Sandra Jung & Mandy Weitland
Standort: Teeplantage
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Der Teeanbau auf
Mauritius ist auf die Standorte Domaine des Aubineaux (Forest Side); Societe
Usiniere de Bois Cheri (Bois Cheri, Grand Bois) und Le Saint Aubin (Riviere
des Anguilles) verteilt. Das Teemuseum befindet sich in Bois Cheri. Die
Teeplantagen sind nur noch Relikte, d.h. sie sind die „Überreste“
aus vergangenen Zeiten. Der Teeanbau war früher bedeutender gewesen
als zur heutigen Zeit. Die gesamte Teeproduktion ist für den Export
bestimmt. Von den kultivierten Nutzpflanzen auf Mauritius wird zu 95 %
Zuckerrohr, zu 1,8 % Tee und zu 0,8 % Tabak angebaut. Ursprünglich
stammt der Teeanbau aus Südostasien. In China wurde der Tee schon
sehr frühzeitig kultiviert. Die Wildpflanze des Tees ist ein Baum,
während die Kulturpflanze auf die Größe und Form eines
Strauches reduziert wurde. Der chinesische Tee erreicht eine maximale
Höhe von vier Metern.
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Der Assam Tee dagegen
wird maximal 25 Meter hoch. Die Standortanforderungen für den Teeanbau
sind relativ gering. Jedoch gibt es hier auf den höher gelegenen
Standorten jahreszeitliche Temperaturunterschiede. Trockenperioden stellen
im allgemeinen kein Problem dar. Die Niederschlagsmenge sollte 1250 mm
pro Jahr nicht unterschreiten. Ein optimaler Biomassezuwachs kann nur
bei einer Temperatur zwischen 16 und 20°C erreicht werden, da dann
die biologische Aktivität im Boden am größten ist. Der
Boden selbst sollte gute Bodenwassereigenschaften aufweisen, tiefgründig
und gut belüftet sein. Ein pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5 stellt einen
optimalen Standort dar. |
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Standort: Teemuseum in Bois Cheri
1817 wurde auf Mauritius mit der Teekultivierung begonnen. 1892 eröffnete man die erste Teeplantage, die auch heute noch die größte der Insel ist.1932 nahm die Teefabrik „Bois Cheri“ erstmals ihre Produktion auf. Der Tee wird auch heute noch mit der Hand geerntet, in 10 kg Säcke verpackt und in die Fabrik gefahren. Dort werden die Blätter zum Trocknen ausgebreitet. Nach dem Verwelkungsprozess wiegen diese dann nur noch 70 % ihres ursprünglichen Gewichtes. Anschließend erfolgt die Fermentierung, d.h. Veredelung, die ca. eineinhalb Stunden dauert. Danach werden die Blätter nochmals getrocknet. Dies geschieht nun mittels Öfen. Nach der erneuten Trocknung werden die Blätter von Fasern und Stängeln getrennt bzw. gesiebt. Zum Schluss wird die Trockenmasse verpackt und steht dem Verkauf zur Verfügung. |
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