler Tierschutz- Fonds ) ist über Island entsetzt und appelliert an die isländische Regierung, ihre Ankündigung noch einmal zu überdenken: „Island hat ein blühendes Whalewatching- Gewerbe. Mehr als 30.000 Touristen kommen jedes Jahr auf die Insel, um mit Booten aufs Meer zu fahren und Wale zu beobachten, und sorgen für einen Umsatz von 6,5 Mio Euro. Dieser Wirtschaftszweig darf nicht gefährdet werden.“
    ( Das war 2003 )



    2006
    Island beginnt kommerziellen Walfang

    In der letzten Walfangsaison Ende 2006 wurden im Schutzgebiet der Antarktis 226 Walmütter mit ihren
    ungeborenen Waljungen bzw. Kälbern brutal durch die japanische Walfangflotte abgeschlachtet.
    Manche Kälber sind noch Wochen später sterbend oder schon tot an verschiedenen Küsten angelandet.

    Zusätzlich zu der als „wissenschaftlich“ deklarierten Waljagd werden nun offiziell auch Zwergwale und die
    in der Roten Liste für bedrohte Arten als „stark gefährdet“ gelisteten Finnwale für kommerzielle Zwecke bejagt.

    Island hat am Wochenende des 21./22. Oktobers 2006 den ersten Finnwal getötet, wenige Tage nachdem das Land
    bekannt gegeben hatte, das es in der Saison 2006/2007 den kommerziellen Walfang wieder aufnehmen würde.
    Es ist dies das erste Mal seit dem Jahr 1989, dass Finnwale im Nordatlantik kommerziell bejagt werden.
    Damals tötete Island 68 Finnwale im Rahmen des so genannten wissenschaftlichen Walfangs,
    verkaufte jedoch fast die Hälfte des Fleisches in Übersee.

    Quelle: WDCS-Team


    Das größte Web-Banner der Welt
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    Ich bin überzeugt das solche Bilder eines Tages
    das letzte sein wird was uns von diesen Tieren übrig bleibt.

    Die Situation der Kleinwale ist noch dramatischer. Der kommerzielle Delfinfang, der oftmals unbemerkt in vielen Ländern der Welt betrieben wird, hat inzwischen ein nahezu unglaubliches Ausmaß erreicht. Weltweit werden jedes Jahr mehrere zehntausend kleine Wale getötet. Die Gründe für das oft grausame Abschlachten der Delfine sind vielfältig: Heute sind nahezu alle Großwalarten so dezimiert, dass sich die Jagd auf sie sogar kaum noch lohnt. Zudem sind sie inzwischen durch das Walfang-Moratorium unter Schutz gestellt, was jedoch nicht immer Fänger interessiert. Doch für die Kleinwale gilt das Moratorium jedoch nicht. So richtet sich das Augenmerk der Fischer jetzt zunehmend auf die ungeschützten "kleinen Brüder".
    Wenn keine großen Wale mehr gefangen werden dürfen, so etwa das Motto der japanischen Walfänger durch das Fangverbot der Großwale: Fangen wir eben mehr kleine. Die Zahlen sprechen für sich: Jedes Jahr tötet Japan mehr als 15.000 Delfine und Schweinswale. Japaner nennen das Schlachtspektakel, das sie alljährlich vor ihren Küsten veranstalten, "Tradition".

    Island will jetzt wieder 40 Wale erlegen, zu angeblichen wissenschaftlichen Untersuchungen, die auch an lebenden Tieren durchgeführt werden können. Ein isländischer Wissenschaftler meinte,
    dass die derzeitige Population das verkraften könnte.
    Mit anderen Worten: Die Arten die sich erholen, werden wieder an den Rand der Ausrottung gebracht.


    Film !
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    ( Gesunde Natur )


    Überfischung der Meere

    Die Situation der Fischbestände ist kritisch:
    Weltweit sind 60 Prozent der Speisefischbestände bereits überfischt oder bis an die Grenzen befischt.
    Zusätzlich zu den 85 Millionen Tonnen Fisch werden weltweit über 20 Millionen Tonnen Meeressäuger,
    Seevögel und Fische mitgefangen, die als Beifang meist tot oder sterbend über Bord geworfen werden.
    Dies führt zu Kosten in Millionenhöhe für Fischer, aber auch für die Steuerzahler.
    Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die der WWF vorgestellt hat.
    Jährlich sterben Millionen Tonnen Fische als Beifang, bevor sie laichfähig sind.
    Das führt dazu, dass sie keine Nachkommen haben, die Fischbestände
    schrumpfen und die Fischer immer weniger fangen können.
    Quelle: www.wwf.de


    Kabeljau akut vom Aussterben bedroht

    Innerhalb von nur 30 Jahren sei die Fangmenge um zwei Drittel auf 950.000 Tonnen gefallen,
    teilte der WWF in Genf mit.
    Noch 1970 seien es 3,1 Millionen Tonnen gewesen.
    „Wenn dieser Trend anhält, gibt es in 15 Jahren keinen Kabeljau mehr“, sagte ein Sprecher des WWF.

    Noch vor 50 Jahren erschien der Reichtum der Meere unerschöpflich.
    Doch dem Menschen ist es seither gelungen, die Bestände der wichtigsten
    Speisefische bis auf einen Bruchteil der früheren Fülle zu plündern.
    Es stellt sich in manchen Regionen bereits die Frage:
    Gibt es überhaupt noch einen Weg zurück ?


    Film !
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    Pedition dazu
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    Das Märchen vom unendlichen Reichtum der Meere

    Hätte man zu Beginn des 20. Jahrhunderts behauptet, der Fisch in den Meeren könne einmal
    zu Ende gehen, man wäre für verrückt gehalten worden.
    Selbst 1950, nach der Zwangspause der beginnenden industriellen Fischerei durch den Zweiten Weltkrieg,
    erschienen die Fischbestände noch unendlich.
    Viele glaubten sogar, dass das Meer die Ernährung der stetig wachsenden Weltbevölkerung auf Dauer sichern könnte.
    Man müsse den Fisch nur herausfangen.

    Doch in den vergangenen Jahrzehnten eroberte der technische
    Fortschritt nicht nur die Kontinente, sondern auch die Meere.
    Immer größere Fangschiffe mit immer größeren Motoren konnten immer größere Netze ausbringen.
    Und das mit tödlicher Präzision.
    Wo früher scharfkantige Riffe und Wracks großzügig umfahren werden mussten,
    um die teuren Netze nicht zu gefährden, sorgen heute hochgenaue 3D-Sonargeräte
    und digitale Karten in Verbindung mit der Satellitennavigation
    für metergenaues Befischen selbst schwierigster Fischgründe.
    Auf dem freien Meer können große Fischschwärme geortet,
    umfahren und bis auf das letzte Exemplar erbeutet werden.
    Allein seit 1950 hat sich, dank dieser Fortschritte,
    die Menge des gefangenen Fisches vervierfacht.
    Im Jahr 2006 liegt die weltweite Fangmenge etwa bei 80 Millionen Tonnen pro Jahr.


    Der Bestand der großen Speise- und Raubfische wie Thunfisch,
    Schwertfisch und Haie ist um 90 Prozent zurückgegangen.

    Gerade die für die Fortpflanzung so wichtigen Altfische,
    die durch ihre Größe viele Nachkommen zeugen könnten, fehlen.
    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gelten mehr als die Hälfte aller
    Fischbestände als bis an die biologische Grenze befischt.
    Ein weiteres Viertel gilt als überfischt beziehungsweise völlig erschöpft.
    Quelle: www.planet-wissen.de



    Wale und Robben leiden mehrfach durch Überfischung

    Wale und Robben leiden gleich mehrfach unter diesem Raubbau der Überfischung.
    Sie verlieren ihre Nahrungsgrundlage, werden selbst gejagt oder sterben als Beifang.
    Was früher Nahrungsquelle für die Meeressäuger war, landet heute als Fischstäbchen
    im Kühlregal oder als Fischmehl im Schweinetrog.


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    ( Geburt eines Robbenbabys )





    Robbenjagd in Kanada



    Süßwasserfische

    Süßwasserfischen geht es auch nicht gut.
    Der WWF (World Wide Fund for Nature) zeigte sich besonders besorgt über die Lage der Süßwasserfische:
    Mehr als die Hälfte (56 Prozent) aller nur in der Mittelmeerregion vorkommenden Süßwasserfischarten
    sei inzwischen vom Aussterben bedroht - so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.


    In den 70er und 80er Jahren gingen solche Bilder um die Welt.
    Doch heute interessiert es kaum noch jemand.


    Die Bestände von Seelöwen beispielsweise gehen drastisch zurück, seitdem riesige Fabrikschiffe
    im Nordpazifik jedes Jahr rund vier Millionen Tonnen Alaska-Seelachs fischen.
    Dieser wandert unter anderem auch in deutsche Fischstäbchen.
    In Kanada, Norwegen und Namibia suchen Fischer und Regierungen Sündenböcke für die schwindenden Fischbestände.
    Statt die Fangmengen zu reduzieren, wollen sie sich lästiger Konkurrenten entledigen.
    Weil Robben und Wale Fisch fressen, werden sie getötet, damit mehr Fisch für den Menschen bleibt.



    DAS GEDICHT: Mensch – Tier

    Der Mensch sagt, er sei klüger als das Tier, könne denken.
    Habe ein Gewissen und könne seine Schritte lenken.
    Doch sagt mir nun:
    Welcher Affe tötet sein Kind.
    Ertränkt oder erstickt es, wenn es schreit?
    Welcher Kater tötet seine Frau ?
    Welcher Keiler tötet in Wut die Bache ?
    Welche Tiere führen Krieg miteinander ?
    Verbrennen sich, oder löschen sich gegenseitig aus ?
    Tötet seine Familie und sagt dann: "Es war besser so !"
    Welche Tiere zerstören die Welt, in der sie leben ?
    Vergiften Flüsse, Meere, Seen ?
    Opfern Tiere, Millionen ihresgleichen
    Um einen Zentimeter mehr Platz auf der Erde zu erreichen ?
    Lassen Tiere für Macht einander sterben ?
    Dem es erlaubt, seinesgleichen und die Erde zu zerstören ?
    Was wird ihm eines Tages gehören ?
    Irgendwann hat der Mensch sich selbst zerstört.
    Was glaubt ihr, wem dann die Erde gehört ???

    von:
    "Lara Danner, Aufkirchen"



    Die Verschmutzung der Flüsse und Meere wird in naher Zukunft wohl zum Hauptproblem aller großen und kleinen Wale.
    Eingeleitete Gifte etwa Pestizide und Schwermetalle ,
    versenkter Atommüll sowie die Verschmutzung durch Öl werden dramatische Folgen besonders für die Wale haben,
    denn sie stehen am Ende der Nahrungskette und reichern Gifte in ihrem Körper an.
    Unter allen Tieren auf der Welt, haben die Belugawale die höchste Krebsrate.
    Sie speichern so viele Schadstoffe aus dem Meer von uns Menschen,
    das einige tote (gestrandete) zum Sondermüll dekladiert wurden.

    Solche Warnungen gehen überwiegend ins Leere !
    Sind unsere Regenwälder nicht mehr Wert als Gold ?

    Was mag in diesen Kindern vorgehen ?
    Es bleibt ihnen nichts anderes übrig als zuzusehen wie fremde Länder ihre Heimat "VERNICHTEN".
    Was würde sein wenn ein fremdes Land mit seinen Maschienen käme
    und unsere Wälder abholzen würde gegen unseren Willen ?
    Richtig, das kann gar nich sein !
    Warum geht es dort ?



    Die Meeresdelfine

    Die Delfinpopulation des Maui- Delfins besteht aus weniger als 100 Individuen.
    Aktuelle Daten belegen, dass die Population wahrscheinlich sogar nur 74 Tiere zählt.

    Massensterben wie das der Großen Tümmler 1988 an der Ostküste der USA sowie 1990 und 1992 im Golf von Mexiko sind keine Einzelfälle. Weitere Beispiele: 1991 und 1992 sterben Tausende von Streifen- Delfinen im Mittelmeer, 1994 war der gemeine Delfin im Schwarzen Meer betroffen. Ende 1995 starben im Mittelmeer auch Finnwale an einem noch nicht identifizierten Virus. Vermutlich schwächen industrielle Giftstoffe das Immunsystem der Tiere- beispielsweise Polychlorierte Biphenyle ( PCBs, Flammschutzmittel in Transformatoren und Kondensatoren ) und Pestizide wie DDT. Seit neuestem steht auch fest, daß Tributylzinn ( TBT, enthalten in Antifouling-Schiffsanstrichen ) äußerst gefährlich für die Meereslebewesen ist. Seit einigen Jahren machen Wissenschaftler verstärkt auf diese neue Gefahrenquelle für die Meere und seine Bewohner aufmerksam: Zahllose Giftstoffe gelangen über Flüsse, durch Niederschläge und Lufteintrag in die Ozeane und reichern sich dort an. Umweltgifte wie Phthalate ( etwa als Weichmacher im PVC ), Alkyphenole, PCB und Dioxine greifen schon in geringen Konzentrationen in das Hormonsystem von Tieren ein und können zum Beispiel Unfruchtbarkeit hervorrufen. Die Weißwale oder Belugas des St. Lorenz-Stroms im östlichen Grenzgebiet zwischen Kanada und den USA sind dadurch inzwischen vom Aussterben bedroht.


    Bilder von Freiheit und Lebenslust !



    Erste Delfinart durch den Menschen ausgerottet

    Im Dezember 2006 blieb die Suche nach dem letzten Chinesischen Flussdelfin, oder Baiji,
    nach einer sechswöchigen Expedition entlang des Jangtze-Flusses erfolglos.
    Damals konnte das Team internationaler Wissenschaftler mit ihren visuellen
    als auch akustischen Überwachungstechniken kein einziges Tier sichten.
    Experten bezeichneten die Spezies daraufhin als ausgestorben.
    Eine mögliche Sichtung Ende August 2007 konnte bisher nicht bestätigt werden.
    Die Weltnaturschutzorganisation IUCN hat den Baiji als vom Aussterben bedroht (möglicherweise ausgestorben) gelistet.
    Bevor die Art definitiv als ausgestorben gelistet wird, sind weitere Untersuchungen notwendig.

    Der Baiji ist somit die erste Delfinart,
    die bekanntermaßen aufgrund von Aktivitäten der Menschen von der Erdoberfläche verschwunden ist.
    Sollte in Zukunft vielleicht doch noch zufällig das eine oder andere lebende Exemplar gesichtet werden,
    so ändert dies nichts an der Tatsache, dass es für diese Delfinart keine Zukunft mehr gibt.

    Der Baiji repräsentierte nicht nur eine der endemische Arte im Jangtze, sondern eine gesamte endemische Artenfamilie,
    die sich vor 20 Millionen Jahren ohne Verbindung zu anderen Walen und Delfinen zu einer eigenständigen Art entwickelte.
    Man bezeichnete den Baiji oftmals als ,lebendes Fossil’.
    Er überlebte bis heute, ohne sich verändert zu haben, seit er vor ungefähr 3 Millionen Jahren als erster seiner Art das offene Meer verließ, um im chinesischen Jangtze einen neuen Lebensraum zu finden.

    Die internationale Projektkoordinatorin der WDCS, Nicola Hodgins, sagt:
    „Das Aussterben des Baijis sollte als Warnung angesehen werden und uns Menschen dazu bewegen zu überdenken, was für verheerende Auswirkungen unsere Aktivitäten auf Wildtiere und die Natur haben können. Der Yangtze-Fluss, heute einer der am meisten verschmutzten Flüsse der Welt, ist Lebensraum für um die 350 Millionen Menschen – und Wildtiere und Pflanzen. Es war niemals wichtiger, zu handeln, um die Ausrottung von anderen gefährdeten Wal- und Delfinarten zu verhindern.“

    Hier mehr Info's
    Erste Delfinart durch den Menschen ausgerottet – ein Nachruf
    KLICK !

    Quelle: www.wdcs-de



    Die Flussdelfine & Haie

    Auch die letzten vier Fluss- Delfinarten sind stark bedroht.
    Nicht nur auf ein Land, sondern gar auf einen einzigen Fluss ist der Lebensraum der Indusdelfine beschränkt. Die Tiere sind blind - aber keinesfalls orientierungslos. In Gefahr sind die blinden Süßwasserdelfine immer wieder wegen Bauarbeiten an einem der größten Bewässerungssysteme der Welt, denn dadurch werden die kleinen Gruppen von der Gesamtpopulation getrennt. Die Indusdelfine gehören zu den seltensten Tierarten der Welt.
    Sie kommen ausschließlich im Flusssystem des Indus in Pakistan vor.

    Bestand: "Ganges-Delphin" 4.000 bis 5.000 Tiere
    Bestand: "Baiji" Ausgerottet !
    Bestand: "Indus-Delphin" 965 Tiere


    So ist die Natur zu uns !


    Und so sind wir zu Ihr !

    So gehen wir mit Wildtieren um, die schon Menschen aus den Meeren retteten.
    Wir dürfen solche Bilder nicht verdrengen !
    Es passiert und wir müssen es bekannt machen.
    Von "will ich erst garnichts davon Sehen & Hören" ist den Tieren nicht geholfen.
    Ich habe im Leben keine solchen Schlachtfelder gesehen, außer in Kriegsfilmen.
    Kein Tier das noch so "böse und brutal" von uns Menschen dargestellt wird,
    tötet ähnlich so wie der feine Mensch die Tiere ermordet.

    In die Flüsse des Amazonasbeckens- der Heimat des Amazonas- Delfins waschen illegale Goldschürfer alljährlich bis zu 2000 Tonnen Quecksilber in den Fluss an dessen vergifteten Ufern nichts mehr wachsen wird. Hat der Wald mit der Abholzung nicht genug zu tun? Zudem drohen riesige Staudammprojekte den Lebensraum der Amazonas- Delfine zu zerreißen. Internationale Abkommen - sowohl für kleine wie große Wale - müssen an den Wurzeln ansetzen: Ein auf Vorsorge basierendes Fischereimanagement und drastische Maßnahmen gegen die Zerstörung und Verschmutzung des Lebensraumes Wasser - auf dessen Qualität letztlich alles Leben beruht - sind unabdingbare Voraussetzungen für einen wirkungsvollen Schutz der Meeressäuger.

    Der König der Meere !

    Haie verschwinden ebenfalls aus unseren Meeren. Die Bestände gehen mehr und mehr zurück. Haifischflossen in Pulverform als Potenzmittel oder frisch für Suppen. Dafür müssen diese Fische sterben. Denn außer ihren Flossen wird nichts von den Tieren verwendet. Den Haien werden lebendig auf dem Meer die Flossen an Deck abgeschnitten und anschließend lebend und stark blutend um neue Haie anzulocken zurück ins Meer geworfen. Denken Sie BITTE mal daran bei Ihrem nächsten Besuch im Chinarestaurant!


    Film !
    Bitte Boxen einschalten und anklicken.
    ( Der Hai )


    "Der König" behandelt und weggeworfen wie ein Müllsack !
    Jährlich werden 38 Mio Haie dafür getötet !
    Beachten Sie auf dem linken Bild das Haibaby, das bei seiner Mutter bleiben will.
    Auf dem rechten Bild sehen Sie was von dem Tier noch übrig ist.
    ALLES ! Bis auf die Flossen.

    Das Verhalten der Walhaie ist durch ihre Art der Nahrungssuche bestimmt. Die Trotz ihrer Größe vollkommen harmlosen Tiere schwimmen die meiste Zeit relativ langsam an der Meeresoberfläche. Auffallend ist bei dieser Haiart das Maul. Im Gegensatz zu anderen Haiarten befindet es sich am vorderen Kopfende anstatt unterhalb der Schnauze. Die Verhaltensweise zur Nahrungssuche wird den Giganten unter den Fischen in den letzten Jahren mehr und mehr zum Verhängnis. Die Tiere sind leicht zu fangen und schon wurde von profitgierigen "Geschäftsleuten" ein Markt erschlossen. Die Haie werden dabei "gefinnt". Das heißt, man schneidet den Tieren bei lebendigem Leibe die Flossen ab und wirft die halbtoten Fische zurück ins Meer, wo sie elend zu Grunde gehen. Die spezielle Knorpelsubstanz ist dabei nur wegen ihrer Konsistenz gefragt, denn sie ist geschmacksneutral.
    Im Haupthandelsplatz für Haifischflossen, in Honkong,
    wurden 1995 rund 6.100 Tonnen getrocknete Haiflossen importiert.

    Soll so der König der Meere enden ?
    Für Suppen ?
    Ich lebe bestimmt nicht schlecht, und aß nie solche Tiere.
    Warum müssen es die anderen tun ?
    Es braucht ja niemand Vegetarier zu werden !

    Geisternetze heißen Netze, die beim Fischfang abreißen und verloren gehen. Auch wenn sie in Seen oder im Meer verschwinden, so fischen diese herrenlosen Netze aus unverwüstlichem Kunststoff weiter. Bei einem Experiment des Britischen Fischereiministeriums ( MAFF ) zweier Geisternetze zahlreiche Katzenhaie darin und zogen sie zu Boden. Innerhalb eines Tages lockten die verwesenden Fische Krebse an. Auch diese verendeten im Netz, was weitere Artgenossen an die gedeckte Tafel rief. Zwar nahm die Zahl der "gefangenen" Organismen allmählich ab, doch "fingen" die Geisternetze bis zum Ende der neunmonatigen Beobachtungsperiode weiter. Das Fischen der Geisternetze findet sein Ende, wenn sie von Algen besiedelt und damit "sichtbar" werden.
    Schließlich werden sie in den Meeresboden oder in Riffe integriert.

    Wieviele Netze im Meer liegen weiß keiner !
    Wieviele Tiere darin sterben weiß erst recht keiner !

    Nein !
    Das sind keine Bilder aus einem Horrorfilm, sondern "NUR" der Mensch !



    Die Manatees - Seekühe

    Die Manatees gehören zur Ordnung der Seekühe, auch Sirenen genannt.
    Die Seekühe sind nach den Cetacea (Wale) die am besten ans Leben im Wasser angepassten Säugetiere.


    Bestand: 3.000 bis 4.000 Tieren

    Man unterscheidet zwei Familien:
    Die Rundschwanz-Seekühe (Trichechidae) oder Manatis und die Gabelschwanzseekühe (Dugongidae)
    mit heute insgesamt noch 4 lebenden Arten.
    Sie alle haben einen stromlinienförmigen Körper, und ihre vorderen Gliedmaßen sind zu Flossen umgebildet.
    Die hinteren Gliedmaßen sind durch einen Schwanz ersetzt.

    Es gibt drei Arten von Rundschwanzseekühen:
    Zwei davon leben im Süßwasser (eine in Westafrika, eine im Amazonasgebiet)
    und eine in den Küstengewässern der tropischen Regionen des Atlantischen Ozeans.
    Die Familie hat nur eine Gattung (Trichechus).

    Die Familie der Gabelschwanzseekühe umfasst heute nur noch eine Art, da die andere, die Stellersche Seekuh,
    bis 1768 durch intensive Jagd, in großen Stückzahlen getötet und ausgerottet wurde.
    Die letzten Tiere verschwanden 1768, nur 27 Jahre nach ihrer Entdeckung.

    Alle Arten der Seekühe wurden für den Fleischbedarf von den Bewohnern der Küsten ihrer Verbreitungsgebiete gejagt.
    Dies ist vor allem für die Indianer der nord- und mittelamerikanischen Küsten dokumentiert.

    Der Bestand der Manatees ist sehr stark gefährdet.
    Durch den immer dichter werdenden Sportbootverkehr tragen die Tiere
    schwere Verletzungen durch die Schiffsschrauben davon oder werden getötet.

    Eine weitere Bedrohung ist das Vordringen des Menschen in ihren Lebensraum; aufgrund ihres Stoffwechsels benötigen Manatees zur Deckung ihres Energiebedarfs immense Mengen an Wasserpflanzen
    und damit verbunden eine entsprechende Wasserqualität,
    die durch Erschließung ihrer Rückzugsgebiete immer mehr abnimmt.
    Besonders die Flüsse in Südamerika und Afrika werden immer stärker getrübt und mit Umweltgiften verseucht,
    pflanzenreiche Rückzugsgebiete werden selten.
    Der Bestand der Karibik-Manatees, auch Nagel-Manatees genannt,
    liegt bei nur noch 3.000 bis 4.000 Tieren in den Gewässern Floridas und den angrenzen Staaten.
    Von der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources)
    werden alle drei Manatee-Arten als gefährdet eingestuft.



    Mehrere Panzerechsen kurz vor dem Aussterben !

    In Australien wurden in den 70er Jahren fast alle Salzwasserkrokodile erlegt, wegen ihrer Haut.
    DANK besonderer Schutzmaßnahmen wie die von Steve Irwin zum Beispiel, haben sich die Bestände normalisiert,
    und die Tiere die es seit 286 Millionen Jahren gibt, hätten wir in nur beinahe 10 Jahren ausgerottet.

    Es gibt nur noch 15 adulte männliche Ganges-Gaviale im Freier Wildbahn !
    Die Lage ist mehr als kritisch für den Gavial, der damit neben dem China-Alligator und dem
    Philippinen-Krokodil um den zweifelhaften Titel des weltweit bedrohtesten Krokodils kämpft.

    Wenn Sie den letzten Gavialen helfen wollen, wenden sie sich an:
    Bitte Bild anklicken !
    Tomistoma Task Force


    Der Kaiman wird leider immer noch wegen seiner Haut gejagt.
    Jährlich werden daher Millionen Tiere für den Lederhandel getötet,
    um der sogenannten besseren Gesellschaft Schuhe oder Handtaschen zu liefern.



    Hoffnung für die seltenste Schlange der Welt

    Die seltenste Schlange der Welt, der Antigua Racer (Alsophis antiguae),
    hat das Naturschutzprogramm, das 1995 von der britischen Umweltorganisation "Flora & Fauna International"
    zumindest geholfen die Population von 60 Schlangen auf 100 zu erhöhen.
    Dennoch bleibt das harmlose Reptil eine gefährdete Spezies
    und gemeinsam mit ihr viele andere Tiere der karibischen Insel.

    Die Schlange ist ein Opfer von Ratten und Mungos geworden, beide von Menschen eingeführte Spezies.
    Auf der Insel Antigua war das Reptil bereits im 19. Jahrhundert völlig ausgerottet.
    Lediglich auf der acht Hektar großen Great Bird Island vor der Küste Antiguas
    wurden vor sieben Jahren noch einige Tiere entdeckt.
    Neben der Schlange fanden sich auf Great Bird Island auch noch andere seltene Tier- und Pflanzenarten,
    die auf der Hauptinsel bereits ausgestorben oder vom aussterben bedroht waren.

    Quelle: pte.online

    Na, das hat der Mensch ja wieder gut gemacht !



    Warum mußten die Büffel sterben ?

    Als in den weiten Prärieebenen 1867 in den USA die Eisenbahn gebaut wurde, gab es noch MILLIONEN von Bisons. Für die damaligen Bauarbeiter eine Plage, die sie beim Bau bremsten. Bill versorgte die Arbeiter mit frischem Büffelfleisch. Hier erhielt er auch seinen Spitznamen Buffalo Bill, da er in 18 Monaten - wie er selber sagte - 4280 Büffel erlegt haben soll. Der Berühmte Buffalo Bill ( meines Erachtens nach eine sehr traurige Berühmtheit ). Bekam damals den Auftrag den Bauweg freizuhalten von diesen Tieren. In dem Vertrag verpflichtete es sich täglich eine gewisse Stückzahl zu erlegen. Vollen Stolzes erlegte er an manchen Tagen die doppelte Stückzahl. Ein Foto von einem Berg aus Schädel ( min. 6m hoch und 200m lang "UNGLAUBLICH STIMMTS ?" ) dieser Tiere auf dem er sich verewigen lies war vor kurzem noch in einem Bericht im Fernsehen zu sehen.


    Heute wäre man froh, wenn diese Tiere wieder leben würden.
    So sieht es in 100 Jahren auch wohl mit all den anderen Tieren dieser Seite aus.

    Im Nationalpark ist die letzte etwa 4000 Tiere starke Herde geschützt. Da Büffel jedoch auf der Suche nach Nahrung - vor allem in den extrem kalten Wintermonaten - das Parkgelände verlassen, bedrohen sie die umliegenden Viehherden der Rancher. Die Folge war, dass die ängstlichen Züchter ein Viertel der Yellowstone-Herde töteten.

    Dies brachte Tierschützer aus den Vereinigten Staaten und aus aller Welt auf den Plan, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben, dass die Tiere inzwischen im Park bleiben und das Problem so unter Kontrolle gebracht wurde. Allerdings besteht die Gefahr noch immer, dass sie abgeknallt werden, sobald sie das Parkgelände verlassen, denn ursprüngliche Natur bietet auch der Yellowstone Park den Büffeln nicht mehr.

    Quelle: www.travelworldonline.de



    Film !
    Wie der Mensch die Tierwelt behandelt
    KLICK !

    Quelle: www.pelosanimais.org



    Der Iberische Luchs

    Iberischem Luchs droht Ausrottung in wenigen Jahren

    In seinem Verbreitungsgebiet, der Iberischen Halbinsel, soll es nur noch 200 bis 300 Artgenossen geben.
    Der Spanier Jesús Cobo, ein engagierter WWF-Mitarbeiter, kämpft um sein Überleben.

    Der hauptsächlich auf Kaninchen spezialisierte Jäger hat mit vielen Problemen zu kämpfen.
    Sie alle gehen auf menschliche Eingriffe in die Natur zurück.
    Da ist zum einen der bedrohliche Rückgang des Hauptbeutetieres.
    Spanien war einst das Land der Kaninchen, doch das hat sich geändert.
    Eine intensive Landwirtschaft mit riesigen Monokulten bietet keinen Lebensraum mehr für den scheuen Kleinnager.
    Die Bestände sind dramatisch zurück gegangen - ohne Beute stirbt der Räuber aus.


    Bestand: 200- 300 Tiere

    Jesús Cobo ist überzeugt, dass der Iberische Luchs gerettet werden kann:
    "Ich glaube, dass es kurzfristig möglich ist, das Aussterben zu verhindern.
    Was wir brauchen, ist die Zusammenarbeit aller Organisationen und der Wille,
    um dieses in der Welt einzigartige Tier zu retten.
    Dies zusammen reicht aus, das Aussterben der Luchse zu verhindern.".

    Quelle: www.zdf.de



    Der Eurasische Luchs

    Obwohl Norwegens Luchs-Population dramatisch geschrumpft ist, genehmigt das Land den Abschuss von 85 Großkatzen - Mutter- und Jungtiere eingeschlossen. Artenschützer fürchten um den Restbestand.


    Bestand in Norwegen: von 600 auf max. 350 Tiere gesunken !
    Bestand in ganz Europa: ca. 7000


    In diesem Jahr könnte ein Viertel der norwegischen Luchse Jägern zum Opfer fallen. Wie "BBC News Online" unter Berufung auf den World Wildlife Fund (WWF) berichtet, hat das Land die Abschussquote in diesem Jahr auf 85 Tiere festgelegt. Auch Mutter- und Jungtiere sind von der Jagd nicht ausgenommen. Der Umweltschutzorganisation zufolge ist die norwegische Luchs-Population in den letzten sechs Jahren jedoch schon um die Hälfte geschrumpft: Von 600 Luchsen im Jahr 1996 sei der Bestand auf derzeit nur noch 300 bis 350 Tiere gesunken. Der WWF fürchtet daher, dass die Raubkatze in dem Land völlig ausgerottet werden könnte. In der laufenden Jagdsaison, die Anfang Februar begann und bis Ende April andauert, sind dem Bericht zufolge bereits rund 35 Luchse erlegt worden. "Norwegen muss sofort die Luchsjagd verbieten, besonders das Töten von Weibchen mit Jungen", sagte Callum Rankine, beim WWF für internationalen Artenschutz zuständig, gegenüber "BBC News Online". Der WWF fordert daher eine Strategie, mit welcher der Luchsbestand in den nächsten Jahren auf 600 und langfristig auf 1000 Tiere erhöht werden kann, nur mit dieser Populationsstärke sei der Erhalt gesichert. "Der Luchsbestand in Norwegen muss von der Verwaltung sorgfältig überwacht werden", teilte das Umweltministerium in Oslo auf Anfrage von "BBC News Online" mit. Der Eurasische Luchs, lateinisch Lynx lynx, war einst in Europa und Asien weit verbreitet. Heute leben laut WWF noch rund 7000 Tiere in Europa. In Skandinavien existierten bislang die stabilsten Populationen, in Mittel- und Westeuropa gibt es einige verstreute Gruppen. Behörden und Tierschützer haben vielerorts versucht, die Großkatze wieder anzusiedeln - so jagen im Harz, wo der Räuber vor fast 200 Jahren ausgerottet wurde, mittlerweile wieder zwölf Luchse.
    Bis 1993 wurden in der Schweiz nachweislich 25 der bundesrechtlich geschützten Luchse geschossen und 9 erschlagen.

    Quelle: www.menschen-tiere-werte.de



    Riesen-Rappenantilope

    Berliner Forscher wiesen jetzt nach, dass in Angola einige Tiere überlebt haben.
    Die seltene Antilope mit dem lateinischen Namen Hippotragus niger variani
    war erst 1914 entdeckt und zuletzt vor 24 Jahren in Angola gesichtet worden.

    Die Riesen-Rappenantilope ist wieder aufgetaucht.
    Sie galt manchen schon als ausgestorben.
    Jahrzehntelang galt das Tier mit den imposanten Hörnern, das ausschließlich in Angola vorkommt,
    als verschollen oder ausgestorben.
    Jetzt haben Wissenschaftler des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW)
    anhand von Erbgutvergleichen bestätigt, dass die seltenste Antilope der Welt nicht ausgestorben ist -
    und das trotz des 30 Jahre tobenden Bürgerkriegs in dem westafrikanischen Land.

    Ihre extrem langen Hörner ( bis zu 1,65 Meter ) machen die Tiere als Trophäe für Jäger begehrt.
    Die aber wollen nicht ins gefährliche Angola.
    Und so bieten Wildpark-Betreiber in Südafrika nach Angaben von Pitra
    bereits bis zu einer Million US-Dollar für ein lebendes Tier.
    Sie hoffen, durch Einkreuzen der angolanischen Variante in ihre eigenen Rappenantilopen-Bestände
    Nachwuchs züchten zu können, der ebenfalls lange Hörner trägt und sich dann
    gewinnbringend als Trophäe zum Abschuss verkaufen lässt.

    Durch die nahe Verwandtschaft der Rappenantilopen wäre eine Kreuzung von Tieren zweier Unterarten biologisch kein Problem.
    Mehr noch: Die molekular-genenetischen Untersuchungen der IZW-Wissenschaftler legen nahe,
    dass es sich bei den angolanischen Riesen-Rappenantilopen (Hippotragus niger variani)
    um eine geografisch isolierte Population ihrer nächsten Verwandten namens Hippotragus niger niger handelt,
    die im Süden Tanzanias sowie in Südafrika leben.

    Quelle: Josef Zens
    Forschungsverbund Berlin e.V.

    ( Mal schauen ob der Mensch die Art jetzt rettet ! )


    Saiga- Antilopen dramatisch dezimiert !

    Unter allen bedrohten Säugetieren hat die Saiga-Antilope die stärksten Verluste erlitten, haben Experten ermittelt.
    In nur zehn Jahren wurden die Herden in Zentralasien um 97 Prozent dezimiert.

    Noch 1993 zogen mehr als eine Million Saiga- Antilopen durch die Steppen Kasachstans und Russlands.
    Nun seien es nur noch 30.000, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin "New Scientist" unter
    Berufung auf Studien der Forscherin Eleanor Milner- Gulland vom Imperial College in London.

    Die Jagd, hauptsächlich wegen des begehrten Hornes des Männchens,
    habe die Herden in nur 10 Jahren um 97 Prozent reduziert.
    Die Populationen bestünden fast nur noch aus Weibchen, sagte Milner-Gulland dem Magazin.
    Kasachische Bestandsaufnahmen aus der Luft hätten im vergangenen Jahr kein einziges Männchen mehr registriert.

    Das Horn der Männchen wird vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet.
    Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nahm die Jagd stark zu, zumal illegal
    nach China exportiertes Horn rund 100 Dollar pro Kilogramm einbringt.

    "Wir glauben, dass wir wahrscheinlich nur noch zwei Jahre haben, um die Art zu retten",
    sagte Abigail Entwistle von der britischen Umweltschutzorganisation Flora and Fauna International.
    Weil die Antilope kaum bekannt sei, ließe sich finanzielle Unterstützung nur schwer organisieren.
    Bereits im 19. Jahrhundert war die Saiga-Antilope stark bedroht.
    Durch staatlich verfügte Jagdverbote vermehrte sie sich jedoch wieder.
    Ob wir wieder so viel Glück haben ?


    Die Tibetische Antilope

    Tibetische Antilopen leben in erster Linie in den entfernten
    Hochebenen des Tibet, in Qinghai, Provinz Xinjiang in China.
    Kleine Populationen wurden auch in Teilen von Indien gefunden.
    Wilderer töten jährlich 20.000 Tibetische Antilopen.
    Mit einem Bestand von weniger als 75.000 Tieren ist diese Spezies bereits in höchster Gefahr.
    Die IFAW und der Wildlife Trust of India versuchen, Wilderer daran zu hindern,
    die vom Aussterben bedrohten tibetischen Antilopen zu vernichten.
    In den letzten 2 Jahren wurden weibliche Tiere sogar während der Geburtsphase getötet.
    1998 fanden Anti-Wilderer 800 weibliche Tiere, die direkt nach dem Geburtsvorgang abgeschossen wurden.

    Neu Delhi, 13.4.2003 – Eine große Partie Shahtoosh- Wolle, 215 Kilo, beschlagnahmten indische Behörden im Norden ihres Landes.
    Es handelt sich um die größte Menge, die jemals sichergestellt werden konnte.
    Für sie sind in China 3.000 Tibetantilopen gewildert worden.
    „Der Beschlagnahmungserfolg stellt leider zugleich einen harten Schlag für die Schutzbemühungen dar,
    “ erklärt Peter Pueschel, Leiter von IFAW Deutschland.
    „Denn er zeigt, dass die Maßnahmen, die Tibetantilope vor der Ausrottung zu bewahren, immer noch nicht hinreichend greifen.“



    Der Fernost- Leopard und der Amurtiger

    Kennen Sie den Fernost- Leoparden? Oder den Amur- Tiger? Wenn nicht rasch etwas geschieht, werden Sie möglicherweise auch nie mehr eines dieser Exemplare zu Gesicht bekommen, denn diese Katzen sind akut vom Aussterben bedroht. Man schätzt, daß pro Jahr mindestens 45 Tiere von Wilderern erlegt werden. Diese an der russisch- chinesischen Grenze lebenden Großkatzen wurden zum einen erbarmungslos gejagt, um als Grundstoffe für die traditionelle asiatische Medizin verarbeitet zu werden, zum anderen fielen große Populationen auch den immer wiederkehrenden Buschbränden zum Opfer.


    Film !
    Bitte Boxen einschalten und anklicken.
    ( Raubkatze bei der Jagd )


    Im letzten verbleibenden Revier in Rußland, im südwestlichen Teil von Primorye, gibt es nur noch gezählte 24 bis 28 Fernost- Leoparden, während es vor zwei Jahren noch über 40 Stück waren. "Wir haben noch die Gelegenheit, diese Tierarten zu retten, aber nur, wenn wir sehr rasch handeln", erklärt der Vize- Präsident des US- WWF, Bill Eichbaum. Man bemüht sich intensiv, mit den betroffenene Ländern Gespräche zu führen, um die letzten noch erhaltenen Gebiete soweit wie möglich erhalten zu können.

    Das Tier im Gehege steht kurz vor dem Erschießen, stand bei dem Bild !
    Die Jäger wollen sein ( in meinen Augen wertloses ) Fell, und
    werden den eigentlichen Schatz "Tier" dafür töten.


    Bestand: 24- 28 Tiere

    Erstmals hat sich in China ein wilder Amurtiger fotografieren lassen, von einer automatischen Kamera. Der Schnappschuss gibt Tierschützern, die um den Erhalt der Großkatze kämpfen, neue Hoffnung.


    Bestand: Einige Hundert Tiere

    Chinesischen Naturschützern ist ein unblutiger Fang der besonderen Art geglückt: Erstmals wurde im Reich der Mitte ein Amurtiger in freier Wildbahn fotografiert. Wie die in New York ansässige Umweltorganisation Wildlife Conservation Society berichtet, entstand die von einer automatischen Kamera geschossene Aufnahme in der nordchinesischen Provinz Jilin. Das dortige Hunchun-Naturschutzgebiet grenzt an den äußersten Osten Russlands,
    wo inzwischen wieder einige hundert Amurtiger leben.



    Bildquelle: www.schwarzenbach-saale.de

    Naturschützer hatten bereits vermutet, dass auch im benachbarten China noch einige Exemplare der stark bedrohten Unterart jagen - bislang fehlte allerdings das Beweisfoto. Die Aufnahme gelang jetzt, nachdem ein Bauer den Verlust eines Maultieres gemeldet hatte. Am Fundort des Kadavers installierten die Wildhüter eine Fotofalle. Beim Entwickeln des Films stellte sich heraus, dass der Täter, ein erwachsener Amurtiger, in der folgenden Nacht zurückgekehrt war und dabei den Kameramechanismus ausgelöst hatte.

    Die Aufnahme bestätigt eine Hoffnung der Tierschützer: Amurtiger nutzen offenbar den Korridor zwischen Russland und China, der mit dem Hunchun-Naturreservat entstanden ist. Das Schutzgebiet war 2001 mit Hilfe der Wildlife Conservation Society eingerichtet worden. Ziel ist es, den auch als Sibirischen Tiger bekannten Amurtiger wieder in seinen ehemaligen Lebensräumen anzusiedeln. Weil die Knochen der Großkatze in der traditionellen chinesischen Medizin als heilsam gelten, hatten Wilderer die ursprünglichen Populationen ausgerottet.



    Der Sibirische Tiger

    Neue Lebenskraft und eine Belebung lahmender Geschäfte verspricht nach chinesischer Tradition alle zwölf Jahre das Jahr des Tigers.
    Dass in China frei lebende Tiger noch "ihr" nächstes Jahr ( 2010 ) erleben werden, scheint jedoch fraglich.

    "Der König des Dschungel's"
    Sterben für Rheumamittelchen ?!


    Bestand je Unterart: 20- 30 Tiere

    Stimme des Tigers !

    Je 20 bis 30 Exemplare der beiden dort vorkommenden Unterarten ( Amur und Amoy ) gibt es noch
    im an menschlicher Bevölkerung reichsten Land der Erde.
    Der Südchinesische oder Amoy-Tiger wäre damit schon die vierte Tigerunterart, die vom Aussterben akut bedroht ist.

    Bali-, Java- und kaspische Tiger gelten bereits als ausgerottet.
    Der letzte Java- Tiger wurde 1981 gesehen.
    In Folge von starker Bejagung und der Zerstörung seines Lebensraumes ist der Java-Tiger wohl um 1980 ausgestorben.
    Die letzte Sichtung erfolgte 1972.
    Im Jahr 1979 wurden noch Spuren von drei Exemplaren gezählt.
    In den 90er Jahren kam es zu unbestätigten Sichtungen.

    Vor allem die Tötung für traditionelle ostasiatische Medizin und sein Leumund als Menschenfresser machen dem Tiger sehr zu schaffen. In China, Taiwan und Korea galten aus Tigerknochen gewonnene Mittelchen als wichtige Anti-Rheumamittel und wurden zur Bekämpfung von Arthritis eingesetzt. Dass die Knochen in vielen asiatischen Ländern auch als Mittel zur Potenzsteigerung angeboten würden, sei jedoch ein westlicher Irrglaube, erklärt Roland Melisch vom WWF. Obwohl es Naturschutzorganisationen gelang, den Tiger aus den offiziellen Arzneimittelbüchern Chinas zu streichen, bleibt die illegale Nachfrage nach den Knochen. Nicht nur in China, sondern auch den USA, Australien und den Niederlanden verkaufen sich die Placebo- Produkte sehr gut. Preise von mehreren zehntausend Mark für ein Fläschchen Tigerpillen sind nichts Ungewöhnliches. Auch der Schmuggel mit Fellen und vor allem in Indonesien mit Jungtieren ist ein lukratives Geschäft.

    Bestand: Um 1900 etwa 100.000
    Heute weltweit nicht mehr als 5000 bis 6000 Tiere.



    Florida-Panther

    Es werden 6 Unterarten des Pumas unterschieden.
    Zwei im östlichen Nordamerika beheimatete Unterarten gelten als ausgestorben.
    Als besonders bedroht gilt der Florida-Panther (P. c. coryi), der in den
    Everglades-Sümpfen die Ausrottungswellen überlebt hat.
    Es leben nur noch rund 80 ihrer Art in freier Wildbahn.
    Die Rettung dieser intensiv rot gefärbten,
    kleinen Unterart des Pumas ist derzeit eines der Hauptziele örtlicher Naturschutzorganisationen.
    Um sie zu schützen und zu untersuchen,
    ist jedes Tier mit einem elektronischen Halsband zur Identifizierung und Ortung ausgestattet.


    Unterarten die noch einen einigermaßen gesunden Bestand haben, werden weiter bejagd.

    Pumas waren früher über ganz Nord- und Südamerika verbreitet. Kein anderes Säugetier des amerikanischen Doppelkontinents hatte ein vergleichbar weit ausgedehntes Verbreitungsgebiet. Es reichte vom Süden Kanadas über Mittelamerika bis ins südliche Patagonien. Heute ist der Bestand stark ausgedünnt.



    Der Schneeleopard und der Jaguar

    In den rauhen Höhen des Altai und Gobi Altai Gebirges in der Mongolei lebt eine der seltensten Großkatzen der Welt, der Schneeleopard. Ein WWF Projekt am Rand der Wüste Gobi soll sein Überleben sichern.


    Bestand: 800 Tiere

    Der scheue Schneeleopard, von den Einheimischen auch Irbis genannt, zählt zu den am wenigsten erforschten Katzenarten der Welt. Nur noch rund 800 Exemplare leben in der Mongolei auf rund 130.000 km2. Ihr Lebensraum sind die unwirtlichen Hochgebirge, aber dank ihres dichten Fells überstehen sie tiefste Temperaturen und dringen bis in Höhen von 5.000 Metern vor.


    Noch immer wird der Schneeleopard wegen seines wertvollen Felles gejagt.

    Die gesteigerte Nachfrage in China und Taiwan und die Verwendung seiner Knochen in der traditionellen chinesischen Medizin sind die Hauptgründe für die Jagd. Da sich Schneeleoparden auch gelegentlich an Weidetieren vergreifen, kommt es immer wieder zu Konfrontationen mit Nomaden.

    Seit 1997 arbeitet ein engagiertes Team des WWF in der Mongolei für den Schneeleoparden. Das WWF Projekt will das Überleben der scheuen Katzen in Partnerschaft mit der lokalen Bevölkerung erhalten. Die Erfahrungen aus diesem Schutzprojekt sollen den Schneeleoparden Beständen in anderen Gebieten zugute kommen.


    Der Name Jaguar leitet sich von "Jag War" ab, dem Namen, den die Eingeborenen Süd- Amerikas die kräftigen Raubkatze gegeben haben. Frei übersetzt bedeutet "Jag War" soviel wie "Der im Fliegen jagt". In der Nähe von menschlichen Siedlungen kann er auch schon mal ein Nutztier jagen. Er hat als Folge davon vielerorts den schlechten Ruf eines Viehdiebes und wird massiv bekämpft. Obwohl der Handel mit Jaguarfellen durch das Washingtoner Artenschutzabkommen stark eingeschränkt wurde, fallen immer noch Tiere den Wilderern zum Opfer, denn der Schwarzhandel mit den begehrten Fellen verspricht lukrative Gewinne.


    Bestand: Ungewiss !

    Diese Bejagung zusammen mit der rasanten Abholzung der lateinamerikanischen Regenwälder hat dazu geführt, daß der Jaguar aus vielen Gebieten bereits völlig verschwunden ist. Zwar liegen den Fachleuten keine gesicherten Bestandszahlen vor, doch ist man sich darüber einig, daß der Jaguar im Rückgang begriffen ist. So wird es auch bei dieser großartigen Katze nur eine Frage der Zeit sein, bis sie endgültig aus den letzten verbliebenen Regenwäldern Südamerikas verschwunden sein wird.



    Namibias Löwen

    In Namibia leben nach derzeitiger Annahme noch 691 Löwen.

    Sie verlieren zunehmend das für sie ideale Habitat aufgrund unseres Vordringens in ihre Gebiete und aufgrund sich immer weiter ausbreitenden Farmaktivitäten. Die Löwen sind Goßraubtiere und benötigen für ihr Überleben ausgedehnte Areale mit einem für sie passenden Habitat, das Populationen ihrer Beutetiere aufweisen muß. Stehen diese nicht zur Verfügung, müssen sie zum Überleben auf
    domestizierte Beutetiere ausweichen und werden dann von den Farmern getötet.
    Die erwachsenen Männchen sind begehrte Ziele für sogenannte “Sportjäger”.
    Erst seit April 1996 sind sie in Namibia geschützt, davor konnte sie jeder Farmer, in dessen Gebiet sie eindrangen, töten.




    Mindestens 2 Löwenarten sind schon ausgerottet !
    Der Berberlöwe (Panthera leo leo) lebte in Nordafrika und hatte offenbar eine besonders mächtige Mähne.
    Die exzessive Nachstellung führte im Jahre 1922 zum Tod des letzten Vertreters dieser Unterart in Freiheit,
    die sich bis dahin im Atlas-Gebirge gehalten hatten.

    Der Kaplöwe (Panthera leo melanochaitus) Südafrikas ist ebenfalls ausgestorben,
    er fiel im 19. Jahrhundert den Großwildjägern zum Opfer.



    Der letzte Beutelwolf

    Der Beutelwolf oder Tasmanische Tiger hat wirklich existiert. Doch der Mensch rottete den Jäger im vergangenen Jahrhundert aus. 1936 verstarb das letzte Exemplar in einem Zoo. Doch in der Entlegenheit Tasmaniens werden immer wieder Spuren gefunden. Der bebeutelte Hund mit Tigerfell und Wolfskörper ist den Eroberern im 18. Jahrhundert nicht geheuer. Mit einem Maul, das er bis zu 120 Grad weit aufreißen kann, verbreitet er bald Furcht und Schrecken. Seinen Opfern soll er bei lebendigem Leibe den Kopf abreißen und mit Vorliebe deren Blut trinken. Alsbald bejagen die neuen Bewohner Tasmaniens den Beutelwolf, wo sie ihn nur finden können. Vor ein paar tausend Jahren auch in Australien und Neuguinea beheimatet, gibt es auf Tasmanien ohnehin nur noch wenige Exemplare. Dessen ungeachtet lobt die Regierung Mitte des 19. Jahrhunderts auch noch eine Prämie für jeden toten Beutelwolf aus. Das Ende des einzigen einheimischen großen Räubers Australiens ist eingeläutet.

    Zu spät, "ausgerottet" !
    Das müssen wir wohl in Zukunft bei immer mehr Arten sagen !
    Wir sind offenbar zu dumm die Erde zu erhalten.


    Film 1 !
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    Film 2 !
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    Die Regierung erkennt ihren Fehler erst 1936, drei Jahre nachdem der letzte Beutelwolf in freier Wildbahn gesehen wurde. Nur zwei Monate später stirbt der offiziell letzte Beutelwolf in einem Zoo der tasmanischen Hauptstadt Hobbart. Sein Name war Benjamin. Allerdings wird die Tierart erst 1950 für bedroht erklärt, 1985 gilt sie als offiziell ausgestorben. Und doch steht der Beutelwolf noch immer im Anhang des Washingtoner Artenschutzabkommens. Einige eingefleischte "Beutelwolf- Fanatiker" sind davon überzeugt, dass irgendwo in der Wildnis der Insel noch ein paar Exemplare herumlaufen. Wie bei allen anderen "kryptischen Arten" kocht die Gerüchteküche auch beim Beutelwolf. Im Jahr 1961 soll ein Tier überfahren und 1965 ein Kadaver gefunden worden sein. Ein Wildhüter macht 1995 Furore, als er erklärt, eine hundsgroße Kreatur mit gestreiftem Fell gesehen zu haben. Im Jahr 1997 soll Augenzeugenberichten zufolge ein ganzes Rudel ein Dorf in Indonesien wiederholt heimgesucht haben, allerdings ohne Spuren zu hinterlassen. Die Behörden Tasmaniens erhalten etwa zehn Sichtungsmeldungen pro Jahr.



    Liste weiterer ausgestorbener Tiere

    Ausgestorben !

    Säugetierarten:

    Blaubock (Hippotragus leucophaeus) (Artstatus umstritten)
    Barbados-Waschbär (Procyon gloveralleni) (Artstatus umstritten)
    Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus)
    Falklandfuchs (Dusicyon australis)
    Karibische Mönchsrobbe (Monachus tropicalis)
    Stellers Seekuh (Hydrodamalis gigas)
    Madagassisches Flusspferd (Hippopotamus madagascariensis)
    Lemerles Flusspferd (Hippopotamus lemerlei)
    Megaladapis-Edwardsi (Pachylemur)
    (Palaeopropithecus ingens)
    (Archaeoindris fontoynonti)
    (Hadropithecus)
    Mesopropithecus
    Riesenfingertier (Daubentonia robusta)
    Seenerz (Mustela macrodon)


    Säugetierunterarten:
    Auerochse (Bos taurus primigenius)
    Tarpan (Equus ferus ferus)
    Bali-Tiger (Panthera tigris balica)
    Java-Tiger (Panthera tigris sondaica)
    Kap-Löwe (Panthera leo melanochaitus)
    Berberlöwe (Panthera leo leo)
    Japanischer Seelöwe (Zalophus californianus japonicus)
    Quagga (Equus quagga quagga)
    Waldrons Roter Stummelaffe (Procolobus badius waldroni)
    Chinesischer Flussdelfin, oder Baiji (Lipotes vexillifer)
    Wir Menschen werden diese Liste noch um viele Arten verlängern !
    Haben wir daraus gelernt ?
    NEIN !



    Globaler Wandel bedroht Artenvielfalt

    Der Mensch hat mit seinen Eingriffen in die Natur das bislang größte Artensterben ausgelöst. Rostock ( dpa ) - "Der Verlauf ist schneller und dramatischer als beim Aussterben der Dinosaurier", sagte Stefan Porembski, Direktor des Botanischen Gartens der Universität Rostock in einem dpa- Gespräch. Das derzeitige Artensterben auf Grund von Klimaveränderung und Landschaftsverbrauch sei in der Erdgeschichte einmalig.

    Bis heute seien erst 1,75 Millionen Tier- und Pflanzenarten erfasst. "Von vielen kennen wir nur den Namen, über ihre Rolle im Ökosystem haben wir jedoch keine Ahnung", sagte Porembski. Die Gesamtzahl der Arten weltweit liege vermutlich irgendwo zwischen 5 und 100 Millionen. Daraus ergebe sich ein unermesslicher Reichtum an natürlichen Ressourcen, nicht nur als Nahrung oder Baustoff, sondern auch für die Medizin und andere Wissenschaften. "Viele potenziell nutzbare Ressourcen sind aber wohl schon verloren gegangen", klagte Porembski.

    Es sei noch völlig unklar, wie der Artenschwund sich auf den Menschen auswirkt. "Vielleicht haben wir schon eine Grenze überschritten, die unwiderruflich zur Zerstörung der für uns wichtigen Lebensräume führt", sagte der Forscher. Derzeit gebe es eine Debatte, wie viele Arten die Erde braucht, um zu "funktionieren", also um etwa ausreichend saubere Luft und Trinkwasser vorzuhalten.

    Vom globalen Klimawandel profitieren einer US- Studie zufolge zahlreiche Krankheitserreger und deren Überträger. Der Treibhauseffekt begünstige Epidemien bei Tieren, Pflanzen und auch beim Menschen, berichten Drew Harvell und Andrew Dobson von der Abteilung für Ökologie und Evolutionsbiologie der Cornell Universität in Ithaka ( USA ) in der amerikanischen Fachzeitschrift "Science". Es geht nicht mehr nur um das Ausbleichen von Korallen oder die Zunahme von Malaria. "Es ist erstaunlich, wie viele Epidemien zugenommen haben", sagt Harvells Mitautor Richard Ostfeld vom Institut für Ökosystemstudien in Millbrook ( USA ).

    Die Ergebnisse: In Hawaii breiteten sich in den vergangenen Jahren Moskitos in höhere Berglagen aus und übertrugen Vogelmalaria auf die seltenen einheimischen Zuckervögel. Im australischen Großen Barriere-Riff erkrankten und starben weite Bestände von Korallen. Ursache war ein Mikroorganismus, der sich bei Erwärmung stark ausbreitet. An der Ostküste der USA erkrankten die Austernbestände durch einen einzelligen Parasiten, der bisher nur in wärmeren, südlicheren Meeresteilen vorkam. Auch Krankheiten des Menschen werden ihrer Studie zufolge zunehmen. In Ostafrika rechnen die Forscher mit neuen Ausbrüchen des "Rift Valley Fiebers". Dieses hatte erst 1998 zu tausenden Toten geführt. Es gibt klare Hinweise darauf, dass diese Krankheit besonders in den so genannten 'El- Nino- Jahren' auftritt, und diese werden zunehmen. Besonders häufig könnten von Insekten übertragene Krankheiten werden. Die Zahl der Überträger wird sehr häufig durch harte Winter begrenzt. Werden diese milder, so könnten sich Mücken und Zecken stärker vermehren und Krankheiten verbreiten.



    Vögel trifft größtes Artensterben seit Dinosauriern

    Nie zuvor mussten Vögel weltweit so viele Federn lassen wie heute. Seit dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren habe es keinen derart dramatischen Artenrückgang mehr gegeben.

    Laut Worldwatch Institute werden weltweit zwölf Prozent der Vögel,
    fast 1200 Arten, wahrscheinlich noch in diesem Jahrhundert aussterben.

    In der Untersuchung "Winged Messengers: The Decline of Birds" ( Geflügelte Boten: Der Niedergang der Vögel ) heißt es weiter, dass 99 Prozent der am schlimmsten bedrohten Vogelarten unter Faktoren leiden, die vom Menschen beeinflusst sind. Doch geht es nicht nur um die gefiederten Freunde des Menschen, sondern um diesen selbst. Vögel sind wertvolle Indikatoren für die Lage der Umwelt, schreibt Studienautor Howard Youth. Ihr Gedeih und Verderb weise auf Probleme, die auch dem Menschen bevorstünden.

    Weltweit sind Vögel laut Worldwatch in erster Linie wegen des Verlustes ihres Lebensraumes bedroht. Der Kahlschlag von jährlich 50.000 bis 170.000 Quadratkilometern Wald gefährde das Überleben von 85 Prozent der am meisten bedrohten Vogelarten und werde selten durch neues Aufforsten ausgeglichen.


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    ( Imponiergehabe bei Vögeln )


    Pestizide töten der Studie zufolge jährlich Millionen Vögel an Land und im Wasser. Der illegalen Jagd auf seltene Vogelarten fallen jedes Jahr ebenfalls Millionen Tiere zum Opfer. Zahlreiche Seevögel werden durch überlange Fischfangleinen getötet, andere Arten verlieren durch den Klimawandel ihren Lebensraum.
    Die Zahl der Zugvögel in der Bodenseeregion ist in den 80er Jahren
    durch die Klimaerwärmung um rund 20 Prozent gesunken.


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    ( Die Entwicklung der Vögel )


    Bei den Gartenrotschwänzen ging die Zahl der Brutpaare in den 80er Jahren demnach von 1688 auf 640 zurück.
    Der Bestand der Uferschwalben verringerte sich von 481 auf 231 Paare.
    Die Zahl der Wendehals- Brutpaare sank von 275 auf 134.


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    ( Vogelarten )


    Zwischen den Untersuchungszeiträumen 1979- 1981 und 1989- 1992 stieg die durchschnittliche Temperatur des jeweils kältesten Wintermonats um 2,4 Grad. Lemoine und Böhning- Gaese stellten einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Klimawandel und Veränderungen des Vogelbestandes fest. Sie gehen anhand von Untersuchungen für den Zeitraum 2000- 2002 davon aus, dass sich der negative Trend fortsetzen wird.
    Die endgültige Auswertung dieser Untersuchungen soll Ende des Jahres vorliegen.



    Die Adler

    Abnehmende Arten:
    Schlangenadler, Schreiadler, Schwarzmilan, Kurzfangsperber, Rotfußfalke und Zwergadler.
    Besorgniserregend ist die Entwicklung beim Schreiadler.
    Von 1994 mit 150 Paaren sank der Bestand auf 40-45 im Jahre 2002.
    Die Ursachen dafür werden außerhalb des Brutgebiets vermutet.


    Der Bestand des Zwergadlers, der nie besonders häufig war, ist auf ca. 1-4 Paare gesunken.
    Bruten wurden seit Jahren nicht mehr festgestellt.
    Auch beide Milanarten kommen praktisch nicht mehr vor.
    Bei diesen beiden Arten, wie vielleicht auch anderen,
    wurde ein aktiveres Management vermieden und wäre wohl wünschenswert gewesen.


    Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen die Bestände vom Kaiseradler dramatisch ab und erreichten ihren Tiefpunkt
    am Ende der 1970er und zu Beginn der 1980er Jahre mit nur noch etwa 20 Brutpaaren in Ungarn.
    2002 gab es wieder mindestens 54 Paare, 38 Bruten waren erfolgreich, 63 Junge flogen aus.
    Der Gesamtbestand wird auf 61-65 Paare geschätzt.


    Auch die Bestandsentwicklung des Seeadlers ist erfreulich.
    Seit 1954 streng geschützt, betrug der Bestand 1957 nur noch ca. 25 und 1987 sogar nur noch 16 Paare.
    2002 gab es wieder 98 Paare, die 105 Jungadler zum Ausfliegen brachten.
    18 Paare gibt es derzeit an der unteren Donau, wo 60-80 Vögel regelmäßig überwintern.


    Der Philippinen-Adler (Pithecophaga jefferyi), der früher auch Affenadler genannt wurde,
    gehört zu den weltweit mächtigsten Adlerarten.
    Bis zu 220 Zentimeter kann seine Flügelspannweite betragen, bis über 100 Zentimeter seine Körperlänge,
    und vier bis sechs (Männchen) bzw. fünf bis acht (Weibchen) Kilogramm sein Gewicht.
    Seine Heimat sind die vier philippinischen Inseln Luzon, Samar, Leyte und Mindanao.
    Nur noch 200 bis 400 Individuen sind übrig !
    Im Jahr 1910 scheinen allein auf der Insel Mindanao mindestens 1200 Philippinen-Adler gelebt zu haben.
    Doch bereits in den sechziger Jahren galt der Philippinen-Adler als ernsthaft bedroht.
    Heute (1990) wird seine Gesamtpopulation von offizieller Seite auf etwa 200 bis 400 Individuen geschätzt.
    Aufgrund der massiven Bedrohung des Philippinen-Adlers in seiner Inselheimat sah sich die
    Internationale Union für Naturschutz (IUCN) 1988 dazu gezwungen, den eindrucksvollen Greifvogel
    auf ihre unrühmliche Liste der zwölf meistgefährdeten Tierarten unseres Planeten zu setzen.

    Nachwort Mai 2002:

    1.
    Es sind mittlerweile drei Jungadler im Zuchtcamp bei Davao ausgebrütet und grossgezogen worden
    (2 mal 1994, 1 mal 1999).

    2. Die Bestände auf Samar sind heute sehr gering (vielleicht 3 Paare). Auf Luzon sind sie ebenfalls nahezu erloschen.
    Mindanao beherbergt etwa 200 Paare.
    Quelle: www.markuskappeler.ch



    Das Sterben der Geier

    Rückstände von Medikamenten vergiften Raubvögel – nun fehlt die biologische Gesundheitspolizei

    Der asiatische Geier ist akut vom Aussterben bedroht.
    Noch vor zehn Jahren glaubte man, asiatische Geier seien die häufigsten großen Raubvögel der Welt.
    Nun sind drei dieser Arten fast ausgerottet.

    Der Grund:
    Regelmäßig vergiften sich die Tiere an ihrer Beute, die vorher mit Schmerzmitteln behandelt wurde.
    Die Aasfresser vergiften sich mit dem Mittel, wenn sie verendete Nutztiere verspeisen,
    die kurz zuvor mit dem Präparat behandelt wurden.

    Die Folge:
    In den vergangenen 10 bis 15 Jahren schrumpften die Geier-Bestände
    auf dem indischen Subkontinent um 97 Prozent.


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    ( Afrikanische Geier )


    Die Schmalschnabel, Bengalen und Indischen Geier lebten vor dem Massensterben in zweistelliger
    Millionenzahl zwischen Nepal, Indien, Pakistan, Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Kambodscha.
    Sie spielen eine wichtige Rolle für das ökologische Gleichgewicht Asiens.
    Den Aasfressern kommt bei der ökologischen Hygiene eine wichtige Rolle zu,
    die nun zunehmend von wilden oder streunenden Hunden übernommen wird.
    Die Vermehrung der Hunde erhöht jedoch für den Menschen die Tollwutgefahr durch Hundebisse.



    Wiederentdeckung des Elfenbeinspechtes

    60 Jahre nach seinem Verschwinden wurde der Elfenbeinspecht in den Wäldern von Arkansas wiederentdeckt.
    Sofort wurden von der dort ansässigen Regierung Pläne zur Erhaltung und zum Schutz des Spechtes entworfen.
    Nicht erst seit einigen Tagen wird der Elfenbeinspecht gesehen, sondern schon
    seit mehr als einem Jahr wird er hin und wieder beobachtet.
    Allerdings gelang es erst diese Sichtungen durch Audio- und Videomaterial zu bestätigen.

    Der Elfenbeinspecht, eine der größten Spechte der Welt, zählte bislang zu sechs nordamerikanischen Spechtarten,
    die bereits seit 1880 als ausgestorben galten.
    Die acht Beobachtungen von Elfenbeinspechten seien in den vergangenen zwei Jahren von
    unterschiedlichen Menschen oder Teams in einer Entfernung von drei Kilometern in der Region
    Big Woods gemeldet worden - ein von Sümpfen durchzogenes Auenwaldgebiet.

    Quelle: www.stern.de



    Sommer ohne Schwalben ?!

    Besonders wandernde Tiere sind verwundbar.
    Bei den Zugvögeln etwa werden 84 Prozent der Arten unter der Veränderung ihrer Lebensräume leiden.
    So könnte es in Europa künftig Sommer ohne Schwalben geben.
    Sie überwintern im südlichen Afrika.
    Wenn sich infolge des Treibhauseffekt die Sahara weiter ausdehnt,
    wird sie zum unüberwindlichen Hindernis für die Vögel.
    Insgesamt wird sich der Vogelzug ändern.
    So kommen manche Zugvögel bis zu drei Wochen früher zurück als gewohnt.
    Weil es dann jedoch noch zu wenig Insekten als Nahrung gibt, droht ihnen der Hungertod.
    Andere, vor allem körnerfressende Arten brechen dagegen nicht mehr in ihre Winterquartiere auf:
    Sie schaffen es, die wärmeren und daher schneeärmeren Winter in Europa zu überleben.
    Der steigende Meeresspiegel bedroht Arten, die in flachen Küstengebieten brüten.

    Häufigere Stürme machen dagegen Vögeln wie dem Kurzschwanzalbatros zu schaffen:
    Sie erschweren oder verhindern den Anflug auf die kleinen tropischen Inseln, auf denen die Art lebt.

    Quelle: www.focus.de



    Der Koala

    Mit den Wäldern sterben auch sie !

    Mühsam ernährt sich der Koala, und wählerisch ist er dabei auch noch. 1,5Kg Eukalyptusblätter stopft das flauschige Zwölf- Kilo- Knäuel täglich in sich hinein. Von den 350 Eukalyptusarten bekommen ihm jedoch höchstens 20, denn viele Eukalyptusarten enthalten Blausäure in ihren Blättern.


    Bestand: 100.000 Tiere

    In 80 Jahren fiel sein Bestand von 12. 000. 000. auf 100.000.
    Grund:
    80 Prozent der Eukalyptuswälder wurden in dieser Zeit abgeholzt.



    Die Galapagos und die Sternenschildkröte

    Aus ihren Panzern werden Brillengestelle angefertigt, das Fleisch landet auf der Speisekarten von Gourmet-Restaurants: Schildkröten sind nach wie vor der Willkür des Menschen ausgesetzt.


    Bestand: 15 000 Tiere

    Zwar gibt es für diese Schildkröten seit Ende der achtziger Jahre ein weltweites Handelsverbot. Aber egal ob geschützt oder ungeschützt, besonders in Asien bleiben die Kriechtiere eine begehrte Delikatesse. Früher häufige Arten sind dort dem Aussterben nahe. In Urlaubsregionen droht der nächste Konflikt mit dem Menschen. An vielen Stränden, wo früher einmal Brutplätze waren, stehen heute Hotelanlagen mit Bars und Liegestühlen. Sobald die Meeresschildkröten nachts an Land kommen und nur einen einzigen Scheinwerfer oder zurückgelassenen Liegestuhl sehen, kehren sie verschreckt ins Meer zurück, und ihre Eier verlieren sie bei dieser Flucht im Wasser.

    Die letzten Rückzugsgebiete der spektakulären Riesen-Landschildkröten sind die Aldabra-Insel der Seychellengruppe und die Galapagos-Inseln. Zirka 150.000 der bis zu 200 Jahre alt werdenden Tiere, die bis 225 Kilogramm schwer werden können, leben alleine auf den Seychellen. Von der Galapagos-Riesenschildkröte leben existieren nur noch 15.000 Tiere in Schutzreservaten. Im 18. Jahrhundert waren sie beinahe schon ausgestorben, weil Seefahrer sie zu Hunderttausenden abschlachteten und aßen.

    Neu Delhi, Indien 23.8.02 – Rund 1.800 junge Sternschildkröten sind wieder auf dem Weg in ihre indische Heimat. Die illegal gehandelten Tiere waren von den Behörden in Singapur beschlagnahmt worden. Der Handel mit der als gefährdet geltenden Art ist unter den Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens ( WA oder englisch CITES ) beschränkt und bedarf einer besonderen Erlaubnis. Besonders der Handel und die anhaltende Zerstörung des Lebensraums haben die Bestände dieser Art stark dezimiert. Unter Schildkrötenhaltern ist die Sternschildkröte ( Geochelone elegans ) sehr begehrt. Vor allem Jungtiere aus Wildfängen werden weltweit auf Märkten, meist illegal, angeboten. Sowohl die Behörden Singapurs als auch Indiens hatten keine Mittel für den Rücktransport nach Indien zur Verfügung. Den Transport finanzierte und organisierte jetzt der IFAW ( Internationaler Tierschutz-Fonds ) gemeinsam mit dem „Wildlife Trust of India“ ( WTI ).



    Elfenbeinhandel wieder erlaubt !!!

    Vor 14 Jahren schlugen die Behörden des ostafrikanischen Landes Alarm: Von einst 100.000 Elefanten in dem südosttansanischen Park hatten gerade noch 30.000 die blutigen Attacken der Wilderer überlebt. Rund 5000 Tiere fielen der Gier nach Elfenbein in jeden Jahr zum Opfer.


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    ( Elefantenbabys beim spielen )


    New Delhi/Indien, 7.3.2003 –Indiens einzige weibliche Elefantentreiberin, Parbati Barua, quälte im zentralindischen Staat von Chattisgrah einen Elefanten über 18 Tage zu Tode. Mit archaischen Methoden versuchte sie das Tier zu zähmen. Mit Lassos hatten Elefantentreiber den jungen Asiatischen Elefanten gefangen und ihn zwischen zwei Bäume gefesselt. Mit spitzen Stöcken traktiert und geschlagen,
    ohne Wasser und Nahrung starb der Elefant an Stress und Wassermangel.

    Wenn der Mensch sie nicht tötet wegen der Stoßzähne,
    dann werden sie gefesselt bis die Ketten die Haut zerfetzen.
    Nur das sie ja nicht weglaufen. Nicht selten landet
    das illegale Fleisch im Dorf ganz offen und unbehelligt.

    «Es hätte keine sechs Jahre gedauert, da wären sie alle tot gewesen»
    Hamburg (dpa) - Mit Protesten und Sorge um die Zukunft der Elefanten haben Tierschützer weltweit auf die begrenzte Wiederaufnahme des Elfenbeinhandels reagiert. Jubel löste der Beschluß der 10. Internationalen Artenschutzkonferenz dagegen in Simbabwe, Botswana, Namibia und in Japan aus. Bundesumweltministerin Angela Merkel ( CDU ) zeigte sich bestürzt. "Aus unserer Sicht sind die erforderlichen Handelskontrollen und Methoden zur Herkunftsbestimmung von Elfenbein bislang noch nicht ausgereift, um ein Wiederaufleben der Wilderei zu verhindern", sagte Merkel. Jahrelange Aufopferung, Lebenswerke und Arbeit sind zu nichte. Ihre französische Amtskollegin Dominique Voynet ( Grüne ) sagte: "Das Votum ist das Signal für den Wiederbeginn des Schmuggels mit Elfenbein in ganz Afrika." Beide Ministerinnen bedauerten, dass Frankreich, Deutschland und Luxemburg sich nicht in der Europäischen Union durchsetzen konnten, um in Harare ein Gegenvotum zu erzielen. Die EU hatte sich bei der entscheidenden Abstimmung enthalten. Auch Rainer Blanke vom Bundesamt für Naturschutz befürchtete, dass die Entscheidung Schule machen könnte und andere Tier- oder Pflanzenarten als Geldlieferanten folgen.
    "EU behandelt Elfenbein wie Kuhhörner"

    Nairobi, Kenia, 1.10.2002 – Wie gerade bekannt wurde, konnten chinesische Zollbehörden im Hafen von Shanghai drei Tonnen Elfenbein sicherstellen. Es ist die bisher größte Menge afrikanischen Elfenbeins, die in China beschlagnahmt wurde, seit 1989 der internationale Handel verboten wurde. Schon am 30. August wurden die Stoßzähne in China sichergestellt, aber erst jetzt machten die chinesischen Zollbehörden den Vorfall öffentlich. Ein Holzcontainer war aufgefallen, weil das Gewicht nicht mit der angegebenen Holzmenge übereinstimmte. Bei genauerer Überprüfung kamen 64 Pakete mit 303 ganzen und 408 in kleine Stücke geschnittene Stoßzähne zum Vorschein, mit einem Gesamtgewicht von 3334,6 kg. Die kenianische Nationalparkbehörde KWS ( Kenya Wildlife Service ) bestätigten die Informationen. Zur Zeit wird untersucht, wie die Lieferung die kenianische Hafenstadt Mombasa verlassen konnte und woher sie kam.



    Stille Massaker in Simbabwes Naturparks

    Johannesburg/Harare (dpa) - Das Nashorn lag zusammengebrochen und mit eingeknickten Beinen im Busch. Da, wo sich einst sein Horn in die Höhe reckte, klaffte eine offene, blutige Schädelwunde. Drei weitere Tiere lagen ähnlich zugerichtet nicht weit entfernt. Die Mitte Januar nahe dem Sinamatela-Camp im Hwange-Nationalpark gefundenen Kadaver schreckten nicht nur Simbabwes Tierschützer auf. Von Frankreichs Ex-Filmstar Brigitte Bardot bis zur Hilfsorganisation «Rettet die Elefanten» reicht die Bandbreite der Stimmen, die vor einem wahren Massaker an den Wildtieren des afrikanischen Landes warnen.

    Mit seinem Bestand von 2000 Tieren könnte man das
    Panzernashorn noch retten. Doch der aufgehobene Elfenbeinhandel
    wird ihnen in den kommenden Jahren den Rest geben.


    Bestand: 2000 Tiere

    Die einst wegen ihrer Hege und Pflege weltweit als vorbildlich gerühmten Naturparks Simbabwes sind heute nach Experten-Schätzung ein einziges Schlachthaus. Im benachbarten Südafrika mehren sich Film- und Fotodokumente, die elend zu Tode gekommene Antilopen, Leoparden, Giraffen oder Zebras zeigen. Viele rissen in Todesangst die Schlingen aus der Verankerung. Das Ergebnis: Die verletzten Tiere infizieren sich oder verbluten qualvoll. Simbabwes Regierung, die sich gerade vergeblich um eine Lockerung des strengen Elfenbein-Handelsverbots bemühte, ist nach Ansicht vieler Tierschützer nicht unbeteiligt.

    Haben sich die Bestände und Tiere gerade noch gerettet und erholt, dürfen sie wieder getötet werden.
    Ein unendlich großer Rückschlag für die, denen wir es zu verdanken haben das es diese Tiere noch gibt !

    Verwaister junger Sumatra- Elefant im Camp
    (Sumatra/Provinz Riau/Tesso Nilo) (c) WWF Kess

    Während die offiziellen Vertreter Namibias, Botswanas und Simbabwes die Lockerung des Handelverbotes mit Freudentänzen feierten, erklärte die Afrikanische Naturschutzvereinigung, sie sei entschieden gegen jegliche Wiederaufnahme des Elfenbeinhandels bevor angemessene Maßnahmen getroffen seien. Nur so könnten die Tiere in rund 30 anderen Staaten Afrikas und Asiens geschützt werden.



    Das Flusspferd

    Am 23. Oktober führte die Zoologische Gesellschaft Frankfurt mit Unterstützung des US Fish and Wildlife Service
    eine Zählung der Flusspferde im Virunga-Nationalpark durch.
    Die Zählungen aus der Luft bestätigten, was die seit längerem anhaltende Wildereiwelle befürchten ließ:
    Nur noch 629 Flusspferde sind übrig von einem Bestand, der Anfang der 70er-Jahre bei rund 30 000 lag.
    Dies entspricht einem Bestandsrückgang von 98%.
    Allein in den ersten beiden Oktoberwochen hatten Wilderer mehr als 400 Flusspferde getötet.



    Nilpferd rettet Antilope



    Neben den Wilderern, gibt es dann noch die Großwild-Jäger, die den Tieren nachstellen.

    Auch in den warmen Regionen der Erde sind verschiedene Arten vom Aussterben bedroht.
    So auch das Flusspferd.
    Der große Pflanzenfresser wird hauptsächlich wegen seiner Elfenbeinzähne und seines Fleisches gejagt.
    Im Kongo ist der Bestand um 95 Prozent zurückgegangen und auch in anderen Gebieten
    sind die Zahlen drastisch gesunken, wie die IUCN angibt.
    Immer mehr Tier- und Pflanzenarten sind weltweit vom Aussterben bedroht.
    Inzwischen stehen 16.119 Arten auf der Roten Liste.
    Im Vergleich zu der letzten Erhebung im Jahr 2004 sind 530 neue Arten dazugekommen,
    meldet die Weltnaturschutzunion IUCN, die die Daten zusammenstellt.
    Ihr Direktor warnte:
    "Die Rote Liste 2006 zeigt einen klaren Trend:
    Der Verlust an Artenvielfalt steigt und geht nicht zurück."



    In der Wildnis der Erde läuft ein tödlicher Countdown

    Jede Stunde sterben drei weitere Tier- und Pflanzenarten aus.
    Jeden Tag 70 Arten, jeden Monat 2.100, jedes Jahr über 25.000 verschiedene Lebensformen.
    Für immer verloren !

    Die Ursachen sind bekannt:
    Wir überdüngen, vergiften oder vernichten weltweit immer mehr Lebensräume von Tieren und Pflanzen.
    Und wir suchen, jagen und töten Tausende von Arten, um sie
    komplett oder in Teilen, legal oder illegal, zu verkaufen.
    Das Geschäft mit der wilden Kreatur blüht - weltweit.
    Daher Bitte immer Nachzuchten kaufen !!!

    Wir fliegen zum Mond, schicken Sonden zum Mars und graben Knochen aus die Millionen Jahre alt sind.
    Aber was auf unserem Planeten JETZT lebt und täglich ausstirbt wird nicht erforscht !

    Das "National Science Board" der USA schätzt, dass in 20 jahren 25 Prozent aller Arten ausgestorben sein werden!
    Der menschliche Faktor beschleunigt das Artensterben um das 1.000- bis 10.000- fache je nach Art!
    Die Welternährungsorganisation legte folgende Zahlen vor:
    Im Zeitraum von 1981 bis 1990 gingen 1,5 Millionen
    Quadratkilometer tropischen Regenwaldes verloren!
    Das entspricht 150.000 Quadratkilometern pro Jahr!
    Viele Menschen werden ihren Lebensraum verlieren- jahrhunderte alte Kulturen werden verschwinden.
    Deshalb waren in den achtziger Jahren die Regenwälder stark in den Medien vertreten,
    das Bewusstsein und die Verantwortung der Industriegesellschaften,
    tropische Regenwälder zu erhalten, waren ausgeprägt.
    Hat es sich dabei nur um eine Modeerscheinung gehandelt?
    Heute ist das öffentliche Interesse an tropischen Regenwäldern und deren Schutz zurückgegangen.
    Dabei schreitet deren Zerstörung schneller voran als noch vor zehn Jahren !



    Sexpille Viagra ist kein Schutz für Nashörner

    Frankfurt, 20.02.03: Die Umweltstiftung WWF macht darauf aufmerksam, dass die Wilderei auf Nashörner, Saiga- Antilopen und Tiger trotz der Erfindung der synthetischen Potenzpille Viagra nicht zurückgegangen ist. Immer wieder werde zu Unrecht behauptet, dass Nashornpulver und Tigerknochen in der ostasiatischen Medizin als Liebes- Stimulanz verwendet werden und dank Viagra mittlerweile weniger gefragt seien. „Dadurch dass Wissenschaftler das Ammenmärchen vom Artenschutz durch Viagra ständig wiederholen, wird es nicht wahrer“, klagt WWF-Artenschutzexperte Volker Homes.
    Im Gegenteil:
    Die Ausrottung der hoch bedrohten Saiga- Antilopen und Nashörner geht ungebremst weiter.

    Vor allem im Jemen hält sich die Mär, dass der Griff der traditionellen Dolche aus dem Nasenhorn der Rhinos der Waffe eine besondere Kraft verleiht. In der traditionellen asiatischen Medizin wurde das Hornpulver der Nashörner gegen Malaria, Epilepsie, Vergiftungen und Abszesse eingesetzt.

    Drei asiatischen Arten stehen kurz vor der Ausrottung:
    Das indische Panzernashorn mit etwas über 2000 Tieren,
    dem Sumatra-Nashorn mit 318 Tieren,
    und das Java-Nashorn mit nur noch 70 Tieren.

    Panzer- und Java-Nashorn tragen jeweils nur ein Horn, das Sumatra-Nashorn hat zwei, ist wesentlich kleiner und behaart.
    Der Lebensraum besteht heute nur noch aus wenigen kleinen, noch dazu isolierten Gebieten.
    Das erschwert den Tieren die Fortpflanzung, weil sie sich kaum noch finden und paaren können.



    In Afrika gibt es das Spitzmaul- und das Breitmaulnashorn.

    Zurückhaltenden Schätzungen zufolge lebten in Afrika 1960 annähernd 100 000 Spitzmaulnashörner.
    Um 1970 war ihre Zahl auf schätzungsweise 63 000 Tiere geschrumpft.
    1980 wurde ihr Bestand mit etwa 14 800 Tieren angegeben,
    1990 mit noch 3 000 und 1994 hatte ein kümmerlicher Rest von etwa 2 400 Spitzmäulern überlebt.
    Ende 2003 betrug der Bestand in Afrika wieder 3 610 Spitzmaulnashörner.



    Das Breitmaulnashorn ( auch Weißes Nashorn genannt )

    Dies ist nach dem Elefanten das zweitgrößte Landsäugetier der Welt.
    Frühe Bestandszahlen liegen nicht vor, aber 1898 hatten ganze 24 - 50 Tiere das massenhafte Abschlachten überlebt.
    Besonders gefährdet ist die nördliche Unterart, die nur noch mit etwa 20 Tieren im Garamba- Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo ( früheres Zaire ) vorkommt.


    Das nördliche Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum cottoni)

    Sein Bestand wurde 1960 mit mehr als 2 000 Tieren angenommen. 1998 existierten nur noch insgesamt 25 Tiere, die ausschließlich im Garamba National Park in der Demokratischen Republik Kongo zu finden waren. Ende 2003 betrug der Bestand in Afrika 22 Tiere im Garamba Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo. Aufgrund anhaltender Wilderei beziffert die letzte Schätzung der IUCN vom September 2004 nur noch 15 überlebende Tiere.

    Nashörner werden wegen ihres Hornes getötet:
    Nashornpulver gilt in der traditionellen Medizin ostasiatischer Länder als Arznei.

    Bestand: "Java-Nashorn" 70 Tiere
    Bestand: "Sumatra-Nashorn" 318 Tiere
    Bestand: "Spitzmaul-Nashorn" 2.400 Tiere
    Bestand: "Breitmaul-Nashorn" 12.600 Tiere
    Bestand: "Nördliches Breitmaul-Nashorn" 15 Tiere
    Bestand: "Panzer-Nashorn" 2.000 Tiere



    Die Suppenschildkröte und die Lederschildkröte

    Meeresschildkröten werden in zwei Familien und sieben Arten unterteilt.
    Alle sind gefährdet !
    Der Bestand der bis zu zwei Meter langen Lederschildkröte im Pazifik sank in den letzten 20 Jahren dramatisch.
    Wurden 1980 noch 91.000 Weibchen gezählt, sind es heute noch knapp 3000.
    US-Wissenschaftler machen dafür die Fischerei-Industrie mit ihren Treib- und Schleppnetzen verantwortlich.

    Während vieler Millionen von Jahren waren Suppenschildkröten mit die erfolgreichsten tierischen Meeresbewohner. Umfangreiche Bestände lebten einst in allen warmen Meeren der Erde. Dieses ungestörte Leben hat der Mensch binnen kürzester Zeit abrupt beendet. Weltweit wurden die an Land steigenden Weibchen abgeschlachtet, um Fleisch, Öl und Schildpatt aus ihnen zu gewinnen. Die Gelege wurden geplündert, die Eier teuer verkauft, da Suppenschildkröteneier angeblich potentzsteigernd wirken. Des weiteren verloren viele Tiere ihre Brutstrände an den Massentourismus, denn wo sich ein Hotel an das andere reiht und die Strände von Menschen überquellen, da bleibt kein Platz für Tiere übrig.

    Wenn ich nur schon den deutschen Namen höre:
    "Suppenschildkröte"!


    Film !
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    Und nicht zuletzt wurden die küstennahen Seegrasfelder durch die menschengemachte Wasserverschmutzung derart geschädigt, dass sogar die Nahrung für die Tiere knapp wird. So stehen diese friedfertigen Meeresbewohner heute am Rand der Ausrottung. Ob Schutzmaßnahmen wie das "Washingtoner Artenschutzübereinkommen", welches jeglichen Handel mit Produkten von Suppenschildkröten verbietet, oder der Schutz und die Überwachung traditioneller Niststrände die drohende Ausrottung verhindern können, ist zur Zeit noch offen.

    Santiago de Chile, 12.11.2002 - Großbritannien will eine Handelserlaubnis für Produkte der Grünen Meeresschildkröte ( Chelonias mydas ) gegen internationalen Widerstand auf der Artenschutz- Konferenz in Santiago durchsetzen. Damit soll eine kommerzielle Schildkröten-Farm auf den karibischen Cayman- Inseln berechtigt werden, Schildkrötenprodukte an Touristen zu verkaufen. Gegen eine Handels- erlaubnis hatte sich letzten Freitag nicht nur der zuständige Ausschuss bei CITES ausgesprochen. Auch zahlreiche Länder aus der Karibik wie Costa Rica, Mexiko, Barbados und die Bahamas, aber auch Israel, die USA, die Fiji-Inseln und Saudi- Arabien sind gegen eine Öffnung des Handels.