Maui ist meiner Meinung nach die Sch�nste der hawaiischen (nicht hawaiianischen) Inseln. Als Urlauber gibt es auf Maui ein gewisses Pflichtprogramm. Ein Smily� ( ☺ )bedeutet, dass sich der Weg lohnt, vier Smilies (☺☺☺☺), dass man eigentlich Pr�gel verdient hat, wenn man diesen Erlebnis ausl�sst. Die vorliegende Seite beschreibt die Nordostk�ste.
Die Nordk�ste Mauis beginnt mit den West-Maui-Mountains.
Zum einen hinter Lahaina - das Blow Hole. Ca. 10 Meter von der K�stenline entfernt, befindet sich ein Loch mit 1,5 Metern Durchmesser im Lavagestein. Dieses Loch m�ndet unterirdisch in den Ozean. Sofern nun eine Welle die K�stenlinie erreicht, b�ndelt sich die Welle in dem unterirdischen Kanal zum Blow Hole. Mit gigantischer Kraft und einem lauren Grollen schie�t dann eine Font�ne aus diesem Blow Hole. Je nach Wind und Wellen habe ich schon Font�nen bis zu 20 Meter H�he erlebt.
Bei geringerem Seegang kann man bis ans Blow Hole herangehen und in den Kanal hinunterschauen. Ein Abstieg w�re aber wohl lebensgef�hrlich.
Das Blow Hole ist NICHT gro�artig gekennzeichnet. Es sind aber ein paar Kilometer von Lahaina herauszufahren. Die Stra�e wird an einem Parkplatz breiter und auf dem Schotter liegen mehrere (10-15) gro�e Steine am linken Wegesrand. Sofern dort bereits Autos stehen, ist das ein sicheres Indiz das Blow Hole erreicht zu haben.
Teilweise sieht man in der Font�ne noch den Regenbogen. Sch�ner geht es wohl kaum.
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Wer viel Zeit mitgebracht hat, kann ein paar Kilometer eine wunderbare Bucht besuchen. Der Abstieg lohnt sich f�r Schnorchelfans, da in dieser Buch die Wellen in der Regel geringer ausfallen als auf der anderen Seite der Insel.
Wer auf Maui heiraten m�chte (oder sich das Schauspiel der amerikanischen Hochzeiten einmal ansehen m�chte), ist in den Hotels (Hotelstr�nden) vor wie hinter Lahaina an der richtigen Adresse. Dadurch, dass per Gesetz alle Str�nde frei zug�nglich sein m�ssen, kann man als Tourist sich an den beliebtesten Str�nden niederlassen und dabei zusehen, wie heiratswillige Paare im Abstand von 50 Metern am Strand stehen, w�hrend Pastor und Fotograf� dem Sonnenuntergang hinterher asten, um von jedem Paar ein Foto zu schie�en. Der Weg zum Strand ist in den privaten Hotelhochburgen meist nicht ausgeschildert, um einen Zugang lediglich Hotelbesuchern zu erm�glichen. Mit ein bisschen Geduld bei der Such kommt man aber selbst bei den teuersten Hotels legal an den �Privatstrand�.�
Das alte verschlafene Walfangdorf Lahaina liegt direkt am Fu�e der West-Maui-Mountains. Fr�her Hauptarbeitgeber der Fischindustrie hat sich Lahaina zum Touristenzentrum auf Maui entwickelt. Besonders sehenswert finde ich jedes Mal die Ulalena-Show. Dort wird die Geschichte der Entdeckung Hawaiis nachgestellt und im Rahmen eines Musicals dargeboten. Dadurch, dass die Darsteller von Zeit zu Zeit wechseln und die Ulalena-Show st�ndig in den Choreographien variiert, ist die Show jedes Mal ein Erlebnis. Zwar kann man sich die Ulalena-CD inzwischen auch illegal aus dem Internet herunterziehen, das wahre �Hang Loose-Feeling� kommt aber nur auf, wenn man sich die Bilder zur CD vorstellen kann. Wer die Auff�hrungen von Musik, Schauspiel oder Musical mag, sollte in jedem Fall die Ulalena-Show besuchen. Bei dem Ticketerwerb sollte man die Preise vergleichen, da es f�r viele Personen Rabatte gibt. Man sollte sich im eigenen Hotel oder bei seiner privaten Urlaubsunterkunft erkundigen. Gerade bei den eingewanderten Philippinos oder der hawaiischen� Urbev�lkerung kommt immer wieder der �Spirit Of Aloha� durch und man hilft dem Urlauber gerne.
Das Surfen lernt man am besten am Strand s�dlich von Lahaina. Dort kommen lange Wellen im Abstand von mehreren Metern mit geringer H�he an. Man freut sich schon tierisch dar�ber, auf einem Brett von Wellenkraft betrieben einige Meter zur�cklegen zu k�nnen. Es ist sehr einfach zu lernen. Man setzt sich auf sein Brett und wartet bis eine Welle vorbeikommt. Dann erfordert es ein wenig Geschick und schon wird man von der ersten Welle an den Strand getragen. Die gr��te Schwierigkeit besteht nun darin, auf dieses wacklige Etwas aufzusteigen. Hat man es aber einmal geschafft, wird man dieses Gef�hl nie wieder vergessen.
In Waalea starten die Walbeobachtungsboote der verschiedenen Boot-Charterer. Wir waren immer mit der Pacific-Whale-Foundation unterwegs, die sich an die Wale heran trieben lassen, um diese nicht zu st�ren. Von November bis Mai finden sich die Wale in dem erh�hten Becken von Maui, Molokai, Lanai und Kahoolawe rund um Molokini ein, um dort den Nachwuchs auf den Ernst des Lebens vorzubereiten. Gerade im Februar ist die Waldichte am gr��ten und man sprich von einen Whale-Soup. Auch wenn man vom Land aus an den zahlreichen Aussichtst�rmen die Wale beim Spielen beobachten kann, so ist es nicht im Vergleich dazu, wenn ein 5 Tonnen-Kollos im Abstand von 6 Metern vom Boot aus dem Meer schnellt und nach einer Eigendrehung den Bootbesuchern eine Erfrischung g�nnt. Die Freunde der Fotographie sollten bedenken, dass man durch eine Kamera immer einen eingeschr�nkten Blickwinkel hat und man dieses Erlebnis mit blo�em Auge genie�en sollte.
Die Bootsfahrt zum wenige Quadratmeter gro�en Riff Molokini erfordert ein wenig vom Geldbeutel, ist es aber wert.
In diesem Riff tummeln sich neben den zahlreichen kleinen bunten Fischen auch eine Menge gro�kalibriger Meeresbewohner.
Wer Angst vor Haien hat, kann sich daher das Treiben vom Boot aus ansehen. F�r den Rest geht es mit Schnorchelausr�stung auf Tauchkurs. Schnell ist man mit Rochen und Haien per Du und bekommt den Trigger-Fisch unter die Augen. Der Triggerfisch ist der Nationalfisch von Hawaii. Die Hawaiianer nennen ihn Humuhumunukunukuapua`a.
Dieser hat eine doppelt gezackt gef�rbte Haut und seine bunten Farben stechen schnell ins Auge. Auf keinen Fall sollte man ein Andenken von diesem Fisch vergessen, da dieses Bild Gl�ck (Happyness) vorsieht, wann immer man es sich anschaut.
Man wird also weniger im Lotto gewinnen, aber daf�r - der Sage nach - eine innere Gl�ckseligkeit versp�ren.

(Wenn Sie mich jetzt Fragen wieso dieses Bild dort oben erscheint, kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen, da ich keine Ahnung habe, wie mein neuer Laptop funktioniert, wahrscheinlich bin ich �ber irgendwelche Tasten gestolpert, auf denen keine Buchstaben abgebildet sind. Ich freue mich aber sehr dar�ber, dass ich stromunabh�ngig in einem Biergarten sitzend �ber meine sch�ne Zeit auf Maui berichten kann.
Dank nat�rlich auch an WORD 2000, sodass mein Bericht als Internetseite abspeichern l�sst.)
Damit erkl�re ich dann auch den Tauchkurs auf Maui f�r beendet.
�ber Kihei wei� ich wenig zu berichten, zwar bin ich ein paar Mal durch den Ort durchgefahren, habe aber kaum Nennenswertes entdecken k�nnen (die Einwohner m�gen mir verzeihen). Sch�n ist f�r Nichtschwimmer der Strand in der Bucht von Kihei. Klares Wasser, kaum Steine und immer Sonne, da die Berge so oder so entgegen der Windrichtung stehen. In Kihei selbst wohnt ein Gro�teil der Einwohner von Maui (neben Wailuku und Kahalui). Au�erdem gibt es dort den Kihei Canoe Club � als Abwechselung auf Maui bestimmt nicht schlecht J .
�F�hrt man die K�ste weiter entlang, so erreicht man Wailea. Die K�ste Wailea�s ist neben Molokini wohl der sch�nste Schnorchelplatz auf Maui.� Es ist so einfach; Schnorchelausr�stung umgeschnallt und einfach auf dem Bauch liegend den zahlreichen bunten Fischen zuschauen. Ab und an schwabt eine Welle einem �ber den R�cken � sehr beh�big und kraftvoll � sodass man auf dem R�cken mit der richtigen Sonnencreme zwar braun, aber nicht rot wird.
Weiter s�dlich endet Makena Beach und es beginnen die W�stenfl�chen der A�a-Lava. Dieses Lavaform ist sehr spr�de scharfkantig, sodass man aufpassen muss, wo man hintritt. Dennoch befindet man sich auf dem richtigen Weg zum absoluten Geheimtipp auf Maui. Um den Weg aber zufinden muss man die Strommasten z�hlen. Nachdem die Masten von der linken auf die rechte Stra�enseite wechseln, muss man die beiden wei�en Striche nach dem vierten Strommasten auf der linken Seite suchen. Genau dort beginnt der Pfad durch die A�a-Lava. Nach einer halben Stunde erreicht man das kleine Aquarium.
Schon nach der letzten Biegung sieht man die kleine Bucht, die wie ein Hafen einen kleinen Zugang zum Meer hat. Eigentlich brauch man nicht weiter zu schreiben, was denn dort zu tun ist. Die Schw�rme von Fischen sieht man bereits von oben und wenn man sich erst auf das Wasser zum Schnorcheln gelegt hat erblickt man die bunten Seesterne, neben den unz�hligen vielen kleinen Fischen.
Damit endet schon die Reise entlang der S�dk�ste.
Weiter s�dlich endet Makena Beach und es beginnen die W�stenfl�chen der A�a-Lava. Dieses Lavaform ist sehr spr�de scharfkantig, sodass man aufpassen muss, wo man hintritt. Dennoch befindet man sich auf dem richtigen Weg zum absoluten Geheimtipp auf Maui. Um den Weg aber zufinden muss man die Strommasten z�hlen. Nachdem die Masten von der linken auf die rechte Stra�enseite wechseln, muss man die beiden wei�en Striche nach dem vierten Strommasten auf der linken Seite suchen. Genau dort beginnt der Pfad durch die A�a-Lava. Nach einer halben Stunde erreicht man das kleine Aquarium.