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UNSER WALD (16)
Teil 3
Die Wahrheit über Jagd & Jäger
Teil 3
Jäger-Filme !
Achtung !!!
Nichts für schwache Nerven !!!
Die wahre Seite der Jagd, die keiner sehen soll.
Unlogischer Abschuss von Arten
Qualvolle und unnötige Hasenjagd !
Zitat (Jagdhundeausbildung):
Doch es kommt noch härter:
Treibjagd auf Hasen, 9.12.2006 Kreuzwertheim
Ähnliche Unlogik bei Reh & Fuchs.
Wem denn ?
Sinnloser Tod eines Fuchses.
Weitere Unlogik bei der Waldschnepfe.
Jagdstrecke Bund
Jagdstrecke allein in NRW
Weitere Unlogik beim Rebhuhn.
Jagdstrecke Bund
Weitere Unlogik bei Iltis, Wiesel und Baummarder.
Jagdstrecke Saarland
Merken Sie was ?
Zitat:
Kaum zu glauben, das so etwas einem Menschen Spaß macht und von jemandem als Hobby ausgeübt wird.
Zitat:
Wildsau wieder einmal nur angeschossen und muß qualvoll sterben.
Krieg der Jäger gegen die Tiere des Waldes.
Ich frag mich hier echt: Sind die noch normal ?
Massenmord an Tieren !
Das scheint vielen Jägern das Zweitschönste bei der Jagd zu sein.
Jagdhunde- Welpenausbildung
Das kommt dann dabei raus !
Wenn man das hier sah, wundert man sich nicht mehr darüber
Perverser Spaß-Urlaub !
Ohne Worte !
Wer ist hier der Doofe ?
Selbst Kleinkinder die lieber einen Märchenfilm schauen sollten oder eher noch um diese Zeit ins Bett gehören,
Kritik an der Jagd bei uns im Steinbachtal/Netzbachtal.
Treibjagd die mehrere 10.000 Euro kostet, muß der Steuerzahler bezahlen.
Anti Jagd Demo München 2007
Attacke von Jägern nahe Zurndorf Teil 1
Attacke von Jägern nahe Zurndorf Teil 2
Jäger provoziert Tierschützer durch spucken
Jäger provoziert Tierschützer durch Fußtritt
Schauen Sie mal:
Reichsbund Deutsche Jägerschaft, DJV.
Video:
Video:
So müßten sich alle Tiere im Wald zur Wehr setzen !
Die 13 Jägerlügen
Die wahre Seite der Jagd, die keiner wissen soll.
Lüge 1:
Urteil:
Falsch.
Lüge 2:
Urteil:
Falsch.
Lüge 3:
Urteil:
Falsch.
Lüge 4:
Urteil:
Falsch.
Lüge 5:
Urteil:
Falsch.
Lüge 6:
Urteil:
Falsch.
Lüge 7:
Urteil:
Falsch.
Lüge 8:
Urteil:
Falsch.
Lüge 9:
Urteil:
Falsch.
Lüge 10:
Urteil:
Falsch.
Lüge 11
Urteil:
Falsch.
Lüge 12:
Urteil:
Falsch.
Lüge 13:
Urteil:
Falsch.
Im Schweizer Kanton Genf entschied die Bevölkerung 1975 durch ein Referendum für ein allgemeines Jagdverbot auf Säugetiere und Vögel. In den nachfolgenden Jahren erhöhte sich die Zahl der an den Ufern des Genfer Sees und der Rhone überwinternden Wasservögel auf spektakuläre Weise - ohne Zweifel eine Folge der ausbleibenden Störungen durch die Jagd. Vor dem Referendum hatten Jagd-Vertreter behauptet, der Feldhase wäre im Kanton Genf ohne die Jagd von der Ausrottung durch Beutegreifer bedroht. Das Gegenteil war der Fall: Inzwischen erfreut sich der Kanton Genf einer gesunden, vermehrungsfähigen Feldhasenpopulation, der größten Populationsdichte von Feldhasen in der Schweiz. Die Befürchtung der Landwirte, dass das Jagdverbot mehr Schäden an Kulturen bringen werde, hat sich nicht bewahrheitet:
Zahlreiche in Deutschland immer noch jagdbare Arten (Feldhase, Baummarder, Waldschnepfe, Rebhuhn) stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Jagd ist nicht immer der einzige Gefährdungsgrund, allerdings trägt der Abschuss bedrohter Arten bestimmt nicht zu deren Erhalt bei. Seit dem 17. Jahrhundert sind die Jagd und die Zerstörung der natürlichen Lebensräume durch den Menschen für 57% der ausgerotteten Vogel- und für 62% der ausgerotteten Säugetierarten verantwortlich.
Jäger ballern zudem jährlich 3000- 9000 Tonnen hochgiftiges Blei in unsere Natur. Dies führt zu einer Anreicherung von toxischen Schwermetall in den Nahrungsketten.
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Besuchen Sie dazu auch diese Seiten !
Jagdunfälle (Teil 1)
Schauen Sie hier, was fast wöchentlich in Deutschland passiert.
Jagdunfälle 2005
Jagdunfälle 2006
Jagdunfälle 2007
Jagdunfälle 2008
Video:
Ein Schuß aus diesem Hochsitz geht nur in eine Richtung.
Jagdunfälle (Teil 2)
Nach Recherchen der Initiative zur Abschaffung der Jagd kamen allein im vergangenen Jahr
Wenn die einfachsten Regeln außer Acht gelassen werden, kann sich die Jagd zu einem Horrortrip entwickeln.
Todesmeldungen aus allen Regionen
Jäger sorgen zudem immer wieder für Schlagzeilen auch krimineller Art:
"Frau nach häuslicher Gewalt aus Wohnung geflüchtet"
Letzte Informationen vom 02.04.2008
Damit wurden in den letzten 24 Stunden auf kleinstem Raum östlich von Disternich
Die Staatsanwaltschaft Aachen teilt mit, daß sie Anklage gegen den verdächtigten
Übersicht getöteter Vögel Disternich 2007 - 2008
Fund 08.04.2008
82 tote Greifvögel in Jagdrevier gefunden
Pressemeldung vom 07.04.2008
Chronik der illegalen Greifvogelverfolgung
Mindestanforderungen an eine zeitgemäße Jagd in Deutschland
Zitat:
2. Schutz der Beutegreifer
3. Schluß mit der Fallenjagd
4. Weniger jagdbare Arten
5. Keine Wildfütterung
6. Kurze Jagdzeiten
7. Keine Jagd mit Schrot
Hier töten Jäger die Hasen, da es angeblich zu viele gibt.
Knallen dann aber auch noch Füchse ab,
wo immer sie nur können die solche Bestände zusätzlich auch noch gesund halten würden.
Im ganzen Saarland, werden Jährlich ca. 400 Hasen erschossen.
Wenn dies nötig wäre, würde das sicherlich Natur/Fuchs selber erledigen.
Noch immer, soweit es noch Hasen im Revier gibt, werden hier bei der Frühjahrsprüfung die vorhandenen Anlagen
des noch jungen Hundes auf der "Hasenspur" geprüft.
Dabei muss der Hund den Fluchtweg eines zuvor aufgescheuchten Hasen anhand der Geruchspur verfolgen.
Jährlich werden in unserem Land dabei etwa 14.000 Feldhasen verfolgt.
Dies führt zu einer enormen Störung, auch der anderen Wildtiere.
Da diese Störung im Frühjahr stattfindet, wenn viele Tiere brüten oder ihren Nachwuchs groß ziehen,
muss dadurch auch mit einem Verlust von Jungtieren gerechnet werden.
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Quelle: www.wasjaegerverschweigen.de
Zitat:
Die Anzahl der Feldhasen aber nimmt ab, die Art wird seit 1994 in den Roten Listen als „gefährdet“ eingestuft.
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Quelle: www.young-panda.de
Was soll das und warum läßt man diese Tiere nicht in Ruhe !?
Sehen Sie unter folgendem Link in Bildern:
Zitat:
Hasen stehen seit Jahren auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.
Mit Treibjagden treiben Jäger die systematische Ausrottung voran:
Sie druchkämmen in engen Reihen die Felder -
da hat kein Hase ein Chance:
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Quelle: www.abschaffung-der-jagd.de
In der Jägerzeitschrift "Wild und Hund" (Heft 19 5.Okt 06), steht ein Artikel,
der mal wieder den Abschuss von Füchsen rechtfertigen soll:
"Fuchs, Du hast das Kitz gestohlen"
Der Natur ?
Der Fuchs ist selbst Natur, der Jäger aber nicht.
Stiehlt ein Vogel Regenwürmer, oder ein Greifvogel Mäuse und Kaninchen ?
Wenn die Jäger allein im Saarland jährlich über 8.300 Stk. Rehwild schießen,
können sie ja nicht vom Fuchs im Bestand bedroht sein.
Da haben welche Beuteneid, sonst ist das gar nichts.
Ich würde eher sagen der Jäger stiehlt dem Wald (der Natur) die Tiere.
Hinzu kommt noch, je mehr der Fuchs bejagd wird, desto mehr vermehrt er sich.
Bei uns im Urwald werden seit vielen Jahren keine Füchse mehr gejagd.
Es gibt keine Probleme dadurch !
Wenn er noch ein paar cm näher ran gegangen wäre, dann würde Blut an seiner Kamera kleben.
Zitat:
National
Die Waldschnepfe gehört gemäß §10 Absatz 2 Nr. 10 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG)
zu den besonders geschützten Arten.
Rote Liste NRW: Vorwarnliste
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Quelle: nrw.nabu.de
Jahr 2006: 15.612 Tiere
Jahr 2005/2006: 5.210 Tiere
Jahr 2006/2007: 3.695 Tiere
Warum werden auch die noch geschossen ?
Zitat:
Nationales Artenschutzrecht
Das Rebhuhn gilt nach BNatschG § 10 und § 42 als besonders geschützte Art.
RL BRD: Kategorie 2 - Stark gefährdet
RL NRW: Kategorie 2 N - Stark gefährdet, Bestandesentwicklung abhängig von Naturschutzmaßnahmen.
Klick !
Quelle: www.nrw.nabu.de
Jahr 2002/2003: 10.741 Tiere
Jahr 2003/2004: 10.983 Tiere
Jahr 2004/2005: 11.786 Tiere
Jahr 2005/2006: 13.181 Tiere
Allein im Saarland wurden 2006/2007 8 Tiere geschossen.
Warum werden auch die noch geschossen ?
Zitat:
In Ihren Bestand bedrohte Tierarten (z.B. Iltis, Wiesel, Baummarder, Rebhuhn etc.) werden nach wie vor bejagd,
obwohl deren Bestände dies im Grunde genommen nicht mehr zulassen.
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Quelle: www.nrw.nabu.merzig.de
Allein hier wurden 2006/2007 16 Iltisse, 64 Wiesel und 26 Baummarder getötet.
Strecken-Quelle-Saar: www.saarjaeger.de
KLICK !
Das bisschen Natur was wir noch haben, wird von Jägern total auf den Kopf gestellt.
Artenschutz ist da keinem wichtig !
Nur das Töten und Jagen zählt.
Was für ein toller Beitrag zum Naturschutz !
So mancher Jäger aus der Nachbarschaft weiß dazu beruhigend zu berichten,
dass es bei der Jagd heute keine Tierquälereien mehr gibt und dass wegen der verwendeten modernen Gewehre
ein Tier so schnell tot ist, dass es zuvor nicht einmal mehr in der Lage war, den Schuss zu hören.
Derartige von Jägern verbreitete Illusionen, vom schnellen und schmerzlosen Tod eines waidgerecht erlegten Tieres,
zielen eindeutig nur darauf ab, uns von allen den Tierquälereien abzulenken,
die im Zusammenhang mit der Jagdausübung ganz alltäglich sind.
Klick !
Quelle: www.wasjaegerverschweigen.de
Die Jagdzeitschriften sind voll von Berichten über sogenannte Nachsuchen,
bei denen Tiere zuerst nur angeschossen und schließlich nach oft stundenlanger Verfolgung getötet werden.
Schätzungen zufolge treffen zwei Drittel aller jagdlichen Projektile ihr Ziel, ohne es zu töten!
Klick !
Quelle: www.tierschuetzer.net
Nur kann sich der Gegner nicht wehren und ist hilflos.
Sulen in Blut und Eingeweiden der Waldbewohner.
Als Hunde- und Naturliebhaber kommt mir hier echt die Galle hoch !
Wehe euer Hund läuft unangeleint durch den Wald .....
"Haaalooooo ...., bitte leinen Sie Ihren Hund an !"
Und die bilden solche Hunde aus !!!
Diese hetzen und beißen dann die Wildtiere an Treibjagden durch die Wälder.
Muß ich das jetzt verstehen ?
das es ab und zu mal zu übergriffen von Sauen auf Hunde oder Menschen kommt.
Wittert die Sau im Wald einen Hund, oder einen Menschen, werden ihr sicherlich solche Szenen einfallen.
Was macht der Spaziergänger/Öffendlichkeit im Falle eines Angriff's dann ?
Er gibt dem Wild die Schuld, da es ja soooo agressiv ist und es zu viele Sauen gibt.
Würden die Tiere nicht bejagd, wären sie nicht so scheu, man würde sie öfter mal im Wald sehen und
da sie keine schlechten Erfahrungen mehr mit Menschen hätten, gäbe es sicherlich auch kaum noch solche Übergriffe.
Urlaub machen um Tiere zu töten.
Sollten wir einmal ein Jagdverbot durchsetzen können, werden viele unserer Jäger solche Urlaube buchen.
Der Spaß des tötens werden sie wohl nicht mehr aufgeben können.
Wenigstens hat er das Tier nicht angeschossen, was aber nur Zufall war.
Achten Sie mal auf den Hintergrund, mit all den Hochsitzen.
Erinnert mich an die Todesstreifen zu DDR-Zeiten.
Naja, eigentlich sind dies ja auch Todesstreifen.
nehmen einige mit in den Wald und bekommen verblutete Tiere geszeigt,
die Papa totgeschossen hat und mit blutverschmierten Händen eintütet.
Muss man sich da noch wundern, wenn diese Kinder als Jugendliche mal amoklaufen.
Damit die ihren Spaß haben und Tiere getötet werden.
Schluß mit dem Blutrausch.
Aus den Reichs-, Gau- und Kreisjägermeistern wurden in demokratischer Zeit Landes- und Kreisjägermeister.
"Perversionen des heutigen Jagdwesens."
Wie sich die Bilder gleichen !
Quelle: www.nabu-merzig.de
Jäger wünscht sich Hitler zurück!
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Quelle: www.vgt.at
Jäger fährt absichtlich Journalisten an.
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Quelle: www.wir-fuechse.de
Da sieht man mal, was so ein Jäger ohne moderne Waffe in einem sicheren Hochsitz ist.
Was für ein Held
Jaaaaaaaaaaaa gib ihm, lach !!!!!!
Ohne Jagd würden Wildtiere überhand nehmen
Wie in vielen biologischen Untersuchungen nachgewiesen werden konnte, regeln sich die Bestände wildlebender Tiere durch soziale Mechanismen und Nahrungsangebot selbständig. Bei Füchsen beispielsweise bekommt in jagdfreien Gebieten nur ein kleiner Teil der Füchsinnen Nachwuchs, um die Populationsdichte nicht unnötig ansteigen zu lassen. "Geburtenkontrolle statt Massenelend" nannten namhafte Forscher dieses Phänomen. Wo Füchse jedoch gnadenlos verfolgt werden, steigt die Anzahl trächtiger Füchsinnen drastisch an, wodurch die Verluste rasch wieder ausgeglichen werden.
Wenn man einen Blick auf großflächig jagdfreie Gebiete wirft, wird man rasch feststellen,
daß die Tierpopulationen dort keineswegs im Ungleichgewicht sind.
Im Gegenteil:
Die Populationen dort sehr viel stabiler, die Artenvielfalt größer als in Arealen, in denen gejagt wird.
Jagd schützt die Bevölkerung vor Tollwut und anderen Wildtierkrankheiten
Genau das Gegenteil ist der Fall - so führt Jagd beispielsweise zu einer beschleunigten Ausbreitung der Tollwut. Jagd kann die Gesamtzahl an Füchsen nicht reduzieren (s.o.), die steigende Geburtenrate führt jedoch zu einer höheren Zahl an Jungfüchsen. Diese Jungfüchse wandern im Herbst aus dem elterlichen Revier ab, um sich ein eigenes Zuhause zu suchen - und begegnen auf ihren langen Wanderungen vielen Artgenossen, was sie zu idealen Tollwutüberträgern macht. Je mehr Füchse man tötet, desto rascher breitet sich daher die Tollwut aus. Daß die Schweinepest von Wildschweinen auf Haustiere übertragen wird, ist als Gerücht zu werten. Vielmehr tragen Jäger, die (unerlaubterweise) Schlachtabfälle zum Anlocken von Beutegreifern verwenden, dazu bei, daß Seuchen von Hausschweinen in die freie Wildbahn getragen werden.
Die jagdliche Hege ist ein Beitrag zum Tier- und Naturschutz
Die jagdliche Hege dient in erster Linie dem Ziel, eine möglichst große Anzahl möglichst prächtiger Tiere zum Abschuß zur Verfügung zu haben. Darunter haben zunächst einmal alle Lebewesen zu leiden, die diesem Ziel zuwiderlaufen - Beutekonkurrenten wie Fuchs und Marder etwa, die im Rahmen der "Hege mit Flinte und Falle" erbarmungslos verfolgt werden. Als Beitrag zum Naturschutz kann das schwerlich gewertet werden. Darüber hinaus werden im Rahmen sogenannter "Biotopverbesserungen" die Lebensbedingungen in Feld und Flur gezielt zugunsten jagdbarer Arten verändert. Tiere, die nicht gejagt werden dürfen und damit für den Jäger nicht interessant sind, werden dabei teilweise oder vollkommen verdrängt. Manche Tierarten - wie etwa Rehe oder Wildschweine - werden von Jägern gezielt gefüttert. Dadurch werden natürlich einerseits die Abschußchancen maximiert, andererseits aber auch künstlich überhöhte Wilddichten geschaffen. Die resultierenden Schäden in der Forst- und Landwirtschaft werden dann allzu oft zum Anlaß genommen, nach höheren Abschußzahlen für das sogenannte Schalenwild zu rufen.
Jagd ist erforderlich, um Schäden in der Land- und Forstwirtschaft zu vermeiden
Durch die massive Fütterung von Rehen, Hirschen und Wildschweinen im Rahmen der jagdlichen Hege tragen die Jäger ja gerade dazu bei, die Populationsdichten dieser Tierarten künstlich auf hohem Niveau zu halten. Hege schafft also die vermeintliche Notwendigkeit der Jagd auf Reh, Hirsch und Wildschwein erst. Abgesehen davon, macht Jagd die Tiere scheu und zwingt sie in die Deckung des Waldes. Dadurch kommen Rehe und Hirsche oftmals erst mit den jungen Bäumen, an denen sie Schäl- und Verbißschäden anrichten, in Kontakt. Doch je mehr Schäden entstehen, desto intensiver werden die Rufe nach schärferer Bejagung. Das Zusammenspiel von Jagd und Hege erzeugt damit einen Teufelskreis, unter dem nicht nur Natur und Tiere, sondern auch Land- und Forstwirtschaft zu leiden haben.
Jäger schützen bedrohte Tierarten
Selbst Wildtiere wie der Feldhase, die nach Einschätzung führender Wissenschaftler als bestandsbedroht einzustufen sind, werden von der Jägerschaft nach wie vor zu Hunderttausenden erschossen. Außerdem behaupten Jäger, sie müßten Füchse und andere Beutegreifer mit Flinte und Falle verfolgen, um deren Beutetiere vor dem Aussterben zu bewahren. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Abgesehen davon, daß man so intelligente und anpassungsfähige Tiere wie Füchse mit jagdlichen Mitteln ohnehin nicht dezimieren kann (s.o.), erweisen sie ihren Beutetieren einen wichtigen Dienst. Dadurch, daß sie vor allem schwache und kranke Tiere erbeuten, halten sie beispielsweise Hasenbestände fit und gesund. Darüber hinaus setzen Jäger faunenfremde Tiere wie Fasanen zu Jagdzwecken aus. Diese Arten stellen eine nur bedingt kalkulierbare Bedrohung für die einheimische Fauna dar - mancherorts wurde etwa das bestandsbedrohte Birkhuhn durch den Fasan verdrängt. Zu guter Letzt darf man nicht vergessen, daß die Jagd selbst häufig nicht selektiv ist - Fallen beispielsweise töten wahllos, egal, ob es sich bei dem Opfer um einen Marder, ein Eichhörnchen oder eine Hauskatze handelt, und auch bei der Jagd mit dem Gewehr ist nicht immer klar, wer oder was das Opfer ist. Wie sonst wären die zahlreichen Jagdunfälle ("Jäger verwechselt Treiber mit Wildschwein") und versehentlichen Abschüsse von Haus- und Weidetieren zu erklären?
Jagd ist ein erhaltenswertes Kulturgut
Jagd hat ohne jeden Zweifel eine jahrhundertealte Tradition - eine Tradition voller Blutvergießen, Grausamkeit und sinnloser Qual. Mittelalterliche Jagdarten, bei denen beispielsweise Füchse bis zu ihrem qualvollen Tod wieder und wieder in die Luft geschleudert, oder Rehe und Hirsche in Massen gefangen und anschließend in abgegrenzten Arenen von adligen Schützen hingerichtet wurden, sind schon vor geraumer Zeit verboten worden. Auch andere traditionsreiche, aber ethisch fragwürdige Praktiken wie Hexenverbrennungen oder Sklaverei wurden längst als anachronistisch erkannt und von der modernen Gesellschaft über Bord geworfen. Wie die Geschichte zeigt, muß mit überkommenen Traditionen manchmal gebrochen werden, wenn sie ethisch-moralischem Fortschritt im Weg stehen.
Jäger sind tier- und naturliebende Menschen
Jäger wurden sowohl in Europa als auch in den USA schon psychologischen und soziologischen Untersuchungen unterzogen und hinsichtlich verschiedener Aspekte mit Nichtjägern verglichen. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, daß Jäger keine höhere Naturverbundenheit aufweisen als Nichtjäger, Themen des Tier-, Umwelt- und Naturschutzes eher negativ gegenüberstehen und allgemein eine höhere Tendenz zu aggressiven Verhaltensweisen zeigen. Die jägerische Tier- und Naturliebe erfreut sich nicht am Dasein des geliebten Objekts; vielmehr zielt sie darauf ab, das geliebte Wesen mit Haut und Haar zu besitzen, und gipfelt darin, es durch den Akt des Tötens zur Beute zu machen. Nirgendwo zeigt sich dies deutlicher als in den Jagderzählungen, die in praktisch jeder Ausgabe der gängigen Jagdzeitschriften zu finden sind.
Die "Waidgerechtigkeit" sorgt dafür, daß bei der Jagd alles "fair" zugeht
Die "Waidgerechtigkeit" ist ein ungeschriebenes Gesetz, dessen Inhalt die Jäger unter sich ausmachen. Dadurch, daß dieser Terminus Eingang in die Tierschutzgesetzgebung gefunden hat, ist praktisch alles legal, was noch irgendwie als "waidgerecht" bezeichnet werden kann. Jägern werden damit Verhaltensweisen gestattet, die bei jedem anderen Menschen sofort zu einem Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz führen würden. Mit "Gerechtigkeit" hat die "Waidgerechtigkeit" nur wenig zu tun. Während es verpönt ist, das "edle" Hochwild an der Fütterung zu erschießen, hat kein Jäger Skrupel, dasselbe mit dem verhaßten Beutekonkurrenten Fuchs zu tun. Bei einer Treibjagd darf allerdings nur der Jäger ein verletztes Tier endgültig töten, der es zuvor auch angeschossen hat - mit dem Resultat, daß so mancher Hase oder Fuchs sich stundenlang blutend in unerträglichen Schmerzen winden muß, bevor man ihn schließlich umbringt.
"Gerechtigkeit" also allenfalls für die Jäger, keineswegs jedoch für die Tiere.
Jäger töten angst- und schmerzfrei
Die Jagdzeitschriften sind voll von Berichten über sogenannte Nachsuchen, bei denen Tiere zuerst nur angeschossen und schließlich nach oft stundenlanger Verfolgung getötet werden. Schätzungen zufolge treffen zwei Drittel aller jagdlichen Projektile ihr Ziel, ohne es zu töten! Praktisch alle Jagdarten sind grausam. Ein besonders übles Beispiel ist etwa die Baujagd: Dabei sollen Füchse mit auf Schärfe abgerichteten Hunden aus ihrem Bau vor die Flinten wartender Jäger gehetzt werden. Jungfüchse werden in Gegenwart ihrer entsetzten Eltern vom Jagdhund zerfleischt; manche Füchse lassen sich in ihrer Verzweiflung auf Kämpfe mit dem Hund ein, was nicht selten zum Tod beider führt. Im Hinblick auf die Jagd mit angeblich "sofort tötenden" Schlagfallen gibt es Studien, die ausweisen, daß ein Großteil der darin gefangenen Tiere schwer an Pfoten, Schwanz oder Körper verletzt werden, und mehr als 20 Prozent der Fallenopfer entkommen mit Laufverstümmelungen.
Nicht zu vergessen sind natürlich auch die allherbstlichen Treibjagden:
Voraussetzung für den Erfolg einer Treibjagd ist die panische Angst der gejagten Tiere,
um sie zur Flucht aus dem für sie zunächst sicheren Versteck zu bewegen.
Jagd ist eine "nachhaltige Nutzung" von Wildtieren
Der größte Teil der getöteten Tiere wird keiner wie auch immer gearteten Nutzung zugeführt. Jagd und Hege sind in erster Linie Selbstzweck; Jäger genießen vielmehr das Töten und Beutemachen, wie sie in den gängigen Jagdzeitschriften auch immer wieder deutlich machen. Niemand muß heute mehr Fuchs- oder Marderpelze tragen, um sich warmhalten zu können, und auch Wildfleisch ist aus ökologischer wie ökonomischer Perspektive vollkommen verzichtbar. Wir dürfen nicht vergessen, daß es sich bei jenen Tieren, die wir so arrogant und ignorant als "jagdbar" bezeichnen, um lebende, denkende, fühlende Individuen mit einem Interesse an Leben und Unversehrtheit handelt. Es gibt schlichtweg keinen vernünftigen Grund, diese Lebewesen einer rücksichtslosen Verfolgung durch von egoistischen Interessen getriebene Hobbyjäger auszusetzen. Die Abschaffung der Jagd ist somit längst überfällig.
Da Raubtiere ausgestorben sind, muss gejagt werden
Die Beutegreifer sind durch jagende Menschen ausgerottet worden und nicht ausgestorben.
Forschungen zeigen, dass so genannte Beutegreifer nicht für die Regulation, d.h. die zahlenmäßige Kontrolle ihrer Beutetiere, verantwortlich sind. Beutegreifer erbeuten bevorzugt alte, kranke und schwache Tiere bzw. fressen Aas und tragen so zu einem gesunden Wildbestand bei. Ein Jäger, der auf große Distanz schießt, kann nur in den seltensten Fällen beurteilen, ob ein Tier krank oder alt ist. Da Jäger aber vor allem auf prächtige Tiere, nämlich Trophäenträger, aus sind, führt die von Menschen praktizierte Jagd dagegen in aller Regel zu einer naturwidrigen Fehlauslese. Stimme eines Jägers: »Jagd bedeutet auch, nicht nur Schwaches und Krankes zu erlegen, sondern »überzählige« kerngesunde Tiere (wer will schon Krüppel und Kranke essen?).« (WILD UND HUND 13/2001)
Wolf, Luchs und Braunbär wurden in Europa durch die Jagd praktisch ausgerottet, der Adler ist stark dezimiert - und die Rückkehr dieser Arten wird, wie das Beispiel des erschossenen Bären Bruno zeigt, aktiv verhindert. Mit dem Abschuss von bundesweit jährlich rund 700.000 Mardern, Füchsen und Wieseln dezimieren Jäger zudem die noch vorhandenen Beutegreifer - mit der schizophrenen Behauptung: »Fleischfresser nehmen dem Jäger die Beute weg.« Damit die Jäger genug zu schießen haben, werden Rehe, Hirsche und Wildschweine massiv gefüttert (oft illegal oder halblegal an so genannten »Kirrungen«). Auf ein erschossenes Wildschwein kommen nach Untersuchungen der Wildforschungsstelle Aulendorf (Baden-Württemberg) 250-300kg von Jägern ausgebrachtem Mais.
Der Mensch hat schon immer gejagt
In der Frühzeit war der Mensch zunächst Sammler. Erst später wurde er zum Jäger. Die Abnutzungsmuster auf der Zahnoberfläche der Backenzähne von vielen Hominiden und Hominoiden zeigen eindeutig, dass diese Vorläufer der Menschen Pflanzenkost wie Pflanzenfasern, hartschalige Früchte, Nüsse etc. gegessen haben.
Zudem sind mittlerweile die "entwickelten" Völker der Notwendigkeit der Jagd zur Nahrungsbeschaffung entwachsen. Die Jagd dient einer Minderheit bloß als Unterhaltung und wird als Jagdsport bezeichnet. Mit Sport hat die Jagd nichts zu tun, lediglich mit der Befriedigung der Lust am Töten.
Jagd ist angewandter Naturschutz
Jagd bedeutet eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Öko-Systeme. Sie kann zur Ausdünnung oder Ausrottung von Tierarten führen. Jäger sind Naturnutzer, aber keine Naturschützer. Sie hegen allenfalls die Tierarten, die für sie als Beute von Interesse sind. Im Übrigen widerlegen Jäger inzwischen diese Behauptung selbst: „Jagd als angewandter Naturschutz“ oder „Jäger als die wahren Naturschützer“ und so weiter - alles schön und gut. Akzeptiert werden wir von den Funktionären der Naturschutzverbände aber trotz allem nicht. Warum stehen wir nicht endlich mehr zu Sinn und Zweck unserer Jagdausübung? (...) Jagd ist eben nicht in erster Linie Hegen, sondern im ganz ursprünglichen Sinn Beutemachen, und Beute wollen wir doch machen. Es ist nicht verwerflich, Freude zu empfinden, wenn es gelungen ist, ein Stück Wild zu erlegen. Nein, es darf durchaus Freude bereiten, wenn ein Stück Wild durch einen sauberen Schuss schmerzlos verendet...« (WILD UND HUND 13/2001)
Die Schadenszahlen im Kanton Genf sind vergleichbar mit denen von Schaffhausen -
obwohl in Schaffhausen die Jagd erlaubt ist.
Dies ist kein angewandter Naturschutz, sondern angewandte Naturvergiftung!
Quelle: www.anti-jagd-seite.de/
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Quelle: www.stimmen-der-tiere.de
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Quelle: www.abschaffung-der-jagd.at
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Quelle: www.zwangsbejagung-ade.de
“Waidmanns - (Un)-heil” 2005-2008
Sollen Ihre Kinder oder Sie der nächste sein ?
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Quelle: www.tatort-wald.de
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Trotz herumlaufender Kinder darf geschossen werden.
Szene:
Kameramann: „Da rennen Kinder herum und die ballern! Das darf ja nicht wahr sein!“
Jäger C: „Das darf man!“
Kameramann: „Ja, Wieso? Sie können doch da nicht Zwölfjährige da her ...“
Jäger C: „Der hat ja nix zum Laufen da!
Der muss sich ja da nicht befinden, jetzt wo wir jagen!“
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Quelle: www.vgt.at
Richtung Hauptstraße !
Auch kenne ich viele Hochsitze, wo in Richtung Haupt-Wanderwege,
Richtung Rußhütterstr. und nahe der A 623 geschossen wird.
Projektil im Rücken
Zitat:
Das Verhängnis für den 60-jährigen Schweriner Kleinunternehmer und Hobbyjäger Harry Pilipenko war,
dass sein Jagdkollege ihn in herbstlicher Abenddämmerung für ein Wildschwein hielt.
Mit einem tödlichen Schuss vom Hochsitz streckte er den Familienvater auf einem abgeernteten Maisfeld nieder.
32 Menschen durch Jagdwaffen ums Leben.
Zudem erlege "die Minderheit von etwa 350.000 schießwütigen Jägern" nicht nur fünf Millionen Wildtiere pro Jahr
unter fadenscheinigen Begründungen, sondern knalle gewollt oder versehentlich auch nahezu 300.000 Haustiere ab.
Darunter fallen Pferde, Kühe, Hunde, Katzen oder gar zwei Lamas, welche als angebliche Hirsche dran glauben mussten.
Bundesweit werden jährlich um die 800 bisweilen haarsträubende Unfälle gemeldet, 32 davon mit tödlichem Ausgang.
Die letzte Todesmeldung datiert vom vergangenen Dienstag, als sich im vorpommerschen Elmenhorst ein
18-jähriger Jungjäger beim Waffenreinigen selbst in die Schulter schoss und verblutete.
Den gleichen Tod erlitt in der brandenburgischen Prignitz ein 30-Jähriger,
nachdem sich aus seinem ungesicherten Jagdgewehr beim Zuschlagen der Autotür ein Schuss löste
und eine Hauptschlagader in seinem Bein traf.
Ein 29-Jähriger wurde kurz vor Weihnachten bei Halberstadt in Sachsen-Anhalt von einem Projektil im Rücken getroffen.
Er wird künftig mit diesem Fremdkörper in einem Wirbelknochen leben müssen,
weil Chirurgen das Einwachsen des Geschosses als beste Lösung erachten.
"Jäger trifft spielendem Kind in den Arm",
lautet eine weitere Unglücksmeldung aus dem Kreis Nürnberg Land.
"Jägerin von Jagdkollegen versehentlich mit Schrotkugeln im Gesicht getroffen",
heißt es in einem anderen Bericht aus Marl in Nordrhein-Westfalen.
"Irrer Jäger jagte Jungen (16) durch Wald"
("Chemnitzer Morgenpost" 06.06.2004),
"Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst"
(Kölner "Express" 25.08.2004)
oder auch im Zusammenhang mit dem Banküberfall im württembergischen Siegelsbach
"Jäger ist dringend verdächtig" ("Heilbronner Stimme" vom 12.10.04).
Bei letzterem Beispiel wurde eine 65jährige Kundin erschossen und ihr 66jähriger Mann lebensgefährlich verletzt.
Klick !
Quelle: www.stern.de
Gegen 01.22 Uhr kam es in Tielenhemme, Eiderdeich in der gemeinsamen Wohnung zwischen einer 41-jährigen Frau
und ihrem 41-jährigen Lebensgefährten zu einem Fall häuslicher Gewalt.
Im Laufe dieser Auseinandersetzungen bedrohte und verprügelte der leicht alkoholisierte Mann seine Lebensgefährtin.
Aus Angst vor ihm floh die 41-jährige mit ihrer 13 Jahre alten
Tochter zu Fuß in die nähere Umgebung und versteckte sich.
In der Wohnung verblieb der 5-jährige Sohn.
Über Handy teilte die Frau der Polizei mit, dass ihr Lebensgefährte sie mit einem Revolver bewaffnet verfolgen würde.
Als Jäger verfüge er über noch mehr Waffen.
Nachdem der 41-jährige seine Lebensgefährtin zunächst mit dem Auto verfolgte und suchte,
setzte er danach die Suche zu Fuß fort und begab sich wieder in die Wohnung.
Aufgrund des Umstandes der häuslichen Gewalt und der Tatsache, dass der 41-jährige stark bewaffnet war,
wurde das Spezialeinsatzkommando Schleswig-Holstein zur Festnahme angefordert.
Gegen 05.15 Uhr wurde der 41-jährige in der Wohnung
widerstandslos festgenommen.
Der 5-jährige Sohn wurde unverletzt und schlafend in der Wohnung vorgefunden.
Es wurden mehrere Jagdwaffen sichergestellt.
Die Polizei verfügte eine 14-tägige Wegweisung gegen den 41-jährigen und
ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und Bedrohung.
Wichtiger Hinweis:
Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Original-Pressemitteilung der Polizei.
Sie wurde automatisch in unseren Dienst übernommen und von uns redaktionell nicht bearbeitet.
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Quelle: www.ln-online.de
Mit Gift und Schrot gegen Krummschnäbel
Zitat:
Alle Greifvogelarten sind in Deutschland offiziell immer noch "jagdbares Wild",
doch dürfen sie aufgrund übergeordneter nationaler und
internationaler Rechtsvorschriften nicht mehr verfolgt werden.
Manche Jagdfunktionäre möchten sich mit dieser Situation nicht abfinden und werden nicht müde,
sie als angebliche Niederwildschädlinge anzuprangern.
Schützenhilfe erhalten sie dabei aus Kreisen der Brieftaubenzüchter,
denen die sich langsam erholenden Bestände von Wanderfalke und Habicht schon lange ein Dorn im Auge sind.
Tatsächlich stehen bevorzugte Beuteobjekte der Jäger wie etwa Wildtauben
auch auf dem Speisezettel mancher einheimischer Greifvogelarten.
Von den Jägern zum späteren Abschuß ausgesetzte Zuchtfasane, oft zahm wie entlaufene Haushühner,
werden vom Habicht gern erbeutet.
Einige Jäger akzeptieren inzwischen zwar die lästige Konkurrenz durch die "Krummschnäbel",
doch in führenden Jagdzeitschriften wird immer noch die Wiedereinführung einer Jagdzeit auf Greifvögel gefordert.
Das geht allerdings nach europäischem Naturschutzrecht nicht.
Lediglich Bayern setzt sich bislang dreist über die Europäische Vogelschutzrichtlinie hinweg und
erlaubt die Tötung von jährlich Hunderten Habichten und Bussarden.
Andernorts wird zur Selbsthilfe gegriffen.
Vor allem im niederwildreichen Flachland nördlich der Mittelgebirge
werden von Komiteemitarbeitern immer wieder Fallen, Giftköder und getötete Greifvögel gefunden.
Besonders beliebt zur illegalen Greifvogeljagd sind nach wie vor Tellereisen,
die mit einem Fleischbrocken geködert meist auf Zaunpfählen angebracht werden.
Will ein Greifvogel mit den Füßen den Köder packen, schlägt die Falle zu,
wobei die Füße nicht selten vollkommen abgetrennt werden. Ähnlich qualvoll die Verfolgung mit Gift.
Insbesondere dann, wenn Nervengifte wie etwa E 605 verwendet werden,
reißen sich die Tiere nicht selten im Todeskampf vor Schmerzen die Federn aus.
Zahlreiche Greifvögel bis hin zum Seeadler wurden auch schon mit Schrotkugeln im Körper aufgefunden.
Hier gehts weiter:
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Quelle: www.komitee.de
Zitat:
Am 02.04.2008 haben Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord in Begleitung eines WDR-Kamerateams
7 weitere tote Vögel im Revier Disternich gefunden.
Es handelt sich um 4 frisch tote Mäusebussarde, 2 skelettierte Bussarde und einen Graureiher.
Zwei der frischen Bussarde hatte ein Landwirt entdeckt und den Mitabeitern vor Ort gezeigt.
Die gut erhaltenen Greife und der Reiher wurden der Polizei zur weiteren Veranlassung übergeben.
Die Polizei Düren berichtete, ihr sei am 01.04. ein weiterer toter Rotmilan aus Müddersheim gemeldet worden,
kaum 2 km nördlich von Disternich.
37 tote Vögel ausgemacht, seit Januar 2007 sind es 66 !
Jagdausübungsberechtigten von Disternich erhoben hat.
Mäusebussarde 46
Rotmilane 6
Habichte 9
Sperber 1
Graureiher 3
Wiesenweihe 1
unbestimmte Greifvögel 16
Gesamtsumme 82
Zitat:
Ein Zeuge meldet der Polizei einen toten Greifvogel im Bereich des Gestüts östlich von Disternich -
die Beamten stellen den Vogel sicher.
Zudem wird bekannt, daß ebendort bereits im April 2006 fünf tote Greife gefunden wurden.
Die Gesamtzahl der im Revier Disternich seit März 2003 gefundenen toten Greifvögel steigt damit auf 82!
Komitee deckt Europas größtes Greifvogelmassaker auf -
Staatsanwaltschaft klagt Jäger an
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Quelle: www.komitee.de
Disternich: Tote Wiesenweihe entdeckt
Neuer Fall aus Euskirchen: Rotmilan vergiftet
KLICK !
Quelle: www.komitee.de
rund um Disternich
(Kreis Düren/NRW, Mai 2003 - April 2008)
KLICK !
Quelle: www.komitee.de
Greifvögel vergiftet - MEDIATHEK regional - WDR.de
1. Keine Jagd auf Vögel
Es gibt keinen vernünftigen Grund, wildlebende Vögel zu bejagen. Auch angebliche Fraßschäden von Wildgänsen und einigen wenigen anderen Arten auf landwirtschaftlichen Nutzflächen können angesichts der europaweiten Überproduktion im Agrarsektor kaum mehr als Begründung herhalten.
Die verbliebenen Beutegreifer wie Füchse, Marder und Greifvögel dürfen nicht länger als lästige Konkurrenten von den Jägern verfolgt werden. Sie gehören nach niederländischem Vorbild endlich unter Schutz gestellt.
Anwendung und Verkauf von mittelalterlichen Abzugeisen, Scherenfallen, Habichtfangkörben und anderen Fallen müssen endlich verboten werden.
In Zukunft sollten alle Tierarten dem Naturschutzrecht unterliegen. Lediglich einige Problemarten wie Rehe, Hirsche und Wildschweine könnten zum Abschuß freigegeben werden, wenn sie nachweislich Schäden in der Land- und Forstwirtschaft anrichten.
Die Fütterung jagdbarer Tiere behindert die natürliche Regulation, führt zu genetischer Degeneration und überhöhten Wildbeständen. Die Folge sind nicht unerhebliche Schäden in der Land- und Forstwirtschaft.
Während der Zug- und Rastzeit nordischer Vögel, der Fortpflanzungs- und Aufzuchtzeit der heimischen Tiere muß die Jagd wegen der damit einhergehenden Störungen völlig unterbleiben.
Die Verwendung von Schroten, die oft die Tiere nur verletzen ("anschroten") aber nicht töten, gehört endlich verboten.