Das Meerschweinchen
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  • Bild: FALKEN Verlag In einer Gruppe gehalten sind die geselligen Meeris am glücklichsten!
    Der direkte Verwandte des domestizierten Meerschweinchen ist das Wildmeerschweinchen. Es lebt in grossen Kolonien von bis zu 20 Tieren in Südamerika bis in eine Höhe von 5000 m. Sein Lebensraum umfasst Gras- und Buschlandschaften der argentinischen Tiefebene sowie die Hochebenen der Anden.

    Die kleinen Tiere wurden und werden auch noch heute als Schlacht- und Opfertiere von den Einwohnern genutzt.

    Nach Europa gelangten die ersten Hausmeerschweinchen im 16. Jahrhundert als begehrte Haustiere. Anfangs waren sie sehr teuer, und nur reiche Leute konnten sich ein oder sogar zwei Tiere leisten. Doch die Meerschweinchen vermehrten sich sehr schnell, und so konnten sich auch Bürger und sogar Bauern Meerschweinchen anschaffen.

    HörenMeerschweinchen haben ein extrem gutes Gehör. Deshalb sind ihm laute Musik und Feuerwerkskracher ein Greuel.
    SehenUm Feinde fürhzeitig zu erkennen, müssen Meerschweinchen gut sehen können. Sogar einige Farben (Rot, Gelb, Grün und Blau) erkennen sie.
    Riechen Meerschweinchen haben auch einen sehr guten Geruchssinn, damit die wildlebenden Tiere giftige und ungiftige Planzen erkennen können. Leider ging dies bei unseren domestizierten Meeris ein wenig verloren. Deshalb NIE giftiges Grünfutter reichen.
    TastenMeerschweinchen können sich mit ihren Tasthaaren, die sich an ihrem Schnäuzchen befinden, wie Katzen und Hunde orientieren. Sie sind lebenswichtig.
    Wie enstand ihr Name?

    Viele Leute nehmen an, dass der Name "Meerschweinchen" zum einten Teil (also der Teil "Meer") von den Matrosen stammt, die das Schweinchen übers Meer gebracht haben, und der zweite Teil (also "Schweinchen") von der Ähnlichkeit der Schweine abhängig ist. Gut möglich, denn eine genaue Erklärung gibt es nicht.

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