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1994 kam sie zurück nach Europa und wurde für eine Spielzeit Studiomitglied am Opernhaus Zürich. In diesem Jahr hatte sie außerdem einen Gastvertrag mit der Vancouver Opera und war Preisträger bei der Eisteddfod
Competition in Llangollen, Wales.
Ein Festengagement führte sie die nächsten zwei Jahre an das Landestheater Coburg. Partien waren
u. a. die Baronin in Lortzings “Wildschütz”, die Susanna in Mozarts “Hochzeit des Figaro” und die Hanna Glawari in der “Lustigen Witwe” von Franz Lehár. Hier zeigte sich auch ihr besonderes Talent für die Operette, so gewann sie in Coburg 1996 auch den Alexander Girardi Wettbewerb. Sie wurde als Gast an das Theater in Hof verpflichtet und trat in einer Reihe von Operettenkonzerten mit dem Original Stuttgarter Alt-Wiener Strauß-Ensemble auf; von dieser Zusammenarbeit kündet auch eine CD-Aufnahme.
Von 1998 bis 2000 war Ruth Ingeborg Ohlmann erste Sängerin an der Musikalischen Komödie in Leipzig. Wichtige Partien hier waren die Saffi im “Zigeunerbaron”, Sonja im “Zarewitsch” die “Wiener Blut” - Gräfin und die
Marquise von Pompadour in der gleichnamigen Operette. Zu dieser Zeit hatte sie auch einen Gastvertrag mit dem Thüringer Landestheater in Eisenach.
Ab 1999 sang sie als Gast die Musette in “La Bohéme” am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Von 2000 bis 2007 gehörte sie diesem Haus als festes Ensemblemitglied an. Hier verkörperte sie u. a. die Pamina in der
“Zauberflöte”, Donna Elvira in “Don Giovanni”, Antonia in “Hoffmanns Erzählungen”, Sylva Varescu in der “Csardasfürstin”, Rosalinde in der “Fledermaus” und die Titelpartie in “Gräfin Mariza”. In der preisgekrönten
Uraufführung von Awet Terterjans “Beben” sang sie die weibliche Hauptrolle.
2005 verkörperte Ruth Ohlmann die Nedda im “Bajazzo” und Stella in der Uraufführung von Wilfrid Hillers “Augustinus”. 2006 sang sie die Titelpartie in der “Dubarry” von Carl Millöcker in München und die Angele Didier
bei den Seefestspielen Mörbisch. 2007 folgten “Csardasfürstin”-Produktionen in Braunschweig und Leipzig.
2008 kehrt Sie wieder an die Musikalische Komödie in Leipzig zurück.
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