

Nach alter Gewohnheit wird viel von der Weisheit Athener Eulen gesprochen. Das tut man in Unkenntnis des Umstandes, daß diese Wesen der Nacht nur von den Eulen des Heiligen Niles gelernt haben. Diese Vögel nun sind weise, sehr weise und sie sind dies schon seit Anbeginn der Zeiten. Man hat sie nie zu einem Gott erhoben, weil diese Eulen dies nicht wollten. Es war schon immer ihr Bestreben dem, der es versteht zuzuhören, ihre Weisheit zu schenken. Göttern wird nicht erst heute nicht mehr zugehört, den Eulen hingegen schon! Drum höre, wer Ohren hat:
Wohlan denn!
Und wieder einmal überschlagen sich die globalen Ereignisse .... wer hätte es schon erwartet, daß nun auch die Chinesen ihren Fuß ins All setzen? Taikonaut hieß der mutige Raketenpilot und mit seinem Erfolg erzwingt er nun, daß alle erdenklichen Wörterbücher aus einem Eintrag mehr bestehen werden.
Unterdessen trocknet sich unser Bundeskanzler den Schweiß unterm (wie wir jetzt wissen, ungefärbten!) Pony, darf er sich doch in dem Gedanken sonnen, die zusammengeschusterten “Reform-” Gesetze zumindest schon mal durch den Bundestag gelotst zu haben. Aber: wo Sonne ist, da ist irgendwo auch Schatten und dieser liegt für unsern Gerd ganz sicherlich im Bundestag. Wo er doch so ein sonniges Gemüt hat!
Unterdessen erleben zur Zeit die USA, daß im Krieg durchaus auch einmal auf eigener Seite gestorben werden kann; die arabischen Gegenspieler, in George Bushs etwas fragwürdiger Philsophie alles “Terroristen”, lehren momentan seinen Jungs das Fürchten. Inwiefern das im Irak von seinen Soldaten vergossene Blut tatsächlich billiger ist als das dort geschossene Öl, das werden ihm seine Landsleute wohl bald vorrechnen. Für Wirtschaftler kriegt jede vernünftige Rechnung auch ihre Quittung, und die darf Georgie denn wohl auch bald erwarten.
Wo wir aber schon von Sonne sprachen: sunnyboy Tony kriegt auch bei stärkstem Gegenwind vielleicht Fliegen in, aber das zementierte Grinsen nicht aus dem Gesicht. Kein Wunder, für ihn geht die Rechnung auch günstiger auf als für seinen Kumpel George; immerhin zahlte Blair bisher nur mit dem Blut von Kelly seine Rechnung, inwiefern die Iraker da noch offene Posten sehen, könnte uns auch alsbald die Tagespresse lehren.
Alles wäre, wenn ich Bush und Blair da richtig verstehe, viel einfacher, wenn Blut auch brennen würde. Dann hätte man eigene Quellen vor Ort zur Verfügung gehabt. Erklärungen, die eigenen Leute im eigenen Land bluten zu lassen, kann man im deutschen Bundestag lernen ..... ach was .... , so schön, wie uns US-Soldat Powell im UNO-Sicherheitsrat mit zusammenkopierten und -gefälschten Fotos die Notwendigkeit des Krieges bewiesen hat, ist die US-Regierung schon fit genug darin .....
19.10.2003
