Die wichtigsten Regeln für Aussen Die wichtigsten Regeln für Aussen

1.) Die Meerschweinchen überwintern zu lassen, ist kein Problem. Vorausgesetzt, dass ein isolierter Stall (auch im Winter muss immer frische Luft im Stall zirkulieren können!), viele Unterschlüpfe und trockene Stellen im Freigehege zur Verfügung stehen. Ältere Tiere müssen natürlich unter Aufsicht leben, und im absoluten Notfall, z.B. wenn es extrem kalt ist, in einen ungeheizten Schuppen oder sonst wo untergebracht werden (auch da keine Einzelhaltung!).

Gabi`s Meeribude

Bilder: www.meerschwein.ch

2.) Das Gehege muss Marder- und Fuchssicher sein. Deshalb muss vor dem Bau des Freigeheges der Boden ausgehoben und mit Draht belegt werden. Gegen Krähen und Raubvögel wird ausserdem ein Drahtdach über das Gehege gespannt. Überall gut befestigen und nie Netze anstatt Draht gebrauchen (Netze werden von den natürlichen Feinden leicht durchbissen). Ausserdem immer Kaninchendraht für den Bau benutzen (Raubtiersicher).

3.) Im Winter müssen mehr Körnerfutter und Äste als sonst gegeben werden (auch wenn wir dann ein wenig pummelig aussehen ;-) ), und das Wasser, falls es im Gehege gefriert, zweimal pro Tag neu aufgefüllt werden. Das Wasser im Käfig darf nicht gefrieren (Temperatur im Häusschen darf nicht unter +10 C fallen), sonst muss man noch mehr Einstreu und Zeitungen (als Unterlage) in den Käfig geben.

4.) Die Einstreu darf im Winter nicht feucht werden, deshalb muss man mindestens zwei bis dreimal mal pro Woche die Einstreu wechseln.

5.) Im Sommer kann es Ungeziefer geben, die sich in der Einstreu einnistet. Deshalb wird die Kotschale zwei- bis dreimal pro Woche ausgemistet, und mit Essig gut ausgespült.

6.) Im Sommer braucht es meistens viel mehr Wasser, als im Winter (Hitze macht schliesslich durstig!). Damit es auch neu aufgefüllt nicht aussieht, wie es bereits 3 Tage alt wäre, werden mindestens einmal pro Woche alle Geschirre und Tränken mit heissem Wasser und einer Bürste, wie man sie für Pfannen gebrauchen kann, ausgespült. Seife ist tabu!

7.) Äste sind durch das ganze Jahr notwendig für die Zähne der Nager. Ausserdem bieten sie guten Sonnen- und Schneeschutz draussen in den Gehegen. Über den Draht des Geheges gelegt, oder drinnen im Gehege lose übereinander gehäuft sind sie sinnvoll an- oder untergebracht.

8.) Hartes Brot ist nur im Winter erlaubt, da es dick macht, und die Zähne nicht abnützt, da es vom Speichel der Tiere zu schnell weich wird, und deshalb keine Abreibung zwischen Zähnen und Brot entstehen kann. Deshalb nur als Zufüterung im Winter gebrauchen (nie schimmliges oder halbtrockenes Brot verfüttern!)

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