Natur- und Landschaftsschutz auf
Mauritius und La Réunion
Kathleen Liese
Ursprüngliche Natur und Landschaft
beider Inseln
Black River Gorges Nationalpark Meeresnationalpark in der Baie aux Tortues Naturreservate Perrier und Cabinet |
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Ile aux Aigrettes Die 25 ha große Koralleninsel wurde 1965 als Naturschutzgebiet unter Schutz gestellt. Sie wurde vom Mauritius Wildlife Appeal Fund gepachtet, welcher sich bemühte den Urzustand der Natur wiederherzustellen. Während des Zweiten Weltkrieges diente sie als Geschützstandort und später als Ziegenweide. Nach der Unterschutzstellung wurden große Bemühungen unternommen, die eingewanderten nichtheimischen Tiere und Pflanzen zu entfernen. Die 27 ha große Insel stellt heute eines der wertvollsten Biotope dar. Auf ihr ist der typische küstenahe Buschwald mit Ebenholzbäumen, Schrauben- und Flaschenpalmen wieder am Entstehen. So haben hier 40 heimische Pflanzen des Küstenwaldes überlebt und werden in ihrer Entwicklung durch Pflegemaßnahmen unterstützt. Eine Besonderheit stellt auch der Bois d´epong (Schwamm) dar. Besucher werden in einem Naturschutzzentrum über die Schutz- und Zuchtbemühungen informiert. Lange Bilderreihen zeugen allerdings von den unwiederbringlich ausgerotteten Arten der mauritianischen Fauna. Auf geführten Wanderungen können Besucher die letzten drei Exemplare der mauritianischen Riesenschildkröte beobachten. |
Die aus verwittertem Tuffstein bestehende 150 ha große Insel wurde aufgrund ihrer einzigartigen Pflanzen- und Tierartenvielfalt 1984 zum Naturreservat erklärt. Die eingeführten schädlichen Hasen und Ziegen wurden konsequent vertrieben. Ratten - eine weitere Gefahr der Ausrottung vieler Arten - haben es zum Glück nie geschafft, das steile Ufer zu bezwingen. Die Insel ist ein Zufluchtsort für einzigartige Eidechsen und Geckoarten sowie einheimische Palmen und Gräser. Nur hier lebt die einzige Schlange der Maskarenen, die Mauritiusboa. Coin de Mire
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Parkanlagen Das Naturschutzprogramm wird durch Parkanlagen unterstützt, die wegen der Aufzucht gefährdeter Arten von Bedeutung sind. Botanischer Garten von Pamplemousses Mahé de Labourdonné ließ sich 1735 ein Landhaus (Mon Plaisir) anlegen und einen Gemüsegarten, der schon bald den Bedarf von Port Louis deckte. Sklaven bewirtschafteten die Felder. Kurze Zeit später übernahm die ostindische Kompanie Pierre Poivre aus dem Gemüsegarten eine weltberühmte Parkanlage.Er ließ sich aus fast allen tropischen Gebieten Pflanzen nach Pamplemousses bringen, zum einen getrieben durch seine botanische Leidenschaft, zum anderen aus wirtschaftlichem Interesse. Er strebte an, das damalige Gewürzmonopol der Holländer zu brechen. Auch wollte er durch den Export von Zierpflanzen Geschäfte machen. Dieser botanische Garten gilt als das Paradies der Insel Mauritius. Der Park gehört zu den umfangreichsten tropischen Anlagen mit einer undenkbaren Artenvielfalt: die schönsten und seltensten Exemplare z. B. der Schraubenpalme, des Baum des Reisenden, der Palmiste-Palme Weiterhin sind gigantische Wasserlilien, herrliche Lotusblüten, Riesenfarne und Seerosen zu bestaunen. Im Park wachsen 500 verschiedene Baumarten, davon 80 Palmenarten, 40 einheimische Maskarenenbäume und die wichtigsten endemischen Bäume von Mauritius. |
Botanischer Garten
von Curepipe Natur- und Landschaftsschutz auf La Réunion
Das Naturschutzgebiet Réserve
National de Mare-Longue
Parkanlagen |
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