Spielberichte
31. Oktober 2006 Die Patriots vernaschen die Minnesota Vikings 31-7
Die Patriots klauten im Monday Night Spiel den Minnesota Vikings die Show und besiegten sie 31-7. Vorallem Tom Brady zeigte, was in ihm steckt. In seinem besten Spiel dieser Saison vervollständigte er 29 von 42 Pässen für 372 Yards und 4 Touchdowns. Die eine Interception übersieht man dann auch mal gerne. Auch die Defense beeindruckte: 4 Interceptions und nur ein Punt Return verhalf den Vikings zu Punkten.
Der erste Drive der Patriots bestand aus sehr schönen Pässen. Brady brachte 6 von 6 Pässen für 94 Yards an den Mann. Beim dritten Versuch und 10 von der eigenen 14 Yard Linie warf Brady für 45 Yards zu Doug Gabriel, der beim nächsten Spielzug 16 Yards gutmachte. Der punktebringende Pass war ein 6 Yard Pass zu Reche Caldwell.
Mit noch 12 Minuten in der ersten Halbzeit brachte Stephen Gostkowski den Punktestand mit einem 23 Yards Field Goal auf 10-0. An die 9 Yard Linie führte ein 9 Yard Pass zu Gabriel sowie ein 40 Yard Pass zu Ben Watson. Anschließend lief Laurence Maroney für 20 und Corey Dillon für 15 Yards.
Zur Two Minute Warning legten die Patriots wieder los. Beim dritten Versuch und 12 warf Brady einen Pass zu Caldwell, wobei Matt Light ihm den Weg für 34 Yards Raumgewinn freiblockte. Maroney lief anschließend für 22 Yards bis an die 20 Yard Linie. Nach zwei Incompletions traf Brady Caldwell für 12 Yards. Beim dritten Versuch und Goal konnte Brady den Ball von der 8 Yard Linie aus an Watson bringen, der sich dann den Weg in die Endzone bahnte. Die erste Halbzeit endete 17-0.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit tauschten beide Teams Punts aus. Doch dann brachte Mewelde Moore Leben zurück in die Vikings. Josh Miller puntete von der 5 Yard Linie und Moore empfing den Punt an der 29 Yard Linie. New Englands Defense schien Moore schon fest zu haben, als der jedoch entkam und den Punt 71 Yards zum Touchdown zurück trug.
Maroney ließ sich das nicht gefallen und trug den anschließenden Kickoff 77 Yards bis an die Minnesota 21 Yard Linie zurück. Nach 3 weiteren Spielzügen bekamen auch die Patriots 6 Punkte mit einem 7 Yard Touchdown Pass zu Troy Brown.
Nachdem die Patriots beim nächsten Ballbesitz gut über das Spielfeld zogen, fumbelte Caldwell jedoch den Ball an der 5 Yard Linie ausgelöst durch Fred Smoot. Dwight Smith eroberte den Ball zurück, doch auch das nützte den Vikings nicht viel, die nach 3 Versuchen den Ball wieder abgeben mussten.
Kevin Faulk trug den Punt dieses Mal bis an die Vikings 39 Yard Linie. 4 Spielzüge später traf Brady Chad Jackson beim First and goal von der 10 Yard Linie. Jackson fing den Ball an der 5 Yard Linie und trug in schließlich in die Endzone. Das dritte Viertel endete somit mit dem 31-7 Punktestand und auch der Wechsel des Quarterbacks bei den Vikings brachte nicht viel.
Nächste Woche müssen die Patriots gegen die noch unbesiegten Indianapolis Colts ran, der Sieger des Spiels hat die Nase vorne beim Rennen um den ersten Platz in der AFC.
22. Oktober 2006 Patriots überrumpeln Bills 28-6
Auch ein regnerischer Nachmittag in Buffalo konnte die Patriots nicht vom Weg in Richtung AFC East Titel abbringen. Mit dem 28-6 Sieg gegen die Bills haben die Patriots diese Saison eine perfekte Bilanz in ihrer Division (4-0). Obwohl die Buffalo Defense New Englands Laufspiel ziemlich knapp hielt, schaffte Corey Dillon zwei Mal den entscheidenen Lauf in die Endzone. Außerdem brachte Brady den Ball in den richtigen Situationen an den Mann.
Ein 8 Yard Lauf von Dillon beim Second and Goal beendete die erfolgreiche erste Angriffsserie des Spiels. Zuvor traf Brady dreimal Reche Caldwell für 19 Yards. Ein 14 Yard End Around von Chad Jackson sowie ein 14 Yard Screen Pass zu Ben Watson halfen den Patriots auf den Weg in die Endzone.
Buffalo kam bis an die Patriots 13 Yard Linie, als Quarterback J.P. Losman den Ball verlor, den er aber wieder zurückerobern konnte. Somit mussten sich die Bills mit einem Field Goal begnügen, um den Spielstand auf 7-3 anzuheben.
Laurence Maroney brachte die Patriots anschließend mit einem 74 Yard Kickoff Return bis an die Bills 21 Yard Linie. Beim dritten Versuch und 10, immer noch von der 21 Yard Linie aus, ergab sich Brady und warf sich wehrlos zu Boden. Der Verteidigung von Buffalo war das nicht genug und stürzte sich auf Brady, was ein paar fliegende Flaggen mit sich brachte. Nun gab es einen ersten Versuch an der 12 Yard Linie, von wo aus Dillon den Ball über die linke Seite zum 14-3 in die Endzone trug. Mit dem Punktestand endete die Halbzeit auch, da beide Defenses den Angriff aufhalten konnten.
Mit 3 Minuten noch im dritten Viertel zu spielen, traf Brady Jackson für 35 Yards Raumgewinn. Vorher warf Brady einen 20 Yard Pass beim dritten Versuch und 5 zu Watson. Jackson fand den Weg in die Endzone.
Zu Beginn des vierten Viertels heizte Losman nochmal mit Pässen für 25 Yards zu Peerless Price und 10 Yards zu Robert Royal ein. Doch an der Patriots 29 Yard Linie hielt die New England Defense und die Bills schickten Kicker Rian Lindell für ein 46 Yard Field Goal auf den Platz.
Brady beendete das Spiel im nächsten Drive. Er warf einen 17 Yard Pass zu Watson und einen 31 Yard Pass zu Doug Gabriel bis an die Buffalo 18 Yard Linie. Troy Brown fing einen 12 Yard Pass bis an die 6 Yard Linie. Anschließend flüchtete Brady zur rechten Seite um den Druck zu entkommen und feuerte dann einen Pass zu Gabriel in die Endzone für einen 28-6 Punktestand.
02. Oktober 2006 Patriots bewältigen Bengals 38-13
Obwohl es im ersten Viertel gar nicht so gut aussah, hielt die Patriots Offense und Defense zusammen. Es war Laurence Maroneys erstes Spiel, indem er über 100 Yards lief. Bei 15 Läufen machte er 125 Yards und 2 Touchdowns gut. Corey Dillon fügte weitere 67 Yards hinzu. Die Defense leistete sehr gute Arbeit und hielt Carson Palmer bei 245 Yards und keinen Touchdown.
In der ersten Angriffsserie der Bengals konnte die Patriots Defense Cincinnati an der Patriots 30 Yard Linie aufhalten, so dass Brad St. Louis ein 40 Yard Field Goal verwandelte.
Nachdem New England punten musste, setzten die Bengals wieder zum Angriff an. Doch auch diesmal wurden sie nach langen Pässen von Palmer vor der 30 Yard Linie gestoppt. Es folgte ein 45 Yard Field Goal und eine 6-0 Führung.
Im zweiten Quarter machte Brady seine Interception aus der vorherigen Angriffsserie wieder gut. An der eigenen 17 Yard Linie traf Brady Gabriel für 7 und zwei Spielzüge später Reche Caldwell für 14 Yards. Beim dritten Versuch und 6 von der 44 Yard Linie trug Chad Jackson den Ball für 10 Yards und einem neuen First Down. Brady warf dann für 35 Yards zu Ben Watson bis an die 11 Yard Linie. Von dort aus fand Maroney den Weg in die Enzone zur 7-6 Führung.
Den Punt der Bengals trug Kevin Faulk 43 Yards bis an die Cincinnati 42 Yard Linie zurück. Beim dritten Versuch und 5 von der 25 Yard Linie nach der Two Minute Warning lief sich Gabriel frei und fing an der 5 Yard Linie einen Pass von Brady, den er dann in die Enzone trug. Die erste Halbzeit endete mit einer 14-6 Führung.
Beim ersten Drive der Bengals in der zweiten Halbzeit fand Cincinnati in die Endzone. Ein 32 Yard Pass zu Houshmandzadeh brachte die Bengals weit nach vorne und vier Spielzüge später lief Rudi Johnson von der 2 Yard Linie in die Endzone zum 14-13 Stand.
Für New Englad hieß es nun am Ball bleiben. Brady begann mit einem 15 Yard Pass zu Daniel Graham. Beim 3. Versuch und 9 gab Brady Gabriel eine Sekunde länger Zeit, um sich frei zulaufen, und er fing dann einen 19 Yard Pass. Eine Strafe brachte die Patriots bis an die Bengals 25 Yard Linie, von wo aus Maroney den Ball in die Hand nahm und ihn in die Endzone brachte.
Von da an lag das Spiel bei den Patriots. Die Defense zwang die Bengals immer wieder zum punten. Mit zwei Läufen von Dillon für 18 Yards,einen 15 Yard Pass zu Maroney und schließlich einen 41 Yard Lauf kamen die Patriots bis an die Bengals 20 Yard Linie. Doch weiter als bis zur 6 Yard Linie kamen sie nicht und Stephen Gostkowksi machte sein verpatztes Field Goal wieder gut.
Nachdem Jarvis Green Palmer den Ball entreißen konnte, brachte Dillon die Patriots bis an die 1 Yard Linie. Sie spielten schließlich den vierten Versuch aus und Dillon brachte die Patriots zur 31-12 Führung.
Beim nächsten Angriff der Bengals hielten Ty Warren und Tedy Bruschi Palmer auf und New England bekam den Ball an der Bengals 29 Yard Linie. Nach ein paar Spielzügen fand Brady Graham alleine auf der linken Seite der Endzone. Der 3 Yard Pass brachte die 38-13 Führung.
Den Rest erledigte die Defense, die die Bengals weiterhin aufhalten konnte.
17. September 2006 Patriots können Jets Comeback stoppen und gewinnen 24-17
Trotz einer langen 24-0 Führung der Patriots, machten die Jets das Spiel nochmal spannend. Letztenendes hielt New England durch und erlangte einen 24-17 Sieg und eine 2-0 Bilanz in der noch jungen Saison.
Corey Dillon und Laurence Maroney machten sich wieder bezahlt. Dillon lief bei 20 Versuchen für 80 Yards und einen Touchdown, während Maroney 16 Läufe für 60 Yards und einen Touchdown hinlegte. Bei den Jets hatte Quarterback Chad Pennington sein zweites 300 Yards Spiel der Saison und vervollständigte 22 von 37 Pässen für 306 Yards, 2 Touchdowns und einer Interception.
In der zweiten Angriffsserie der Patriots machte Chad Jackson sein Debut und fing gleich einen 29 Yard Pass von Tom Brady. Troy Brown fing zuvor einen 15 und kurz darauf Ben Watson einen 14 Yard Pass. An der 18 Yard Linie angekommen, lief Maroney erst für 4 dann für 14 Yards bis an die 4 Yard Linie der Jets. Dillon erlief schließlich den Touchdown.
Der zweite Drive, der den Patriots Punkte brachte, begann mit noch 13:15 in der ersten Halbzeit zu spielen. Tight End Dave Thomas startete auf der rechten Seite und lief dann quer über das Feld, wo er den Pass von Brady fing und ihn 29 Yards zur Jets 49 Yard Linie trug. Beim nächsten Versuch traf Brady Daniel Graham über die Mitte für weitere 29 Yards. Obwohl New England bis an die 2 Yard Linie kam, fanden sie keinen Weg in die Endzone. Stephen Gostkowksi verwandelte ein 20 Yard Field Goal für eine 10-0 Führung der Patriots.
Jets Punter Ben Graham verschaffte den Patriots vor Ende der ersten Halbzeit noch eine gute Gelegenheit die Führung auszuweiten. Die Patriots Defense, Tedy Bruschi machte sein 2006 Debut, hielt die Jets mit zwei Sacks, einmal durch Tully Banta-Cain und der andere durch Richard Seymour, unter Kontrolle. Der anschließende Punt flog nur 10 Yards weit. Mit einer Minute noch auf der Uhr warf Brady beim zweiten Versuch einen 14 Yard Pass zu Troy Brown. Zwei Spielzüge später bahnte sich Ben Watson seinen Weg für 23 Yards Raumgewinn bis an die Jets 13 Yard Linie. Jackson fing dann den Touchdown über die Mitte und New England hatte einen Halbzeitstand von 17-0.
Ty Warren und Jarvis Green konnten die Jets bei einem ausgespielten vierten Versuch stoppen. New England übernahm den Ball und beim dritten Versuch und 5 warf Brady einen tiefen Pass zu Kevin Faulk. Jets Victor Hobson erledigte seine Aufgabe jedoch zu früh, weswegen die Patriots den Ball durch eine Pass Interference Strafe an der Jets 12 Yard Linie bekommen haben. Nach ein paar weiteren Strafe erledigte Maroney mit drei Läufen die Arbeit und erlief die 24-0 Führung.
Mit noch 6:15 im dritten Viertel zu spielen, konnte Chad Pennington den Ball gerade noch los werden. Cotchery fing den Ball wurde aber direkt von Chad Scott attakiert, jedoch schaffte er es seine Knie über den Boden zu halten und lief zum 71 Yard Touchdown. Die Patriots fechteten diesen Spielzug an, weil sein Ellbogen eventuell den Boden berührt haben konnte. Jedoch blieb die Entscheidung stehen und es stand 24-7.
Eine Interception von Brady und ein paar gefährliche Strafen von New England verschaffte den Jets den Ball in gute Position zurück. Von der Patriots 46 Yard Linie erlaubte dann schlechtes tackeln der Defense einen Touchdown durch Laveranues Coles.
Nach einem Fumble durch Brady bekamen die Jets den Ball an der Patriots 49 Yard Linie zurück. Beim dritten Versuch und 8 von der 24 Yard Linie taten sich Mike Vrabel und Seymour zusammen und sackten Pennington. Mike Nugent verwandelte anschließend ein 42 Yard Field Goal zum 24-27.
Mit noch 9:20 im vierten Viertel auf der Uhr brauchten die Jets nur noch einen Touchdown zum Ausgleich. Die Patriots mussten nun Nervenstärke zeigen, aber sie haben ja Mr. Cool Tom Brady. Er führte sein Team bis an die 7 Yard Linie und nur noch 1:47 war zu spielen. Brady ließ die Spieluhr bis auf eine Sekunde runterlaufen und nahm dann eine Timeout. Anschließend versuchte Brady die Jets beim vierten Versuch und 1 zum Offside zu bekommen, jedoch fielen sie nicht darauf rein und so musste Kicker Gostkowksi für einen 29 Yard Field Goal Versuch auf das Spielfeld kommen. Der Kick wurde jedoch geblockt und von Jonathan Vilma erobert. Mit noch 1:05 auf der Uhr hofften die Jets weiter.
Pennington konnte die Jets noch bis an die eigene 45 Yard Linie bringen, aber beim zweiten Versuch und 10 sicherte Bruschi mit einer Interception den Sieg der Patriots.
10. September 2006 Patriots entkommen den Bills im Opener 19-17
Nachdem die Patriots in der ersten Halbzeit 17 Punkte an die Buffalo Bills verloren, 7 davon durch einen Fumble Return, raffte sich die Defense in der zweiten Hälfte zusammen und ließ keinen weiteren Punkt mehr zu. Corey Dillon lief 73 Yards bei 16 Versuchen und Laurence Maroney fügte weitere 86 Yards mit 17 Läufen hinzu. In der Defense glänzte vorallem Junior Seau, dem 8 Tackles gutzuschreiben sind. Doch die ganze Defense entwickelte sich gut im Laufe des Spiels, so dass ihnen 3 Sacks gelungen.
Das Spiel begann nicht so, wie sich die Patriots es gewünscht haben. Beim ersten Versuch und 10 an der eigenen 21 Yard Linie setzte Tom Brady zum passen an. Bills Verteidiger Takeo Spikes schoss durch die Line und erfasste Brady von hinten, der den Ball verlor. London Fletcher schnappte sich ihn und lief in die Endzone für die ersten Punkte des Spiels.
Brady schlug danach direkt zurück. Dillon nahm einen Screen für 16 Yards entgegen und anschließend zeigte Maroney mit einem 27 Yard Lauf, warum die Patriots ihn in der ersten Runde gedraftet haben. Drei Spielzüge später reagierte er bei einem 3. Versuch und 5 mit einem 22 Yard Lauf bis an die Bills 3 Yard Linie. Nach ein paar Schwierigkeiten traf Brady schließlich Troy Brown in der Mitte der Endzone für einen 9 Yard Pass zum Touchdown.
Buffalo holte sich die Führung jedoch direkt mit einem 53 Yard Field Goal durch Rian Lindell zurück. Die Patriots Offense hatte danach sichtbare Probleme mit der Defense der Bills und mussten so den Ball schnell wieder abgeben. Die Bills hingegen legten einen beeindruckenden Drive hin, der mit einem Anthony Thomas 18 Yard Lauf zum Touchdown endete. Zum Ende der Halbzeit lag New England 7-17 zurück.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wollten die Bills etwas schocken. Sie wollten einen 4. Versuch und 1 an der Patriots 7 Yard Linie ausspielen. Doch diesmal hielt die Defense Willie McGahee auf und die Patriots übernahmen den Ball.
Die Offense war nun motiviert und legte einen 93 Yard Drive hin. Kevin Faulk fing abschließend atemberaubend einen 17 Yard Pass von Brady in der Endzone. Ein wichtiger Schritt in diesem Drive war beim 3. Versuch und 9 von der Patriots 20 Yard Linie ein 34 Yard Pass zu Ben Watson.
New Englands Defense konnte die Bills nach dem 3. Versuch stoppen. Maroney lief immer wieder für 7 Yards und Brady traf Watson für 11 Yard Raumgewinn. An der 43 Yard Linie standen die Patriots nun mit einem Fourth and 1. Brady machte 2 Yards gut und warf dann einen 24 Yard Pass zu Reche Caldwell. Der Drive endete an der 14 Yard Linie, wo Kicker Stephen Gostkowksi ein 32 Yard Field Goal verwandelte und das Spiel mit 17 Punkten ausglich.
Die Patriots Defense schwärmte in der nächsten Angriffsserie der Bills auf deren Quarterback J.P. Losman aus und sackte ihn in der Endzone beim dritten Versuch und 11 für einen Safety. Ty Warren wurde diese Leistung angeschrieben und erhob somit den Punktestand auf 19-17.
Ein Pass von Brady wurde im nächsten Drive von Donte Whitner abgefangen und nur eine schlechte Entscheidung der Schiedsrichter bewahrte das Heimteam vor großen Schmerzen. Als die Patriots den Ball zurück hatten und Daniel Graham einen 23 Yard Pass fing war nun ein Sieg für die Patriots in Sicht. An der Buffalo 26 Yard Linie erlief Dillon bei einem 4. Versuch und 2 6 Yards. Nun passten die Patriots auf den Ball auf und Brady kniete zu einem Opening Game Sieg ab.
14. Januar 2006 Kaum zu glauben, aber es ist vorbei: Die Patriots verlieren 27-13 in Denver
Alles hat ein Ende und so schmerzhaft es auch sein mag, die Träume davon einen dritten Super Bowl in Folge zu gewinnen sind für die Patriots gestorben. In Denver unterlagen sie den Broncos 27-13 und verloren somit das erste Playoff Spiel seit 11 Partien und Brady überhaupt das erste seiner Karriere.
Eigentlich besiegten sich die Patriots mit 5 Turnover selber. Denn aus 4 von denen, verwandelte Denver 24 seiner Punkte. Beide Teams mussten zu Beginn punten. New England schaffte es anschließend in Broncos Territorium. Doch beim vierten Versuch und 1 an der Denver 36 Yard Linie, warf Brady den Pass hinter den absolut freien Tight End Christian Fauria. Doch auch die nächste Angriffsserie Denvers war nicht erfolgreich. Brady hatte anschließend mit dem Krach der Broncos Anhänger zu kämpfen und misskommunizierte mit seinem Team. Damit musste auch New England wieder punten.
Denver begann nach einem 50 Yard Punt von Josh Miller an der eigenen 37 Yard Linie. Jake Plummer brachte die Patriots in diesem Drive in Bedrängnis. Als erstes führte er Ashley Lelie mit einem 15 Yard Pass übers Spielfeld. Das erste Viertel endete mit einem dritten Versuch und 6 an der Patriots 44 Yard Linie. Das zweite Quarter eröffnete Plummer ebenfalls mit einem 15 Yard Pass, diesmal zu Rod Smith. Ein Holding gegen Tatum Bell brachte einen 3. Versuch und 17 auf, doch auch den konnte die Denver Offense bewältigen, indem Plummer Jeb Putzier für 24 Yards Raumgewinn bis an die 11 Yard Linie traf. Die nächsten Läufe brachten kein neues First Down ein. Denver entschied sich den vierten Versuch auszuspielen, doch der Pass war unvollständig. New England konnte wieder aufatmen.
Die Patriots Offense musste nach drei Versuchen wieder punten. Plummer warf sein Team mit Pässen für 15 Yards zu Anderson und 11 Yards zu Smith gut nach vorne. Doch bei einem tiefen Pass zu Lelie, trat Asante Samuel davor und fing den Ball ab. Der Spielzug musste allerdings erst angefochten werden, damit deutlich wurde, dass Samuel beide Füße im Spielfeld hatte. New England übernahm an der eigenen 11 Yard Linie.
Brady nutzte das sofort aus und warf einen tiefen Pass zu Andre Davis für 51 Yards Raumgewinn bis an die Broncos 38 Yard Linie. Zwei Spielzüge später konnte Branch 13 Yards gutmachen. Doch viel weiter als bis zur 22 Yard Linie kamen sie nicht und Adam Vinatieri kam für ein 39 Yard Field Goal aufs Feld, welches er verwandelte. Spielstand 3-0.
Nach einem Fumble von Kevin Faulk später im Viertel, antwortete Denver. Plummer warf einen tiefen Pass zu Lelie mit Samuel in Deckung. Beide Spieler sahen sich nach dem Ball um und es bestand kein Kontakt bis der Ball über beide Köpfe hinweg flog. Dafür gab es trotzdem eine lächerliche Pass Interference, was den Ball an die 1 Yard Linie platzierte. Von dort aus trug Anderson den Ball zum geschenkten Touchdown in die Endzone.
Denver fügte noch vor der Halbzeit 3 Punkte hinzu. Ellis Hobbs fumbelte den Kickoff und Jason Elam verwandelte ein 50 Yard Field Goal zum 10-3 Halbzeitstand.
New England konnte Denver zu Beginn des dritten Viertels stoppen und begannen mit der Angriffsserie an der eigenen 27 Yard Linie. Dank eines 18 Yard Passes zu Daniel Graham bei starkem Druck durch die Denver Defense, gelangten die Patriots recht schnell in Broncos Territorium. Givens fing einen 14 Yard Pass zur Broncos 37 Yard Linie. Später fing er noch einen 6 Yard Pass bis an die 14, doch viel weiter kam New England nicht und Vinatieri verwandelte ein 32 Yard Field Goal zum Punktestand von 10-6.
Nachdem Mike Vrabel Plummer gesackt hat und die Broncos punten mussten, ging Brady direkt an die Arbeit und donnerte einen 33 Yard Pass zu Troy Brown bis an die 45 Yard Linie raus. Danach gab es einen kleinen Trickspielzug, Dillon bekam den Ball. Er drehte sich wieder um und warf ihn zu Brady zurück, der wiederrum fand Branch für 26 Yards Raumgewinn an der Broncos 19 Yard Linie. Von dort aus fing Givens einen 9 Yard Pass an der 10. Beim dritten Versuch und 5 wurden die Dinge wild. Brady schaute zu Brown an der Goal Line, doch Champ Bailey sprang vor ihn und nahm den Ball entgegen. Als er die Sideline entlang lief kam Benjamin Watson aus dem Nichts und sendete Bailey out of bounce und den Ball aus seinen Händen. Der Schiedsrichter entschied, dass Bailey an der 1 Yard Linie gestoppt wurde. Doch New England fechtete dies an. Leider war der Beweis nicht stark genug, dass der Ball aus der Endzone gefumbelt wurde. Die Broncos bekamen ein First and Goal an der 1 Yard Linie der Patriots.
Anderson lief mit dem Ball beim nächsten Spielzug über die linke Seite in die Endzone. Anstatt, dass die Patriots Punkte bekamen, stand es nun 17-6 für Denver, wobei das letzte Viertel anbrach.
Brady führte sein Team dann bis an die Broncos 25 Yard Linie. Dabei lief Dillon für 17 Yards und Kevin Faulk fing zwei Pässe für 20 Yards. Beim 3. Versuch und 4 überwarf Brady Brown, der seinen Verteidiger Richtung Endzone auslief. Zu allem Überfluss versemmelte Vinatieri dann das 43 Yard Field Goal und New England konnte mit noch 12:48 im Spiel keine weiteren Punkte machen.
Beim nächsten Punt der Broncos entschied sich das Spiel für Denver, denn der sonst so zuverlässige Brown ließ den Punt fallen und Denver eroberte ihn. Nach zwei Läufen von Anderson traf Plummer Smith zum 24-6 in der Endzone.
Doch so unelegant treten Champions nicht ab und Brady warf beim nächsten Ballbesitz einen 73 Yard Pass zu Branch bis an die Broncos 4 Yard Linie. Danach war es Givens, der einen Pass in der hinteren Ecke der Endzone zum Touchdown fing.
Denver konnte im Anschluss viel Zeit runterlaufen lassen. Elam verwandelte noch ein 34 Yard Field Goal, um den Punktestand auf 27-13 anzuheben, die ersten Punkte für Denver, die nicht aus einem Turnover der Patriots stammen.
Brady beendete die Nacht mit einer Bombe zu Davis, die aber von John Lynch abgefangen wurde.
So geht die erstaunliche Reise der titelverteidigenden Champions zu Ende. Doch wartet bis nächstes Jahr, dann sind die Patriots wieder da!!!
07. Januar 2006 Patriots rennen vor Jacksonville Jaguars 28-3 in die Divisional Playoffs
Es dauerte bis zum dritten Quarter bis die Patriots zeigten, was für ein Team hinter ihnen steckt. Tom Brady vervollständigte 15 von 27 Pässen für 201 Yards und 3 Touchdowns. Watson führte die Receiver mit 5 Pässen für 91 Yards an. Kevin Faulk konnte mit 6 Läufen 51 Yards und mit 4 Fängen 45 Yards gut machen. In der Defense stach vorallem Willie McGinest mit seinen 4,5 Sacks und 8 Tackles besonders hervor.
Zu Beginn des ersten Viertels kamen die Patriots bis an die Jacksonville 27 Yard Linie, doch beim vierten Versuch, gab es anstatt einem 46 Yard Field Goal einen Punt von Vinatieri, der den Ball an die 4 Yard Linie beförderte.
Im zweiten Viertel gab es dann die ersten Punkte des Spiels. Tim Dwight trug einen Punt 27 Yards bis an die Jaguars 37 Yard Linie zurück. Beim dritten Versuch lief Faulk 18 Yards bis an die 15 Yard Linie. Nach einem 4 Yard Lauf von Dillon fand Brady Troy Brown, der in die Mitte lief und einen 11 Yard Pass zum Touchdown fing.
Die Jaguars gaben anschließend mal kurz ein Lebenszeichen. Ein 14 Yard Pass von Byron Leftwich zu Ernest Wilford und einen Pass für 19 Yards zu Jimmy Smith, beförderte den Ball bis an die Patriots 44 Yard Linie. Doch Alvin Pearman fumbelte den Ball beim nächsten Spielzug. Eugene Wilson schlug den Ball frei und Richard Seymour eroberte ihn. Doch New England machte nichts aus dem Turnover.
Leftwich machte da weiter, wo er aufgehört hatte und vervollständigte Pässe zu Smith für 11 und zu Wilford für 17 Yards. Zur Two Minute Warning standen die Jaguars First and 10 an der 24 Yard Linie. Leftwich warf noch einen 11 Yard Pass zu Reggie Williams, doch der Versuch in die Endzone zu kommen war vergebens und so musste Kicker Josh Scobee ein 36 Yard Field Goal verwandeln. Halbzeitstand: 7-3.
New England legte beim zweiten Ballbesitz in der zweiten Halbzeit wieder los. Branch fing mit einem 16 Yard Pass an, gefolgt von Watson mit einem 15 Yard Pass, dem hauptsächlich ihn zu verdanken ist. Faulk legte noch 2 Läufe für 5 und 6 Yards drauf. Als nächstes griffen die Patriots in die Trickkiste. Beim zweiten Versuch und 10 an der 34 Yard Linie ging ein Direct Snap zu Faulk, der links herum lief und den Ball dann weiter an Andre Davis in die andere Richtung gab. Davis trug den Ball 12 Yards und sorgte für ein neues First Down. Brady warf anschließend einen Pass zu Watson, dem der Ball frei geschlagen wurde, doch glücklicherweise eroberte Davis den Ball an der 3 Yard Linie zurück. Von dort aus warf Brady den Touchdown Pass zu David Givens.
Im nächsten Drive der Patriots sorgte Watson fürs Play of the Game. Beim dritten Versuch und 13 von der Patriots 37 Yard Linie aus vervollständigte Brady einen Pass zu Watson, der bis kurz vor dem neuen First Down gedacht war. Doch Watson lief sich von Mike Peterson frei, dann noch von Deon Grant. Schließlich prallte auch Gerald Sensabaugh vom Tight End ab und Watson lief 63 Yards zum Touchdown, um sein Team auf einen Punktestand von 21-3 anzuheben.
Genauso effektiv war auch Asante Sanuels Interception Return zu Beginn des vierten Viertels. Leftwich musste sein Team wieder ins Spiel bringen und schaute zu Williams. Samuel laß den Spielzug und bremste, mit dem Ball hatte er dann für 73 Yards freie Fahrt in die Endzone. Das war der zweitlängste Interception Return in der Patriots Playoff Geschichte, den längsten hatte Rodney Harrison mit 87 Yards.
Jacksonville versuchte dann nochmal Gas zu geben und es lief gut, bis Leftwich von McGinest für 15 Yards Raumverlust gesackt wurde. Anschließend brachen McGinest und Richard Seymour wieder durch und Leftwich ging zu Boden. Scobee musste für ein 41 Yard Field Goal aufs Spielfeld, welches er versemmelte. Der Punktestand blieb weiterhin 28-3.
David Garrard wurde in der letzten Hälfte des vierten Viertels als Quarterback auf Seiten der Jaguars eingesetzt und führte das Team bis an die Patriots 6 Yard Linie. Doch der letzte Pass in die Endzone wurde an der Goal Line fallen gelassen. Somit fahren die Patriots nächstes Wochenende nach Denver, wo sie in den Divisional Playoffs die harte Aufgabe haben die Broncos Samstagnacht zu schlagen.
01. Januar 2006 Patriots verlieren letzte Saisonspiel gegen Miami Dolphins 28-26
Tom Brady sah sich die Spielaction die meiste Zeit von der Sideline an, während Matt Cassel versuchte das Team in den letzten Sekunden des Spiels noch zum Sieg zu führen. Doch vergebens... die Two Point Conversion die den Gleichstand gebracht hätte missglückte. Hier kurz die Punktentwicklung:
1. Quarter: 2 Yard Lauf durch Ricky Williams; 11 Yard Touchdown Pass von Tom Brady zu Deion Branch. Punktestand: 7-7
2. Quarter: 36 Yard Field Goal von Olindo Mare; 38 Yard Field Goal durch Mare; 49 Yard Field Goal durch Adam Vinatieri. Stand: 13-10
3. Quarter: 41 Yard Field Goal durch Mare; 33 Yard Field Goal durch Vinatieri; Safety Dolphins, Matt Cassel fumbelte den Ball in der Endzone out of bounce. Stand: 18-13
4. Quarter: 15 Yard Touchdown Pass von Gus Frerotte zu Marty Booker; 9 Yard Touchdown Pass von Cassel zu Tim Dwight; 42 Yard Field Goal durch Mare; 9 Yard Touchdown Pass von Cassel zu Ben Watson; Two Point Conversion Pass von Cassel zu Brandon Childress missglückte.
26. Dezember 2005 Patriots passen auf und schlagen die New York Jets 31-21 im Monday Night Football
Es war das letzte Monday Night Game auf ABC, indem die Patriots weiterhin aufmerksam blieben, um eine 10-5 Bilanz zu bekommen. Der Sieg kostete New England allerdings Tedy Bruschi, der sich am linken Bein verletzte. Sein Status ist bis jetzt noch nicht ganz klar. Tom Brady warf sich in diesem Spiel über die 4.000 Passing Yard Marke, die in der Geschichte der Patriots nur 4 Quarterbacks erreichten, Drew Bledsoe war 1994 der erste davon. Corey Dillon war wieder das Arbeitstier und erlief bei 26 Versuchen 77 Yards und 2 Touchdowns.Hier ein kleiner Überblick über den Punkteverlauf des Spiels:
Zu den ersten Punkten des Spiels verhalfen sieben Läufe, bevor Brady Deion Branch für 20 Yards Raumgewinn bis an die Jets 21 Yard Linie traf. Der Touchdown entstand durch einen 1 Yard Pass zu Mike Vrabel, der Tight End spielte.
Es dauerte nicht lange bis die Patriots Offense wieder aufs Spielfeld durfte, denn Asante Samuel fing einen Pass von Brooks Bollinger ab. Doch anstatt den Patriots machten die Jets nun Punkte, denn kein geringerer als Ex-Mannschaftskamerad Ty Law fing einen Pass von Brady ab und trug ihn 74 Yards in die Endzone.
Zur Mitte des zweiten Viertels holte sich New England die 14-7 Führung zurück. Kevin Faulk erledigte die meiste Arbeit auf dem Boden und wieder war es Vrabel der einen 2 Yard Pass von Brady zum Touchdown fing.
Mit noch 5 Minuten in der ersten Halbzeit übernahm die New England Offense wieder das Kommando. Mit Dillon und einem 14 Yard Pass zu Benjamin Watson kamen die Patriots zur Two Minute Warning an der Jets 40 Yard Linie an. Brady behielt den Ball und erarbeitete sich 2 Yards zum neuen First Down. Brady vervollständigte dann einen 12 Yard Pass zu Givens und und zwei Pässe zu Troy Brown für 9 und 13 Yards bis an die 1 Yard Linie. Von dort aus erlief Dillon den Touchdown.
Die zweite Halbzeit eröffnete wieder mit einem Dillon Touchdown aus einem Yard Entfernung. Später im dritten Viertel verwandelten die Jets ihr erstes First Down des Spiels. Dies wurde im vierten Viertel dann auch belohnt. Mit einem 11 Yard Pass zu Laveranues Coles kamen die Jets 14-28 näher an New England heran.
Die letzten Punkte der Patriots kamen durch ein 26 Yard Field Goal von Adam Vinatieri zustande. Brady konnte erst einen 22 Yard Pass zu Branch an die 8 Yard Linie anbringen, doch anschließend wurde er gesackt und der Kicker musste an die Arbeit.
Nachdem mit noch 5 Minuten im Spiel Doug Flutie das Ruder übernahm, wurde auch auf Seiten der Jets Vinny Testaverde eingesetzt. Und siehe da, er schaffte es mit einem 27 Yard Touchdown Pass zu Coles die Jets in den letzten Minuten des Spiels 31-21 an die Patriots heran zu bringen.
17. Dezember 2005 Patriots begraben Tampa Bay Buccaneers 28-0 und erklimmen die AFC East
Die Patriots konnten gegen einer der besten Verteidigungen der Liga endlich sehen, wo sie stehen. Das Ergebnis: Ein dominater 28-0 Sieg. Damit haben die Patriots mindestens ein Heimspiel in der ersten Playoff Runde ergattert.
Die Bucs wurden regelrecht von den Patriots verdräscht. Quarterback Chris Simms wurde sieben Mal gesackt und fumbelte zwei Mal, die Offense sah kein einziges Mal die Red Zone der Patriots. Auf Seiten New Englands lief es offensiv wie auch defensiv gut. Tom Brady startete als Quarterback und von seiner Verletzung war bei seinen 258 Passing Yards und 3 Touchdowns keine Spur. David Givens unterstützte ihn dabei und fing 6 Pässe für 137 Yards und einem Touchdown.
Die Patriots ließen nichts anbrennen und legten direkt los. Einen dritten Versuch und 7 verwandelte Brady mit einem schönen Pass über zwei Verteidiger in die Arme von Givens für 32 Yards Raumgewinn. Vier Spielzüge nachdem Corey Dillon zwei Pässe für insgesamt 20 Yards bis an die Tampa Bay 9 Yard Linie fing, hatte Tackle Tom Ashworth seinen großen Auftritt. Er schoss aus der Line los und wurde nicht gedeckt, womit Brady einen Pass zu seinem Eligable Receiver warf. Das war Ashworths erster Karriere Touchdown.
Im zweiten Viertel schien es als müssten die Patriots zum vierten Mal punten, doch Tampa Bay wurde wegen Roughing the Kicker geflaggt und New England bekam ein neues First Down an der Buccaneers 38 Yard Linie. Bei einem dritten Versuch und 16 vervollständigte Brady einen 17 Yard Pass zu Christian Fauria, um den Drive am Leben zu halten. Danach gings richtig los, Brady traf Tim Dwight für 27 Yards Raumgewinn und wurde bei diesem Spielzug ins Gesichtsgitter gefasst. Der Fang und die Strafe gab New England ein First and Goal an der 3 Yard Linie. Von dort aus drängte sich Dillon über die rechte Seite in die Endzone.
Vor der Halbzeit legten die Patriots noch mal 7 Punkte oben drauf. Mike Vrabel griff Simms von hinten an und er verlor den Ball. Willie McGinest nahm ihn auf und lief damit 19 Yards. Bevor er getackelt wurde, warf er den Ball zu Artrell Hawkins. Doch da gab es eine Strafe für einen Illegal Forward Pass, trotzdem bekamen die Patriots den Ball an der Bucs 27. Nach einem 8 Yard Pass zu Troy Brown und einem 3 Yard Lauf von Kevin Faulk, schritt Brady von der 16 Yard Linie zurück und lenkte Givens entlang der rechten Sideline. Kurz vor der Goal Line schritt Givens hinter seinen Verteidiger und fing den Ball, um den Punktestand auf 21-0 zu erhöhen.
Auch im dritten Viertel ließ die New England Defense den Bucs keine Chance. Simms wurde von Bruschi für 12 Yards Raumverlust gesackt. Bei der dritten Angriffsserie der Buccaneers im dritten Quarter wurde Simms bei so ziemlich jedem Spielzug attackiert, bis McGinest ihn beim vierten Versuch und 3 zum sechsten Mal am Tag sackte.
Die Patriots beendeten dann mit ihrem ersten Drive im vierten Viertel den Tag der Bucs. Brady startete in der Mitte mit einem 19 Yard Pass zu Deion Branch und anschließend noch einem Pass zu Andre Davis für die gleiche Entfernung, hinzu kam noch eine Facemask. Das gab ein First and Goal an der Buccaneers 8 Yard Linie. Givens fing einen Pass für 6 Yards und schaffte es fast in die Endzone, wäre er nicht vorher noch von Jermaine Phillips und Will Allen erwischt worden. Beim dritten Versuch lief Brady in der Pocket herum, um etwas Zeit zu gewinnen, bis er Dillon sah. Der fing den Ball und fiel rückwärts in die Endzone. Endstand 28-0.
11. Dezember 2005 Patriots spielen wie Champions und dominieren gegen die Buffalo Bills 35-7
Das war mal wieder ein Sonntag, der Patriots Herzen höher schlagen lässt. Doch leider hat der eindeutige Sieg die Patriots noch nicht zum AFC East Champion machen können, da Miami gegen San Diego mit 2 Punkten Vorsprung gewonnen hat. New Englands Defense war wieder hell wach und hielt Buffalo Running Back Willie McGahee bei 8 Versuchen bei 3 Yards. Doch auch die Offense gab mächtig Gas. Corey Dillon erlief bei 22 Versuchen 102 Yards, während Tom Brady 329 Yards und 2 Touchdowns warf.
Die Bills legten in ihrer ersten Angriffsserie direkt mit einem 58 Yard Pass von J.P. Losman zu Lee Evans los, was Buffalo an die Patriots 10 Yard Linie brachte. Doch von dort aus ging es nur noch rückwärts und beim 3. Versuch und 22 von der 22 Yard Linie, war Asante Samuel der einzige, der den Pass von Losman fangen konnte. Die Interception begrenzte den Schaden.
Nun war Brady an der Reihe, der an der eigenen 20 Yard Linie begann. Er warf zwei Pässe zu Benjamin Watson für 11 und 14 Yards. Beim 2. Versuch und 10 fand Deion Branch eine Lücke zwischen zwei Verteidigern und Brady konnte einen 22 Yard Pass anbringen. Troy Brown fing an der rechten Sideline einen Pass für 16 Yards Raumgewinn. Ein weiterer 17 Yard Pass zu Watson setzte ein First and Goal an der 3 Yard Linie an. Brady schritt zum werfen zurück, doch fand keine Anspielstation. Brady wäre nicht Brady, wenn er nicht selbst den Ball nehmen und in die Endzone eintauchen würde.
New England kam zu Ende des ersten Viertels u.a. mit einem 21 Yard Lauf von Dillon gut voran. Doch die Patriots mussten die Angriffsserie mit einem Punt beenden. Die Buffalo Offense konnte nach drei Versuchen kein neues First Down erzielen und somit trug Troy Brown den Punt bis an die Buffalo 49 Yard Linie zurück.
Brady brachte sein Team mit Pässen zu Brown und Läufen von Dillon bis an die Buffalo 23 Yard Linie. Beim dritten Versuch und 10 wurde Brady unter Druck gesetzt und konnte gerade noch einen Pass zu Branch los werden, der den Pass auf seinen Knien über dem First Down Marker fing, um den Drive am Leben zu halten. Beim nächsten Spielzug fand Dillon über die rechte Seite genügend Platz um 12 Yards zum Touchdown zu laufen.
Es sah so aus, als wollte New England zum Ende der ersten Halbzeit mit Bradys typischen Two Minute Drill noch eins auf die Führung raufsetzen. Mit einem First and 10 an der Bills 14 Yard Linie, hatte Brady noch Zeit für zwei Versuche, den Pass anzubringen. Brady zielte zu David Givens, doch Nate Clements sah den Ball kommen und trat vor Givens für eine Interception. Halbzeitstand 14-0 für New England.
Auch in der zweiten Halbzeit wollte der Pass von Brady nicht so recht in die Arme eines Mitspielers. An der Buffalo 20 Yard Linie warf er einen Pass zu einem freien Mike Cloud, doch der Ball brallte ab und landete in den Händen von London Fletcher. Das nützte Buffalo nicht viel, denn an der Buffalo 24 Yard Linie fing Ellis Hobbs einen Pass von Losman ab und die Patriots waren wieder in Ballbesitz.
Der Schnee, der nun stärker anfing zu fallen, hielt Brady nicht davon ab, wie im Sommer zu spielen. Er spielte einen schönen Pass zu Faulk, der ebenfalls den Ball schön über der Schulter für 15 Yards an der Patriots 43 Yard Linie fing. Beim nächsten Spielzug war Givens frei und Brady traf ihn für 40 Yards Raumgewinn. Zwei Versuche später brachte Brady den Ball an Brown, der auf dem Weg in die Endzone sein Gegenüber Eric King mit einem Stiffarm in den Boden lief. 21-0 für die Patriots.
Im Folgenden kamen die Bills, dank einer Pass Interference gegen Hank Poteat und einem 17 Yard Pass zu Evans bis an die Patriots 13 Yard Linie. Doch Rian Lindell versemmelte das 32 Yard Field Goal und die Bills waren weiterhin punktelos.
In der nächsten Angriffsserie New Englands, überkamen die Patriots 78 Yards für einen Touchdown. Bills Aaron Schobel wurde wegen einem Helmet to Helmet Hit gegen Brady geflagt. Der Touchdown entstand durch einen 2 Yard Pass zu Christian Fauria in der hinteren Ecke der Endzone.
Den Höhepunkt setzte dann noch James Sanders. Die Bills trugen gerade erst den Punt zurück, als Tedy Bruschi beim First Down den Ball berührte und er in den Armen von Sanders landete, der ihn zum Touchdown zurücktrug.
Die Bills wollten nicht ganz leer ausgehen und so warf Losman einen Pass zu Josh Reed, der erst ausrutschte, dann aber noch 51 Yards bis in die Endzone lief.
04. Dezember 2005 Patriots gewinnen gegen Divisionsgegner Jets 16-3
Es war zwar keine Schönheit, aber das Spiel half den Patriots bei einer 7-5 Bilanz an Spitze der AFC East zu bleiben. Tom Brady vervollständigte 27 von 37 Pässen für 271 Yards. Dillon und Faulk erliefen zusammen 100 Yards, Dillon davon 65 und einen Touchdown und Faulk 35.
New England hatte die Chance früh in Führung zu gehen, nachdem Brady Benjamin Watson über die Mitte für 25 Yards Raumgewinn traf. Das brachte Vinatieri für ein 45 Yard Field Goal aufs Feld, doch der Kick war leider nicht gut.
Es dauerte bis noch 5:20 im zweiten Viertel zu spielen war, bis die ersten Punkte fielen. Wieder war es ein Field Goal Versuch von Vinatieri, diesmal aus 21 Yards Entfernung. Der Kick war erfolgreich und ließ New England 3-0 in Führung gehen.
Die Jets übernahmen danach die Kontrolle über den Ball. Doug Jolley fing einen 15 Yard Pass, den Tedy Bruschi nur knapp verpasste, in Patriots Territorium. Zwei Spielzüge später lief Brooks Bollinger beim zweiten Versuch und 8 aus der Pocket für 12 Yards Raumgewinn bis an die Patriots 21 Yard Linie. Nach einem 1 Yard Lauf von Curtis Martin, wurde Bollinger beim nächsten Passversuch von Rosevelt Colvin von hinten erwischt und verlor den Ball. Mike Vrabel eroberte ihn und wollte zu Willie McGinest einen Lateral spielen, doch da gab es eine Strafe für Illegal Forward Pass. Eine weitere Facemask Strafe gegen Richard Seymour sorgte dann dafür, dass die Jets in Ballbesitz blieben. Beim dritten Versuch und 5 konnte Martin kein Raumgewinn gutmachen und so musste Mike Nugent aufs Feld und verwandelte ein 38 Yard Field Goal.
Nachdem Mike Cloud den kurzen Kickoff bis an die New England 40 Yard Linie zurücktrug, hatten die Patriots noch 58 Sekunden Zeit und eine Timeout übrig, um in Führung in die Halbzeit zu gehen. Das war alles, was Brady brauchte und traf Troy Brown für 16 Yards und Faulk für 9 und 18 Yards. Nun waren die Patriots an der Jets 22 Yard Linie. Ein weiterer Pass zu Deion Branch für 6 Yards veranlasste ein 34 Yard Field Goal von Vinatieri und einen 6-3 Halbzeitstand. Vinatieri wurde damit der punktreichste Kicker der Patriots aller Zeiten und übertraf Gino Cappelletti mit 1.131 Punkten.
New England eröffnete die zweite Halbzeit erfolgreich. Corey Dillon war wieder der alte und erlief für die Patriots ordentlich Yards. Beim dritten Versuch und 11 traf Brady Kevin Faulk für 13 Yards Raumgewinn. An der Jets 25 Yard Linie wurde Brady beim dritten Versuch und 6 aus der Pocket gejagt, konnte aber einen 10 Yard Pass zu Branch anbringen. Dieser Spielzug und eine Roughing Strafe gegen John Abraham platzierte den Ball an die 7 Yard Linie. Zwei Spielzüge später lief Dillon von der 1 Yard Linie aus in die Endzone und sorgte für eine 10 Punkte Führung der Patriots.
Zu Ende des dritten Viertels legte New England noch einen auf die Führung drauf. Neben seinen 6 Yard Lauf, führte Brady seine Offense mit einem 18 Yard Pass zu Watson bis an die Jets 12 Yard Linie. Nach zwei unvollständigen Pässen behielt Brady den Ball wieder und machte 7 Yards gut, wodurch Vinatieri ein 22 Yard Field Goal verwandeln konnte.
Nach jeweils einem Punt beider Teams kamen die Jets noch einmal in die Hälfte der Patriots. Ein 17 Yard Pass zu Joel Dreessen über den anstürmenden Willie McGinest brachte New York an die New England 19 Yard Linie. Doch viel weiter kamen sie nicht und beim vierten Versuch und 4 wurde der Ballbesitz gewechselt.
Die Patriots gaben den Jets noch eine Chance, doch sicherte Hobbs mit einer Interception den Patriots den Sieg. Die restlichen 4:04 konnte New England mit einfachen Mike Cloud Läufen ablaufen lassen.
29. November 2005 Chiefs nehmen Patriots 26-16 auseinander
Vier Tom Brady Interceptions sagen wohl alles. Trent Green hingegen führte seine Chiefs mit 19 von 26 vollständigen Pässen für 323 Yards und einem Touchdown, ein Passer Rating von 127.6 im Gegensatz zu Bradys 42.5, zum sicheren Sieg. Wie gut, dass die Patriots noch ihre Defense hatten, denn sonst wäre das Spiel wohl schon nach dem ersten Quarter entschieden gewesen.
Nachdem die Patriots bei der ersten Angriffsserie des Spiels bei 0 Yards gehalten wurden, sorgten die Chiefs direkt für Punkte. Eine 42 Yard Bombe von Green zu Kennison eröffnete den Scoring Drive. Außer einem 9 Yard Pass zu Gonzalez, übernahm Larry Johnson die ganze Arbeit und lief sieben Mal für insgesamt 30 Yards, einschließlich dem 1 Yard Touchdown Lauf.
Der anschließende Drive der Patriots endete mit einem abgewehrten und abgefangenden Pass von Brady. Kansas City startete nun an der eigenen 25 Yard Linie. Ein 21 Yarder zu Gonzalez beim dritten Versuch und 5 bewegte die Chiefs bis an die Patriots 35 Yard Linie. Zu Beginn des zweiten Viertels wurde New England geflaggt für eine Interference, was die Chiefs von der 14 zu einem First and Goal an der 4 Yard Linie brachte. Doch nun konnte die New England Defense das schlimmste verhindern, so dass sich Kansas City mit einem 25 Yard Field Goal und einer 10-0 Führung zufrieden geben musste.
Anstatt vom Schwung der Defense Nutzen zu machen, warf Brady seine zweite Interception des Tages. Doch obwohl die Chiefs wieder bis an die 4 Yard Linie der Patriots kamen, konnten sie wieder bei einem 20 Yard Field Goal und einer 13-0 Führung gehalten werden.
Endlich schaffte New England es auch halbwegs übers Spielfeld zu kommen. Brady begann mit einem Screen Pass zu Daniel Graham, der den Pass 22 Yards an den meisten Chiefs Verteidigern bis an die Kansas City 46 Yard Linie trug. Fünf Spielzüge später fing Troy Brown seinen 500. Karriere Pass für 25 Yards bis an die 9 Yard Linie. Viel weiter kamen die Patriots nicht und Adam Vinatieri kam für ein 29 Yard Field Goal aufs Feld, welches er verwandelte.
Zur Two Minute Warning kamen die Chiefs schon wieder bedrohlich nahe. Samie Parker fing Pässe für 17 und 20 Yards, während Johnson weiter davon lief (19 Läufe für 68 Yards in der ersten Halbzeit). Erstaunlicherweise hielt die New England Defense wieder, als die Chiefs an der Patriots 15 Yard Linie ankamen. Das 33 Yard Field Goal setzte den Punktestand auf 16-3.
Doch das schien noch nicht genug für die erste Halbzeit zu sein. In der Zeit, die noch übrig blieb, musste New England punten und Kansas City kam wieder zurück in Field Goal Reichweite. Lawrence Tynes schoss den 47 Yarder durch die Goal Posts für einen 19-3 Halbzeitstand.
Kansas City brauchte in der zweiten Halbzeit nicht lange, um zu Potte zu kommen. Beim zweiten Ballbesitz warf Green einen langen Pass zu Dante Hall für 52 Yards und einem Touchdown.
New England bekam die sieben Punkte direkt mit einem 69 Yard Drive zurück. Brady feuerte beim 3. Versuch und 12 eine Kugel zu Graham für 15 Yards Raumgewinn. Von Spielfeldmitte aus, traf Brady Dwight für 18 Yards. Patrick Pass lief anschließend zweimal für 20 Yards und dann kam Mike Cloud ins Spiel und brachte den Ball für 5 Yards an die 1 Yard Linie. Von dort aus trug Pass den Ball in die Endzone.
Mit 26-10 in Führung schickten die Chiefs hauptsächlich nur noch Johnson mit dem Ball los. Doch an der Patriots 21 Yard Linie fing es an in Ströhmen zu regnen und Richard Seymour erzwang einen Fumble, den Ty Warren zurück eroberte.
Brady ging dann an die Arbeit und traf Deion Branch einmal für 20 und einmal für 16 Yards. An der 26 Yard Linie angekommen, machte Dwight einen hervorragenden Fang, um den Ball an die Kansas City 6 Yard Linie zu platzieren. Branch fing einen 5 Yard Pass an der 1 Yard Linie und beim zweiten Versuch traf Brady Christian Fauria in der hinteren Ecke der Endzone für Punkte. Mit 10 Punkten in Rückstand versuchten die Patriots eine Two Point Conversion, doch die missglückte leider, wodurch es mit noch 10:03 zu spielen 26-16 stand.
Alle letzten Bemühungen scheiterten nachdem die New England Defense die Chiefs nochmal aufhalten konnte. Brady warf seine dritte Interception. Nach einem Three and Out der Chiefs, traf Brady Heath Evans für 10 und Dwight für 20 Yards Raumgewinn. An der Chiefs 34 Yard Linie angekommen, fand Brady nochmal Dwight, doch der Ball sprang ihm aus den Händen, hoch genug, damit Sammy Knight ihn auffangen konnte und Brady seine vierte Interception auf dem Konto stehen hatte, auch wenn er hier wenig schuld war.
Das beendete das Spiel und die Patriots fallen auf eine 6-5 Bilanz.
20. November 2005 Patriots gewinnen 24-17 gegen New Orleans Saints
Erstes Viertel: 2 Yard Touchdown Pass von Tom Brady zu Deion Branch.
Zweites Viertel: 1 Yard Touchdown Pass von Tom Brady zu Mike Vrabel.
7 Yard Pass von Aaron Brooks zu Donte' Stallworth. Halbzeitstand: 14-7.
Drittes Viertel: 60 Yard Pass von Tom Brady zu Andre Davis.
Viertes Viertel: 37 Yard Field Goal durch Adam Vinatieri.
12 Yard Pass von Brooks zu Stallworth. 46 Yard Field Goal durch John Carney.
13. November 2005 Patriots entkommen den Dolphins in Miami 23-16
Wenn die Patriots nach Miami reisen, ist immer Nägelknabbern angesagt. Auch dieses Spiel war wieder spannend bis in die letzten Minuten. Die große Überraschung auf Seiten der Patriots war Running Back Heath Evans, der Corey Dillon ersetzte. Er konnte 84 Yards zu Fuß gutmachen. Tom Brady warf für 275 Yards und 2 Touchdowns zu Benjamin Watson, jedoch waren auch zwei Interceptions dabei.
Erst im zweiten Viertel bestand die Chance auf Punkte. Die Miami Offense kam bis an die 12 Yard Linie der Patriots. Doch von dort aus erwischte Mike Stone Ricky Williams, dem 1 Yard Raumverlust gelang. Richard Seymour schlug den nächsten Pass zu Boden und Tedy Bruschi tauchte in die Endzone, um den letzten Pass abzuwehren. Olindo Mare versemmelte das 31 Yard Field Goal erstaunlicherweise.
Nachdem die Patriots im Angriff nichts zustande bekamen, kam wieder die Offense der Dolphins aufs Spielfeld. Dieses Mal mit Erfolg. Gus Frerotte traf Marty Booker für 24 Yards Raumgewinn. Dann erlief erst Ricky Williams 13 Yards und anschließend Ronnie Brown weitere 16 Yards, was den Ball an die Patriots 3 Yard Linie platzierte. Frerotte warf einen Regenbogen Pass, den Chambers in der Endzone über Asante Samuel fing. 0-7 für die Dolphins mit noch 4:22 in der ersten Halbzeit zu spielen.
In der nächsten Angriffsserie Miamis verursachte Rosevelt Colvin einen Fumble, womit New England mit noch 1:48 in Ballbesitz kam. Brady kam selbstverständlich so kurz vor Ende der Halbzeit in Fahrt und traf, nachdem Evans 14 Yards erlief, Troy Brown für 15 Yards Raumgewinn. Fauria fing anschließend einen 18 Yard Pass in der Luft. Schließlich fand Brady Branch für 13 Yards an der Miami 17 Yard Linie. Da die Zeit ablief kam Adam Vinatieri aufs Spielfeld und verwandelte ein 35 Yard Field Goal. Zur Halbzeit stand es nun 7-3.
Nachdem die New England Defense Miami bei 3 and out halten konnte, wurde ein Pass von Brady abgefangen. Doch glücklicherweise kamen die Dolphins nicht weiter als bis zur New England 46 Yard Linie.
Später im dritten Viertel wurde Miami bei einem tiefen Pass von Brady zu Andre Davis wegen Interference geflagt. Die Replay zeigte es eindeutig und New England bekam 49 Yards Raumgewinn. Trotz der guten Feldposition an der Miami 17 Yard Linie, mussten sich die Patriots mit einem 32 Yard Field Goal zufrieden geben. Somit stand es nun 7-6.
Nachdem Miami wieder schnell die Angriffsserie beenden musste, war New England zurück im Geschäft. Brady und Evans brachten die Patriots bis an die Miami 32 Yard Linie. Von dort aus traf er Branch für 17 Yards bis an die 15 Yard Linie. Anschließend fand er Benjamin Watson in der Endzone. New England versuchte eine Two Point Conversion, doch der Pass zu Troy Brown berührte den Boden bevor er Besitz ergreifen konnte.
Im vierten Viertel traf Willie McGinest Gus Frerotte so, dass der Ball ihm aus der Hand flog. Ellis Hobbs fing ihn für die Patriots auf und lief damit, dann fumbelte er, schaffte es aber den Ball wieder zu erobern, so dass New England an der Miami 23 Yard Linie in Ballbesitz war. Doch in dieser Angriffsserie mussten sich die Patriots wieder mit einem 33 Yard Field Goal von Vinatieri zufrieden geben.
Miami kam anschließend gut über das Feld. Frerotte traf Chambers für 15 Yards und ein Screen Pass zu Williams sorgte für weitere 19 Yards. Eine Pass Interference gegen Tedy Bruschi platzierte den Ball an die New England 30 Yard Linie. Weiter kamen die Dolphins auch nicht und Mare verwandelte ein 36 Yard Field Goal, um den Patriots 15-10 auf den Fersen zu bleiben.
Eine Interception durch Brady gab den Dolphins den Ball an der eigenen 44 Yard Linie. Beim zweiten Versuch gab Frerotte den Ball an Booker weiter, der bis an die Patriots 22 Yard Linie lief, bevor er von Stone gestoppt wurde. Ein 7 Yard Pass zu Chambers brachte den Ball wieder näher an die Endzone und anschließend fand Frerotte Chambers frei in der Endzone zum Touchdown. Auch Miami versuchte nun eine Two Point Conversion, doch sie missglückte und es stand 16-15.
Mit noch 2:59 zu spielen brauchte New England ein Last Minute Comeback. Brady startete an der eigenen 24 Yard Linie und warf einen tiefen Pass zu Tim Dwight. Dwight und Reggie Howard hatten beide die Finger am Ball, doch Dwight entkam mit ihm und platzierte ihn an der Miami 17 Yard Linie, 59 Yards Raumgewinn. Beim nächsten Spielzug war es wieder Watson der in der Endzone den Ball zum Touchdown fing. Die Patriots schickten Evans bei der Two Point Conversion durch die Mitte, so dass New England nun wieder 23-16 führte.
Mit noch 2:16 zu spielen, klopfte Miami bei den Patriots an die Tür, denn immerhin kamen die Dolphins noch bis an die Patriots 5 Yard Linie. Frerotte warf zwei unvollständige Pässe und Hank Poteat konnte Brown für 5 Yards Raumverlust stoppen. Der letzte Versuch war ein weiterer unvollständiger Pass zu Chambers in die Endzone. New England entkam somit Miami haarscharf.
08. November 2005 Patriots verlieren zum ersten Mal im Gillette Stadium gegen die Colt 40-21
Für alle, die sich fragen, was da letzte Nacht in Foxboro passiert ist, hier eine kurze, aber auch wirklich kurze Zusammenfassung.
Man (Frau) will es kaum glauben, aber die Indianapolis Colts bekamen ihren ersten Sieg seit sieben Partien und den ersten Sieg überhaupt im Gillette Stadium in Foxboro. Wie kam es dazu?
Es dauerte nicht lange, bis Peyton Manning Marvin Harrison aus 1 Yard Entfernung in der Endzone fand. Zuvor warf er einen 48 Yard Pass zu Harrison bis an die New England 9 Yard Linie. Mit 5:52 im ersten Viertel kamen auch die Patriots aufs Punktebrett. Ein 16 Yard Pass von Tom Brady zu Deion Branch sorgte für den 7-7 Gleichstand.
Im zweiten Viertel punkteten dann nur die Colts. Zu Beginn war es ein 2 Yard Lauf durch Edgerrin James und zu Ende des Viertels ein 10 Yard Pass von Manning zu Reggie Wayne. Zur Halbzeit stand es dann 21-7 für die Hufeisengang.
Im dritten Viertel spielte sich dann die Action in den letzten 6 Minuten ab. Dominic Rhodes trug für die Colts den Ball aus 4 Yards Entfernung in die Endzone. Anschließend konnte Brady den Ball zu Daniel Graham anbringen, der den Weg für 31 Yards in die Endzone fand. Mike Vanderjagt brachte noch ein 35 Yard Field Goal an.
Im letzten Viertel schockte die Punktetafel im Gillette Stadium, als es 31-14 stand. Zuerst verwandelte Vanderjagt noch ein 20 Yard Field Goal, bevor die Patriots noch versuchen konnten das Spiel zu retten. Doch das missglückte deutlich. Denn außer einem 19 Yard Touchdown Pass von Brady zu Troy Brown gab es keine Punkte mehr für New England. Manning warf noch einen Touchdown für 30 Yards zu Harrison, um den Punktestand auf 40-21 raufzubringen. Das war wohl zuviel des Bösen, so dass die anschließende Two Point Conversion missglückte.
30. Oktober 2005 Patriots bleiben durch 21-16 Sieg gegen die Bills an Spitze der AFC East
Es war das erste Mal, dass Tedy Bruschi wieder für die Patriots auf dem Spielfeld stand. Und mit seinen 7 Tackles trug er etwas zum Sieg bei. Er war wieder ganz der alte.
Es dauerte eine Weile bis beide Teams in Fahrt kamen. Buffalo fing an. Im zweiten Viertel gelangen Willie McGahee zwei Läufe für 8 und für 11 Yards bis an die Patriots 34 Yard Linie. Die Bills bekamen noch ein First and Goal, doch die New England Defense konnte Schadensbegrenzung bei einem 23 Yard Field Goal leisten.
Die Offense der Patriots brachte erst zur Two Minute Warning etwas auf die Beine. Brady traf Daniel Graham für 15 Yards bis an die Patriots 42 Yard Linie. Corey Dillon machte 8 Yards gut und Brady behielt den Ball für weitere 4 Yards und einem neuen First Down. Givens fing einen 17 Yard Pass an der 29 Yard Linie, doch weiter als bis zur 21 kamen die Patriots nicht. Adam Vinatieri verwandelte ein Field Goal, doch durch ein Delay of Game wurde der Ball 5 Yards zurück platziert und Vinatieri verschoss das anschließende Field Goal. Zur Halbzeit stand es immer noch 0-3.
Die Patriots empfingen den Opening Kickoff. Dillon konnte den Ball mit anständigen Läufen bis an die 33 Yard Linie der Bills bringen. Anschließend wollte Brady zu Deion Branch werfen, der in Einzeldeckung stand. Branch fing den Ball an der 10 Yard Linie und trug ihn noch in die Endzone für eine 7-3 Führung einschließlich Extrapunkt.
Die Führung dauerte nicht lange an. Denn drei Spielzüge später traf Kelly Holcomb Eric Moulds mit einer 55 Yard Bombe zum Touchdown.
Später fing Asante Samuel einen Pass von Holcomb ab, was den Ball an die Buffalo 45 Yard Linie platzierte. Doch ein Sack von Brady beim dritten Versuch und 4, zwang die Patriots zum punten.
Obwohl die Bills an ihrer eigenen 2 Yard Linie starteten, behielten sie den Ball bis ins vierte Viertel unter Kontrolle. Die Defense konnte die Bills kaum aufhalten, was umso mehr verwunderte, dass es nur ein 35 Yard Field Goal auf Seiten der Bills gab.
Bei der nächsten Angriffsserie traf Aaron Schobel Bradys Arm, als er gerade passen wollte und verlor den Ball. Die Bills eroberten ihn an der New England 29 Yard Linie zurück. Zum Glück der Patriots verweigerten die Bills den Ball in die Endzone zu bekommen und gaben sich mit einem 41 Yard Field Goal zufrieden. Mit nur noch 10:07 zu spielen lagen die Patriots jedoch 16-7 zurück.
Das hieß, New England musste Gas geben. Und das tat Brady, als er Branch, der einen schönen Fang machte, für 37 Yards traf. Von der Bills 24 Yard Linie aus kombinierte Brady dann Pass mit Laufspiel bis New England an der 6 Yard Linie angekommen war. Dann traf Brady Tim Dwight, der aber kurz vor der Goal Line gestoppt wurde. Dillon war es dann, der den Ball in die Endzone trug.
Mit noch 7:06 auf der Uhr, lag New England 2 Punkte mit 16-14 im Rückstand. Nun lag es an der Defense die Bills aufzuhalten. Und das tat auch Rosevelt Colvin als er Holcomb sackte und ihm den Ball entriss. Zusätzlich eroberte er ihn auch direkt. Brady traf Branch anschließend für 22 Yards beim First Down. Aus einem Yard Entfernung erlief Dillon dann seinen zweiten Touchdown im Spiel. Die Patriots führten nun 21-16.
Buffalo hat anschließend nichts mehr tun können, um das Spiel wieder zu drehen. Somit gewannen die Patriots ihr viertes Spiel der Saison.
16. Oktober 2005 Broncos galoppieren über Patriots 28-20
1. Viertel: 39 Yard Field Goal durch Adam Vinatieri.
2. Viertel: 3 Yard Lauf von Tatum Bell. 6 Yard Pass von Jake Plummer zu Rod Smith. 1 Yard Pass von Jake Plummer zu Kyle Johnson.
3. Viertel: 2 Yard Lauf von Mike Anderson. 38 Yard Field Goal durch Adam Vinatieri.
4. Viertel: 8 Yard Lauf von Patrick Pass. 8 Yard Pass von Tom Brady zu David Givens.
09. Oktober 2005 Patriots schlagen Falcons in Atlanta 31-28
Michael Vicks Vertretung Matt Schaub, der 18 von 38 Pässen für 298 und 3 Touchdowns vervollständigte, spielte gut und konnte sein Team fast zu einem Sieg führen. Doch Tom Brady und das Laufspiel von Corey Dillon retteten den Patriots den Tag. Wieder war es einmal Adam Vinatieri, der Sekunden vor Schluss, das entscheidende Field Goal schießen musste.
Brady brachte 22 von 27 Pässen für 350 Yards und 3 Touchdowns an den Mann. Dillon schaffte endlich wieder ein Spiel mit über 100 Yards und trug den Ball bei 23 Versuchen 106 Yards weit. Deion Branch fing den Ball 8 Mal für 107 Yards. Doch es war Daniel Graham, der mit 5 gefangenen Pässen für 119 Yards und einem 45 Yard Touchdown Lauf am meisten hervorstach.
Mit 9 Minuten im Spiel fing der erste erfolgreiche Drive an. Bei einem 3. Versuch und 2 sah Brady tief übers Spielfeld zu Branch. Der musste durch die Deckung von DeAngelo Hall etwas mit der Geschwindigkeit herunterdrehen und fing den Pass für 51 Yards Raumgewinn an der Falcons 23 Yard Linie. Dillon lief von dort aus bei 3 Versuchen bis an die 6 Yard Linie. Patrick Pass war es, der den Ball dann in die Endzone trug.
New England verdoppelte die Führung beim nächsten Ballbesitz. Brady warf einen kurzen Swing Pass bei einem zweiten Versuch zu Daniel Graham. Der lief entlang der rechten Sideline, konnte ein paar Tackles abhängen und lief und lief bis er die Endzone fand. Es war der beste Lauf eines Tight Ends der Patriots seit vielen vielen Jahren.
Matt Schaub eröffnete das zweite Viertel mit einem 53 Yard Pass zu Brian Finneran. Nach drei Strafen gegen die Patriots und davon ein Holding von Eugene Wilson war der Ball an die 2 Yard Linie der Patriots platziert. Fullback Justin Griffith lief auf die eine Seite der Endzone, wo er ganz alleine stand, und Schaub konnte einen leichten Touchdown Pass anbringen.
Obwohl Dillon in der nächsten Angriffsserie schöne Läufe hinlegte, für 7 und 10 Yards sowie zwei weitere für 11 Yards, mussten die Patriots nach einem Brady Sack punten. Eine Mischung aus Dunn Läufen und Schaub Pässen brachte die Falcons bis an die 5 Yard Linie der Patriots. Doch beim Second Down setzte die New England Defense den Quarterback so unter Druck, dass er den Ball wegwerfen musste und beim dritten Versuch war es Rosevelt Colvin, dem einen Sack gelang. Die Falcons mussten sich mit einem 32 Yard Field Goal von Todd Peterson zufrieden geben. Mit 1:25 in der ersten Halbzeit noch zu spielen stand es 14-10 für die Patriots.
Vor Ende der Halbzeit hatte Atlanta noch die Chance auf ein 58 Yard Field Goal, welches beim ersten Versuch missglückte. Doch eine Timeout der Patriots (wohl doch im falschen Moment) ließ den Versuch ungültig machen. Michael Koenen verwandelte anschließend das Field Goal, welches das zweitlängste in der Falcons Geschichte war. Somit stand es zur Halbzeit 14-13.
Brady eröffnete die zweite Halbzeit mit zwei Pässen zu seinen Tight Ends. Zuerst fand er Graham für 45 Yards an der Falcons 33 Yard Linie. Der zweite Pass ging zu Benjamin Watson bis in die Endzone, obwohl der Spielzug der ähnliche war. Nach zwei Spielzügen stand es dann 21-13.
Später im dritten Viertel frierte Brady nochmal die Falcons Verteidigung ein. Brady feuerte ein Pass zu Bethel Johnson, der lief und lief für eine 55 Yards Bombe bis in die Endzone. Nun stand es 28-13 für die Patriots.
Ein geblockter Pass von Brady führte zum ersten Turnover. Die Falcons nutzen es aus. Ein 28 Yard Pass zu Alge Crumpler brachte Atlanta in gute Feldposition und zwei Spielzüge später war es ebenfalls Crumpler der einen Pass über dem Kopf von Guss Scott zum Touchdown fing.
Die nächste Angriffsserie der Patriots wurde durch einen Haufen Strafen beendet, obwohl schöne Pässe dabei öfters ein First Down hätten ergeben können. Doch auch auf Seiten der Falcons musste gepuntet werden. Ein 6 Yard Lauf von Schaub zum First Down wurde von den Schiedsrichtern out of bounce erklärt. Atlanta Head Coach Jim Mora, Jr. wollte die Entscheidung anfechten, doch hat es nicht funktioniert. Obwohl Schaub eigentlich im Feld geblieben ist, musste Atlanta punten.
New England musste anschließend wieder den Ball wegkicken. Schaub legte dafür richtig los. Er traf Michael Jenkins für 18 Yards und übergab den Ball vier Mal an Dunn für insgesamt 30 Yards. An der New England 14 Yard Linie angekommen, traf Schaub Dez White, der Asante Samuel entkommen konnte, für den Touchdown. Es stand nun 26-28 mit noch 4 Minuten im Spiel und Atlanta versuchte eine Two Point Conversion. Dieses Mal fand Schaub Finneran in der linken Ecke der Endzone über Samuel, um das Spiel auszugleichen.
New England bemühte sich nun in Führung zu gehen. Bei einem First and 20 sah es schwierig aus, doch ein Pass zu Johnson, der von Rossum passbehindert wurde, gab den Patriots ein neues First Down an der Atlanta 44 Yard Linie. Nach der Two-Minute-Warning fing Branch einen 9 Yard Pass für ein First Down an der 29 Yard Linie. Pass lief dann für 15 Yards durch die Mitte, der 5 Falcons brauchte, um gestoppt zu werden. Pass brachte die Patriots noch bis an die 11 Yards Linie. Beim dritten Versuch behielt Brady den Ball und ließ die Uhr bis auf 20 Sekunden runterlaufen. Nun kam, wer sonst, Adam Vinatieri aufs Spielfeld. Er verwandelte das 29 Yard Field Goal und es stand mit noch 17 Sekunden zu spielen 31-28.
Beim Kickoff handelte sich Atlanta noch eine Strafe ein. Der Pass von Schaub kam beim Mitspieler an, doch trotz ein paar Lateral Aktivitäten ging den Falcons die Zeit aus und die Patriots kamen als Sieger aus dem Spiel.
02. Oktober 2005 Patriots verlieren seit 2002 zum ersten mal zuhause 41-17 gegen die Chargers
Die San Diego Chargers kamen, sahen und siegten. Die Patriots verloren deshalb zum ersten Mal im Gillette Stadium seit dem 22. Dezember 2002 und die 21-Home Game Winning Streak wurde beendet. Enden denn alle Siegesserien der Patriots bei 21?
Bis zur ersten Halbzeit sah das Spiel noch vielversprechend aus, doch danach ging auf Seiten der Patriots nichts mehr. Bei den Chargers dafür umso mehr. LaDainian Tomlinson erlief 134 Yards und 2 Touchdowns. Drew Brees sah sich kaum unter Druck und vervollständigte 19 von 24 Pässen für 248 Yards und 2 Touchdowns. Tight End Antonio Gates fing 6 Pässe für 108 Yards. Corey Dillon wurde wieder mal unter 100 Yards gehalten und erlief 63 Yards, aber inklusive Touchdown.
Nach einem guten Drive der Patriots, 29 Yard Lauf von Corey Dillon und zwei Pässe zu David Givens für 15 und 11 Yards, gab es ein kollektives Stöhnen in den Zuschauerrängen, als Adam Vinatieri ein 37 Yard Field Goal verschoss. Die Chargers bedankten sich dafür mit einem 42 Yard Field Goal von Nate Kaeding, nach einem 21 Yard Pass von Brees zu Gates.
Die Patriots schlugen in der nächsten Angriffsserie zurück. Beim 3. Versuch und 10 machte Troy Brown einen fantastischen Fang für 21 Yards. Dillon machte 23 Yards per Screen Pass gut. Und erstmal an der Goal Line angekommen, brachte Dillon den Ball in die Endzone, um die Patriots 7-3 in Führung zu bringen.
Mit noch 8:39 im zweiten Viertel zu spielen, sah die New England Defense etwas wackelig aus. Brees konnte sein Team mit einem 11 Yard Pass zu Keenan McCardell zu Punkten führen. Doch die Führung hielt nicht lange an. Bethel Johnson trug den Kickoff 51 Yards zurück. Und ein paar Spielzüge später fand Tom Brady Tim Dwight von 30 Yards aus in der Endzone.
Eine 44 Yard Pass Interference Strafe gegen Eugene Wilson verhalf den Chargers aber wieder schnell zur Führung. Zwei Tomlinson Läufe für je 8 Yards ergaben einen Punktestand von 14-17.
Zum Ende des zweiten Viertels begab sich New England in Two-Minute Offense Modus. Brady vervollständigte einen 23 Yard Pass zu Benjamin Watson. Givens fing einen Pass für 17 Yards und Brady lief beim 3. Versuch und 1 4 Yards. Ein schöner Pass entlang der Sideline zu Patrick Pass platzierte den Ball an die 6 Yard Linie. Doch nachdem Bradys nächsten drei Pässe unvollständig waren, musste Vinatieri für ein 24 Yard Field Goal aufs Spielfeld kommen. Zur Halbzeit stand es dann 17-17 und von den Patriots aus wurde nichts mehr verändert.
Zu Beginn des dritten Viertels erlief Tomlinson dann seinen zweiten Touchdown des Tages. Später im selben Viertel weiteten die Chargers die Führung auf 31-17 mit einem 28 Yard Pass von Brees zu Reche Caldwell aus. New Englands Defense konnte San Diego noch bei einem 21 Yard Field Goal halten, doch als es 34-17 stand, verließen die meisten das Stadion. Brady warf später nur noch eine Interception. Backup Quarterback Matt Cassel folgte seinem Starter und sein Pass wurde ebenfalls abgefangen. Doch wurde der von Donnie Edwards zurück getragen, der noch zu Clinton Hart einen Lateral warf und ihn in die Endzone trug.
Ein harter Tag für Patriots Fans, aber das Roster ist auch stark angefressen. Schlüsselspieler wie Rodney Harrison, Tedy Bruschi und Matt Light mussten sich die Niederlage von der Sideline anschauen und konnten nicht wie die Fans früher das Stadion verlassen.
25. September 2005 Patriots gewinnen in Pittsburgh 23-20
Es war ein Spiel, in dem jedes Team beweisen wollte, was in ihm steckt. Die Patriots gewannen es 23-20 und zeigten, dass sie das beste Team im Football sind. Tom Brady hatte einen guten Tag. Vorallem vervollständigte er, als sein Team ihn am meisten brauchte, alle seiner 12 letzten Pässe. Insgesamt brachte er 31 von 41 Pässen für 372 Yards an den Mann. David Givens war sein Hauptziel und fing 9 Pässe für 130 Yards. Kevin Faulk fing 7 für 71 und Deion Branch 6 für 78 Yards. Corey Dillon half den Patriots enorm, obwohl er bei 66 Lauf Yards gehalten wurde, erlief er 2 Touchdowns.
Die ersten Punkte der Partie fielen auf Seiten der Patriots. Tim Dwight trug einen Punt der Steelers 19 Yards bis an die Steelers 46 Yard Linie zurück. Dillon lief dann dreimal hintereinander für ein First Down. Beim ersten Versuch und 10 an der 32 Yard Linie traf Brady David Givens für 15 Yards. Ein 10 Yard Pass zu Ben Watson platzierte den Ball an die 4 Yard Linie. Von dort aus erledigte Dillon die Arbeit und trug den Ball in die Endzone.
Die frühe Führung hielt nicht lange an. Beim zweiten Spielzug der Steelers nach dem Kickoff, warf Ben Roethlisberger einen kurzen Pass über die Mitte zu Hines Ward, der dann Rodney Harrison und Asante Samuel 85 Yards zum Touchdown auslief.
Nachdem Brady für 11 Yards gesackt wurde, mussten die Patriots punten. In der darauffolgenden Angriffsserie der Steelers verletzte sich der emotionale Captain des Teams so stark am Knie, dass er vom Feld transportiert werden musste. Harrison kehrte nicht mehr zurück. Trotzdem konnte die Defense die Steelers bei einem 33 Yard Field Goal halten, obwohl sie schon ein First Down an der 10 Yard Linie hatten.
Die Patriots beendeten das erste Viertel mit einem 15 Yard Pass zu Troy Brown und einem 8 Yarder zu Faulk sowie noch einen 9 Yard Lauf von Dillon. Zur Eröffnung des zweiten Viertels verwandelte Dillon noch einen dritten Versuch und 1 an der Steelers 24 Yard Linie. Beim ersten Versuch und 10 von der 14 sah es so aus, als würden die Patriots das Spiel zumindest ausgleichen. Brady warf einen Screen Pass zu Faulk, der Raum zum Laufen hatte bis er von Clark Haggans gestoppt wurde und er ihm den Ball entriss. Larry Foote nahm ihn auf und lief an der Sideline bis zur 35 Yard Linie zurück.
Doch wieso nur ein Ballverlust bei den Patriots? Randle El warf unerwartet einen Flip zu Ward, der den Ball vor lauter Überraschung nicht festhalten konnte. Eugene Wilson eroberte ihn an der 11 Yard Linie zurück. Allerdings brachte das kein Glück für die Patriots. Denn außer den Verlust von Matt Light kam nichts zustande.
Doch auch auf Seiten der Steelers tat sich nicht viel. Roethlisbergers Interception wurde zurückgenommen und schließlich mussten sie auch punten, wobei der Quarterback auf dem Feld blieb. Im Anschluss passierte nichts spektakuläres. Patriots mussten wieder punten und Jeff Reed versemmelte ein 52 Yard Field Goal.
Brady kommandierte sein Team zur Two Minute Warning noch in Richtung Endzone, doch an der 3 Yard Linie wollte Brady einen Pass werfen, der aber von Kimo von Oelhoffen abgewehrt wurde. Chris Hoke fing ihn auf und die Steelers vermieden einen Rückstand zur Halbzeit.
Die Patriots eröffneten die zweite Halbzeit mit einem verschossenem 53 Yard Field Goal von Adam Vinatieri. In der Mitte des dritten Viertels gab es den dritten Turnover der Patriots. Brady gab etwas verzögert den Ball an Faulk, der ihn dann nicht sichern konnte und verlor. Pittsburgh eroberte ihn und war somit in Patriots Territorium. New Englands Defense hielt die Steelers zwar aus der Endzone, aber nicht von der Punktetafel. Reed verwandelte ein 23 Yard Field Goal und es stand 13-7 für die Steelers.
Zum Ende des dritten Viertels machte Dwight einen schönen Return bei einem Steelers Punt. Die Patriots kamen zwar nicht weiter als bis zur 30 Yard Linie, doch Vinatieri verwandelte ein 48 Yard Field Goal für einen Punktestand von 13-10.
Im vierten Viertel legte Brady und seine Offense dann los. Er warf für 14 Yards zu Givens, 8 zu Branch und 19 zu Brown. Beim dritten Versuch und 2 traf Brady Givens an der linken Sideline, der Ricardo Colclough entkam, und bis zur Steelers 7 Yard Linie lief. Dillon erledigte den Rest und besorgte den Patriots mit noch 10:37 zu spielen eine 17-13 Führung.
New England setzte im Folgenden Roethlisberger und Co. ziemlich unter Druck, so dass die Patriots Offense wieder in Ballbesitz kam. Brady vervollständigte anschließend 3 Pässe für 51 Yards. Vinatieri traf dann aus 35 Yards Entfernung.
Nach dem nächsten Kickoff konnte Pittsburghs Colclough den Ball bis an die 49 Yard Linie zurück tragen. Ein paar Pässe von Roethlisberger brachten den Ball an die 38. Dann traf er Ward für 12 Yards an der 26 und Quincy Morgan für 9 Yards. Eine Holding Strafe brachte Roethlisberger zu einem First Down Lauf. Doch mit noch 1:31 zu spielen, hatten die Steelers einen vierten Versuch und 11. Nach einer Pass Interference an der 4, traf Roethlisberger Ward in der Endzone. Das Spiel war ausgeglichen.
New England hatte mit noch 1:21 auf der Uhr und einem First und 10 an der 38 Yard Linie eine letzte Chance das Spiel in der regulären Spielzeit zu gewinnen. Brady warf einen 17 Yard Pass zu Faulk an die Steelers 45 Yard Linie. Patrick Pass konnte 14 Yards bei einem Pass gutmachen. Weitere 6 Yards durch einen Pass zu Givens, war alles, was New England brauchte. Vinatieri kam mit nur noch ein paar Sekunden auf der Uhr aufs Spielfeld und stellte sich für ein 43 Yard Field Goal auf. Natürlich ist es geglückt.
18. September 2005 Patriots geraten in die Klauen der Katzen, 27-17
Die Carolina Panthers spielten New England an diesem Sonntag in jedem Aspekt aus und rächten sich für die Super Bowl Niederlage mit einem 27-17 Sieg. Das Laufspiel wurde von der Panthers Defense bei schlappen 36 Yards gehalten und Tom Brady vervollständigte 23 von 44 Pässen für 270 Yards und einem Touchdown, jedoch warf er auch eine Interception und sorgte einmal für einen Fumble.
Obwohl die New England Defense immer wieder dafür sorgte, dass die Zahlen der Panthers nicht explodierten, waren 12 Strafen für 86 Yards, Fehler der Special Teams und eine starke Carolina Defense ausschlaggebend für einen 1-1 Start in die junge Saison.
Es dauerte eine Weile, bis beide Teams warm wurden. Nach einer Interception von Jake Delhomme traf Brady einen ganz alleinstehenden Troy Brown, der dann 71 Yards bis zur Carolina 1 Yard Linie lief, bevor er von Ken Lucas out of bounce gestoßen wurde. Beim nächsten Spielzug traf Brady bei einer Play Action Daniel Graham in der Endzone. Es war Bradys 100. Karriere Touchdown.
Carolina antwortete zuerst mit einem 23 Yard Pass zu DeShaun Foster und danach 41 Yards zu Ricky Proehl bis an die 1 Yard Linie. Davis kämpfte sich mit dem Ball in die Endzone. Eigentlich war der Spielzug ein Fumble und Davis verlor die Kontrolle über den Ball bevor er über die Goal Line kam. Erstaunlicherweise fechteten die Patriots es nicht an und Carolina bekam inklusive Extrapunkt 7 Punkte gut geschrieben.
Später im ersten Viertel scheuchte Brady seine Patriots bis an die Carolina 23 Yard Linie, doch durch ein Holding standen sie schließlich an der 33. Beim zweiten Versuch und 11 schaute Brady zu Brown, doch Will Witherspoon fing den Ball ab und schickte das Kommando in die andere Richtung. Die Panthers mussten sich darauf mit einem 51 Yard John Kasay Field Goal zufrieden geben und gingen somit 10-7 in Führung.
Ein Missgeschick bei den Special Teams ließ noch mehr Punkte für die Panthers zu. Chris Gamble trug einen 49 Yard Punt von Josh Miller mit Hilfe von zickzack laufen 76 Yards bis an die Patriots 13 Yard Linie zurück. Durch eine Pass Interference durch Eugene Wilson bekam Carolina den Ball direkt an der 1 Yard Linie und Davis sorgte für seinen zweiten Score. Nach 30 Minuten hatte Carolina eine 10 Punkte Führung.
Die zweite Halbzeit startete mit einer 15 Yard Strafe gegen Rodney Harrison, der nach dem Abpfiff Foster den Helm runter riss. Die Panthers schafften es durch ein 52 Yard Field Goal durch Kasay auf eine 20-7 Führung.
So langsam musste New England was gutes passieren, um noch im Spiel zu bleiben. Bei einem dritten Versuch und 10 half ein 22 Yard Screen Pass zu Kevin Faulk zu wenigstens 3 Punkten. Adam Vinatieri verwandelte ein 45 Yard Field Goal.
Die Patriots Defense überraschte Delhomme in der folgenden Serie. Delhomme wollte einen Pass zu Davis anbringen, doch Mike Vrabels lange Arme waren näher am Ball und er trug ihn 24 Yards zurück in die Endzone.
Nach einem Fumble durch Mike Rucker trug Julius Peppers den Ball bis an die Patriots 12 Yard Linie. Davis lief anschließend bis an die 2 und beendete somit das dritte Viertel. Das letzte Viertel begann mit Punkten für Carolina.
Mit noch 3:57 zu spielen, ging Brady in no-huddle Modus über. Er traf Branch für 17 und Givens für 19 Yards bis an die Panthers 45 Yard Linie. Eine Pass Interference gegen Ricky Manning gab New England ein First Down an der 39. Zwei Spielzüge später kämpfte Watson nach einem kurzen Pass für extra Yards, doch der Ball entglitt ihn dabei und Carolina eroberte ihn. Somit ging das Spiel dahin. Carolina ließ nur noch die Zeit runterlaufen und gewann das Spiel verdient 27-17.
08. September 2005 Patriots gewinnen Eröffnungsspiel gegen die Oakland Raiders 30-20
Der dritte Super Bowl Champions Banner wurde in einer wilden Pregame Show enthüllt, was heißt: The Patriots are back!!! So eindeutig konnte es beim Eröffnungsspiel gegen die Oakland Raiders nicht gesagt werden, denn lange Zeit schienen beide Teams gleichstark zu sein. Doch letztenendes tat New England genug, um die neue Saison mit einem 30-20 Sieg zu eröffnen.
Tom Brady hatte eine hervorragende Nacht und vervollständigte 24 von 38 Pässen für 306 Yards und 2 Touchdowns. Sein Lieblingsziel war Deion Branch, der 7 Pässe für 99 Yards und einem Touchdown fing. Troy Brown fing 6 Pässe für 51 Yards. Obwohl Oakland gute Arbeit gegen das Laufspiel leistete, konnte Corey Dillon zwei Touchdowns neben seinen 63 Yards erlaufen. Auf Seiten der Raiders stach Randy Moss ins Auge, der mit nur 5 gefangenen Pässen 130 Yards und einen Touchdown gutmachte. Doch auch Oakland Quarterback Kerry Collins warf 3 Touchdown Pässe. Doch die Raiders brachten sich mit ihren 16 Strafen für 149 Yards selbst um den Verstand.
Die Raiders zögerten zu Beginn des Spiels nicht lange, denn Collins warf direkt einen 29 Yard Pass zu Moss und anschließend einen für 28 Yards zu Jordan. Der Ball wurde schon an der 4 Yard Linie der Patriots platziert und Collins traf Courtney Anderson, der sich an Willie McGinest vorbeirollte, in der Endzone.
Die Patriots holten sich danach 3 Punkte durch ein 26 Yard Field Goal durch Adam Vinatieri zurück. Der Drive begann mit einem netten 26 Yard Kickoff Return durch Kevin Faulk. Benjamin Watson zeigte sich bei zwei Pässen stark, einmal für 20 und das andere Mal für 35 Yards.
Die Patriots Defense stoppte darauf die elektrisierende Oakland Offense. Nachdem Tim Dwight den Punt 27 Yards zurück trug, kam Brady wieder aufs Feld. Er vervollständigte erst zu Branch für 29 und dann zu Brown für 20 Yards. Den Rest erledigte Branch. Ein 10 Yard Pass zur 14 Yard Linie der Raiders und nach etwas Raumverlust ein 18 Yard Pass von Brady zum Touchdown.
Das zweite Quarter startete nicht so glücklich für die Raiders, denn Sebastian Janikowski versemmelte ein 43 Yard Field Goal. Doch dies wurde schnell wieder gut gemacht. Eine 73 Yard Bombe von Collins zu Moss gab einen Touchdown und eine 14-10 Führung für die Raiders.
Genug ist genug und die Patriots befanden sich in nur 5 Spielzügen an der Oakland 5 Yard Linie. David Givens fing zwei Pässe, einen für 5 und einen für 26 Yards. Graham fing einen 17 Yard Pass und Dwight konnte den 5 Yard Touchdown Pass festhalten, den er vor der Endzone fing und sich dann an seinen Verteidiger vorbeischlich. Damit endete die erste Halbzeit 17-14 für die Patriots.
Beide Offenses kühlten in der Halbzeit ab. Collins trat an der eigenen 30 Yard Linie zum Pass an, doch Richard Seymour raste, wie ein Bulle, in den Oakland Quarterback und der Ball flog in die Luft. Vince Wilfork brachte seine Klauen an den Ball und fing die Interception für New England. Zwei Spielzüge später traf Brady Branch für 12 Yards. Aus 8 Yards Entfernung konnte Dillon sich endlich losreißen und lief in die Endzone. New England erzielte nur 6 Punkte, da der Extrapunkt geblockt wurde.
New Englands Defense attackierte Oakland, wo sie nur konnte. Im vierten Viertel sicherte sich New England dann das Spiel mit einem 2 Yard Touchdown Lauf durch Dillon. Während diesen Drives konnte sich Brady durch ein paar Fakes die Verteidiger vom Leib halten und spielte Dillon für 25 Yards Raumgewinn an. Eine Pass Interference von Oaklands Stanford Routt an der 2 Yard Linie machte alles klar.
Mit noch 4 Minuten auf der Uhr, wurde ein Punt von Josh Miller geblockt und wurde an der Patriots 21 Yard Linie erobert. Anschließend wanderte der Ball an die 5 Yard Linie, von wo aus Collins einen weit offenen Anderson für einen Touchdown traf. Oakland versuchte dann die Two Point Conversion, doch die missglückte.
Oakland versuchte noch einen Onside Kick, doch der missglückte ebenfalls und wie so viele Spiele in der letzten Saison, endete auch dieses auf Tom Bradys Knien.
06. Februar 2005 Die Patriots besiegen die Philadelphia Eagles 24-21 und sind wieder Super Bowl XXXIX Champions!!!
Sie sind nicht von dieser Welt. Die New England Patriots sind mit ihrem 24-21 Sieg gegen die Philadelphia Eagles wieder einmal Super Bowl XXXIX Champions, zum dritten Mal in vier Jahren.
Deion Branch, der MVP des Spiels, hatte einen Monster Tag und fing 11 Pässe für 133 Yards, während Tom Brady 23 von 33 Pässen für 236 Yards und 2 Touchdowns vervollständigte.
Für die Eagles war Terrell Owens wieder einsatzbereit und er spielte ziemlich gut. Er fing 9 Pässe für 122 Yards. Donovan McNabb brachte 30 von 51 Pässen für 3 Touchdowns und 3 Interceptions an den Mann.
Was als defensiver Kampf begann, endete als spannendes Spiel.
Die Eagles begannen das Spiel fast mit einem Turnover in ihrer ersten Angriffsserie. Beim dritten Versuch und 3 von der eigenen 46 Yard Linie, sah es so aus als hätte McNabb nach einem Sack von Willie McGinest den Ball verloren, der von Tedy Bruschi wiedererobert wurde. Doch der Replay zeigte, dass McNabbs Knie schon bei dem ersten Tackle von Bruschi am Boden war. Somit behielten die Eagles den Ball, mussten aber nach 10 Yards Raumverlust durch einen Sack von Bruschi punten.
Brady begann mit einem 16 Yard Pass zu Branch, doch nachdem die Patriots wegen einem False Start durch Matt Light eine Strafe bekamen, folgte nicht mehr viel. Nach fünf Spielzügen musste Josh Miller punten und der Ball flog an der Philadelphia 7 Yard Linie ins Aus.
Bei dem First Down der Eagles, konnte Richard Seymour Westbrook für 2 Yards Raumverlust stoppen. Insgesamt hielten die Patriots die Eagles in dieser Serie bei 9 Yards.
Beim dritten Ballbesitz der Eagles, feuerte McNabb einen 30 Yard Pass über die Mitte zu Owens, doch ein Personal Foul gegen Rosevelt Colvin platzierte den Ball an die Patriots 8 Yard Linie. Als nächstes sackte Mike Vrabel McNabb für 16 Yards Raumverlust. Danach fing Asante Samuel den Pass in der Endzone ab, doch anstatt eines Turnovers brachte eine Illegal Contact Strafe gegen Roman Phifer, den Eagles ein First Down an der Patriots 19 Yard Linie. Beim nächsten Spielzug schaute McNabb links vor der Endzone zu Westbrook, doch Rodney Harrison kam dazwischen und fing den Pass an der 3 Yard Linie ab, wobei er sich etwas verletzte.
New England konnte keinen Nutzen aus dem Turnover ziehen und musste nach drei Spielzügen zum dritten Mal punten. Die Eagles trugen den Ball bis an die Patriots 45 Yard Linie zurück.
Wieder einmal setzte sich die Patriots Defense durch. Harrison sackte McNabb für 1 Yard Raumverlust beim zweiten Versuch. Beim dritten Versuch vervollständigte McNabb einen Pass zu L.J. Smith. Wilson und Gay tackelten ihn und während Gay den Ball lösen konnte, eroberte Wilson ihn zurück und die Patriots waren wieder in Ballbesitz.
Doch auch die Eagles Defense zeigte, was sie konnte und hielten die Patriots und Dillon auf.
Mit noch 9:55 in der ersten Halbzeit zu spielen, brach Philadelphia den punktelosen Gleichstand mit einem 6 Yard Pass von McNabb zu Smith. Bis dahin kamen sie mit einem 40 Yard Pass zu Owens.
Die Patriots Offense musste so langsam in Fahrt kommen und kam mit meist Screen Pässen von der eigenen 13 Yard Linie bis an die Eagles 45 Yard Linie. Danach fumbelte David Givens angeblich, doch die Challenge ergab, dass sein Knie zuerst am Boden war. Somit hatten die Pats ein First Down an der Eagles 32 Yard Linie. Dillon legte dann einen schönen Lauf bis an die Eagles 7 Yards Linie hin. Doch zwei Spielzüge später verlor Brady den Griff beim Handoff und Philadelphia eroberte den Ball unter einem großen Schweinehaufen zurück.
Trotzdem bekam New England schnell den Ball zurück, nachdem Troy Brown den Punt bis an die Eagles 37 Yard Linie brachte. Bei dieser Angriffsserie brachte Brady Pässe zu Graham und Branch bis an die Eagles 19 Yard Linie. Zur Two Minute Warning traf er Troy Brown an der Eagles 7 für 12 Yards.
Nachdem Dillon noch 3 Yards gutmachte, hatte Brady genügend Zeit Givens in der rechten Ecke der Endzone zu finden. Vinatieri glich das Spiel 7-7 mit dem Extrapunkt aus.
Die Patriots nutzen den Kickoff zur zweiten Halbzeit mit einem 9 Play Drive zum Touchdown. Branch war der große Mann in dieser Serie und fing 4 Pässe für 70 Yards. Doch der Touchdown ging zu Linebacker/Tight End Mike Vrabel, der den 3 Yard Pass großartig fing, während er festgehalten wurde.
Auch die Eagles starteten erfolgreich ins dritte Viertel. McNabb lief beim 10 Plays Drive warm und traf Owens zwei Mal für 15 Yards und brachte auch Westbrook gut ins Passspiel ein. Er fing drei Pässe, der letzte war ein 10 Yard Pass, um das Spiel 14-14 auszugleichen.
Das dritte Viertel endete mit den Patriots beim zweiten Versuch und 2 an der Eagles 28 Yard Linie. Faulk spielte in diesem Drive eine große Rolle und fing einen Pass für 13 Yards und lief noch für 8 Yards. Branch fing seinen 10. Pass für insgesamt 114 Yards und New England war in Position wieder die Führung zu übernehmen.
Faulk setzte seine starke Leistung auch zu Beginn des vierten Viertels fort und erlief 12 Yards übern Right Tackle und fing anschließend einen Screen Pass für 14 Yards. Das platzierte den Ball an die Eagles 2 Yard Linie, von wo aus Dillon ihn über Left Tackle in die Endzone trug.
Mit noch 13:44 zu spielen, führten die Patriots 21-14.
Beim nächsten Versuch der Eagles tacklete Colvin Westbrook für 6 Yards Raumverlust und Philadelphia musste nach drei Versuchen wieder punten.
New England begann an der Philadelphia 47 Yard Linie. Brady traf Branch zum 11. Mal (gleicht den Super Bowl Rekord aus), was 19 Yards gutmachte. Weitere 15 Yards gabs wegen einer Roughing Strafe gegen Brady durch Corey Simon. An der 16 Yard Linie angekommen, lief Dillon zwei Mal für insgesamt 12 Yards. Viel weiter kamen sie auch nicht mehr und Vinatieri verwandelte ein 22 Yard Field Goal für die 10 Punkteführung.
Bei der nächsten Angriffsserie der Eagle konnte Owens einen Tackle brechen und erzielte 36 Yards Raumgewinn bis an die Patriots 28 Yard Linie. Doch beim nächsten Versuch machte McNabb einen kritischen Fehler und überwarf Owens. Der Ball landete in Bruschis Händen in der Mitte des Spielfeldes.
Obwohl die Patriots kein neues First Down bekamen, mussten die Eagles einen langen Weg von der eigenen 21 Yard Linie mit nur noch 5:40 zu spielen gehen.
Zur Two Minute Warning waren die Eagles First and 10 an der Patriots 30 Yard Linie. Dann traf McNabb Greg Lewis für 30 Yards für den notwendigen Touchdown, womit Philadelphia mit 24-21 wieder aufschloss.
Es waren noch 1:48 zu spielen und die Eagles hatten zwei Timeouts übrig. Sie versuchten den Onside Kick, der aber zu Christian Fauria ging mit noch 1:47 auf der Uhr. Das hieß die Patriots mussten noch ein paar First Downs machen, um das Spiel zu ihren Gunsten beenden zu können.
Doch die Eagles stoppten New England nach drei Versuchen. Charlie Weis spielte die sichere Variante und ließ Faulk ein paar Mal laufen, während Dillon an der Sideline, vermutlich mit einer Verletzung stand. Beim vierten Versuch und 5 von der Eagles 36 Yard Linie puntete Josh Miller mit 0:55 auf der Uhr. Der Punt hätte nicht besser sein können, denn Dexter Reid konnte ihn an der 4 Yard Linie zu Boden bringen.
Philadelphia hatte somit 46 Sekunden Zeit und keine Timeouts, um das Spiel auszugleichen oder zu gewinnen. Doch das war zu viel verlangt. Rodney Harrison setzte den Schlusspunkt des Super Bowl XXXIX mit einer Interception und flog das Team zu einem weiteren Sieg. Die Patriots sind wieder einmal Super Bowl XXXIX Champions, zum dritten Mal in vier Jahren.
23. Januar 2005 Wieder einmal AFC Champions!!! Patriots besiegen Steelers 41-27, nächster Halt Jacksonville
Die Patriots brachen zu einer 24-3 Halbzeit Führung aus und obwohl es die Steelers in der zweiten Halbzeit nochmal interessant haben werden lassen, machte Rookie Ben Roethlisberger zu viele Fehler und die Patriots zu viele Big Plays, um Pittsburgh noch eine Chance zu geben, somit gewann New England das Spiel 41-27.
Die Patriots sind wieder einmal AFC Champions.
Tom Brady vervollständigte 14 von 21 Pässen für 207 Yards und 2 Touchdowns. Deion Branch kam groß raus und fing 4 Pässe für 116 Yards und einen Touchdown, außerdem erlief er einen weiteren Touchdown. David Givens fing fünf Pässe für 59 Yards und einen Touchdown. Corey Dillon erlief bei 24 Versuchen zwar nur 73 Yards, doch war er beim Uhrrunterlaufen lassen sehr nützlich.
In der ersten Angriffsserie der Steelers, versuchte Big Ben (14 von 24 Pässen vervollständigt für 226 Yards, 2 Touchdowns und 3 Interceptions) beim dritten Versuch und drei einen Pass zu Antwaan Randle El zu vervollständigen, doch der Pass war etwas zu hoch und prallte an seinen Fingern ab. Eugene Wilson konnte den Ball abfangen und festhalten.
Nach einem 14 Yard End Around von Branch, kam New England nicht mehr weiter und die Patriots gaben sich mit einem 48 Yard Field Goal von Adam Vinatieri gegen starken Wind zufrieden.
Auch der zweite Ballbesitz von Pittsburgh ging daneben. Ein 16 Yard Pass zu Burress über die Mitte brachte die Steelers in die Hälfte der Patriots. Drei Spielzüge später entschieden sich die Steelers einen vierten Versuch und ein paar Zentimeter von der Patriots 39 Yard Linie aus auszuspielen. Der Ball wurde zu Bettis gegeben, der aber keinen Raumgewinn erzielen konnte. Eigentlich verlor er sogar den Ball und Vrabel eroberte ihn zurück.
Beim nächsten Spielzug konnte Brady der Defense ausweichen und fand Deion Branch für 60 Yards und einem Touchdown. Mit noch 6:49 im ersten Viertel zu spielen, stand es 10-0 für New England.
Pittsburgh bekam noch im ersten Viertel drei Punkte zurück, als Jeff Reed ein 43 Yard Field Goal verwandelte. Der Drive begann mit einem kurzen Punt von Josh Miller, der gerade mal an der eigenen 48 Yard Linie landete. Roethlisberger brachte sein Team schnell mit einem 19 Yard Pass zu Hines Ward in Field Goal Reichweite. Drei Spielzüge später verwandelte Reed das Field Goal, was einen Punktestand von 10-3 machte.
Im zweiten Viertel war es dann wieder Brady, der sich mit Branch verband. Diesmal war es eine 45 Yard Bombe, die Branch erstaunlich gut festhielt als er von Troy Polamalu getackelt wurde, als er den Ball runterbrachte.
Anschließend brachte Dillon einen 5 Yard Pass an die Steelers 9 Yard Linie. Dann wank Brady Givens nach außen und warf gleich einen schnellen Pass zu ihm. Givens konnte einem Tackle entkommen und marschierte für Punkte in die Endzone.
Wenn das Heinz Field nicht erstarren ließ, dann der nächste Spielzug.
Pittsburgh fing an der eigenen 23 Yard Linie an, sieben Spielzüge brachten die Steelers an die Patriots 19 Yard Linie. Doch beim zweiten Versuch und sechs von dort aus, machte Roethlisberger einen kritischen Fehler. Er rollte nach rechts und sah zu Jerame Truman, doch er sah nicht Rodney Harrison von hinten ankommen. Harrison machte seine Bewegung und fing den Pass ab und lief 87 Yards zurück in die Endzone. Beim Return wurde Roethlisberger von Mike Vrabel überrollt, wodurch Harrison problemlos in die Endzone laufen konnte.
Die verstummten Zuschauer sahen beide Teams zur Halbzeit in ihre Umkleiden laufen, mit einer 24-3 Führung der Patriots.
Die Steelers ließen in der zweiten Halbzeit nichts anbrennen und stoppten die Patriots nach drei Spielzügen. Sie übernahmen an der eigenen 44 Yard Linie und ein 12 Yard Pass zu Randle El brachte den Ball an die New England 38 Yard Linie. Beim zweiten Versuch und 11 traf Roethlisberger Randle El mit einem schnellen Pass für 34 Yards bis an die Patriots 5 Yard Linie, wobei der Receiver die ganze Arbeit erledigte. Von dort aus kämpfte Bettis sich in die Endzone.
Beim nächsten Ballbesitz der Patriots traf Brady Givens für 18 Yards. Als Givens auf den Boden fiel fumbelte er angeblich und Pittsburgh eroberte den Ball zurück. Im Replay wurde deutlich, dass Givens Knie den Boden berührte, bevor der Ball heraussprang. Belichick ließ das anfechten und New England behielt daraufhin den Ball. Zusätzlich gab es noch mal 15 Yards wegen einer Roughing Strafe gegen Clark Haggans nach dem Spielzug hinzu.
Beim ersten Versuch und 10 von der Pittsburgh 25 Yard Linie, gab Brady den Ball an Dillon weiter, der über die rechte Seite beinah unberührt für den Touchdown in die Endzone lief. Die Zuschauer waren ruhig als die Patriots die drei Touchdown Führung mit einem Punktestand von 31-10 erlangten.
Pittsburgh ging in der nächsten Angriffsserie in 10 Spielzügen 60 Yards und schlossen den Drive mit einem Touchdown ab. Roethlisberger scrambelte bis er Hines Ward fand, der den Pass dann für insgesamt 30 Yards entlang der linken Sideline in die Endzone trug.
Als die Patriots wieder in Ballbesitz waren warf Brady einen 44 Yard Pass zu Givens, den er erstaunlicherweise fing. Doch Bill Cowher ließ den Spielzug anfechten und die Schiedsrichter entschieden, dass der Ball den Boden berührte. Die Patriots mussten von der eigenen 28 Yard Linie punten.
Randle El trug den Punt bis an die Steelers 45 Yard Linie zurück und Bettis legte anschließend einen 25 Yard Lauf bis an die Patriots 30 Yard Linie hin. Roethlisberger brachte anschließend einen weiteren kurzen Pass an Ward, der fast Punkte erzielt hätte, wenn er nicht an der 4 Yard Linie ins Aus getreten wäre.
Das dritte Viertel endete damit und es schien noch mal spannend in den letzten 15 Minuten zu werden.
Doch die New England Defense ließ das nicht zu und stoppten die Steelers nach 2 Yards Raumgewinn. Reed kam für ein kurzes Field Goal aufs Feld und brachte die Steelers 31-20 näher an die Patriots heran.
Nach der defensiven Leistung der Patriots kam die Offense wieder aufs Spielfeld und legte in 10 Spielzügen 49 Yards und ein 31 Yard Field Goal von Vinatieri hin. Brady warf seine Pässe an Troy Brown, Branch und Givens, während Kevin Faulk sich mit einem 17 Yard Lauf bis an die Steelers 13 Yard Linie beteiligte. Von dort aus mussten sie auch das Field Goal schießen.
Das ließ noch 8:03 zu spielen übrig und New England führte mit zwei Touchdowns.
Pittsburgh ging in den no huddle Modus über und so, wie Wilson das Spiel begann, beendete er nun den Drive der Steelers, als er einen Pass von Roethlisberger abfing, der für Randle El gedacht war. Wilson fing den Pass im Tauchgang und es war schwer zu sagen, ob der Ball wirklich gefangen war. Die Steelers fechteten deshalb den Spielzug an, doch diesmal stand die Entscheidung und New England bekam den Ball zurück.
Inzwischen wurden viele gelbe Sitze sichtbar, wo zuvor schwarze Jerseys saßen.
Nun hieß es für die Patriots die Uhr runterlaufen zu lassen. Durch Dillons Läufe und einem schönen Fang eines 16 Yard Passes von Givens an der Sideline kamen die Patriots bis an die Steelers 25 Yard Linie. Die Patriots hatten dort einen vierten Versuch und 1 und Faulk konnte gerade genug Raumgewinn für ein neues First Down machen, als die Uhr unter vier Minuten noch zu spielen ging und die Steelers keine Timeouts mehr hatten.
Die Patriots setzten nun noch einen drauf, als Branch durch einen End Around über die rechte Seite 23 Yards im die Endzone lief und zur 41-20 Führung beitrug.
Pittsburgh fügte dann mit einem 7 Yard Touchdown Pass von Roethlisberger zu Burress zum finalen Punktestand von 41-27 hinzu. Patriots Fans, die zum Spiel kamen, waren nun die einzigen die noch im Heinz Field waren und die zur Belohnung zusehen durften, wie Robert Kraft und sein erstaunliches Team die Lamar Hunt AFC Championship Trophäe an sich nahmen.
16. Januar 2005 Patriots besiegen Colts 20-3 und spielen im AFC Championship Spiel nächste Woche
Visionen des Gillette Stadiums werden Peyton Mannings Träume in einer weiteren Offseason dominieren. Wieder einmal konnte die Patriots Defense den Colts das antun, was nur wenige schaffen.
Mit der Jahrhundertleistung der Patriots Defense, konnten sie Manning aufhalten, während Corey Dillon 144 Yards erlief (das gesamte Team erlief über 200 Yards) und Tom Brady sein Team zu 20 Punkten dirigierte. Im Gegensatz dazu schafften die Colts es nur auf 3 Punkte in verschneiten und nassen Zuständen.
Das heißt, es geht weiter zum AFC Championship Spiel in Pittsburgh.
Es dauerte über ein Viertel bis es die ersten Punkte gab. Die Patriots begannen ihren 16 Play Drive an der eigenen 16 Yard Linie. Mit einer anständigen Dosis Dillon Läufe und anschließend einige Brady Pässe, kam New England in eine Forth and Goal Situation an der Colts 1 Yard Linie. Die Patriots entschieden sich den Versuch auszuspielen und Dillon drängte sich hinterm Right Guard für sechs Punkte in die Endzone. Doch eine False Start Strafe gegen Matt Light machte den Spielzug rückgängig und die Patriots mussten sich mit einem 24 Yard Field Goal von Vinatieri zufrieden geben.
Mike Vrabel brachte Manning im darauffolgenden Drive in Bedrängnis, was zu 12 Yard Raumverlust führte. Danach schaute sich Manning um und warf zwei unvollständige Pässe. Indy musste zum vierten Mal hintereinander punten und New England übernahm an der 39 Yard Linie. Nachdem Brady einmal sein Ziel verfehlte, legte Dillon einen 42 Yard Lauf entlang der rechten Sideline bis an die Colts 19 Yard Linie hin. Von dort aus schafften die Patriots nur noch 6 Yards und Vinatieri verwandelte sein zweites Field Goal des Tages, ein 31 Yard Field Goal für die 6-0 Führung.
Danach erzwang Bruschi den ersten Turnover des Spiels. Nachdem Tackle Jake Scott eine Holding Strafe bekam, hatten die Colts einen zweiten Versuch und 17. Manning brachte den Ball zu Dominic Rhodes, doch Tedy Bruschi konnte sich an ihn klemmen und bevor die beiden auf den Boden fielen, nahm Bruschi ihn den Ball aus dem Arm und die Patriots hatten den Ball an ihrer eigenen 39 Yard Linie zurück.
New England musste drei Spielzüge später punten und die Colts waren mit noch 1:52 in der ersten Halbzeit zu spielen an der eigenen 28 Yard Linie in Ballbesitz.
Manning brauchte nicht lange, um sein Team in Punktereichweite zu bekommen. Mit Brandon Stokley und James kamen sie an der Patriots 22 Yard Linie an.
Der Schnee fing an heftiger zu fallen und die Colts schafften es bis an die Patriots 12 Yard Linie nachdem Stokley bei einem 5 Yard Pass sofort von Eugene Wilson umgehauen wurde. Da die Zeit auslief brachte Indianapolis Mike Vanderjagt für ein 23 Yard Field Goal aufs Spielfeld und sein Team war mit einem Punktestand von 6-3 näher an den Patriots dran.
Zu Beginn des zweiten Viertels fiel weiterhin Schnee und beide Teams brauchten etwas, um in Schwung zu kommen. Bei der zweiten Angriffsserie legten die Patriots dann los.
Ein 17 Yard Pass zu Christian Fauria brachte die Patriots an ihre eigene 29 Yard Linie. Danach spielten Dillon und Kevin Faulk die Hauptrollen. Nachdem sechs Läufe zwischendurch 4 Yards einbrachten, traf Brady beim dritten Versuch und 3 Patrick Pass an der Indianapolis 24 Yard Linie. New England spielte dann wieder auf dem Boden bis Brady beim dritten Versuch und 5 von der 5 Yard Linie David Givens in der Endzone fand, der einmal durch die Endzone lief.
Die Angriffsserie nahm 8:16 von der Uhr und gab den Patriots eine 13-3 Führung nach drei Vierteln.
Die New England Defense hielt erstaunlicherweise auch weiterhin Manning und seine Colts unter Kontrolle. Nach fünf Spielzügen der Colts hatte New England den Ball zurück und legten einen weiteren monströsen Drive hin. Es brauchte 14 Spielzüge bis Brady sich für einen Yard in die Endzone durchkämpfte. Der entscheidene Spielzug des Drives war ein 27 Yard Lauf von Dillon von der Colts 28 Yard Linie aus. Dillon erlief beinah den Touchdown, doch trat er an der 1 Yard Linie vor seinem Tauchgang ins Aus.
Der Drive nahm 7:24 von der Uhr, wodurch die Patriots mit noch 7:10 zu spielen 20-3 führten. Dillon hatte zu diesem Zeitpunkt 129 Yards und Faulk 57 Yards auf ihrem Konto.
Die Colts hatten noch Hoffnung, doch die ging unter als Reggie Wayne einen 12 Yard Pass von Manning fumbelte. Rodney Harrison und Roman Phifer konnten den Ball mit ihrem Tackle freischlagen und Bruschi eroberte ihn zurück.
Damit war das Spiel für die Patriots entschieden. Mit nur noch ein paar Sekunden auf der Uhr fing Harrison zu guter letzt einen Pass von Manning in der Endzone ab.
02. Januar 2004 Patriots beenden 2004 Regular Season mit einer 14-2 Bilanz und einem 21-7 Sieg gegen die San Francisco 49ers
Die Patriots beendeten die 2004 Regular Season mit einer 14-2 Bilanz, was die beste Bilanz des Teams von der letzten Saison ausgleicht, und einem 21-7 Sieg gegen die San Francisco 49ers.
Es war ein langsamer Start für New England, doch sobald die Patriots eine 14-7 Führung aufgebaut hatten, sahen sie nicht mehr zurück.
Corey Dillon erlief 116 Yards und toppte den Saison Rekord mit über 1600 Yards. Jed Weaver fing 4 Pässe für 62 Yards, während Tom Brady 22 von 30 Pässen für 2 Touchdowns und einer Interception vervollständigte.
Ken Dorsey startete als Quarterback bei den 49ers und vervollständigte 18 von 29 Pässen für 189 Yards und einem Touchdown. Kevan Barlow erlief 103 Yards.
New England begann das Spiel mit einer Serie von Fehlern. Der erste kam, als Bethel Johnson einen Punt der 49ers 86 Yards zum Touchdown zurücktrug. Earthwind Moreland wurde für einen Block in the Back bestraft und somit kam der Spielzug bis an die Patriots 7 Yard Linie zurück, wo sie einen ersten Versuch und 10 hatten.
Beim nächsten Drive, der vielversprechend aussah, fumbelte Corey Dillon, nachdem er bei einem kurzen Pass 18 Yards gutmachte. Ronnie Heard eroberte ihn an der eigenen 29 Yard Linie zurück.
Glücklicherweise bewegten sich die 49ers mit drei aufeinanderfolgenden Strafen zurück und punteten zum zweiten Mal in zwei Versuchen.
Doch New England misshandelte den Ball weiterhin. Dieses Mal überwarf Brady leicht Dillon und Dwayne Carpenter fing den Ball ab und trug ihn 31 Yards bis an die Patriots 22 Yard Linie zurück. Einige Spielzüge später nahm Tight End Steve Bush einen kurzen Pass entgegen und stürtzte sich für die frühe 7-0 Führung in die Endzone. Es war das erste Mal in 20 aufeinanderfolgenden Regular Season Spielen, dass ein Gegner der Patriots als Erster Punkte erzielten.
Das erste Viertel endete mit San Francisco in Ballbesitz, nachdem die Patriots wegen ein paar Strafen keinen Drive zustande brachten und punten mussten.
Eine Facemask durch Willie McGinest beförderte die 49ers an die New England 49 Yard Linie. Doch ihre Angriffsserie wurde an der 21 Yard Linie gestoppt. Todd Petersons 39 Yard Field Goal Versuch prallte an der rechten Stange ab und die Patriots entkamen mit 7 Punkten im Rückstand.
New England kam endlich in Fahrt und nach acht Spielzügen warf Brady einen 1 Yard Pass zu Mike Vrabel. Dillon erledigte die meiste Arbeit und erzielte bei 4 Läufen 41 Yards, sein längster war ein 19 Yard Lauf, womit er sein Team an die richtige Stelle brachte.
Bei der Two Minute Warning wollte New England noch Punkte hinzufügen, doch hatten sie einen zweiten Versuch und 16 von der 49ers 25 Yard Linie aus. Brady nahm den Snap in der Shotgun entgegen und sah sich zum werfen um. Doch sein Arm wurde von John Engelberger getroffen bevor Bradys Arm eine Vowärtsbewegung machte, er verlor den Ball und Engelberger eroberte den Fumble zurück.
Die erste Halbzeit endete, als die 49ers die Uhr runterlaufen ließen, nach einer Pass Interference gegen Cedrick Wilson und einem zweiten Versuch und 18 an der eigenen 32 Yard Linie.
Die zweite Halbzeit begann mit Punts beider Teams, doch Josh Millers wurde an der San Francisco 1 Yard Linie gedowned. Die New England Defense erlaubte den 49ers nicht weiter als zur New England 14 Yard Linie. Nach dem Punt hatte es New England bei ihrer folgenden Angriffsserie nicht weit.
Die Patriots nutzen das aus und Dillon lief zwei Mal für insgesamt 37 Yards. Der zweite Lauf, für 29 Yards, brachte Dillon im Spiel über 100 Yards und über 1600 Yards in dieser Saison.
Zwei Spielzüge später punktete Deion Branch bei einem 8 Yard Pass, wobei er die meiste Arbeit erledigte, indem er seine Verteidiger auslief und den Ball über die Goal Line für die Punkte ausstreckte.
Als das dritte Viertel endete, stand immer noch Brady auf dem Spielfeld und New England hatte einen ersten Versuch und 10 an der 49ers 14 Yard Linie. Brady hatte zuvor bei einem Quarterback Sneak beim vierten Versuch und 1 3 Yards gutgemacht. Doch als das vierte Viertel begann stand Rohan Davey auf dem Spielfeld. Alles was er machen musste, war den Ball zweimal an Dillon weiter zu geben, beim ersten Mal für 8 Yards Raumgewinn. Der zweite Lauf war für 6 Yards Raumgewinn und Punkte gut.
Abgesehen von einem Angriffsversuch der 49ers in letzter Sekunde, der aber an der Patriots 15 Yard Linie zu Ende ging, da keine Zeit mehr auf der Uhr war, war das Spiel für San Francisco gelaufen.
"Ich denke es war ein gutes solides Spiel," sagte Belichick. "Ich bin froh, dass wir an der Spitze und mit einer 14-2 Bilanz das Spiel beendet haben. Ich denke die Spieler haben es verdient, für das, was sie dieses Jahr gemacht haben."
26. Dezember 2004 Patriots holen sich mit 23-7 Sieg gegen AFC East Rivale Jets den 13. Sieg der Saison
Tom Brady vervollständigte 21 von 32 Pässen für 264 Yards und 2 Touchdowns. Corey Dillon machte 89 hart erlaufende Yards gut, während die Patriots Defense Curtis Martin nur 33 Yards erlaufen ließen. Chad Pennington warf für 216 Yards, wobei er 2 Interceptions warf.
Die Patriots Secondary war immer noch angeschlagen, Ty Law wurde vor dem Spiel inaktiviert und Earthwind Moreland sowie Asante Samuel waren die Starter auf der Corner Position. Doch als die Defense zum ersten Mal das Spielfeld betrat, stand Eugene Wilson auf der Corner Position und Linebacker Don Davis übernahm Wilsons Safety Rolle.
Die New York Offense marschierte direkt zu Beginn übers Spielfeld in die Hälfte der Patriots. Beim dritten Versuch und 11 verschaffte ein Pass zu Martin für 22 Yards gute Feldposition. Doch beim ersten Versuch und 10 von der New England 40, wurde ein Pass von Pennington von Tedy Bruschi abgefangen und bis an die Jets 38 Yard Linie zurück getragen.
New England konnte aus dem Turnover nichts machen und musste nach drei Spielzügen punten.
Die Jets übernahmen an der Patriots 14 Yard Linie und marschierten wieder einmal übers Spielfeld. Beim dritten Versuch und fünf wurde ein Pass von Pennington zu Wayne Chrebet ein großer Raumgewinn. Chrebet schüttelte seinen Tackler Moreland kurz vor dem neuen First Down ab, womit der Spielzug 20 Yards Raumgewinn erbrachte. Doch beim dritten Versuch und zwei von der Patriots 32 Yard Linie traf Willie McGinest Martin für 4 Yards Raumverlust und die Jets waren wieder einmal gestoppt.
Inzwischen fand New England die ganze Sache schwierig. Von der eigenen 9 Yard Linie aus fand Brady David Givens für 29 Yards. Zwei Spielzüge später fumbelte Dillon den Ball und Christian Fauria eroberte ihn zurück. Dann wurde Brady von Jonathan Vilma für Raumverlust von 6 Yards gesackt, wodurch New England wieder punten musste.
Als das zweite Viertel begann, konnte die New England Offense mit Läufen von Dillon und Patrick Pass sowie einigen kurzen Pässen zu Dillon aus dem Backfield heraus, sich den Weg übers Spielfeld frei machen. Diese Strategie funktionierte so lange, bis Brady beim dritten Versuch und fünf von der Jets 10 Yard Linie einen unvollständigen Pass warf. Adam Vinatieri kam für ein 28 Yard Field Goal aufs Spielfeld und verwandelte es auch.
Zum 20. Mal hintereinander punkteten die Patriots in Regular Season Spielen zuerst, ein NFL Rekord.
Die Jets Defense stoppte den Lauf und Dillon erfolgreich, also erledigte Brady seine Arbeit in der nächsten Angriffsserie durch die Luft. Nachdem er Daniel Graham für 14 Yards traf, sah er spielfeldabwärts zu Givens und warf einen perfekten Pass über seine äußere Schulter für Raumgewinn von 35 Yards.
Der Ball wurde dadurch an die Jets 17 Yard Linie platziert. Nach einem Lauf von Dillon, sorgte ein 16 Yard Play Action Pass über die Mitte zu Graham für Punkte.
Auch die Patriots Defense kam in Fahrt. Mit etwas über einer Minute in der ersten Halbzeit noch zu spielen, versuchten die Jets mit Punkten zu antworten. Doch beim dritten Versuch sackte Mike Vrabel Pennington für 8 Yards Raumverlust.
Troy Brown nahm den anschließenden Punt entgegen und trug ihn 23 Yards bis an die Jets 43 Yard Linie zurück.
Brady hatte 1:13 noch in der ersten Hälfte zu spielen und brachte sein Team mit drei Pässen zu Deion Branch an die New York 11 Yard Linie mit noch 0:23 auf der Uhr. Von dort an versteifte sich die Jets Pass Defense und New England musste sich mit einem 29 Yard Field Goal von Vinatieri und einer 13-0 Führung zufrieden geben.
Die Patriots hatten sogar noch einmal in der ersten Halbzeit die Chance ihre Führung auszubauen, als Vinatieris Squib Kick von mehreren Jets abprallte und in die Hände von Tully Banta-Cain fiel. Vinatieri versuchte ohne Zeit auf der Uhr ein 50 Yard Field Goal, doch der Kick ging etwas an der Seite vorbei.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit tauschten beide Teams Punts aus. Doch dann fing Dillon an in Schwung zu kommen. Bis jetzt hatte er nur 21 Yards erlaufen, doch in diesem Drive erlief er 32 Yards alleine. Es war genug für ein 26 Yard Field Goal von Vinatieri und einem Punktestand von 16-0.
Als das dritte Viertel endete sackte Jarvis Green Pennington für Raumverlust von 10 Yards. Damit hatten die Jets zu Beginn des vierten Viertels einen dritten Versuch und 19 von der eigenen 21 Yard Linie aus.
Jason Fabini wurde für einen False Start bestraft und setzte New York weitere 5 Yards nach hinten. Beim dritten Versuch und 24 warf Pennington über die Mitte direkt in die Arme von Wilson, der den Ball bis an die Jets 15 Yard Linie zurücktrug. Dillon brach mit seinem 9 Yard Lauf den Patriots Teamrekord. Zwei Spielzüge später fand Brady Branch mit einem 6 Yard Touchdown Pass allein in der Endzone.
Die Jets kamen schließlich mit noch 9:32 zu spielen auf die Punktetafel. Ein 15 Yard Pass zu Santana Moss, der sich gut nach dem Fang in die Endzone drängte, und der Extrapunkt sorgten für einen Punktestand von 23-7.
Nun hieß es für die Patriots die Uhr runterlaufen lassen. Doch vorher feuerte Brady beim dritten Versuch und zwei einen 23 Yard Pass zu Fauria an die Jets 43 Yard Linie. Die nächsten drei Spielzüge erbrachten 9 Yards, wodurch New England einen vierten Versuch und eins hatte. Die Patriots entschieden sich dazu, den Versuch auszuspielen. Doch Dillon, der den Ball bekam, schaffte es nicht ganz, den einen Yard gutzumachen. Die Jets übernahmen mit noch 5:26 zu spielen.
Mit drei Spielzügen bekam Pennington sein Team bis an die Patriots 34 Yard Linie. Beim vierten Versuch und sechs war allerding sein Pass zu Justin McCareins einen Yard zu kurz fürs neue First Down und New England übernahm.
Die Jets hielten New England nach drei Spielzügen auf und bekamen mit über drei Minuten noch zu spielen den Ball zurück. Wie beim letzten Drive hatte Pennington sein Team mit einem Augenzwinkern an der Patriots 35 Yard Linie. Dafür war ein 36 Yard Pass zu McCareins gut. Doch viel weiter kamen die Jets nicht, da Pennington von Rosevelt Colvin gesackt wurde und dabei den Ball verlor. Green eroberte ihn zurück, um die Patriots zur Two Minute Warning wieder in Ballbesitz zu bringen.
Mit einigen Abknieungen von Brady hatten die Patriots ihren 13. Sieg der Saison.
"Es war eine lange Woche," sagte Brady. "Jeder, der mich kennt, weiß wie hart solche Wochen sind. Es war eine großartige Gelegenheit zu zeigen, woraus wir bestehen. Wir haben eine harte letzte Woche erlitten. Diese Woche ist die Umkleide eine frohe Gruppe an Typen."
20. Dezember 2004 Miami schockt New England 29-28
In einem AFC East Matchup ist alles möglich, auch, dass Teams mit einer 12-1 Bilanz gegen Teams mit einer 2-11 Bilanz verlieren. In diesem war es die Miami Defense, nicht die der Patriots, die die richtigen Spielzüge machten, wenn sie sie brauchten, womit sie das Spiel 29-28 von New England stahlen.
Tom Brady warf vier Interceptions, während Dolphins Quarterback A.J. Feeley in dieser Hinsicht unberührt davon kam.
Brady vervollständigte 18 von 29 Pässen für 171 Yards, 3 Touchdowns und 4 Interceptions. Corey Dillon erlief bei 26 Versuchen 121 Yards und einen Touchdown.
Die erste Angriffsserie der Patriots im Spiel war perfekt. Dillon begann mit einem 18 Yard Lauf, der in der Mitte anfing und dann an der linken Sideline endete. Der Drive wurde mit einem 31 Yard Touchdown Pass von Brady zu Kevin Faulk über die Mitte beendet. Faulk sah spielfeldabwärts zum Ball und fing ihn dann über seine rechte Schulter.
Immer noch im ersten Viertel, kickte Josh Miller einen 41 Yard Punt von seiner eigenen 29 Yard Linie. Dolphins Returner Wes Welker sah eine Öffnung auf der linken Seite und war verschwunden. Welker wäre bis in die Endzone gelaufen, wenn er nicht innerhalb der 5 Yard Linie bis an die 2 Yard Linie gestolpert wäre. Sammy Morris ging beim First Down auf und über den Stapel an Verteidigern für einen ausgeglichenen Punktestand von 7-7.
Als das erste Viertel zu Ende ging stand New England zum dritten Mal in vier Angriffsserien in Punt Formation, da die Miami Defense Brady unter Druck setzte und Jason Taylor ihn schon einmal sackte. Miamis Linebacker schafften es Dillons Läufe einzuschränken.
Abgesehen von Welkers Punt Return hatte auch Miami Probleme mit New Englands Defense. Feeley wurde zweimal gesackt, einmal von Jarvis Green, das andere Mal von Mike Vrabel und Roman Phifer. Der Drive der Dolphins war nach drei Versuchen schnell beendet und New England kam nach dem Punt in Spielfeldmitte in Ballbesitz.
New England nutze die Gelegenheit aus und stellte einen Punkte bringenden Drive zusammen, die 12 Spielzüge fanden hauptsächlich auf dem Boden statt. Außer 8 Yard Pässe zu Patten und Fauria, waren es alles Läufe von Dillon, ein paar von Patrick Pass und einem von Faulk, die die Patriots nach vorne brachten. Der letzte Spielzug war ein 3 Yard Touchdown Lauf von Dillon hinter der linken Seite der Offensive Line.
Der Drive schien die Dolphins Offense aufzuwecken, denn die machte Anzeichen, dass sie die Patriots Defense auspassen können. Feeley begann an der eigenen 30 Yard Linie und warf sich den Weg zur Patriots 12 Yard Linie. Doch beim dritten Versuch und fünf war der Pass zu Randy McMichael zu tief und Olindo Mare kam für ein 30 Yard Field Goal aufs Spielfeld.
Mit einer 14-10 Führung übernahm New England mit 1:45 in der ersten Halbzeit noch zu spielen an der Miami 27 Yard Linie. New England hätte mit drei Timeouts genug Zeit gehabt, in Field Goal Reichweite zu kommen. Doch Bradys dritter Pass wurde von Sammy Knight abgefangen.
Obwohl Miami den Ball mit 1:20 noch zu spielen bekam, konnten die Dolphins nichts daraus machen. Matt Turks Punt wurde an der New England 4 Yard Linie zu Boden gebracht. Brady kniete ab und sein Team ging mit einer 4 Punkte Führung in die Umkleide.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit verursachten beide Teams Turnover. Miami machte bei einem fallen gelassenem Double Reverse von Marty Booker den Anfang. Vince Wilfork eroberte den Ball zurück.
New England beförderte den Ball bis zur Miami 20 Yard Linie. Doch dort warf Brady seine zweite Interception des Abends zu Sammy Knight. Nach dem Return und einer Unnecessary Roughness Strafe gegen Matt Light, hatten die Dolphins einen ersten Versuch und 10 an der Patriots 43 Yard Linie.
Miami vermeidete alles Komplitzierte und nach 10 Spielzügen hatten die Dolphins einen Touchdown durch einen 1 Yard Lauf oder besser gesagt Tauchgang von Travis Minor. Feeley verwandelte zwei dritte Versuche mit Pässen und fand Löcher in der New England Defense.
Die Patriots spürten den Zwang und die Patriots Offense stellte einen 71 Yard Drive, der mit einem 2 Yard Pass von Brady zu Dillon beendet wurde, auf die Beine. Zwei große Strafen von Miami halfen dabei, eine Facemask gegen Morlon Greenwood nach einem 10 Yard Pass zu Daniel Graham und eine Unnecessary Roughness Strafe gegen Sam Madison gab den Patriots einen ersten Versuch und Goal an der Miami 2 Yard Linie. Dillon lief in diesem Drive fünf Mal mit einem 20 Yard Lauf an die Miami 5 Yard Linie.
Als das Spiel ins späte vierte Viertel fortschritt mit einem Punktestand von 21-17, konnte die New England Defense Miami in zwei aufeinanderfolgenden Drives stoppen.
Anschließend schienen die Patriots das Spiel mit acht Spielzügen außer Reichweite zu setzen. Dillon und Faulk trugen den Ball erfolgreich. Dillon brachte die Patriots wieder mit einem 20 Yard Lauf, zu diesem Zeitpunkt trug er den Ball bereits 25 Mal für 120 Yards, an die Miami 2 Yard Linie. Von dort aus traf Brady Graham in der Endzone für einen Punktestand von 28-17 mit dem anschließenen Extrapunkt.
Die Dolphins kämpften weiterhin und bekamen nach einem 7 Play Drive sechs Punkte zurück. Sammy Morris punktete aus einem Yard Entfernung, nachdem Rodney Harrison eine Strafe für Pass Interference in der Endzone gegen Chris Chambers bekam.
Miamis Two Point Conversion Versuch war unerfolgreich und mit noch 2:07 zu spielen und mit 5 Punkten zurückliegend bei einem Punktestand von 28-23 hofften die Dolphins, dass ihre Defense sie noch einmal in Ballbesitz bringen würden.
Das schaffte sie auch, als sie einen blind geworfenen Pass von Brady, um einen Sack zu vermeiden, abfing. Brendon Ayanbadejo machte die Interception und trug den Ball bis an die Patriots 21 Yard Linie zurück.
Dann passierte für New England das undenkbare. Beim vierten Versuch und 10 von der 21 Yard Linie warf Feeley über Troy Brown hinweg und traf Derrius Thompson, der in die Endzone fiel.
Mit einer 1 Punkt Führung bei einem Punktestand von 29-28 versuchte Miami eine Two Point Conversion, ging aber wieder leer aus. New England hatte 1:17 Zeit und zwei Timeouts, um das Spiel zu gewinnen.
Der Drive begann an der eigenen 24 Yard Linie. Beim ersten Versuch wurde Brady von David Bowens für einen Raumverlust von 9 Yards gesackt. Bradys nächster Pass wurde von Arturo Freeman abgefangen und setzte dem Spiel ein schockierendes Ende.
12. Dezember 2004 Patriots entkamen Bengals Klauen 35-28
Drei Turnover der Bengals machten den Unterschied, da beide Defenses Probleme hatten ihren Gegner aufzuhalten. Für die Bengals verließ Carson Palmer das Spiel mit 18 Pässen für 202 Yards, 2 Touchdowns und einer Interception wegen einer Verletzung. Sein Ersatz Jon Kitna erwarf zusätzlich noch 126 Yards mit 9 Pässen, sowie einem Touchdown und einer Interception. T.J Houshmandzadeh fing 12 Pässe für 145 Yards, die meisten seiner Karriere, und Chad Johnson fing 5 Pässe für 80 Yards.
Doch die New England Offense punktete wieder, wenn sie musste. Tom Brady vervollständigte 18 von 26 Pässen für 260 Yards und 2 Touchdowns, während David Patten 5 Pässe für 107 Yards fing.