Schulanfang

Lesen Sie auch die Artikel aus der Rheinpfalz, indem Sie auf das Bild klicken.Aus der Verkehrsunfallstatistik des Landes Rheinland-Pfalz ergeben sich für das Jahr 2001 von insgesamt 2065 verunglückten, 10 getötete, 412 schwerverletzte und 1643 leichtverletzte Kinder.

Dieses Ergebnis nahm der Innenminister Walter Zuber zum Anlass die Eltern daraufhin zu weisen, Kindern nicht erst am ersten Schultag die Regeln des Straßenverkehrs beizubringen.

Aus der Verkehrserziehung ist bekannt, dass dies nur durch einen kontinuierlichen Prozess erreicht werden kann, der ständiges Training und sporadische Kontrollen beinhaltet. Noch nicht auf den Verkehr vorbereitete Kinder sollten daher in der Anfangszeit den Schulweg nur in Begleitung Erwachsener absolvieren.

Um den Fahrzeugverkehr zu sensibilisieren wurden bereits im Vorfeld Spanntücher mit dem Hinweis auf die Schulanfänger gut sichtbar befestigt.

Zum Schuljahresbeginn 2002/2003 waren dann Mitarbeiter der Kreisverkehrswacht Bad Dürkheim-Nord wiedereinmal im

Von den 10 getöteten Kindern verunglückten 6 als Insassen im Pkw. Aufgrund dieser Tatsache sind die mit der Verkehrsüberwachung beauftragten Beamten der Polizei angewiesen, gerade in diesem Bereich konsequent einzuschreiten, was für die Betroffenen ein Bußgeld zwischen 30 und 50 Euro bedeutet.

Lesen Sie auch die Artikel aus der Rheinpfalz, indem Sie auf das Bild klicken.Auch die Parksituation im Bereich von Fußgängerüberwegen soll in die Kontrollen mit einbezogen werden, um Sichtbehinderungen vorzubeugen, die den Zebrastreifen oft zur „Fußgängerfalle“ werden lassen.

In diesem Zusammenhang weisen wir daraufhin, dass bis zum dritten Schuljahr die Kinder nicht allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren sollten, da Sie bis zum vollendeten achten Lebensjahr den Gehweg zu benutzen haben. Aber auch dort lauern Gefahren, an jeder Einmündung muss abgestiegen werden, an einem Wochentag stehen die Mülleimer im Weg und oft versperren geparkte Fahrzeuge die Sicht oder gar die Fahrspur, von aus Grundstücken ausfahrenden Pkw ganz abgesehen. .

Sicherheitshalber sollte die Fahrradausbildung in der Jugendverkehrsschule abgewartet werden, bevor Kinder alleine im Straßenverkehr radfahren.

Da mit der Einschulung auch viele Schüler in weiterführende Schulen wechseln, wurde, auch deren neue Wege in die Überwachung einzubeziehen. Zusammen mit Schülern der 10 Klasse der Realschule in Grünstadt, wurde an der dortigen Bushaltebucht eine Sonderaktion gestartet. Verkehrsteilnehmer die verbotswidrig die Haltestelle befuhren oder gar dort geparkt hatten, wurden freundlich aber bestimmt auf Ihr gefährliches Verhalten hingewiesen und gebeten künftig hier nicht mehr die Busse behindern und wartende bzw. einsteigende Kinder zu gefährden.

J.Kemp

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