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UNSER WALD (16)
Teil 3




    Ich bitte um etwas Geduld, bis sich die Seite ganz aufgeladen hat.
    Ansonsten gehen die Bilder nicht auf !


    Die Wahrheit über Jagd & Jäger

    Teil 3



    Jäger-Filme !

    Achtung !!!
    Nichts für schwache Nerven !!!

    Bitte Ihre Boxen einschalten und Filme anklicken!




    Die wahre Seite der Jagd, die keiner sehen soll.





    Unlogischer Abschuss von Arten

    Qualvolle und unnötige Hasenjagd !
    Hier töten Jäger die Hasen, da es angeblich zu viele gibt.
    Knallen dann aber auch noch Füchse ab,
    wo immer sie nur können die solche Bestände zusätzlich auch noch gesund halten würden.
    Im ganzen Saarland, werden Jährlich ca. 400 Hasen erschossen.
    Wenn dies nötig wäre, würde das sicherlich Natur/Fuchs selber erledigen.


    Zitat (Jagdhundeausbildung):
    Noch immer, soweit es noch Hasen im Revier gibt, werden hier bei der Frühjahrsprüfung die vorhandenen Anlagen
    des noch jungen Hundes auf der "Hasenspur" geprüft.
    Dabei muss der Hund den Fluchtweg eines zuvor aufgescheuchten Hasen anhand der Geruchspur verfolgen.
    Jährlich werden in unserem Land dabei etwa 14.000 Feldhasen verfolgt.
    Dies führt zu einer enormen Störung, auch der anderen Wildtiere.
    Da diese Störung im Frühjahr stattfindet, wenn viele Tiere brüten oder ihren Nachwuchs groß ziehen,
    muss dadurch auch mit einem Verlust von Jungtieren gerechnet werden.
    Klick !
    Quelle: www.wasjaegerverschweigen.de


    Doch es kommt noch härter:
    Zitat:
    Die Anzahl der Feldhasen aber nimmt ab, die Art wird seit 1994 in den Roten Listen als „gefährdet“ eingestuft.
    Klick !
    Quelle: www.young-panda.de

    3 Gründe, warum ich mich frage:
    Was soll das und warum läßt man diese Tiere nicht in Ruhe !?




    Treibjagd auf Hasen, 9.12.2006 Kreuzwertheim
    Sehen Sie unter folgendem Link in Bildern:
    Zitat:
    Hasen stehen seit Jahren auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.
    Mit Treibjagden treiben Jäger die systematische Ausrottung voran:
    Sie druchkämmen in engen Reihen die Felder -
    da hat kein Hase ein Chance:
    Klick !
    Quelle: www.abschaffung-der-jagd.de





    Ähnliche Unlogik bei Reh & Fuchs.
    In der Jägerzeitschrift "Wild und Hund" (Heft 19 5.Okt 06), steht ein Artikel,
    der mal wieder den Abschuss von Füchsen rechtfertigen soll:
    "Fuchs, Du hast das Kitz gestohlen"

    Wem denn ?
    Der Natur ?
    Der Fuchs ist selbst Natur, der Jäger aber nicht.
    Stiehlt ein Vogel Regenwürmer, oder ein Greifvogel Mäuse und Kaninchen ?
    Wenn die Jäger allein im Saarland jährlich über 8.300 Stk. Rehwild schießen,
    können sie ja nicht vom Fuchs im Bestand bedroht sein.
    Da haben welche Beuteneid, sonst ist das gar nichts.
    Ich würde eher sagen der Jäger stiehlt dem Wald (der Natur) die Tiere.
    Hinzu kommt noch, je mehr der Fuchs bejagd wird, desto mehr vermehrt er sich.
    Bei uns im Urwald werden seit vielen Jahren keine Füchse mehr gejagd.
    Es gibt keine Probleme dadurch !

    Sinnloser Tod eines Fuchses.
    Wenn er noch ein paar cm näher ran gegangen wäre, dann würde Blut an seiner Kamera kleben.





    Weitere Unlogik bei der Waldschnepfe.
    Zitat:
    National
    Die Waldschnepfe gehört gemäß §10 Absatz 2 Nr. 10 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG)
    zu den besonders geschützten Arten.
    Rote Liste NRW: Vorwarnliste
    Klick !
    Quelle: nrw.nabu.de


    Jagdstrecke Bund
    Jahr 2006: 15.612 Tiere


    Jagdstrecke allein in NRW
    Jahr 2005/2006: 5.210 Tiere
    Jahr 2006/2007: 3.695 Tiere
    Warum werden auch die noch geschossen ?





    Weitere Unlogik beim Rebhuhn.
    Zitat:
    Nationales Artenschutzrecht
    Das Rebhuhn gilt nach BNatschG § 10 und § 42 als besonders geschützte Art.
    RL BRD: Kategorie 2 - Stark gefährdet
    RL NRW: Kategorie 2 N - Stark gefährdet, Bestandesentwicklung abhängig von Naturschutzmaßnahmen.
    Klick !
    Quelle: www.nrw.nabu.de


    Jagdstrecke Bund
    Jahr 2002/2003: 10.741 Tiere
    Jahr 2003/2004: 10.983 Tiere
    Jahr 2004/2005: 11.786 Tiere
    Jahr 2005/2006: 13.181 Tiere
    Allein im Saarland wurden 2006/2007 8 Tiere geschossen.
    Warum werden auch die noch geschossen ?





    Weitere Unlogik bei Iltis, Wiesel und Baummarder.
    Zitat:
    In Ihren Bestand bedrohte Tierarten (z.B. Iltis, Wiesel, Baummarder, Rebhuhn etc.) werden nach wie vor bejagd,
    obwohl deren Bestände dies im Grunde genommen nicht mehr zulassen.
    Klick !
    Quelle: www.nrw.nabu.merzig.de


    Jagdstrecke Saarland
    Allein hier wurden 2006/2007 16 Iltisse, 64 Wiesel und 26 Baummarder getötet.
    Strecken-Quelle-Saar: www.saarjaeger.de
    KLICK !

    Warum werden auch diese Tiere noch bejagd ?


    Merken Sie was ?
    Das bisschen Natur was wir noch haben, wird von Jägern total auf den Kopf gestellt.
    Artenschutz ist da keinem wichtig !
    Nur das Töten und Jagen zählt.
    Was für ein toller Beitrag zum Naturschutz !



    Zitat:
    So mancher Jäger aus der Nachbarschaft weiß dazu beruhigend zu berichten,
    dass es bei der Jagd heute keine Tierquälereien mehr gibt und dass wegen der verwendeten modernen Gewehre
    ein Tier so schnell tot ist, dass es zuvor nicht einmal mehr in der Lage war, den Schuss zu hören.
    Derartige von Jägern verbreitete Illusionen, vom schnellen und schmerzlosen Tod eines waidgerecht erlegten Tieres,
    zielen eindeutig nur darauf ab, uns von allen den Tierquälereien abzulenken,
    die im Zusammenhang mit der Jagdausübung ganz alltäglich sind.
    Klick !
    Quelle: www.wasjaegerverschweigen.de



    Kaum zu glauben, das so etwas einem Menschen Spaß macht und von jemandem als Hobby ausgeübt wird.



    Zitat:
    Die Jagdzeitschriften sind voll von Berichten über sogenannte Nachsuchen,
    bei denen Tiere zuerst nur angeschossen und schließlich nach oft stundenlanger Verfolgung getötet werden.
    Schätzungen zufolge treffen zwei Drittel aller jagdlichen Projektile ihr Ziel, ohne es zu töten!
    Klick !
    Quelle: www.tierschuetzer.net

    Wildsau wieder einmal nur angeschossen und muß qualvoll sterben.



    Krieg der Jäger gegen die Tiere des Waldes.
    Nur kann sich der Gegner nicht wehren und ist hilflos.



    Ich frag mich hier echt: Sind die noch normal ?



    Massenmord an Tieren !



    Das scheint vielen Jägern das Zweitschönste bei der Jagd zu sein.
    Sulen in Blut und Eingeweiden der Waldbewohner.








    Jagdhunde- Welpenausbildung
    Als Hunde- und Naturliebhaber kommt mir hier echt die Galle hoch !



    Das kommt dann dabei raus !
    Wehe euer Hund läuft unangeleint durch den Wald .....
    "Haaalooooo ...., bitte leinen Sie Ihren Hund an !"
    Und die bilden solche Hunde aus !!!
    Diese hetzen und beißen dann die Wildtiere an Treibjagden durch die Wälder.
    Muß ich das jetzt verstehen ?



    Wenn man das hier sah, wundert man sich nicht mehr darüber
    das es ab und zu mal zu übergriffen von Sauen auf Hunde oder Menschen kommt.
    Wittert die Sau im Wald einen Hund, oder einen Menschen, werden ihr sicherlich solche Szenen einfallen.
    Was macht der Spaziergänger/Öffendlichkeit im Falle eines Angriff's dann ?
    Er gibt dem Wild die Schuld, da es ja soooo agressiv ist und es zu viele Sauen gibt.
    Würden die Tiere nicht bejagd, wären sie nicht so scheu, man würde sie öfter mal im Wald sehen und
    da sie keine schlechten Erfahrungen mehr mit Menschen hätten, gäbe es sicherlich auch kaum noch solche Übergriffe.



    Perverser Spaß-Urlaub !
    Urlaub machen um Tiere zu töten.
    Sollten wir einmal ein Jagdverbot durchsetzen können, werden viele unserer Jäger solche Urlaube buchen.
    Der Spaß des tötens werden sie wohl nicht mehr aufgeben können.



    Ohne Worte !



    Wer ist hier der Doofe ?
    Wenigstens hat er das Tier nicht angeschossen, was aber nur Zufall war.
    Achten Sie mal auf den Hintergrund, mit all den Hochsitzen.
    Erinnert mich an die Todesstreifen zu DDR-Zeiten.
    Naja, eigentlich sind dies ja auch Todesstreifen.



    Selbst Kleinkinder die lieber einen Märchenfilm schauen sollten oder eher noch um diese Zeit ins Bett gehören,
    nehmen einige mit in den Wald und bekommen verblutete Tiere geszeigt,
    die Papa totgeschossen hat und mit blutverschmierten Händen eintütet.
    Muss man sich da noch wundern, wenn diese Kinder als Jugendliche mal amoklaufen.




    Kritik an der Jagd bei uns im Steinbachtal/Netzbachtal.

    Treibjagd die mehrere 10.000 Euro kostet, muß der Steuerzahler bezahlen.
    Damit die ihren Spaß haben und Tiere getötet werden.



    Anti Jagd Demo München 2007
    Schluß mit dem Blutrausch.



    Attacke von Jägern nahe Zurndorf Teil 1



    Attacke von Jägern nahe Zurndorf Teil 2



    Jäger provoziert Tierschützer durch spucken



    Jäger provoziert Tierschützer durch Fußtritt




    Schauen Sie mal:
    Embleme der deutschen Jagd (v.l.n.r.).:

    Reichsbund Deutsche Jägerschaft, DJV.
    Aus den Reichs-, Gau- und Kreisjägermeistern wurden in demokratischer Zeit Landes- und Kreisjägermeister.

    "Perversionen des heutigen Jagdwesens."
    Wie sich die Bilder gleichen !
    Quelle: www.nabu-merzig.de



    Video:
    Jäger wünscht sich Hitler zurück!
    Klick !
    Quelle: www.vgt.at




    Video:
    Jäger fährt absichtlich Journalisten an.
    Klick !
    Quelle: www.wir-fuechse.de




    So müßten sich alle Tiere im Wald zur Wehr setzen !
    Da sieht man mal, was so ein Jäger ohne moderne Waffe in einem sicheren Hochsitz ist.
    Was für ein Held

    Jaaaaaaaaaaaa gib ihm, lach !!!!!!






    Die 13 Jägerlügen

    Die wahre Seite der Jagd, die keiner wissen soll.


    Lüge 1:
    Ohne Jagd würden Wildtiere überhand nehmen

    Urteil:

    Falsch.
    Wie in vielen biologischen Untersuchungen nachgewiesen werden konnte, regeln sich die Bestände wildlebender Tiere durch soziale Mechanismen und Nahrungsangebot selbständig. Bei Füchsen beispielsweise bekommt in jagdfreien Gebieten nur ein kleiner Teil der Füchsinnen Nachwuchs, um die Populationsdichte nicht unnötig ansteigen zu lassen. "Geburtenkontrolle statt Massenelend" nannten namhafte Forscher dieses Phänomen. Wo Füchse jedoch gnadenlos verfolgt werden, steigt die Anzahl trächtiger Füchsinnen drastisch an, wodurch die Verluste rasch wieder ausgeglichen werden.
    Wenn man einen Blick auf großflächig jagdfreie Gebiete wirft, wird man rasch feststellen,
    daß die Tierpopulationen dort keineswegs im Ungleichgewicht sind.
    Im Gegenteil:
    Die Populationen dort sehr viel stabiler, die Artenvielfalt größer als in Arealen, in denen gejagt wird.



    Lüge 2:
    Jagd schützt die Bevölkerung vor Tollwut und anderen Wildtierkrankheiten

    Urteil:

    Falsch.
    Genau das Gegenteil ist der Fall - so führt Jagd beispielsweise zu einer beschleunigten Ausbreitung der Tollwut. Jagd kann die Gesamtzahl an Füchsen nicht reduzieren (s.o.), die steigende Geburtenrate führt jedoch zu einer höheren Zahl an Jungfüchsen. Diese Jungfüchse wandern im Herbst aus dem elterlichen Revier ab, um sich ein eigenes Zuhause zu suchen - und begegnen auf ihren langen Wanderungen vielen Artgenossen, was sie zu idealen Tollwutüberträgern macht. Je mehr Füchse man tötet, desto rascher breitet sich daher die Tollwut aus. Daß die Schweinepest von Wildschweinen auf Haustiere übertragen wird, ist als Gerücht zu werten. Vielmehr tragen Jäger, die (unerlaubterweise) Schlachtabfälle zum Anlocken von Beutegreifern verwenden, dazu bei, daß Seuchen von Hausschweinen in die freie Wildbahn getragen werden.



    Lüge 3:
    Die jagdliche Hege ist ein Beitrag zum Tier- und Naturschutz

    Urteil:

    Falsch.
    Die jagdliche Hege dient in erster Linie dem Ziel, eine möglichst große Anzahl möglichst prächtiger Tiere zum Abschuß zur Verfügung zu haben. Darunter haben zunächst einmal alle Lebewesen zu leiden, die diesem Ziel zuwiderlaufen - Beutekonkurrenten wie Fuchs und Marder etwa, die im Rahmen der "Hege mit Flinte und Falle" erbarmungslos verfolgt werden. Als Beitrag zum Naturschutz kann das schwerlich gewertet werden. Darüber hinaus werden im Rahmen sogenannter "Biotopverbesserungen" die Lebensbedingungen in Feld und Flur gezielt zugunsten jagdbarer Arten verändert. Tiere, die nicht gejagt werden dürfen und damit für den Jäger nicht interessant sind, werden dabei teilweise oder vollkommen verdrängt. Manche Tierarten - wie etwa Rehe oder Wildschweine - werden von Jägern gezielt gefüttert. Dadurch werden natürlich einerseits die Abschußchancen maximiert, andererseits aber auch künstlich überhöhte Wilddichten geschaffen. Die resultierenden Schäden in der Forst- und Landwirtschaft werden dann allzu oft zum Anlaß genommen, nach höheren Abschußzahlen für das sogenannte Schalenwild zu rufen.



    Lüge 4:
    Jagd ist erforderlich, um Schäden in der Land- und Forstwirtschaft zu vermeiden

    Urteil:

    Falsch.
    Durch die massive Fütterung von Rehen, Hirschen und Wildschweinen im Rahmen der jagdlichen Hege tragen die Jäger ja gerade dazu bei, die Populationsdichten dieser Tierarten künstlich auf hohem Niveau zu halten. Hege schafft also die vermeintliche Notwendigkeit der Jagd auf Reh, Hirsch und Wildschwein erst. Abgesehen davon, macht Jagd die Tiere scheu und zwingt sie in die Deckung des Waldes. Dadurch kommen Rehe und Hirsche oftmals erst mit den jungen Bäumen, an denen sie Schäl- und Verbißschäden anrichten, in Kontakt. Doch je mehr Schäden entstehen, desto intensiver werden die Rufe nach schärferer Bejagung. Das Zusammenspiel von Jagd und Hege erzeugt damit einen Teufelskreis, unter dem nicht nur Natur und Tiere, sondern auch Land- und Forstwirtschaft zu leiden haben.



    Lüge 5:
    Jäger schützen bedrohte Tierarten

    Urteil:

    Falsch.
    Selbst Wildtiere wie der Feldhase, die nach Einschätzung führender Wissenschaftler als bestandsbedroht einzustufen sind, werden von der Jägerschaft nach wie vor zu Hunderttausenden erschossen. Außerdem behaupten Jäger, sie müßten Füchse und andere Beutegreifer mit Flinte und Falle verfolgen, um deren Beutetiere vor dem Aussterben zu bewahren. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Abgesehen davon, daß man so intelligente und anpassungsfähige Tiere wie Füchse mit jagdlichen Mitteln ohnehin nicht dezimieren kann (s.o.), erweisen sie ihren Beutetieren einen wichtigen Dienst. Dadurch, daß sie vor allem schwache und kranke Tiere erbeuten, halten sie beispielsweise Hasenbestände fit und gesund. Darüber hinaus setzen Jäger faunenfremde Tiere wie Fasanen zu Jagdzwecken aus. Diese Arten stellen eine nur bedingt kalkulierbare Bedrohung für die einheimische Fauna dar - mancherorts wurde etwa das bestandsbedrohte Birkhuhn durch den Fasan verdrängt. Zu guter Letzt darf man nicht vergessen, daß die Jagd selbst häufig nicht selektiv ist - Fallen beispielsweise töten wahllos, egal, ob es sich bei dem Opfer um einen Marder, ein Eichhörnchen oder eine Hauskatze handelt, und auch bei der Jagd mit dem Gewehr ist nicht immer klar, wer oder was das Opfer ist. Wie sonst wären die zahlreichen Jagdunfälle ("Jäger verwechselt Treiber mit Wildschwein") und versehentlichen Abschüsse von Haus- und Weidetieren zu erklären?



    Lüge 6:
    Jagd ist ein erhaltenswertes Kulturgut

    Urteil:

    Falsch.
    Jagd hat ohne jeden Zweifel eine jahrhundertealte Tradition - eine Tradition voller Blutvergießen, Grausamkeit und sinnloser Qual. Mittelalterliche Jagdarten, bei denen beispielsweise Füchse bis zu ihrem qualvollen Tod wieder und wieder in die Luft geschleudert, oder Rehe und Hirsche in Massen gefangen und anschließend in abgegrenzten Arenen von adligen Schützen hingerichtet wurden, sind schon vor geraumer Zeit verboten worden. Auch andere traditionsreiche, aber ethisch fragwürdige Praktiken wie Hexenverbrennungen oder Sklaverei wurden längst als anachronistisch erkannt und von der modernen Gesellschaft über Bord geworfen. Wie die Geschichte zeigt, muß mit überkommenen Traditionen manchmal gebrochen werden, wenn sie ethisch-moralischem Fortschritt im Weg stehen.



    Lüge 7:
    Jäger sind tier- und naturliebende Menschen

    Urteil:

    Falsch.
    Jäger wurden sowohl in Europa als auch in den USA schon psychologischen und soziologischen Untersuchungen unterzogen und hinsichtlich verschiedener Aspekte mit Nichtjägern verglichen. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, daß Jäger keine höhere Naturverbundenheit aufweisen als Nichtjäger, Themen des Tier-, Umwelt- und Naturschutzes eher negativ gegenüberstehen und allgemein eine höhere Tendenz zu aggressiven Verhaltensweisen zeigen. Die jägerische Tier- und Naturliebe erfreut sich nicht am Dasein des geliebten Objekts; vielmehr zielt sie darauf ab, das geliebte Wesen mit Haut und Haar zu besitzen, und gipfelt darin, es durch den Akt des Tötens zur Beute zu machen. Nirgendwo zeigt sich dies deutlicher als in den Jagderzählungen, die in praktisch jeder Ausgabe der gängigen Jagdzeitschriften zu finden sind.



    Lüge 8:
    Die "Waidgerechtigkeit" sorgt dafür, daß bei der Jagd alles "fair" zugeht

    Urteil:

    Falsch.
    Die "Waidgerechtigkeit" ist ein ungeschriebenes Gesetz, dessen Inhalt die Jäger unter sich ausmachen. Dadurch, daß dieser Terminus Eingang in die Tierschutzgesetzgebung gefunden hat, ist praktisch alles legal, was noch irgendwie als "waidgerecht" bezeichnet werden kann. Jägern werden damit Verhaltensweisen gestattet, die bei jedem anderen Menschen sofort zu einem Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz führen würden. Mit "Gerechtigkeit" hat die "Waidgerechtigkeit" nur wenig zu tun. Während es verpönt ist, das "edle" Hochwild an der Fütterung zu erschießen, hat kein Jäger Skrupel, dasselbe mit dem verhaßten Beutekonkurrenten Fuchs zu tun. Bei einer Treibjagd darf allerdings nur der Jäger ein verletztes Tier endgültig töten, der es zuvor auch angeschossen hat - mit dem Resultat, daß so mancher Hase oder Fuchs sich stundenlang blutend in unerträglichen Schmerzen winden muß, bevor man ihn schließlich umbringt.
    "Gerechtigkeit" also allenfalls für die Jäger, keineswegs jedoch für die Tiere.



    Lüge 9:
    Jäger töten angst- und schmerzfrei

    Urteil:

    Falsch.
    Die Jagdzeitschriften sind voll von Berichten über sogenannte Nachsuchen, bei denen Tiere zuerst nur angeschossen und schließlich nach oft stundenlanger Verfolgung getötet werden. Schätzungen zufolge treffen zwei Drittel aller jagdlichen Projektile ihr Ziel, ohne es zu töten! Praktisch alle Jagdarten sind grausam. Ein besonders übles Beispiel ist etwa die Baujagd: Dabei sollen Füchse mit auf Schärfe abgerichteten Hunden aus ihrem Bau vor die Flinten wartender Jäger gehetzt werden. Jungfüchse werden in Gegenwart ihrer entsetzten Eltern vom Jagdhund zerfleischt; manche Füchse lassen sich in ihrer Verzweiflung auf Kämpfe mit dem Hund ein, was nicht selten zum Tod beider führt. Im Hinblick auf die Jagd mit angeblich "sofort tötenden" Schlagfallen gibt es Studien, die ausweisen, daß ein Großteil der darin gefangenen Tiere schwer an Pfoten, Schwanz oder Körper verletzt werden, und mehr als 20 Prozent der Fallenopfer entkommen mit Laufverstümmelungen.
    Nicht zu vergessen sind natürlich auch die allherbstlichen Treibjagden:
    Voraussetzung für den Erfolg einer Treibjagd ist die panische Angst der gejagten Tiere,
    um sie zur Flucht aus dem für sie zunächst sicheren Versteck zu bewegen.



    Lüge 10:
    Jagd ist eine "nachhaltige Nutzung" von Wildtieren

    Urteil:

    Falsch.
    Der größte Teil der getöteten Tiere wird keiner wie auch immer gearteten Nutzung zugeführt. Jagd und Hege sind in erster Linie Selbstzweck; Jäger genießen vielmehr das Töten und Beutemachen, wie sie in den gängigen Jagdzeitschriften auch immer wieder deutlich machen. Niemand muß heute mehr Fuchs- oder Marderpelze tragen, um sich warmhalten zu können, und auch Wildfleisch ist aus ökologischer wie ökonomischer Perspektive vollkommen verzichtbar. Wir dürfen nicht vergessen, daß es sich bei jenen Tieren, die wir so arrogant und ignorant als "jagdbar" bezeichnen, um lebende, denkende, fühlende Individuen mit einem Interesse an Leben und Unversehrtheit handelt. Es gibt schlichtweg keinen vernünftigen Grund, diese Lebewesen einer rücksichtslosen Verfolgung durch von egoistischen Interessen getriebene Hobbyjäger auszusetzen. Die Abschaffung der Jagd ist somit längst überfällig.



    Lüge 11
    Da Raubtiere ausgestorben sind, muss gejagt werden

    Urteil:

    Falsch.
    Die Beutegreifer sind durch jagende Menschen ausgerottet worden und nicht ausgestorben.
    Forschungen zeigen, dass so genannte Beutegreifer nicht für die Regulation, d.h. die zahlenmäßige Kontrolle ihrer Beutetiere, verantwortlich sind. Beutegreifer erbeuten bevorzugt alte, kranke und schwache Tiere bzw. fressen Aas und tragen so zu einem gesunden Wildbestand bei. Ein Jäger, der auf große Distanz schießt, kann nur in den seltensten Fällen beurteilen, ob ein Tier krank oder alt ist. Da Jäger aber vor allem auf prächtige Tiere, nämlich Trophäenträger, aus sind, führt die von Menschen praktizierte Jagd dagegen in aller Regel zu einer naturwidrigen Fehlauslese. Stimme eines Jägers: »Jagd bedeutet auch, nicht nur Schwaches und Krankes zu erlegen, sondern »überzählige« kerngesunde Tiere (wer will schon Krüppel und Kranke essen?).« (WILD UND HUND 13/2001) Wolf, Luchs und Braunbär wurden in Europa durch die Jagd praktisch ausgerottet, der Adler ist stark dezimiert - und die Rückkehr dieser Arten wird, wie das Beispiel des erschossenen Bären Bruno zeigt, aktiv verhindert. Mit dem Abschuss von bundesweit jährlich rund 700.000 Mardern, Füchsen und Wieseln dezimieren Jäger zudem die noch vorhandenen Beutegreifer - mit der schizophrenen Behauptung: »Fleischfresser nehmen dem Jäger die Beute weg.« Damit die Jäger genug zu schießen haben, werden Rehe, Hirsche und Wildschweine massiv gefüttert (oft illegal oder halblegal an so genannten »Kirrungen«). Auf ein erschossenes Wildschwein kommen nach Untersuchungen der Wildforschungsstelle Aulendorf (Baden-Württemberg) 250-300kg von Jägern ausgebrachtem Mais.



    Lüge 12:
    Der Mensch hat schon immer gejagt

    Urteil:

    Falsch.
    In der Frühzeit war der Mensch zunächst Sammler. Erst später wurde er zum Jäger. Die Abnutzungsmuster auf der Zahnoberfläche der Backenzähne von vielen Hominiden und Hominoiden zeigen eindeutig, dass diese Vorläufer der Menschen Pflanzenkost wie Pflanzenfasern, hartschalige Früchte, Nüsse etc. gegessen haben. Zudem sind mittlerweile die "entwickelten" Völker der Notwendigkeit der Jagd zur Nahrungsbeschaffung entwachsen. Die Jagd dient einer Minderheit bloß als Unterhaltung und wird als Jagdsport bezeichnet. Mit Sport hat die Jagd nichts zu tun, lediglich mit der Befriedigung der Lust am Töten.



    Lüge 13:
    Jagd ist angewandter Naturschutz

    Urteil:

    Falsch.
    Jagd bedeutet eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Öko-Systeme. Sie kann zur Ausdünnung oder Ausrottung von Tierarten führen. Jäger sind Naturnutzer, aber keine Naturschützer. Sie hegen allenfalls die Tierarten, die für sie als Beute von Interesse sind. Im Übrigen widerlegen Jäger inzwischen diese Behauptung selbst: „Jagd als angewandter Naturschutz“ oder „Jäger als die wahren Naturschützer“ und so weiter - alles schön und gut. Akzeptiert werden wir von den Funktionären der Naturschutzverbände aber trotz allem nicht. Warum stehen wir nicht endlich mehr zu Sinn und Zweck unserer Jagdausübung? (...) Jagd ist eben nicht in erster Linie Hegen, sondern im ganz ursprünglichen Sinn Beutemachen, und Beute wollen wir doch machen. Es ist nicht verwerflich, Freude zu empfinden, wenn es gelungen ist, ein Stück Wild zu erlegen. Nein, es darf durchaus Freude bereiten, wenn ein Stück Wild durch einen sauberen Schuss schmerzlos verendet...« (WILD UND HUND 13/2001)

    Im Schweizer Kanton Genf entschied die Bevölkerung 1975 durch ein Referendum für ein allgemeines Jagdverbot auf Säugetiere und Vögel. In den nachfolgenden Jahren erhöhte sich die Zahl der an den Ufern des Genfer Sees und der Rhone überwinternden Wasservögel auf spektakuläre Weise - ohne Zweifel eine Folge der ausbleibenden Störungen durch die Jagd. Vor dem Referendum hatten Jagd-Vertreter behauptet, der Feldhase wäre im Kanton Genf ohne die Jagd von der Ausrottung durch Beutegreifer bedroht. Das Gegenteil war der Fall: Inzwischen erfreut sich der Kanton Genf einer gesunden, vermehrungsfähigen Feldhasenpopulation, der größten Populationsdichte von Feldhasen in der Schweiz. Die Befürchtung der Landwirte, dass das Jagdverbot mehr Schäden an Kulturen bringen werde, hat sich nicht bewahrheitet:
    Die Schadenszahlen im Kanton Genf sind vergleichbar mit denen von Schaffhausen -
    obwohl in Schaffhausen die Jagd erlaubt ist.

    Zahlreiche in Deutschland immer noch jagdbare Arten (Feldhase, Baummarder, Waldschnepfe, Rebhuhn) stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Jagd ist nicht immer der einzige Gefährdungsgrund, allerdings trägt der Abschuss bedrohter Arten bestimmt nicht zu deren Erhalt bei. Seit dem 17. Jahrhundert sind die Jagd und die Zerstörung der natürlichen Lebensräume durch den Menschen für 57% der ausgerotteten Vogel- und für 62% der ausgerotteten Säugetierarten verantwortlich. Jäger ballern zudem jährlich 3000- 9000 Tonnen hochgiftiges Blei in unsere Natur. Dies führt zu einer Anreicherung von toxischen Schwermetall in den Nahrungsketten.
    Dies ist kein angewandter Naturschutz, sondern angewandte Naturvergiftung!

    Klick !
    Quelle: www.anti-jagd-seite.de/

    &
    Klick !
    Quelle: www.stimmen-der-tiere.de

    &
    Klick !
    Quelle: www.abschaffung-der-jagd.at

    &
    Klick !
    Quelle: www.zwangsbejagung-ade.de











    Besuchen Sie dazu auch diese Seiten !
    “Waidmanns - (Un)-heil” 2005-2008

    Jagdunfälle (Teil 1)

    Schauen Sie hier, was fast wöchentlich in Deutschland passiert.
    Sollen Ihre Kinder oder Sie der nächste sein ?


    Jagdunfälle 2005
    Klick !
    Quelle: www.tatort-wald.de


    Jagdunfälle 2006
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    Quelle: www.tatort-wald.de


    Jagdunfälle 2007
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    Quelle: www.tatort-wald.de


    Jagdunfälle 2008
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    Quelle: www.tatort-wald.de




    Video:
    Trotz herumlaufender Kinder darf geschossen werden.
    Szene:
    Kameramann: „Da rennen Kinder herum und die ballern! Das darf ja nicht wahr sein!“
    Jäger C: „Das darf man!“
    Kameramann: „Ja, Wieso? Sie können doch da nicht Zwölfjährige da her ...“
    Jäger C: „Der hat ja nix zum Laufen da!
    Der muss sich ja da nicht befinden, jetzt wo wir jagen!“
    Klick !
    Quelle: www.vgt.at




    Ein Schuß aus diesem Hochsitz geht nur in eine Richtung.
    Richtung Hauptstraße !
    Auch kenne ich viele Hochsitze, wo in Richtung Haupt-Wanderwege,
    Richtung Rußhütterstr. und nahe der A 623 geschossen wird.




    Jagdunfälle (Teil 2)
    Projektil im Rücken
    Zitat:
    Das Verhängnis für den 60-jährigen Schweriner Kleinunternehmer und Hobbyjäger Harry Pilipenko war,
    dass sein Jagdkollege ihn in herbstlicher Abenddämmerung für ein Wildschwein hielt.
    Mit einem tödlichen Schuss vom Hochsitz streckte er den Familienvater auf einem abgeernteten Maisfeld nieder.

    Nach Recherchen der Initiative zur Abschaffung der Jagd kamen allein im vergangenen Jahr
    32 Menschen durch Jagdwaffen ums Leben.
    Zudem erlege "die Minderheit von etwa 350.000 schießwütigen Jägern" nicht nur fünf Millionen Wildtiere pro Jahr
    unter fadenscheinigen Begründungen, sondern knalle gewollt oder versehentlich auch nahezu 300.000 Haustiere ab.
    Darunter fallen Pferde, Kühe, Hunde, Katzen oder gar zwei Lamas, welche als angebliche Hirsche dran glauben mussten.

    Wenn die einfachsten Regeln außer Acht gelassen werden, kann sich die Jagd zu einem Horrortrip entwickeln.
    Bundesweit werden jährlich um die 800 bisweilen haarsträubende Unfälle gemeldet, 32 davon mit tödlichem Ausgang.

    Todesmeldungen aus allen Regionen
    Die letzte Todesmeldung datiert vom vergangenen Dienstag, als sich im vorpommerschen Elmenhorst ein
    18-jähriger Jungjäger beim Waffenreinigen selbst in die Schulter schoss und verblutete.
    Den gleichen Tod erlitt in der brandenburgischen Prignitz ein 30-Jähriger,
    nachdem sich aus seinem ungesicherten Jagdgewehr beim Zuschlagen der Autotür ein Schuss löste
    und eine Hauptschlagader in seinem Bein traf.
    Ein 29-Jähriger wurde kurz vor Weihnachten bei Halberstadt in Sachsen-Anhalt von einem Projektil im Rücken getroffen.
    Er wird künftig mit diesem Fremdkörper in einem Wirbelknochen leben müssen,
    weil Chirurgen das Einwachsen des Geschosses als beste Lösung erachten.
    "Jäger trifft spielendem Kind in den Arm",
    lautet eine weitere Unglücksmeldung aus dem Kreis Nürnberg Land.
    "Jägerin von Jagdkollegen versehentlich mit Schrotkugeln im Gesicht getroffen",
    heißt es in einem anderen Bericht aus Marl in Nordrhein-Westfalen.

    Jäger sorgen zudem immer wieder für Schlagzeilen auch krimineller Art:
    "Irrer Jäger jagte Jungen (16) durch Wald" ("Chemnitzer Morgenpost" 06.06.2004),
    "Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst" (Kölner "Express" 25.08.2004)
    oder auch im Zusammenhang mit dem Banküberfall im württembergischen Siegelsbach
    "Jäger ist dringend verdächtig" ("Heilbronner Stimme" vom 12.10.04).
    Bei letzterem Beispiel wurde eine 65jährige Kundin erschossen und ihr 66jähriger Mann lebensgefährlich verletzt.
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    Quelle: www.stern.de

    "Frau nach häuslicher Gewalt aus Wohnung geflüchtet"
    Gegen 01.22 Uhr kam es in Tielenhemme, Eiderdeich in der gemeinsamen Wohnung zwischen einer 41-jährigen Frau
    und ihrem 41-jährigen Lebensgefährten zu einem Fall häuslicher Gewalt.
    Im Laufe dieser Auseinandersetzungen bedrohte und verprügelte der leicht alkoholisierte Mann seine Lebensgefährtin.
    Aus Angst vor ihm floh die 41-jährige mit ihrer 13 Jahre alten Tochter zu Fuß in die nähere Umgebung und versteckte sich.
    In der Wohnung verblieb der 5-jährige Sohn.
    Über Handy teilte die Frau der Polizei mit, dass ihr Lebensgefährte sie mit einem Revolver bewaffnet verfolgen würde.
    Als Jäger verfüge er über noch mehr Waffen.
    Nachdem der 41-jährige seine Lebensgefährtin zunächst mit dem Auto verfolgte und suchte,
    setzte er danach die Suche zu Fuß fort und begab sich wieder in die Wohnung.
    Aufgrund des Umstandes der häuslichen Gewalt und der Tatsache, dass der 41-jährige stark bewaffnet war,
    wurde das Spezialeinsatzkommando Schleswig-Holstein zur Festnahme angefordert.
    Gegen 05.15 Uhr wurde der 41-jährige in der Wohnung widerstandslos festgenommen.
    Der 5-jährige Sohn wurde unverletzt und schlafend in der Wohnung vorgefunden.
    Es wurden mehrere Jagdwaffen sichergestellt.
    Die Polizei verfügte eine 14-tägige Wegweisung gegen den 41-jährigen und
    ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und Bedrohung.
    Wichtiger Hinweis:
    Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Original-Pressemitteilung der Polizei.
    Sie wurde automatisch in unseren Dienst übernommen und von uns redaktionell nicht bearbeitet.
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    Quelle: www.ln-online.de





    Mit Gift und Schrot gegen Krummschnäbel
    Zitat:
    Alle Greifvogelarten sind in Deutschland offiziell immer noch "jagdbares Wild",
    doch dürfen sie aufgrund übergeordneter nationaler und
    internationaler Rechtsvorschriften nicht mehr verfolgt werden.
    Manche Jagdfunktionäre möchten sich mit dieser Situation nicht abfinden und werden nicht müde,
    sie als angebliche Niederwildschädlinge anzuprangern.
    Schützenhilfe erhalten sie dabei aus Kreisen der Brieftaubenzüchter,
    denen die sich langsam erholenden Bestände von Wanderfalke und Habicht schon lange ein Dorn im Auge sind.
    Tatsächlich stehen bevorzugte Beuteobjekte der Jäger wie etwa Wildtauben
    auch auf dem Speisezettel mancher einheimischer Greifvogelarten.
    Von den Jägern zum späteren Abschuß ausgesetzte Zuchtfasane, oft zahm wie entlaufene Haushühner,
    werden vom Habicht gern erbeutet.
    Einige Jäger akzeptieren inzwischen zwar die lästige Konkurrenz durch die "Krummschnäbel",
    doch in führenden Jagdzeitschriften wird immer noch die Wiedereinführung einer Jagdzeit auf Greifvögel gefordert.
    Das geht allerdings nach europäischem Naturschutzrecht nicht.
    Lediglich Bayern setzt sich bislang dreist über die Europäische Vogelschutzrichtlinie hinweg und
    erlaubt die Tötung von jährlich Hunderten Habichten und Bussarden.
    Andernorts wird zur Selbsthilfe gegriffen.
    Vor allem im niederwildreichen Flachland nördlich der Mittelgebirge
    werden von Komiteemitarbeitern immer wieder Fallen, Giftköder und getötete Greifvögel gefunden.
    Besonders beliebt zur illegalen Greifvogeljagd sind nach wie vor Tellereisen,
    die mit einem Fleischbrocken geködert meist auf Zaunpfählen angebracht werden.
    Will ein Greifvogel mit den Füßen den Köder packen, schlägt die Falle zu,
    wobei die Füße nicht selten vollkommen abgetrennt werden. Ähnlich qualvoll die Verfolgung mit Gift.
    Insbesondere dann, wenn Nervengifte wie etwa E 605 verwendet werden,
    reißen sich die Tiere nicht selten im Todeskampf vor Schmerzen die Federn aus.
    Zahlreiche Greifvögel bis hin zum Seeadler wurden auch schon mit Schrotkugeln im Körper aufgefunden.
    Hier gehts weiter:
    KLICK !
    Quelle: www.komitee.de



    Letzte Informationen vom 02.04.2008
    Zitat:
    Am 02.04.2008 haben Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord in Begleitung eines WDR-Kamerateams
    7 weitere tote Vögel im Revier Disternich gefunden.
    Es handelt sich um 4 frisch tote Mäusebussarde, 2 skelettierte Bussarde und einen Graureiher.
    Zwei der frischen Bussarde hatte ein Landwirt entdeckt und den Mitabeitern vor Ort gezeigt.
    Die gut erhaltenen Greife und der Reiher wurden der Polizei zur weiteren Veranlassung übergeben.
    Die Polizei Düren berichtete, ihr sei am 01.04. ein weiterer toter Rotmilan aus Müddersheim gemeldet worden,
    kaum 2 km nördlich von Disternich.

    Damit wurden in den letzten 24 Stunden auf kleinstem Raum östlich von Disternich
    37 tote Vögel ausgemacht, seit Januar 2007 sind es 66 !

    Die Staatsanwaltschaft Aachen teilt mit, daß sie Anklage gegen den verdächtigten
    Jagdausübungsberechtigten von Disternich erhoben hat.


    Übersicht getöteter Vögel Disternich 2007 - 2008
    Mäusebussarde 46
    Rotmilane 6
    Habichte 9
    Sperber 1
    Graureiher 3
    Wiesenweihe 1
    unbestimmte Greifvögel 16
    Gesamtsumme 82


    Fund 08.04.2008
    Zitat:
    Ein Zeuge meldet der Polizei einen toten Greifvogel im Bereich des Gestüts östlich von Disternich -
    die Beamten stellen den Vogel sicher.
    Zudem wird bekannt, daß ebendort bereits im April 2006 fünf tote Greife gefunden wurden.
    Die Gesamtzahl der im Revier Disternich seit März 2003 gefundenen toten Greifvögel steigt damit auf 82!



    82 tote Greifvögel in Jagdrevier gefunden
    Komitee deckt Europas größtes Greifvogelmassaker auf -
    Staatsanwaltschaft klagt Jäger an
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    Quelle: www.komitee.de



    Pressemeldung vom 07.04.2008
    Disternich: Tote Wiesenweihe entdeckt
    Neuer Fall aus Euskirchen: Rotmilan vergiftet
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    Quelle: www.komitee.de



    Chronik der illegalen Greifvogelverfolgung
    rund um Disternich
    (Kreis Düren/NRW, Mai 2003 - April 2008)
    KLICK !
    Quelle: www.komitee.de







    Greifvögel vergiftet - MEDIATHEK regional - WDR.de

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    Mindestanforderungen an eine zeitgemäße Jagd in Deutschland

    Zitat:
    1. Keine Jagd auf Vögel
    Es gibt keinen vernünftigen Grund, wildlebende Vögel zu bejagen. Auch angebliche Fraßschäden von Wildgänsen und einigen wenigen anderen Arten auf landwirtschaftlichen Nutzflächen können angesichts der europaweiten Überproduktion im Agrarsektor kaum mehr als Begründung herhalten.


    2. Schutz der Beutegreifer
    Die verbliebenen Beutegreifer wie Füchse, Marder und Greifvögel dürfen nicht länger als lästige Konkurrenten von den Jägern verfolgt werden. Sie gehören nach niederländischem Vorbild endlich unter Schutz gestellt.


    3. Schluß mit der Fallenjagd
    Anwendung und Verkauf von mittelalterlichen Abzugeisen, Scherenfallen, Habichtfangkörben und anderen Fallen müssen endlich verboten werden.


    4. Weniger jagdbare Arten
    In Zukunft sollten alle Tierarten dem Naturschutzrecht unterliegen. Lediglich einige Problemarten wie Rehe, Hirsche und Wildschweine könnten zum Abschuß freigegeben werden, wenn sie nachweislich Schäden in der Land- und Forstwirtschaft anrichten.


    5. Keine Wildfütterung
    Die Fütterung jagdbarer Tiere behindert die natürliche Regulation, führt zu genetischer Degeneration und überhöhten Wildbeständen. Die Folge sind nicht unerhebliche Schäden in der Land- und Forstwirtschaft.


    6. Kurze Jagdzeiten
    Während der Zug- und Rastzeit nordischer Vögel, der Fortpflanzungs- und Aufzuchtzeit der heimischen Tiere muß die Jagd wegen der damit einhergehenden Störungen völlig unterbleiben.


    7. Keine Jagd mit Schrot
    Die Verwendung von Schroten, die oft die Tiere nur verletzen ("anschroten") aber nicht töten, gehört endlich verboten.


    8. Jagdfreie Schutzgebiete
    Naturschutzgebiete, Nationalparks und durch internationale Übereinkommen geschützte Reservate müssen wirkliche Rückzugs- und Ruhezonen für sämtliche wildlebende Tiere sein. Sie sind deshalb, wie das in vielen anderen europäischen Ländern schon längst der Fall ist, von der Jagd zu verschonen.


    9. Verbesserte Jagdaufsicht
    Es bedarf auch in Deutschland unabhängiger Jagdaufseher, die etwa nach italienischem Vorbild von Forstbehörden oder von den staatlich anerkannten Naturschutzverbänden gestellt werden könnten.


    10. Wildtiere gehören allen Bürgern
    Wildlebende Tiere gehören nicht nur einer kleinen, jagenden Minderheit. Dies sollte bei der Gesetzgebung einer modernen Gesellschaft Berücksichtigung finden.
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    Jagd ist nicht mehr zeitgemäß
    Zitat:
    Deutschlands Jäger, insgesamt noch etwa 350.000, greifen massiv in die Ökosysteme unserer Kulturlandschaft ein.
    Sie verändern sie zu ihrem Nutzen und oft zum Nachteil für den Naturhaushalt.
    Für den Abschuß begehrte Arten wie Rehe, Hirsche und Fasane werden mit Wildfütterungen,
    Medikamenten oder Aussetzaktionen in unnatürlicher Weise vermehrt,
    wodurch insbesondere den letzten naturnahen Wäldern Fraßschäden gefördert werden.
    Gegen lästige Konkurrenten, vom Fuchs über Marder, Dachse und Iltisse bis hin zum Mauswiesel
    führt man dagegen mit einer Vielzahl oft tierquälerischer Fallen und dem Gewehr einen wahren Vernichtungsfeldzug.
    Anschließend preist man sich in der Öffentlichkeit als angeblich notwendigen Ersatz für die zuvor ausgerotteten "Raubtiere".
    Doch diese kann der Mensch gar nicht ersetzen.
    Beutegreifer haben in der Regel lediglich einen qualitativen Einfluß auf die Populationen ihrer Beutetiere.
    Sie töten meist kranke oder schwache Tiere.
    Quantitativ haben sie die Bestände ihrer Beutetiere noch nie beeinflußt,
    dazu war ihre Siedlungsdichte von Natur aus schon immer viel zu gering.
    Diese Aufgabe haben vielmehr schon immer Kontaktkrankheiten, innerartliche Konkurrenz und kalte Winter übernommen,
    lauter Faktoren, die auch in unserer Kulturlandschaft nichts von ihrer Wirksamkeit eingebüßt haben.
    Zugvögel wie Wildenten, arktische Gänse, Schnepfen und Wildtauben sind beliebte Zielscheiben.
    Hier beschränkt sich die "Hege", der Fachausdruck in der Jägersprache für Wildtierschutz,
    oft ausschließlich auf den Abschuß.
    Rund 1,5 Millionen Zugvögel fallen so jährlich Deutschlands bewaffneten Naturschützern zum Opfer.
    Beliebt ist daneben auch die Jagd auf handzahme Wildtiere - vor allem Wildschweine - in sog. Jagdgattern.
    Effektive Jagdkontrollen fehlen, anders als in allen anderen EU-Ländern, in Deutschland weitgehend.
    Sie müssen hier nämlich von den Jägern selbst vorgenommen werden.
    Illegale Greifvogelabschüsse, Vergiftungsaktionen gegen "Raubwild" und andere Verstöße gegen
    Jagd- und Naturschutzrecht sind deshalb in vielen Revieren an der Tagesordnung.
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    Benachteiligung der Bevölkerung wegen der Jagd
    Zitat:
    Nennenswerte Benachteiligungen der Bevöl-kerung nur zur Begünstigung einer Minder-heit,
    bei deren Ausübung ihres Hobbys, dürfte es eigentlich in einem demokratischen Staat nicht geben.
    Doch die Träume der Jäger von menschenleeren Jagdrevieren haben uns be-reits jetzt schon Freiheitseinschränkungen
    be-schert, die einen eher sorgenvoll in die Zukunft blicken lassen.
    Zu groß ist deren politischer Einfluss, auch bei der Gesetzgebung,
    über viele und vor allem an entscheidender Stelle sitzende hochrangige Politiker
    die selber Hobby-Jäger sind oder zumindest deren Freundeskreis angehören.

    Dass die Gefahr für Menschen durch die Jäger nicht einfach vernachlässigbar gering ist,
    das bezeugt ein Hinweis in der Jägerzeitschrift "die Pirsch 12/92".
    Demnach entstanden in Deutschland jährlich etwa 6000 Jagdunfälle, davon 1200 mit Schusswaffen.

    In bestimmten Situationen gefährden Jäger bei der Jagdausübung auch das Leben und die Gesundheit ihrer Mitmenschen.
    Jagdunfälle mit Personenverletzungen, teils mit tödlichem Ausgang, können nicht nur bei Gesellschaftsjagden entstehen.
    Das Pech von einem Jäger verletzt oder gar getötet zu werden kann einen auch
    als Wanderer oder sonstigen Naturbesucher ereilen.
    Da Jäger die Waldwege als Schussbahnen benützen, sind Wanderer auf diesen Wegen oft mehr gefährdet
    als die angeblich abseits der Wege leichter mit Tieren verwechselbaren Pilzsammler.

    Lebensgefahr droht von Hochsitzen aber auch ganz besonders an Waldrändern,
    da diese meistens lückenlos im Schussfeld der in diesem Bereich installierten Hochsitze liegen
    und von dort auf austretendes Wild gewartet wird.
    Neben dem Risiko, dass uns ein Jäger wegen schlechter Sichtverhältnisse oder Verwechs-lung direkt anvisiert,
    besteht auch die bereits erwähnte Gefahr die von unkontrolliert durch die Natur schwirrenden Geschossteilen ausgeht
    und zwar auch dann, wenn nicht längs der Wegrichtung geschossen wird.
    In besonderem Maße ist dies bei der Verwendung von Schrotschussmunition im freien Feld der Fall,
    da diese Munition eine gewisse Streuung hat und die Mehrzahl der Geschossteile
    irgend-wohin weiter durch die Landschaft fliegen.
    Da nicht jeder Schuss der Jäger zum Treffer wird, sind wir aber nicht nur durch Schrotschussmunition,
    sondern auch durch größere Munitionsteile gefährdet.
    Diese Gefährdung durch Blind-Geschosse wird von Jägern oft aus Leichtfertigkeit verursacht,
    indem man nicht mit genügender Sorgfalt den Standort des Hochsitzes auswählte.
    Zu oft lassen sich Jäger von vorhandenen Wildwechseln oder Hecken zum Bau ihres Hochsitzes verleiten,
    ohne zu bedenken, dass ein daneben gegangenes Geschoss dahinter in einem Gehöft einschlagen oder
    in den Bereich einer Straße schwirren kann.
    Oder es fliegt einfach über eine Hügelkuppe hinweg, weit in die Landschaft hinein.

    Die Tatsache, dass die Jagd heute, mit ihrer Hege und geschlechtsorientierten Auswahl,
    vorwiegend nur noch einen sinnlosen und tierquälerischen Freizeitspaß darstellt, sollte Anlass sein,
    um auch aus dieser Sicht ernsthaft über deren weitere Berechtigung nachzu-denken.
    Auch wegen der für Menschen hier-von ausgehenden ganzjährigen Lebensge-fährdungen.
    Die Forderung der Jäger nach einer Einschränkung des Waldbetretungsrechts für die gesamte Bevölkerung,
    auch zwecks Re-duzierung von Jagdunfällen, ist in Anbetracht der jägerischen Sinnlosigkeit,
    ein Zeugnis von geradezu unverschämter Respektlosigkeit
    vor der Bevölkerungsmehrheit und unserer demokratischen Grundordnung.

    Was uns inzwischen so alles an Erlebniswerten verloren geht, das wird einem erst wieder richtig bewusst,
    wenn man sich in einen Naturpark begibt, in dem die Jagd seit längerer Zeit ruht.
    Eichhörnchen und Blässhühner, Rehe und andere Tiere sieht man dann nicht nur kurz aus der Ferne,
    sondern unbejagte und somit angstfreiere Tiere lassen sich dort, manche sogar mit ihrem Nachwuchs,
    auch aus der Nähe beobachten.
    Gerade diese dabei besonders unsere Kinder ergreifende Faszination kann kein Jäger ersetzen,
    auch nicht mit den in Schulen dargebotenen Vor-führungen seiner ausgestopften Tierleichen.

    Weiter über unsere Benachteiligungen:
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    Quelle: www.wasjaegerverschweigen.de







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    Tierquälerei im Zusammenhang mit der Jagd
    Zitat:
    Bei allen den Belastungen, welche die Hobby-Jagd der Natur beschert,
    sollte das Leid der eigentlich Betroffenen - der Tiere - nicht übersehen werden.

    So mancher Jäger aus der Nachbarschaft weiß dazu beruhigend zu berichten,
    dass es bei der Jagd heute keine Tierquälereien mehr gibt und dass wegen der verwendeten modernen Gewehre
    ein Tier so schnell tot ist, dass es zuvor nicht einmal mehr in der Lage war, den Schuss zu hören.
    Derartige von Jägern verbreitete Illusionen, vom schnellen und schmerzlosen Tod eines waidgerecht erlegten Tieres,
    zielen eindeutig nur darauf ab, uns von allen den Tierquälereien abzulenken,
    die im Zusammenhang mit der Jagdausübung ganz alltäglich sind.

    Auch bezeugen Hubertusmessen, Jagdhornblasen und die dummen Zeremonien, wie z.B. dem toten Tier einen grünen Zweig
    ins Maul zu stecken usw., von dem bereits alten Brauch und Bemühen der Jägerschaft,
    mit dem Zelebrieren einer gewissen Todschuss-Romantik, von diesen, den Tieren zugefügten Qualen,
    abzulenken und statt dessen jägerische Ehrhaftigkeit vorzuspielen.
    Einen besonderen Stellenwert beim Verharmlosen und Schönfärben dieses blutigen und schmutzigen Handwerks
    scheint dabei auch diese ganz spezielle Jägersprache zu erfüllen.
    Dort wo über die blutige Wirklichkeit gesprochen wird, verwendet man sinnverdrehende Worthülsen,
    hinter denen sich nach außen hin die grausame Wirklichkeit der Jagd verbirgt.
    So ist z.B. die Bezeichnung "-waidgerecht-" von den Jägern gut gewählt, um den Eindruck zu erwecken,
    dass es bei der Jagd, bei dem Ermorden von Tieren, human und gerecht zugeht.
    Tatsächlich bezeichnet der Jäger damit aber nur die richtige Anwendung jagdlicher Spielregeln,
    die in vielfacher Hinsicht die Tierquälerei nur noch zusätzlich fördern.
    Die Jägersprache strotzt daher geradezu vor derlei irreführenden Bezeichnungen.
    Z.B. das Blut der Tiere bezeichnet man als Schweiß, denn Schweißspur hört sich viel harmloser als Blutspur an.
    Verharmlosend sind auch andere Bezeichnungen, wie z.B. das durch einen Fehlschuss verstümmelte Tier
    gilt lediglich nur als waidwund oder als krank.
    Das Ermorden von Tieren gilt als Erlösen von Schmerzen oder man bezeichnet es einfach als Erlegen oder als Ernten.
    Einem Vogel die Beine kaputt schießen bezeichnet man als Ständern, usw.
    Ob diese Wortwahl ganz ohne jegliches Nachdenken zustande kam ?
    Eine Verharmlosung der Jagdausübung ist bei derart sinnentstellten Wörtern jedenfalls unverkennbar.

    Nur - darauf fallen inzwischen immer weniger Menschen herein.
    Statt dessen wurden die kritischen und anklagenden Stimmen,
    bezüglich der mit der Jagdausübung verübten Tierquälereien, mehr und mehr.
    Sogar aus den Reihen der Jäger kommen Vorwürfe gegenüber eigenen Kollegen!
    Dabei geht es vor allem um die in letzter Zeit erschreckende Zunahme verstümmelter Tiere,
    die mit Schussverletzungen oft noch jahrelang in der Natur dahin vegetieren.

    Man schätzt, dass bei der heutigen Jagd nicht einmal die Hälfte der als
    "-Treffer-" bezeichneten Schüsse sofort tödlich sind.
    In unserer heutigen Zeit, wo die Jagd doch vorwiegend nur noch als Hobby
    und dazu auch noch in einer für den puren Spaß sinnlos übersteigerten Form ausgeübt wird,
    ist ein Verharmlosen der dabei verübten Tierquälereien für die Jäger wichtiger denn je.
    Denn nur so kann dieses Morden und Tiere quälen als Hobby in unserer Gesellschaft weiter toleriert werden.

    Inzwischen leben aber immer mehr von Jägern verstümmelte Tiere, oft noch lange Zeit unbehelligt, in unserer Natur weiter.
    Ihre Angst vor Menschen ist durch ihr Jagderlebnis derart groß,
    dass selbst aufmerksame Jäger diese enorm vorsichtig gewordenen Tiere kaum wieder zu sehen bekommen.
    Und wenn das doch gelegentlich erfolgt,
    dann ist unter Jägern die Rede von dem heimlichen Bock oder der heimlichen Geiß usw.

    Bezüglich der zunehmenden Anzahl von schussverletzt in unserer Natur lebenden Tieren war sogar in der Jägerzeitschrift ?
    unsere Jagd 3/93? im Kapitel "Revier-Praxis" der Vorwurf eines Jägers veröffentlicht.
    Demnach sind es nicht nur die häufig in der Dunkelheit beschossenen Wildschweine,
    sondern auch das bei Tageslicht bejagte Rehwild das grässlichste Verstümmelungen erleidet.
    Dabei handelt es sich am häufigsten um Knochenzertrümmerungen an einem der Vorderbeine.
    Die auf Jäger-Deutsch verharmlosend als "laufkrank" bezeichneten Tiere sind in den meisten Fällen noch auf drei Beinen
    fluchtfähig und werden nach Angaben von Jägern nur in den seltensten Fällen bei einer Nachsuche
    erfolgreich aufgespürt und wenn, dann jedenfalls nicht um ihnen zu helfen.

    Für jedes dieser so zugerichteten Tiere beginnt ab diesem Moment des jägerischen Nervenkitzels ein qualvolles Leben.
    Ein Leben mit einer eiternden oder gar faulenden und übel stinkenden Wunde,
    aus der auch noch nach Jahren, falls das Tier nicht vorher daran zugrunde geht, die Knochensplitter hervorragen.

    Man mag sich nur mit Schaudern vorstellen was passiert, wenn so ein Jäger von der Seite
    auf ein Tier schießt und nicht richtig trifft.
    Ein Schuss etwas zu weit vorne angetragen kann, anstatt tödlich zu sein, dem Tier das halbe Gesicht zerfetzen.
    Auch solche Tiere können noch fliehen, auch wenn viele wegen ihrer Verletzungen danach verhungern oder verdursten,
    falls sie nicht erneut ins Visier eines Jägers geraten.
    Der etwas zu weit hinten angetragene Schuss zerfetzt die Bauchdecke.
    Es sind Ergebnisse von Nachsuchen bekannt, wo solcherart verletzte Tiere
    bei der Flucht sich selbst auf die heraushängenden Därme getreten sind oder den lebenden
    Tieren auf der Flucht verhängende Därme abgerissen wurden.
    Ein derartig zugerichtetes Tier würde jedem normalen Menschen über seine angerichtete Tierquälerei die Augen öffnen
    und ihn nie wieder eine solche Waffe anfassen lassen.
    Für einen richtigen Jäger gehört solches jedoch einfach zum Hobby mit dazu !
    Man verdrängt das Mitempfinden oder man hatte noch nie welches.

    Bei gerichtlichen Streitigkeiten ist jägerisches Verhalten nur strafbar,
    wenn gegen diese sogenannte Waidgerechtigkeit verstoßen wurde.
    Damit ist, wie bereits erwähnt, in unserem Rechtsstaat dieser von Jägern erfundene Unsinn mit der Waidgerechtigkeit
    den staatlichen Gesetzen, in dem Fall dem Tierschutzgesetz, sogar übergeordnet.
    Diese, selbst vor unseren Gerichten so hoch eingeschätzten Regeln der Waidgerechtigkeit, verlangen,
    dass der Jäger größere Wildtiere vor dem Schuss gut beurteilen kann.
    Am besten ist es, wenn das Tier ruhig steht.
    Aber auch ein riskanter Schuss gilt noch als waidgerecht.
    Bei den Kleintieren hingegen gebietet die selbe Waidgerechtigkeit,
    dass auf das Tier nur geschossen werden darf, wenn es in Bewegung ist.
    Der Hase muss beim Beschuss rennen und der Vogel fliegen, wenn der Jäger sich waidgerecht verhalten will.
    Man erkennt schon darin den jagdlichen Unsinn dieser Regelungen.

    Da das Mitempfinden des Jägers mit den Tieren so außergewöhnlich ist, braucht man sich auch nicht darüber zu wundern,
    wenn diese zur Ausbildung von Teckel und Terrier in Schliefanlagen,
    das sind künstliche Gangssysteme, ihre Hunde auch auf Füchse oder Dachse hetzen.
    Damit sollen die Hunde lernen, später in der freien Wildbahn die entsprechenden Wildtiere
    aus ihren Bauten heraus vor die Flinte der Jäger zu treiben.
    Man kennt inzwischen akzeptable Alternativmethoden der Hundeausbildung im Bau.
    Aber auch die lehnt man bis jetzt noch ab.
    Wegen der Monopolstellung des JGHV steigt mit jeder bestandenen JGHV-Prüfung der Wert eines solchen Jagdhundes und
    mit dieser Wertsteigerung auch der Verkaufspreis seiner Nachkommen.
    Das begünstigt dann auch den Ehrgeiz der Hundebesitzer, mit ihren Hunden diese Prüfungen zu absolvieren.
    Das ganz besonders im Hinblick auf eine mögliche finanziell lohnende Hundezucht.
    Lange Zeit hatten die Jäger ihre tierquälerische Jagdhundeausbildung auch noch als Beitrag zum
    Tierschutz darzustellen versucht, denn ohne gut ausgebildeten Jagdhund könnte man
    angeschossene Tiere nicht finden und von ihrem Leiden erlösen.
    Aber schließlich hatte die Jägerschaft schon immer für alles eine Ausrede.
    Da diese Hundeausbildung doch vorwiegend der Niederwildjagd dient,
    könnte sie sowieso alternativlos gestrichen werden,
    sobald die überwiegend sinnlose Niederwildjagd verboten würde.

    Wie erstaunlich wenig dem Gesetzgeber an Tierschutzbelangen eigentlich liegt, zeigt sich,
    wenn er Tierschutz und Spaß-Jagd gegeneinander abwägen muss.
    Dies z.B. auch in Rheinland-Pfalz, bei der 1997 unter SPD/FDP Regierung erfolgten Überarbeitung des Landesjagdgesetzes.
    Anfangs gab es dort die Überlegung weitere Jagdscheinver-
    längerungen von bestandenen Schießnach-weisen abhängig zu machen.
    Dann strich man diese Änderungsabsicht wieder.
    Der Grund dieses Zurückschwenkens war die Sorge um die Jagdpachtverträge derjenigen Hobby-Jäger,
    welche nicht mehr dazu fähig sind die geforderten Schießnachweise zu erbringen.
    Nun hat man auch hier, unter Mitwirkung der SPD, den Jagdfreuden wieder einmal mehr eine
    höhere Priorität eingeräumt als dem Tierschutz.
    Somit lässt man es auch hier zu, dass ungeeignete Personen weiterhin auf Tiere ballern
    und in überhöhtem Umfang verstümmeln dürfen.
    Die Nachprüfung der Sehkraft und der Schießfertigkeiten wäre aber dringenst geboten,
    um nicht gegen § 4, Abs.1 des Tierschutzgesetzes zu verstoßen.
    Dieser lautet:
    "Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar,
    nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden.
    Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen waidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund
    anderer Rechtsverordnungen zulässig......,
    so darf die Tötung nur vorgenommen werden,
    wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen."

    Man braucht sich daher nicht darüber zu wundern, wenn man bei uns noch so manchen gebrechlichen und halb blinden
    Achtzigjährigen bei der Jagd antreffen kann, der dazu noch völlig unbekümmert, bezüglich Sehtests und
    Schießfertigkeitsnachweis, in unserer von Menschen stark
    frequentierten Natur, mit scharfer Munition herumballern darf.
    Aber auch mancher revierlose und völlig aus der Übung gekommene jüngere Jäger bedroht als zahlender Gast
    auf Gesellschaftsjagden oft weniger die Tiere als sich und seine Mitmenschen
    durch den ungeschickten Umgang mit seiner Schusswaffe.

    Verstöße gegen das Gesetz sind aber auch wegen der enorm eingegrenzten Kontrollmöglichkeit des Jagdscheines denkbar.
    Denn zur Kontrolle des Jagdscheines ist nur der Jagdaufseher oder die Polizei berechtigt.
    Der Jagdaufseher ist aber oft ein Jagd-Kumpel und
    Polizeikontrollen im Wald, auf den Hochsitzen, sind kaum vorstellbar.
    Demnach dürfte es für einen Jagdpächter ein leichtes Spiel sein, wenn er irgendwelche Hilfskräfte,
    anstatt zu bezahlen, lieber mitjagen lässt.
    Auch Freunde und Gäste könnten so zur Jagdausübung kommen, ohne je eine Jägerprüfung abgelegt zu haben
    oder gar zur Waffenführung berechtigt zu sein.
    Durch die eingeschränkte Kontrollmöglichkeit aufgrund der bestehende Rechtslage,
    begünstigt der Gesetzgeber solche, auch damit zusammenhängenden unnötigen Tierquälereien.

    Besonders bei Treib- und Drückjagden sind sehr treffsichere Jäger wichtig.
    In der Praxis schießen aber doch gerade hier viele ungeübte Jäger mit,
    was in der Regel auch durch einen enorm hohen Prozentsatz an verletzten und verstümmelten Tieren belegt wird.
    Nach Ende einer solchen Jagd-Gaudi geht es für viele zuerst einmal zum fröhlichen Feiern,
    bis hin zum totalen Besäufnis, welches gelegentlich auch schon vor der Jagd
    mit der einen und anderen in der Runde kreisenden Schnapsflasche begann.
    Die vorgeschriebene Nachsuche nach den zu Krüppeln geschossenen Tieren
    geschieht dann häufig zu einem Zeitpunkt danach.
    Auch deshalb, damit das verletzte Tier dem Jäger oder Schweißhundeführer nicht mehr gefährlich werden kann,
    wartet man oftmals einige Stunden ab, bevor man mit dem Nachsuchen beginnt.
    Bei Einbruch der Dämmerung verschiebt man das Nachsuchen auch oft noch bis zum nächsten Tag.
    Man lässt das Tier somit in seinem Wundbett liegen.
    Das hört sich in der Jägersprache auch wieder ganz harmlos und human an.
    Tatsächlich vegetieren die betreffenden Tiere oft mit wahnsinnigen Schmerzen noch tagelang dahin.
    Aber auch die bei einer Nachsuche noch lebend aufgefundenen Jagdopfer erleiden panische Todesängste,
    was sich oftmals in erbärmlichen Angstschreien ausdrückt, sobald so ein Tier seines Mörders ansichtig wird.
    Der führt dann eigenhändig und oft ohne jegliche vorherige Betäubung,
    mit Messerstichen oder mittels Pistolenschuss dessen Hinrichtung aus.
    Wenn der Normalbürger mit ansehen könnte, wie ungerührt und brutal viele Jäger
    mit bereits halbtotgeschossenen Tieren umgehen, er wäre entsetzt.
    Er wäre auch darüber entsetzt, dass es in unserer zivilisierten Gesellschaft noch immer
    solche primitiven Barbaren gibt und deren Handeln straffrei ist.

    Auch das Verlangen des Jägers nach Inbesitznahme eines bestimmten Tieres,
    das ihm immer und immer wieder durch die Lappen ging, kann die Jagdbegeisterung auch in eine Form des Zorns,
    gegen dieses Tier, ausarten lassen.
    Die Erlegung kann dann in einer besonderen Art von Hassbefriedigung gipfeln.
    Sogar die Qualen des Tieres können von manchem Jäger dann noch als befriedigende Strafe,
    für dessen zuvor noch andauerndes Entkommen empfunden werden.
    Derart bereits krankhafte sadistische Wesenszüge werden dann, wenn sie überhaupt einmal
    in einem Gespräch erwähnt werden, nach außen hin wieder gerne in positiver Weise als Jagdtrieb dargestellt.

    Das Tierschutzgesetz ist in vielen Bereichen auf die Jagd nicht anwendbar,
    da die Jagdausübung einen Sonderstatus gegenüber dem Tierschutzgesetz genießt.
    Bei der Jagd sind daher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz zulässig.
    Voraussetzung ist nur, dass die Jagd waidgerecht erfolgt.
    Aber diese Waidgerechtigkeit ist nicht viel mehr als eine von Jägern selbst erstellte sportliche Regelung
    zur Tötung von Tieren mit Nuancen von Perversion und Idiotie.
    Sie ist in ihrer Auslegung derart dehnbar, dass kaum eine Form der jägerischen Tierquälerei
    als nicht waidgerecht einzustufen wäre.

    Man kann sich das Massaker vorstellen und die Tierquälereien erahnen die von der Jägerschaft angerichtet werden,
    wenn die ihre jährlichen Schützenfeste auf Enten und andere Wasservögel abhalten.
    Ein Wettschießen auf lebendige Ziele, die oft noch zuvor mit ausgesetzten Volierenten angereichert wurden,
    um mit mehr Spaß auf noch mehr Tiere ballern zu können.
    Nach dem Absturz, den viele Tieren überleben,
    wird das entsprechende Opfer dann von dem Jagdhund erfasst und dem Jäger gebracht.

    Eine weitere unbegreifliche Methode der Jagdhundeausbildung ist das Üben an der lebenden Ente.
    Je Jagdhund werden dabei etwa 20 Enten verbraucht.
    Der Hund soll dabei immer jeweils ein solches, vom Jäger zuvor flugunfähig gemachtes und im Schilf
    ausgesetztes Zuchttier aufstöbern und aufs offene Wasser hinaus, in den Schussbereich des Jägers treiben.
    Nicht selten kommt es dazu, dass der Hund das lebende Tier ergreift oder aus Angst untergetauchte Enten ertrinken.
    Von den durchgestandenen Todesängsten der Enten kann man dabei nur etwas erahnen.
    Bei jährlich etwa 5 000 auszubildenden Hunden ergibt sich ein jährlicher Bedarf von etwa 100.000 Übungsenten.
    Derartige Tierquälerei ist in Dänemark, Griechenland, Irland, den Niederlanden, der Schweiz und in Spanien
    bereits verboten und durch alternative Übungen z.B. mit toten Enten ersetzt.
    Bei uns ist solches scheinbar nicht so einfach nachvollziehbar.

    Dies alles zeigt noch einmal, dass Jagd kein Töten aus der Distanz ist, bei der man nur den Finger zu krümmen,
    aber ihn ansonsten nicht zu beschmutzen braucht.
    Jäger sind Metzger in der freien Natur, die eigenhändig Tiere erstechen oder erschlagen.
    Oft werden die Tiere dann an Ort und Stelle von dem jeweiligen Jäger auch noch ausgenommen.
    Das Gedärme der Tiere wird dabei nicht immer notdürftig verscharrt,
    sondern bleibt in vielen Fällen offen im Gebüsch liegen, um noch anschließend damit Füchse anzulocken.
    Leider ist mit dieser extrem tierquälerischen Schrot-Munition und auch der anderen Schießerei
    noch längst nicht vollständig alles umschrieben, was die Jäger an Tierquälereien sonst noch betreiben.

    Vor einem solchen nicht ganz von der Hand zu weisenden Hintergrund und
    in Anbetracht der ohne praktischen Nutzen betriebenen Hobby-Jagd,
    auf die zuvor absichtlich überhegten Tierbestände, ist an dieser Stelle zu hinterfragen:
    "Müssen denn tatsächlich Tiere bei uns leiden und sterben, nur weil auch psychisch behandlungsbedürftige Personen
    und vielleicht unter ihnen auch unser freundlicher zur Jagd gehender Nachbar,
    mit Gewehren auf völlig verängstigte Hasen und Feldhühner losgelassen werden ?"
    Man mag es kaum glauben,
    Morde und Greultaten anstelle psychologischer Betreuung
    und das in unserer Gesellschaft ?!
    Ob man nicht nur der Tiere wegen, sondern auch zur Wahrung der Menschenwürde
    für alle diese Nachbarn, die Jagd verbieten sollte ?

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    Verfilzung der Jägerschaft mit Politik und Behörden
    Zitat:
    Die bisher aufgezeigten Zustände stellen ein korrektes Verhalten unserer Regierungs- und Verwaltungsstellen sehr in Frage.
    Wie konnte denn auch die Wildschadensproblematik der Forstwirtschaft ansonsten
    zugunsten einer übertriebenen Spaß-Jagd so lange verschwiegen werden?
    Oder warum wird, bei allen den derzeitigen Naturschutzbemühungen,
    die Jagd in ihrem naturschädlichen Stil weiterhin rechtlich erlaubt?
    Hier sei z.B. an die von der Jagd ausgelöste Verängstigung und Scheu der Wildtiere erinnert.
    Auch die noch immer zulässigen Störungen des Artengleichgewichts durch Überhegung und Biotop-Verfälschungen
    geben dabei ebenso zu denken, wie die Zulässigkeit der weiteren Bejagung von Tierarten die vom Aussterben bedroht sind.
    Man muss sich die enorme Störwirkung der Jäger in der Natur einmal vor Augen führen!
    Und dann erfolgte dafür auch noch deren ganz offizielle Anerkennung als Naturschützer!

    Die Macht der Jägerschaft reicht nicht nur in die Politik,
    sondern erstreckt sich auch über viele wichtige Amtsbereiche.
    Dies beginnt bereits bei den untersten Jagdbehörden, bis hinauf zu höchsten Behördenstellen auf Bundesebene.
    Auch in den Ämtern für Naturschutz und Landespflege wird man fündig.

    Vor und auch gleich noch nach dem Krieg war eine Begünstigung der Jäger sogar noch verständlich,
    denn zu der Zeit hatte die Jagd eine ganz andere Funktion als heute.
    Damals diente sie noch der Nahrungssicherung für die Bevölkerung,
    durch Reduzierung der Wildschäden an den Feldkulturen.
    Somit erfüllten die Jäger früher immerhin noch eine gemeinnützige Aufgabe.
    Durch den inzwischen enormen Verfall der wirtschaftlichen Bedeutsamkeit unserer Landwirtschaft,
    sowie wegen des zunehmenden Stellenwertes der Natur als Erholungsraum für die Bevölkerung,
    geriet die Jagd mittlerweile mehr und mehr in eine konträre Position zu den Interessen der Allgemeinheit.
    Und das um so stärker, je weiter die Jägerschaft von ihrem eigentlichen Auftrag der
    Wildschadensverhütung abgerückt ist und ihre Jagd derweil in einem ganz neuen, die Wildschäden,
    besonders die Waldwildschäden, erhöhendem Stil praktiziert.
    Bezüglich des Bundesjagdgesetzes ist es nicht das eigentliche Problem,
    dass diese ganz eindeutig die Jagd fördernde Deutsche Rechtslage noch einer Zeit entstammt,
    in der Nazis in unserem Land darüber bestimmen konnten, was Recht und Ordnung ist,
    sondern dass das Jagdrecht zwischenzeitlich dem derzeitigen Entwicklungsstand nicht im Geringsten angepasst wurde.
    Im Gegenteil, man hat mit diesem Gesetz inzwischen auch noch völlig sinnlose Bereiche der
    Jagd legitimiert und sie damit vor entgegen-stehenden Interessen abgesichert.

    Zweifellos verschafft das derzeit gültige Bundesjagdgesetz, vor allem durch die in §2 aufgelisteten Tierarten,
    der Jägerschaft auch noch das Recht zur sinnlosen Jagdausübung und legalisiert dadurch auch
    deren damit zusammenhängenden unnötigen Tierquäler-eien.

    Man hat das Jagdgesetz auch dem zwischen-zeitlich entstandenen
    Naturschutzgesetz und dem Tierschutzgesetz übergeordnet.
    Denn so kann man die rechtlichen Zustände bezeichnen,
    nach denen immer wieder bei beiden Gesetzgebungen ausdrücklich Abweichungen von den Vorschriften zugelassen sind,
    wenn diese im Rahmen der Jagdausübung erfolgen.

    Mit der Änderung des Bundesjagdgesetzes im Jahr 1977 unter Federführung des Hobby-Jägers und
    Bundeslandwirtschaftsministers J.Ertl (FDP) hat man dann auch noch mit der gesetzlichen Verankerung
    der Hegepflicht und diese in Verbindung mit jahrzehntelang geduldeten rechtlichen Verstößen,
    die Jagd völlig von ihrer ehemaligen Zweckmäßigkeit abdriften lassen.
    So konnte die Hobby-Jagd indessen zu dem staatlich geförderten, frevelhaften und feudalen Mordsvergnügen entarten,
    das man heute mit oberflächlichen Schlagworten und Waidmannstheater vor der Bevölkerung
    in ein anderes Licht rücken muss, um deren Akzeptanz für dieses Treiben nicht ganz zu verspielen.
    Es gibt keinen ähnlich gelagerten Fall in diesem Staat, wo einer Horde von Freizeitaktivisten
    derart rechtliche Sonder-stellungen gewährt werden, wie man sie den Hobby-Jägern zur Zeit einräumt!

    Auch hat die in diesem Zusammenhang bestehende großzügige Verschwendung von Steuergeldern
    für die Vergnügungsjagden der Politiker bereits eine sehr lange Tradition,
    so dass vielleicht auch deshalb kaum noch jemand daran Anstoß nimmt.
    Etwa 10% unserer Waldfläche in Deutschland ist Staatsjagdgebiet.
    Dort dürfen Ministerpräsidenten mit Staatsgästen und - auf Einladung -
    auch Jagdfreunde aus der Wirtschaft ihrer Mordlust frönen.
    In vielen Bereichen dieser Gebiete wird das jagdlich begehrte Rotwild für das Vergnügen dieser Herrschaften
    auf Kosten der Steuerzahler oft in Gattern gehalten und fleißig gefüttert.
    Branchenintern bezeichnet man solche Einrichtungen scherzhaft als Rotwildbordelle, denn dort ist sichergestellt,
    dass diese Herren auch wirklich ihr eigenartiges Vergnügen finden.
    Mit solchen Diplomatenjagden und dem einen und anderen Wettschießen bei der Entenjagd
    wird uns dann gelegentlich vor Augen geführt, mit welch abscheulichen Tierquälereien sich viele in
    diesen Kreisen ihre Zeit vertreiben und welche Lebensverachtung demnach, auch noch in unserer heutigen Zeit,
    in manchem der uns regierenden Politiker steckt.

    Man schätzt in den höheren politischen Positionen die Anzahl der Hobby-Jäger und
    der den Jägern nahe stehenden oder gut gesinnten Politiker auf mindestens 50%.
    Jäger mit Namen wie z.B.
    Walter Scheel (FDP)
    F.J. Strauß (CSU)
    ehem. Außenminister Kinkel (FDP)
    ehem. Bundes-Landwirtschaftsminister Ertl (FDP)
    ehem. Bundes Landwirtschaftsminister Bor-chert (FDP)
    ehem. Bundes-Landwirtschaftsminister Funke (SPD)
    usw. lassen aufhorchen.
    Diese zudem enorm erweiterbare Liste prominenter Personen ist hiermit noch
    keine Anschuldigung des Machtmissbrauchs gegen diese persönlich.
    Sie soll uns lediglich eine kleine Ahnung darüber vermitteln,
    welche Beziehungen sich der Jägerschaft nicht nur früher,
    sondern sogar noch nach dem politischen Wechsel an der Spitze der Bundesregierung hin zu Rot/Grün, angeboten haben.
    Das besonders Beklagenswerte daran ist nicht das
    menschenunwürdige Privatvergnügen vieler Politiker, sondern die nachteiligen gesetzgeberischen Resultate,
    die solches nicht nur für Natur und Tiere, sondern der gesamten Bevölkerung inzwischen gebracht hat.

    Bei alle dem ersichtlichen, an mafiaartige Zustände erinnernden Filz zwischen Jagd,
    Behörden und Politikern ist wichtig zu wissen, dass die Jägerschaft von einer grenzenlosen Machtausübung
    noch ein ganz beachtliches Stück entfernt ist.
    Denn noch immer ist auch die Jagd in erheblichem Maße von der öffentlichen Akzeptanz abhängig.
    Und diese bisher nur noch durch Vertuschen und unkorrekte Darstellungen aufrecht erhaltene Akzeptanz wird mit
    zunehmender Aufklärungsarbeit über die bestehenden Hintergründe und wirklichen Zustände sehr stark schwinden.
    Auch sind nicht alle unsere gewählten Volksvertreter als Lobby-Politiker der Jägerschaft einzustufen.
    Es gibt noch immer viele Menschen in der Politik, aber auch bei den, die öffentliche Meinung prägenden Medien,
    die der Jägerschaft noch nicht zuzurechnen sind.
    Wenn vielleicht viele dieser Personen, aus Desinteresse an einem derartigen Hobby,
    ihr Augenmerk nicht auf diese Thematik bisher gewendet haben,
    so besteht für die Hobby-Jäger doch noch immer die Gefahr,
    dass allzu sehr auffällige Missstände deren Aufmerksamkeit erregen und
    von denen dann die Aufwindphase des Jagdwesens beendet werden könnte.

    Auch als Bürger und Wähler kann man gegen derzeitige Zustände seinen Einfluss ausüben.
    Auf die Machtstellung der Jäger wird es zu-mindest in unserem Land nicht ohne Wirkung bleiben,
    wenn wir vor angekündigten Wahlen uns auch darüber kundig machen,
    wie hoch der Anteil der Hobby-Jäger in den Reihen der einzelnen Parteien ist,
    um auch nach diesem Aspekt unsere Wahlentscheidung zu richten.
    So könnten wir auch etwas Einfluss darauf ausüben, was für Menschen bezüglich ihres inneren Entwicklungsstandes
    von uns in die entsprechenden politischen Ämter gewählt werden.
    Es muss doch erschreckend sein, wenn man bedenkt, dass Menschen, die Tiermord als Freizeit-Spaß betreiben
    und auf einem dementsprechend niedrigen inneren Niveau angesiedelt sind,
    auch bei uns noch immer Regierungsverantwortung mittragen.

    Wenn sich unser Stimmverhalten gegen solche Politiker zukünftig auch nur als eine Stelle hinter dem Komma bei den
    Wahlergebnissen bemerkbar macht, so wird dadurch bereits ein gewaltiger Druck
    innerhalb der Parteien auf die Hobby-Jäger entstehen.
    Dies könnte eine Selbstreinigung auslösen und den politischen Einfluss der Jäger beachtlich eindämmen und
    letztlich auch einen weiteren politischen Naturschutzmissbrauch erschweren.
    Das würde auch jagdlich unbelastete und somit weniger zu Grausamkeiten neigende Menschen in bisher von
    Jägern besetzte Ämter bringen und in Bundestag und Bundesrat den Anteil an Jägern reduzieren.
    Dann erst werden auch gute Gesetzesvorlagen, über die eine Abschaffung derzeitiger Missstände angestrebt wird,
    aufgrund anderer Stimmverhältnisse eine Chance zur politischen Durchsetzung finden.

    Demokratie endet da,
    wo für Lobby-Politik oder eigene Interessen
    der Machtmissbrauch beginnt.

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    Keine Tötungswaffen in die Hände von Privatleuten
    Brief an Bundeskanzlerin Merkel und Minister Seehofer:

    Verbot der Hobbyjagd !
    Woche für Woche gehen Meldungen über Jagdunfälle und Gewalttaten mit Jägerwaffen durch die Presse:
    Von Hobby-Jägern, die ihre Jagdgenossen oder ihre Treiber erschießen.
    Von Jägern, die versehentlich auf Beerensammler oder Mountainbiker schießen.
    Von Jägern, die ihre Ehefrau erschießen.

    Immer wieder schrecken Meldungen über Jagdunfälle sowie Straftaten mit Jägerwaffen die Öffentlichkeit auf.
    Sie machen deutlich, dass die Jagd nicht nur für Wildtiere und Haustiere gefährlich ist, sondern auch für Menschen.
    Alleine für das Jahr 2004 dokumentierte die Initiative zur Abschaffung der Jagd
    über 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen in Deutschland
    - 40 Menschen, die ohne die Jagd heute noch leben könnten.
    Dazu kommen über 800 Fälle mit zum Teil schwersten Verletzungen.

    Stoppt den Waffen-Wahn!
    Spätestens nach den 17 Toten von Erfurt konnte nicht mehr davon gesprochen werden,
    dass legal erworbene Waffen bei Straftaten nur eine geringe Rolle spielen.
    Nach einer Erhebung des Bundeskriminalamts vom April 2001 verschwinden jährlich
    mehr als 6000 »legale« Waffen in die Illegalität.
    Jede 10. Straftat wird mit »legalen« Waffen begangen.
    Die private Verwendung von Waffen droht auch in Deutschland zu einem immer größeren Problem zu werden.
    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gab es in Deutschland 1999
    (jüngste international vergleichbare Zahl) 1.201 Todesopfer durch Schusswaffengebrauch
    (einschließlich Morden, Selbstmorden und Unfällen).
    Damit war Deutschland innerhalb der EU nach Frankreich das Land mit der zweithöchsten Zahl von Schusswaffenopfern.

    Über 40 Tote im Jahr allein in Deutschland
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    Quelle: www.freiheit-fuer-tiere.de







    Reform des Jagdwesens an der Saar
    Zitat:
    Seit nunmehr vielen Jahren wird über eine Änderung der Landnutzungspolitik im Saarland diskutiert.
    1987 wurde die naturnahe Waldwirtschaft im Saarland eingeführt,
    die neben wirtschaftlichen Gründen auch das Ziel verfolgt,
    den Zustand unserer Waldökosysteme in seiner Gesamtheit (Flora und Fauna) aufzuwerten.
    Zur Zeit werden die Eckpunkte für eine neue Landwirtschaftspolitik auf Bundes-
    und Landesebene gesetzt, damit werden viele “alte” NABU-Forderungen Realität.
    Neben diesen beiden Bereichen wurde aber eine dritte und flächenwirksame Landnutzungsform
    nicht berücksichtigt und zwar die Jagd.
    Seit 1934, als Hermann Göring das Deutsche Jagdsystem neu ordnete,
    welches seinen Niederschlag im Reichsjagdgesetz von 1934 fand, hat die Jagd keine Entwicklung durchgemacht.
    Immer noch gilt die Trophäe als wichtigster Grund zur Jagdausübung,
    Abschußpläne und Schonzeiten werden auch heute noch an ihr ausgerichtet.

    Immer noch werden unsere Tierarten in drei Klassen eingeteilt,
    1. Klasse Hirsch und Reh (Hornträger),
    2. Klasse Wildschweine (Schadwild) und
    3. Klasse Raubwild und Raubzeug (Schädlinge).
    Wohingegen Klasse 1. unnatürlich aufgepeppelt wird,
    werden Klasse 2. und 3. verfolgt und oft wie die Ratten bekämpft.

    In Ihren Bestand bedrohte Tierarten (z.B. Iltis, Wiesel, Baummarder, Rebhuhn etc.)
    werden nach wie vor bejagd, obwohl deren Bestände dies im Grunde genommen nicht mehr zulassen.

    Die Vereinigung der Jäger des Saarlandes, die den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechtes aufweist
    (halb staatlicher Charakter) gibt sich selbst die Regeln und kontrolliert sich selbst.
    Diese Konstellation gibt es im Bundesgebiet nur einmal und zwar im Saarland.


    Die Jagdpolitik der letzten Jahrzehnte war durch zwei Themen geprägt.

    1. Schaffung von Feindbildern (Greifvögel, Fuchs, Krähen)

    2. Berichte über die jährlich wiederkehrenden Trophäen- also Knochenschauen

    Zur Zeit ist durch viele Verlautbarungen von Verbandsfunktionären wieder die Rolle rückwärts zu erkennen.
    Man bezeichnet die Jagd als
    ”ein Handeln, das vor allem die Hege und Bewahrung göttlicher Schöpfung zum Ziel hat,
    schließlich handelt es sich bei der Jagd um die größte Bürgerinitiative für den Umweltschutz”
    so Landesjägermeister Paul Mauer.

    Dieses Zitat ist in seiner Arroganz kaum zu übertreffen und steht für den Geist derer,
    die die Jagdpolitik im Saarland diktieren.
    Doch es regt sich Widerstand, aus Kreisen des Tierschutzes, aus Kreisen der Waldbauern und
    auch aus unseren eigenen Reihen (Landesverband).
    Zur Zeit erarbeitet der NABU Landesverband ein Grundsatzpapier zum Thema Jagd,
    mit dem Ziel endlich auch die Jagd zu reformieren.
    In der Presse wurde die Absicht zur Gründung eines Ökologischen Jagdverbandes,
    sozusagen als ökologische Gegenbewegung angekündigt.
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    Quelle: www.nabu-merzig.de







    Das Schwarzbuch der Jagd
    Der Grünrock - Herr in Wald und Flur ?
    (Von Jakob Kurz)
    Jakob Kurz beschäftigt sich mit den Auswüchsen der Hobbyjagd in Deutschland,
    vor allem mit dem Tod von mehr als 400.000 Hunden und Katzen, die jährlich im Rahmen eines längst überholten
    Jagdschutzparagraphen 23 durch Falle, Schrot,
    Kugel oder Jagdhunde ihr Leben lassen müssen.
    Fälle, Beispiele, Schicksale Betroffener sowie die Gefährdung von Personen durch jägerliche Unvernunft
    werden hier übersichtlich dargestellt.
    Auch ein Kapitel "Das Seelenleben des Jägers" gibt es, sowie Informationen zum Hegeunsinn,
    zur Aufrüstung an der Jägerfront, zu Fallen, zum Internetkrieg zwischen Jägern und Jagdkritikern,
    zum Katzenwürgen, zur Weidgerechtigkeit, zu Görings Jagdgesetz u.v.m. - absolut lesenswert.

    Zitat:
    "Die Jagd ist, anders als die landläufige Meinung unter Jägern, kein Grundrecht.
    Die Jagd ist letztendlich nur eine aus dem Jagdrecht sich ergebende Nutzung.
    Der Staat hat diese Nutzung zu kontrollieren, muß womöglich das Recht zu jagen exakt bestimmen,
    auch einschränken und - wenn nötig - örtlich oder sachlich verbieten.

    In der Bundesrepublik Deutschland ist die Jagd Traditionen verhaftet, wie in sonst kaum einer anderen Organisation.
    Alte Zöpfe werden nicht abgeschnitten, an alten Zöpfen wird fleißig weitergeflochten.
    Vielfach zum Schaden von Tier und Natur.

    Der Staat ist somit verpflichtet, mit zusätzlichen Gesetzen den neuen wild-
    und waldbiologischen Erkenntnissen Rechnung zu tragen.
    Stimmt das Parlament der von der rot-grünen Koalition ausgearbeiteten Novelle zum Bundesjagdgesetz zu,
    erlangt die notwendige Neufassung Gesetzeskraft, dann gehören die oft unglaublich anmutenden Schilderungen der
    'Jagd von heute' der Vergangenheit an.
    Weil dann viel Unrechgt an Tier und Natur beseitigt, viel Schaden an Tier und Natur behoben ist.
    Der deutsche Jäger darf dann keine Haustiere mehr töten, darf seinen Jagdhund am lebenden Tier nicht mehr ausbilden,
    der Jagdhund darf keine Katze mehr totwürgen.
    Der deutsche Jäger darf mit Fallen keine Tiere mehr fangen und töten,
    darf mit Bleischrot nicht mehr auf Wildtiere schießen,
    dann hört endlich auch die unsinnige Mast der Wildtiere auf. (...)

    Ist die Jagd ein Auslaufmodell?
    Nach Meinung des Bürgers, des Nichtjägers: "Ja!".
    Nur dauern wird das, lange wird das dauern...
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    Quelle: www.tierrechte.net







    Paul Parin: Die Leidenschaft des Jägers
    Paul Parin ist Neurologe, mehrfach ausgezeichneter Psychoanalytiker und Schriftsteller,
    Ehrendoktor der Universität Klagenfurt - und er ist Jäger.
    Über sich und sein neues Buch sagt er selbst:

    »Es gibt kaum Autoren, die von der Jagdleidenschaft ergriffen waren und die gleichermaßen über Kritik und Ablehnung der Jagd schreiben.« In »Die Leidenschaft des Jägers« erzählt Parin eigene Erinnerungen und Geschichten über die Jagd. Ungeschminkt schreibt er über die Leidenschaft, die Passion, das Jagdfieber: »Seit meinen ersten Jagdabenteuern weiß ich: Jagd eröffnet einen Freiraum für Verbrechen bis zum Mord und für sexuelle Lust, wann und wo immer gejagt wird. "Licence" hat eine radikalere Bedeutung als der deutsche Ausdruck Freibrief: Verbote gelten nicht mehr. Wenn man über Jagd schreibt, muss man über geschlechtliche Lust schreiben und über Grausamkeit und Verbrechen... Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten. Jagd ohne Mord ist ein Begriff, der sich selber aufhebt... Und weil es sich um Leidenschaft, Gier, Wollust handelt - um ein Fieber eben - geht es in diesem Buch um sex and crime, um sexuelle Lust und Verbrechen jeder Art, um Mord und Lustmord.«

    Einen deutlichen Vorgeschmack liefert bereits die erste Geschichte des Buches mit dem Titel »Der Haselhahn«: Parin erzählt von seinem Jagderlebnis als Dreizehnjähriger, bei dem er einen Haselhahn erlegt: »Ich drücke ab, höre keinen Knall, spüre den Rückstoß nicht. Ich bin aufgesprungen, blind und taub stehe ich da. Eine unerträgliche Spannung, irgendwo im Unterleib, etwas muss geschehen. Plötzlich löst sich die Spannung, in lustvollen Stößen fließt es mir in die Hose, nein, es ist das, der wunderbare Samenerguss, der erste bei Bewusstsein. Ich stehe aufgerichtet, das Gewehr in der Linken, kann wieder hören und kann sehen. - Dort liegt die Beute, ein Haufen bunter Federn.« Einige Jahre später schießt Parin als Jugendlicher seinen ersten Bock - seine Initiation, der Eintritt in das Leben als Mann und Jäger: »Das Jagdfieber erfasste mich immer wieder mit der gleichen Macht wie sexuelles Begehren. Das Ziel der Gier war jetzt der Mord an einer Kreatur.« Parin schildert die ritualisierte Gewalt bei der Jagd, bei der ansonsten wohlerzogene Menschen zu Monstern werden, berichtet von brutalen Erziehungsmethoden mit der Peitsche und vom Morden während des Zweiten Weltkriegs.

    Der Autor erzählt dabei sowohl die eigene Geschichte, richtet zwischendurch aber auch den Blick des Wissenschaftlers auf die Jäger und zitiert hierzu Literaten und Philosophen. Heraus kommt eine in Geschichten gefasste Analyse der Natur des Jägers. Parin weiß, dass es kein Geheimnis ist, dass die Tiere unter der Jagd leiden. Er zitiert Ovid, der in den »Metamorphosen« das Paradies schildert, »in dem Tiere und Fische leben, ohne Verrat und ohne Furcht und Arglist«. Prüfstein der humanen Gesinnung sei seit dem Zeitalter der Aufklärung der Abscheu vor dem Mord an unschuldigen Tieren. Parin kennt auch die einschlägigen Anti-Jagdbücher von heute: Carlo Consiglio habe bewiesen, dass es biologisch keine Rechtfertigung für die Jagd gibt. Folglich geht es bei der Jagd nicht um biologische oder ökologische Notwendigkeiten, geht es nicht um Naturschutz, geschweige denn um Ethik und Moral. So weist der Autor darauf hin, dass zwar alle erdenklichen Argumente dafür herhalten müssen, um die Jagd von jedem moralischen Makel freizusprechen. »Und doch ist die Jagd der einzige normale Fall, bei dem das Töten zum Vergnügen wird...« Schon der Jagdphilosoph Ortega hat bekanntlich gesagt: Die größte Gefahr für das Bestehen der Jagd ist die Vernunft. Diese Einschätzung deckt sich mit einer aktuellen einer psychologischen Studie, die von eine Jagdzeitschrift unterstützt wurde und deren Autor selbst Jäger ist. Die Jägerzeitschrift WILD UND HUND 24/2004 berichtet darüber: »So ist die häufig kritisierte „Lust am Töten“ laut Kühnle nichts anderes als ein „hingebungsvolles Streben nach Überwindung des Todes durch Naturbeherrschung“.« Und dann ist von dem »Kick« die Rede, den der Jäger erlebt, »wenn es ihm gelingt, das Leben eines speziellen Tieres zu vernichten«. Angeblich sei dieser Trieb angeboren. In Deutschland sind nur 0,3% der Bevölkerung Jäger. Das bedeutet: 99,7% der Deutschen ist dieser Trieb offenbar nicht angeboren - oder sie können mit ihren Trieben auch anders umgehen. Rechtfertigen der »Kick« beim Vernichten von Leben und die »Freude am Beutemachen« das Töten von jährlich über 5 Millionen Wildtiere? Oder ist es nicht an der Zeit zu sagen: Es gibt im 21. Jahrhundert keine Rechtfertigung mehr, den blutigen Krieg gegen unsere Mitgeschöpfe in Wald und Flur fortzusetzen. Wie brachte es doch der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, schon vor Jahrzehnten treffend zum Ausdruck: »Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.«

    Der Autor:
    Paul Parin - selbst Jäger - ist Neurologe, Psychoanalytiker und Schriftsteller.
    Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen:
    den Preis der Internationalen Erich-Fried-Gesellschaft, den Sigmund-Freud-Preis der Deutschen Akademie Darmstadt
    und den Sigmund-Freud-Peis der Stadt Wien.
    Paul Parin ist Ehrendoktor der Universität Klagenfurt.

    Paul Parin:
    Die Leidenschaft des Jägers.
    Erzählungen.
    Europäische Verlagsanstalt/Sabine Groenewold Verlage, Hamburg, 2003.
    ISBN: 3-434-50561-X. Preis: 19.90 Euro
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    Quelle: www.lusttoeter.de







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    Der Tod der Hunde
    Dojan und Charly sind tot!
    (Altforweiler - Überherrn Saarland)

    Zitat:
    Jetzt, da S. weiß, dass wir wissen, wird offen am Tresen geprahlt.
    Gäste der Kneipe berichten mir, dass jeder, der es hören will, erfahren kann,
    wie weit ein Schäferhund durch die Luft fliegt, wenn er eine Kugel fängt.
    Ein anderer erzählt, einer der Hunde habe sich unter das Auto verkrochen, wo ihn dann der finale Schuss ereilte.
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    Quelle: www.silberwies.de






    Bonny ist tot
    (Altforweiler - Überherrn Saarland)

    Zitat:
    Auf eine bestialische und grausame Art kam jetzt in Überherrn/Altforweiler im Industriegebiet ein Golden Retriever ums Leben. Ihm wurde bei einer Detonation eines Sprengsatzes das halbe Gesicht zertrümmert und der rechte Fuß abgerissen.

    Nach Polizeiinformationen und im Gespräch mit den Besitzern war zu erfahren, dass die Besitzerin mit ihren beiden Hunde entlang des Industriegebietes spazieren ging. Ihre Hunde streiften durch das Gelände und plötzlich gab es einen lauten Knall und eine große Rauchwolke war zu sehen. Ihre beiden Hunden befanden sich im Dickicht und als die Besitzerin Bonny sah, der sich noch bis zu ihr schaffte, saß der Schock sehr tief. Die Halter eilten sofort zum Tierarzt, der den Hunde allerdings nicht mehr retten konnte.

    In dem Gelände, dort wo der Unfall geschah sind einige Spazierwege und der Besitzer eines Geheges in dem sich Hirsche und Hühner befinden wird der Tat verdächtigt. Viele Spaziergänger nutzen den Weg auch Kinder um die Hirsche zu sehen....

    Der 65 jährige Verdächtige ist Jäger, hält sich einen Adler der mit lebenden Jungfüchsen und Katzen versorgt wird und hat Probleme mit Wildtieren, da ihm seine Hühner geklaut werden.

    Während sich viele Sinnesgenossen mit der Jagd solidarisch zeigen ; hier ein Ergebnis dieses Mordens in unseren Wäldern. Gleich so ergeht es Reh-Schwein und Fuchs...und vielleicht auch eurem Hund.


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    Quelle: www.husky-wildlife.de






    Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren

    Zitat:
    Eine weitere unbegreifliche Methode der Jagdhundeausbildung ist das Üben an der lebenden Ente.
    Je Jagdhund werden dabei etwa 20 Enten verbraucht.
    Der Hund soll dabei immer jeweils ein solches, vom Jäger zuvor flugunfähig gemachtes und im Schilf
    ausgesetztes Zuchttier aufstöbern und aufs offene Wasser hinaus, in den Schussbereich des Jägers treiben.
    Nicht selten kommt es dazu, dass der Hund das lebende Tier ergreift oder aus Angst untergetauchte Enten ertrinken.
    Von den durchgestandenen Todesängsten der Enten kann man dabei nur etwas erahnen.
    Bei jährlich etwa 5 000 auszubildenden Hunden ergibt sich ein jährlicher Bedarf von etwa 100.000 Übungsenten.
    Derartige Tierquälerei ist in Dänemark, Griechenland, Irland, den Niederlanden, der Schweiz und in Spanien
    bereits verboten und durch alternative Übungen z.B. mit toten Enten ersetzt.
    Bei uns ist solches scheinbar nicht so einfach nachvollziehbar.
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    Quelle: www.wasjaegerverschweigen.de



    Landesregierung deckt tierquälerische Praktiken im Saarland
    Zitat:
    PM Presse B'90/GRÜNE tressel@gruene-saar.de Landesregierung deckt tierquälerische Praktiken im Saarland Grüne fordern Abschaffung der Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren und der Fallenjagd Die Grünen-Landtagsfraktion hat der saarländischen Landesregierung vorgeworfen, tierquälerische Praktiken zu decken. Hintergrund ist die Einlassung von Umweltminister Mörsdorf während der letzten Plenarsitzung des Landtags, er halte die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren für tierschutzkonform. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Hubert Ulrich, verurteilt diese Aussage scharf: „Es ist einigermaßen unverschämt, wenn sich der zuständige Umweltminister vor den Landtag stellt und diese Praktiken auch noch verteidigt. Der Minister sollte sich schämen, die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Enten als tierschutzkonform zu bezeichnen. Es ist ein unglaublicher Vorgang, wenn ein Umweltminister sich offen für derart tierquälerische Handlungen einsetzt.“ Die Grünen fordern nun die Abschaffung dieser grausamen Praxis, bei der Enten flugunfähig gemacht und dann von Hunden gejagt werden. Das Saarland laufe beim Tierschutz der Entwicklung in Deutschland hinterher, so der Vorwurf der Grünen. Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern sei hier neben der Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren auch noch die Fallenjagd erlaubt. Ulrich: „Diese tierquälerischen Praktiken sind keineswegs notwendig. Es gibt mehrere Alternativen zur Hundeausbildung an lebenden Tieren, die Fallenjagd hat absolut überhaupt keinen Sinn. Die saarländische Landesregierung hätte beides über eine Änderung des Jagdgesetzes längst verbieten können. Stattdessen brüstet sich der zuständige Minister damit, dass er das für tierschutzkonform hält.“ Es sei unübersehbar, dass die CDU-Landesregierung mit ihrer Haltung eine ihr nahe stehende Lobbygruppe unterstützt. Auch der NABU, dem der CDU-Umweltminister lange Zeit vorstand, hatte diese Praktiken in seiner letzten Blauen Mappe angeprangert und deren Abschaffung gefordert. Die Grünen fordern vor diesem Hintergrund weiterhin, dass anerkannte Tierschutzverbände in die Lage versetzt werden, die Interessen und Rechte der Tiere nicht nur öffentlich anzusprechen, sondern notfalls auch vor Gericht geltend zu machen und einzuklagen. Der Landtag hatte in seiner letzten Sitzung mit den Stimmen der CDU die Einführung einer tierschutzrechtlichen Verbandsklage abgelehnt. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat die Grünen-Fraktion mit dem Ziel vorgelegt, anerkannten Tierschutzvereinen die Mitwirkung an tierschutzrelevanten R