Der Stralsunder Hochflieger Die ursprüngliche Heimat dieser herrlichen und eleganten Tauben ist Stralsund, hier ist zu Anfang des vorigen Jahrhunderts, diese Taubenrasse entstanden. | ![]() | |||||||
Beschreibung: Die Allgemeine Erscheinung des langschnäbligen Tümmlers ist mittelgroß, schlank, hoch aufgestellt. Der Gang ist leicht und hoch aufgerichtet. Der Kopf dieses elegant wirkenden Tümmlers soll flach, schmal und eckig sein, die Scheitellinie waagrecht - vollständig gerade - verlaufen. Die Stirn und der Schnabel sollen eine gerade Linie bilden. Stirn und Scheitel bilden einen scharfen, möglichst stumpfen Winkel. Je größer der Winkel, desto flacher der Kopf. Scheitel und Hinterkopf bilden ebenfalls einen scharfen, rechten Winkel. Die Kopfseiten laufen vom Hinterkopf bis zum Auge parallel, dann verjüngen sie sich allmählich, so dass der Kopf auch an den Seiten ohne Ansatz in den Schnabel übergeht. Die Länge des Schnabels muss mit der Kopfgröße harmonieren. Die Nasenwarzen sind flach. Das "Gesicht" soll möglichst lang sein, und das Auge eine hellperlfarbene Iris haben - umschlossen von einem feurigroten Rand. Die Kehle ist tief ausgeschnitten. Der lange Hals wird senkrecht getragen und ist lang und dünn. Die Brust ist rund, schmal und tief. Die Flügel sind lang und fest geschlossen, lose auf dem Schwanzende ruhend, aber sich nicht kreuzend. Der Rücken ist waagrecht. Die hochbeinigen Tiere sind an den Beinen nicht befiedert, mit roten Läufen und Zehen. Den Stralsunder Hochflieger gibt es nur in der Farbe weiß, einige der männlichen Jungtiere haben oft einige rötlichen Federstellen, die aber nach der ersten Mauser wieder verschwinden. Dieser Zuchtstandart ist seit etlichen Jahren unverändert. Die Stralsunder haben übrigens die Ringgröße 7. . | ||||||||
![]() | Die Mookee - Tauben . | |||||||
Die Mookeetaube ist eine sehr alte, aus dem indischen Rassekreis stammende Taube, die es mit Sicherheit schon vor 1900 bei uns gegeben hat. In der Zeitschrift » Natur und Haus « berichtete Dr. Ludwig Staby in der Ausgabe vom Februar 1894 über die neue eingeführte » Indische Zitterhalstaube « , die er als " hübsche Taube von schwarzer oder schokoladenbrauner Farbe mit weißem Kopf " beschrieb. In dieser Zeit wurde die Mookeetaube auch » Mukitaube « genannt, sie hat sich dann bis etwa 1910 in Deutschland gehalten. Danach wurde es einige Zeit ruhig um unsere Rasse. Die Mookeetaube wird den Tümmlern zugeordnet. Es wird angenommen, dass sie in direkter Verwandtschaft mit der » Indischen zitterhalsigen Tümmlertaube « steht, die als Urahn aller zitterhalsigen Tümmlerrassen gilt. Anfangs war die Zucht von standardgerechten Mookeetauben nicht leicht. Die Ausgangstiere, die wegen ihrer enormen Zuchtfreudigkeit meist als Ammentauben gehalten wurden, waren teilweise nicht rasserein. Auch machte die Erbfestigung der weißen Außenschwingen sowie des dunklen Unterschnabels bei schwarz, blau und silber lange Zeit Schwierigkeiten. Die meisten Mookeetauben, die aus den Niederlanden importiert wurden, hatten zwar weiße Schwingen, aber dadurch auch tiefliegende Kopfzeichnungen und ausschließlich helle Unterschnäbel. Erst als Tiere aus Südafrika eingeführt werden konnten, erhielt man Tiere mit korrekten Kopfschnitten und dunklen Unterschnäbeln. Seit dieser Zeit hat sich in züchterischer Hinsicht einiges getan. Der Typ und die Zeichnung wurden gefestigt und verfeinert, auch die Farbenschlagpalette wurde von anfangs schwarz und braun, auf nunmehr 12 Farbenschläge erweitert. Dazu kamen · rot · gelb · blau mit schwarzen Binden · blaugehämmert · silber · isabell · braunfahl · rotfahl · gelbfahl und weiß Die Farben werden möglichst rein von intensiver Farbe gefordert,wobei sie bei der Bewertung eine etwas untergeordnete Rolle spielen sollten. Bei den Mookeetauben handelt es sich um einen Tümmler von mittlerer Größe, die an seinen Züchter keine sehr großen Ansprüche in punkto Platz und Zeitaufwand stellt. Sie ist sehr zuchtfreudig und gesellig, zieht problemlos zwei Jungtiere groß, so dass man ohne Schwierigkeiten 4 Bruten erzielen kann und dann zwischen 6 und 8 Jungtiere bekommt. Auf diese Leistung sollte allerdings geachtet werden, da man durch die schwierige Zeichnung einige Jungtiere bekommt, die nicht ausstellungsfähig sind. Ebenso muss in der Zucht ein gewisser Prozentsatz an Tieren ohne weiße Schwingen gehalten werden, um ein ausbreiten der weißen Farbfelder zu verhindern. Bei den Farbenschlägen kann man problemlos einige Farben miteinander verpaaren, ohne Mischfarben oder Schecken zu erhalten. So sind Kreuzungen zwischen schwarz und braun sowie rot und gelb auch silber und isabell gut möglich. In die Schlaganlage stellt die Mookeetaube keine großen Ansprüche, sie ist sehr zutraulich und ruhig, ebenso friedfertig zu ihren Schlaggenossen und kann dadurch auch gut mit anderen Rassen gehalten werden. Für den Freiflug sind sie nur bedingt geeignet, denn die Mookee´s sind zwar quirlige Gesellen aber von großen Runden oder Weitstreckenflügen halten sie nicht viel. Aber wer nicht dagegen hat, wenn seine Tauben ihre nähere Umgebung meist „zu Fuss erkundigen, steht diesem Unternehmen auch nichts im Wege. . | ||||||||
Die Unterbringung unserer Tauben: Unsere Tiere sind in 2 offenen Schlägen untergebracht, die über unserer Garage gebaut wurden. Einer davon wird als Jungtierschlag bei Bedarf abgeteilt. Die Tauben dürfen den ganzen Sommer über in der Voliere, bzw. im Freiflug verbringen. Im Dach sind 2 Fenster eingebaut, die bei schönem Wetter den ganzen Tag geöffnet sind. Separat gibt es zu jedem Schlag noch einen Ein- / Ausflug, diese sind dann auch immer zur Voliere hin offen. Das Körnerfutter wird von verschiedenen Firmen bezogen, und von uns gemischt. Wir füttern viel Grünfutter dazu. Flüssige Vitamine gibt es über das Futter und im Schlag sind Picksteine jederzeit erreichbar. Fotos sind in der Bildergalerie zu sehen. Dass unsere Jungtiere rechtzeitig gegen die bekannten Krankheiten, z.B. Trichomoniasis, Kokzidiose und Gelben Knopf behandelt werden ist selbstverständlich. | ||||||||
Um etwas über Taubenkrankheiten zu erfahren klicken Sie bitte hier drauf: Krankheiten | ||||||||
. Qualitätsnoten: Jedes Tier erhält eine seinem Rassewert entsprechende Note, und zwar: > vorzüglich < wenn das Tier durch seinen überragenden Gesamteindruck das Bestmögliche des züchterisch (v 97) Erreichbaren darstellt. Die Note „v darf nur mit schriftlicher Bestätigung des zuständigen Obmannes vergeben werden, der amtierende Preisrichter hat ebenfalls zu unterzeichnen. > hervorragend< wenn das Tier bis auf einen kleinen Wunsch den Forderungen von „v entspricht. Es sind besonders (hv 96) hohe Anforderungen zu stellen. (Das beste sg-Tier mit „hv auszuzeichnen ist unangebracht und verwässert die Note hv.) > sehr gut < wenn sämtliche typischen Rassemerkmale in hohem Maße vorhanden sind, das Gesamtbild des Tieres (sg 95-94-93) als eindrucksvoll und harmonisch bezeichnet werden kann und keine Mängel feststellbar ist. > gut < wenn das Tier kleine Mängel hat, jedoch keinen groben Fehler in der Form oder einem anderen (g 92-91) Hauptrassemerkmal aufweist. (In der Spalte „Mängel der Bewertungskarte muß ein solcher vermerkt sein.) > befriedigend < wenn ein Tier trotz festgestellter Fehler für die Zucht noch brauchbar erscheint (b 90) > ungenügend < erhalten Tiere ohne erkennbaren Rasse- oder Zuchtwert; offensichtliche Kreuzungsprodukte; ( u 0 ) ferner bei Vorhandensein eines Ausschlussfehlers nach AAB VII.6. > ohne Bewertung < bleiben Tiere ohne Ring; Tiere ohne BJR in geschlossenen Jugend- Sonderschauen; zu großem Ring; ( o. B. 0) mit älteren als den zugelassenen BR-Jahresgängen; ungepflegte Tiere; schlecht entwickelte Tiere; gekennzeichnete Tiere; Tiere mit starken Beschädigungen (einschl. Gefieder). Ferner kranke Tiere und Tiere mit starkem Ungezieferbefall, die sofort der AL zu melden sind. (Die Bezeichnung „o B wird auch für solche Rassen bzw. Farbenschläge in der Klasse „Neuzüchtungen angewandt, für die eine Bestätigung des BZA noch nicht vorliegt.) > unnatürliche Merkmale < wenn bei einem Tier unnatürliche Merkmale gem. AAB VII festgestellt und vom Obmann bestätigt ( u.M. 0 ) wurden. (Eine Zweitschrift der Bewertungskarte (Original und Durchschrift) ist der AL auszuhändigen, eine weitere Durchschrift erhält der zuständige LV von dem PR.) > nicht anerkannt < diese Bezeichnung ist anzuwenden bei noch nicht anerkannten Rassen bzw. Farbenschlägen, wenn (n. a. 0 ) diese in der allgemeinen Klasse stehen oder bei nicht dafür zugelassenen Schauen gezeigt werden. > falsche Klasse < ---------------------------------------------------------------------------------------------------- ( f. Kl. ) Zeichenerklärung: v = vorzüglich hv = hervorragend sg = sehr gut g = gut b = befriedigend u = ungenügend o. B. = ohne Bewertung u. M. = unnatürliche Merkmale n. a. = nicht anerkannte Rasse / Farbschlag leer = Tier fehlt im Käfig f. R. = falsche Ringgröße Auswertung der Benotung: Note v hv sg g b u. / o.B. Punkte 97 96 95-93 92-91 90 0 . | ||||||||