Familie Agamen ( Agamidae )
Agamen bewohnen einen großen Teil der 'alten Welt' ( Europa, Afrika... )und hier die verschiedensten Lebensräume. Das zeigt die große Anpassungsfähigkeit der Agamen. Außer in sehr kühlen Bereichen und im Wasser, findet man sie so ziemlich überall in dem bezeichneten Gebiet an. Sie bewohnen Steppenlandschaften ebenso wie Bäume und Wüstengebiete.

Es gibt auf der Erde ca. 300 Arten von Agamen..
Hier einige spezielle:
Bartagamen
Die Bartagamen unterscheiden sich in acht Arten,Bei dieser Agamenart handelt es sich um einen kräftig gebauten Steppen- und Halbwüstenbewohner, der den Kontinent Australien sein Zuhause nennt.
Die Gesamtlänge der Echse beträgt ca 55 cm, wobei der Schwanz ca 55% und der Kopf-Rumpfteil 45% in Anspruch nimmt.Charakteristisch für Bartagamen ist der mit Hilfe des Zungenbeinapparates aufstellbare Kehllappen der Echse. Dieser kann beim Männchen völlig und beim Weibchen nur ansatzweise schwarz gefärbt werden.
Wie viele andere Arten ist auch die Bartagame in der Lage ihre Haut zu färben; dies macht sie nicht, wie sehr oft angenommen wird, stimmungsbedingt sondern wärmebedingt. D. h. wenn die Echse morgens ihren Sonnenplatz aufsucht, färbt sie sich dunkelbraun bis schwarz;
so kann sie die Wärme am besten aufnehmen.
Ist dann die erwünschte Temperatur erreicht,
wechselt die Agame ihre Farbe in ein helles Gelb oder Braun.
Streifenköpfiger Bartagame (Pogona. vitticeps )

Kragenechse
Die Kragenechse bewohnt die Baumsteppen und Trockenwälder Nord- und Ost-Australiens und Neuguineas. Während des Sommers ist sie häufig im Waldland der südlichen Hemisphäre anzutreffen, im Winter (Trockenzeit) kaum.Namengebend ist der aufstellbare Halskragen beiderseits seitlich des Kopfes. Durch Öffnen des Mauls ist die Echse in der Lage, den Kragen aufzustellen. Der Kragen wird mittels Verlängerungen der Kieferknochen gestützt.
Der Halskragen kann aber auch zur Regulierung der Körpertemperatur genutzt werden, da er von vielen kleinen Blutgefäßen durchzogen ist. Eine schnelle Wärmeabgabe bei erhöhten Temperaturen ist ihr so möglich. Ebenso spreizt sie den Kragen morgens häufig ab, um die Sonnenstrahlen aufzunehmen und so schneller zu erwärmen. Bei drohender Gefahr soll der Kragen die Agame größer und beeindruckender erscheinen lassen. Die Drohhaltung wird oftmals verstärkt, indem die Kragenechse zu einer erhöhten Stelle läuft.
Kragenechsen ( Chlamydosaurus kingii )

Flugdrachen
Die indonesischen Flugdrachen sind Baumbewohner. Eine Besonderheit sind ihre fünf bis sieben verlängerten Rippenpaare, die nach vorne gezogen zusammen mit der Haut eine Art Fallschirm bilden. Auf diese Art und Weise können die Flugdrachen bis zu 60 Meter weit von den Bäumen gleiten. Allerdings können sie nicht aktiv fliegen oder ihren Gleitflug bremsen.
Flugdrache