Es lässt noch erwarten, leider kann ich nicht finden.
s.a. Zeitschriften
s.a. Zen
Die Übersetzung aus dem japanischen Original ins Deutsche ist in der frühen Zeit sehr lang, weil der Hintergrund des Wortes zusammen geschrieben wird, z.B. das Gedicht Alter Garten (1893) von Arno Holz (1863-1929) in der Zeitschrift Modernen Musen-Almanach[1]. Karl Florenz (1865-1939) übersetzt ins Deutsche mit der kurzen Gedichtform und stellt im Kapitel des japanischen Epigramms im Buch Geschichte der japanischen Litteratur vor.
Der folgende Brief ist rätselhaft.
Rilkes Brief vom 16. Juni 1905 an Clara. Der Brief wird auf dem Heinberg in Göttingen geschrieben.
Der Grund liegt darin, dass ich mit dem Wort Hainbunddichter an ‚Haibun Dichter‘ denke.
Ab 1907
Rilke kann ‚Haï-Kaï‘ mit dem Buch Hokousaï von Goncourt lernen.
Die Bekanntschaft nach dem Krieg
Das
musterhafte Haiku wird von Rilke aus der NRF (1920) zum Brief (vom 4.September 1920 an Gudi) zitiert. Das stammt von
Onitsura Kamijima/Uejima (1661-1738).
Es lautet:
Elles
s’epanouissent, alors
On
les regarde, - alors les fleurs
Se
flétrissent, - slors...
Das erste Haiku von Rilke (Anfang 1920 in Genf) : Das Wiedersehen mit Merline muss eine Möglichkeit, um das Haiku zu verstehen.
C’est pourtant plus lourd de porter des fruits que
des fleurs
Mais ce n’est pas un arbre qui parle-
C’est un amoureux.
Das zweite Haiku von Rilke (25. Dezember 1920 im Schloss Berg am Irchel) sendet Rilke an Merline HAÏ-KAÏ:
Kleine Motten taumeln schauernd quer aus dem Buchs[2];
Sie sterben heute Abend und werden nie wissen,
daß
es nicht Frühling war.
(SW II
S.245)
Rilkes Kommentar zum Haiku steht in zwei Briefen, am 25.12.1920 an Merline und am 2.12.1921 an Gräfin M..
Die weiteren Haiku werden auf Französisch im brieflichen Austausch mit Merline gefunden:
Dedicace de Rilke:
Malte
l’envoie à M-
qui de son admirable cœur
immensément
confirme la gloire de
Bettine
(Rilkes Brief vom 26.September 1920)
Merline dichtet:
Merlines
Brief vom 27.September 1920 an Rilke
Merlines Brief vom 22.bis 25 August 1923 an Rilke
Daher weist man, dass Rilke nicht nach der Regel, 5-7-5 Silbe, dichtet.
Ziehen Sie bitte auch die Folgenden zu Rate!
Das 13. Sonett an Orpheus II (Feb.1922)
Die achte Elegie (Feb.1922)
Das 5. Gedicht vom Im Kirchhof zu Ragaz niedergeschriebenes (um den 1. Juli 1924)
Rilke dichtet am Abend des 27. Oktober 1925 in Muzot. Es ist der Geburtstag von Merline:
Rose, oh reiner Widerspruch, Lust,
Niemandes Schlaf zu sein unter soviel
Lidern. (SW II S.185)
Dokumente:
1. Das Haiku wird als ein Schwanengesang betrachtet[3]. Japaner dichten in der letzten Stunde seines Lebens oft ein Haiku. Solche zwei Haikus von zwei Japanern befinden sich in den folgenden Büchern.
Hokousaï von Goncourt S.12 u. Hokusai von Forrer S.370 u.
S.382
Das Buch vom Tee von Okakura S.73
2. Das französische Gedicht Cimetière aus Exercises et Évidences (Oktober 1925 in Muzot) (SW II S.611)
3. Das 5. Sonett II (SW I S.733)
4. Schauen Sie bitte die Fußnote von Punno (M 145) aus den Reden Gotamo Buddho’s von Neumann Bd.3 S.491 an!
Ziehen Sie den Rilkes Brief vom 26.Nov.1925 an Sophy Giauque zu Rate!
Das letzte Haiku wird 5-7-5 Silbe gedichtet und entsteht im Herbst 1926:
Elle cherche un pot plein:
Devenue pierre (SW II S745)