Technische
Detailinformationen
oder wie läuft die
Sache eigentlich intern?
Also
los geht's:
Nehmen wir
einmal an, Sie haben das Applet auf der Navigationsseite plaziert.
Dann wird das Applet beim Aufruf Ihrer Navigationsseite automatisch
geladen und gestartet.
Jetzt passiert folgendes:
Schritt
1:
Das Applet lädt zunächst den Inhalt der Seite,
auf dem es plaziert ist. Das geht schnell, denn diese Seite befindet
sich ja bereits im Cache des Browsers.

Schritt
2:
Dann ermittelt das Applet alle Links, die auf dieser Seite
im HTML-TAG <A HREF=> </A> eingeschlossen
sind. Jetzt werden alle Dateien in den Cache des Browsers vorgeladen,
deren Dateiname auf *.htm* endet.

Schritt
3:
Die Inhalte dieser vorgeladenen Dateien werden nun auf das
HTML-TAG <IMG SRC=> untersucht und alle Grafiken
werden in den Cache des Browsers vorgeladen.

Wenn
Sie jetzt auf einen Link der Navigationsseite klicken, erscheint die
Seite mit den Inhalten sofort, da die Seite aus dem Cache des
Browsers geladen wird.
Fazit: Der Java WebPreloader 1.0 nutzt also die Zeit, die ein Besucher zum Anschauen der Seiten braucht, um die Inhalte der Folgeseiten im Hintergrund vorzuladen. Der Besucher braucht also nicht den Seitenaufbau anzuschauen, sondern er kann direkt die gesamte Seite sehen.
Aber: Hexen kann der Java WebPreloader 1.0 nicht. Sie müssen beim Entwurf Ihrer Seiten schon darauf achten, daß die Vorladezeiten nicht die Lesezeiten überschreiten. Sie können dies zum Beispiel erreichen, indem Sie die Navigationsseite nicht auf alle Ihre Folgeseiten verweisen lassen und den Java WebPreloader 1.0 auch auf den Folgeseiten plazieren.
Einschränkungen: Bedingt durch die Sicherheitsrichtlinien für unsignierte Java-Applets kann der Java WebPreloader 1.0 keine Verbindungen zu einem anderen Server aufbauen, als zu dem von dem er geladen wurde. Desweiteren kann der Java WebPreloader 1.0 keine Dateien laden, die oberhalb des Verzeichnisses liegen, aus dem er geladen wurde. Deshalb sollte die Datei immer im obersten Verzeichnis liegen, denn Unterverzeichnisse können problemlos erreicht werden.