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Cimicifuga racemosa

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V I O L E T T     [Mittelbilder]

 

14. Tag

Wir waren Enten füttern im Stadtpark und spielten nachmittags wieder Dart. Den Rest des Tages habe ich über der Homöopathie und später auch der Spagyrik am Computer verbracht. Ich glaube nicht, dass die Spagyrik schon dran ist. Ich machte einen alchimistischen Konstitutionstest, da zeigte sich ein starker Mangel an Sal, Erde. Das passte wie die Faust auf meine Repertorisierung, die ich heute abgeschlossen habe, und bei der Graphites und evtl. noch Antimon herauskamen, das Metall der Erde. Um meine Energien ins Gleichgewicht zu bringen, brauche ich also Erde. Deshalb bilde ich seit Jahren so massive irdische körperliche Symptome aus: Fettleibigkeit, Nagelpilz, Blähungen usw.! Dass es die Erde war, die mir am Anfang der Ehe fehlte, weiß ich ja. Ich dachte aber, J. hätte mich geerdet. Das hätte er vielleicht getan, wenn ich es zugelassen hätte, ich habe es aber wohl doch nicht zugelassen. Ich habe mich gesträubt so gut ich konnte, u.a. mit solchen luftig-wässrigen, also geistigen Süchten, wie Alkoholismus und Rauchen. So hat also als letzte Rettung mein Körper schließlich begonnen, mir die Erde mit Gewalt zurückzuerobern, und wenn der Körper in die Bresche springt, wird immer Krankheit draus.
Also muss ich jetzt Erde zu mir nehmen, ob homöopathisch oder spagyrisch. Spagyrisch wurde eine Monatskur mit Gold-, Silber- und Kupferessenz empfohlen – und da verließen sie ihn: 60 Euro kostet das kleinste Fläschchen Metallessenz, und das reicht vermutlich nicht einmal für einen Monat!!! Vielen Dank, liebe Spagyrik, du bist definitiv noch nicht dran, ich bleibe bei der Homöopathie.
Ansonsten ging es mir gut heute. Natürlich gab es wieder eine Phase der Schläfrigkeit. Die Wunde am Ohr besteht noch, brennt aber nicht mehr. Dafür ist meine Nase völlig im Arsch, sie blutete heute sogar dauernd, weil die Grinde aufbrachen. Und immer noch die zwei Pickel im Gesicht, einer davon schmerzhaft.

Träume

Schon wieder Julia S. Ich sollte sie, wohl homöopathisch, behandeln. Sie lag nackt auf dem Rücken, und ich wollte sie behandeln. Sie war sehr groß und hager, so hübsch wie immer, aber irgendetwas war an ihr, was der Schönheit Abbruch tat – eine Unbeholfenheit, eine Dummheit oder so etwas Ähnliches. Jedoch musste ich erst noch ein paar andere Dinge erledigen, so bat ich sie zu warten. Diese anderen Dinge dauerten und dauerten, es wurde immer mehr Arbeit, die ich zu tun hatte, und zwar handelte es sich um Dienste für andere, so dass ich schon wieder in leichte Panik geriet, dass ich hier nie fertig werde, dass Julia sich dort nackt erkältet. Noch bevor ich fertig war, kam sie nackt herüber zu uns. Ich entschuldigte mich, sie sah ja, wie viel Arbeit ich hatte.
Dann war da noch ein Laden, in dem ich mich nach der Arbeit ausruhen und etwas essen und trinken wollte. Man sagte mir, sie haben gar nichts mehr, es sei auch geschlossen, sie könnten mich nicht bedienen. Ich fragte, ob sie denn nicht wenigstens eine Flasche Limonade hätten. Doch, die hatten sie, er verkaufte mir eine für 1,90 Euro. Die Limonade war quittegelb und schmeckte köstlich, es war Zitronenlimonade. Als ich ausgetrunken hatte, kaufte ich noch eine Flasche, wieder für 1,90 Euro. Einer aus meiner Leibgarde saß dabei. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass man mich hier nicht unbedingt haben wollte. Die Zusammenhänge habe ich aber vergessen.

 

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© 2004 by Angela Nowicki • kontakt           
 
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