Eine der ersten Aktionen, welche schon kurz nach der Entführung initiiert wurden, war die Sammlung von Unterschriften auf Petitionen, die die Freilassung Ingrid Betancourts und der vielen anderen Entführten forderten. Diese wurden der kolumbianischen Botschaft und in Kopie auch u. a. dem Präsident des Europäischen Parlaments, wie auch den Außenministern von Frankreich, Kanada und Belgien übergeben. Bis zur Beendigung wurden fast 115.000 Unterschriften gesammelt,was eine überwältigende Unterstützung des Zieles der Befreiung Ingrid Betancourts und der vielen anderen Entführten in Kolumbien darstellte.
Wichtig ist einfach schon einmal, daß Öffentlichkeit hergestellt wird; die Entführung, und Ingrids Geschichte verbreitet wird. Diese kann zum Beispiel dadurch erreicht werden, daß jeder in sein Adressbuch sieht und möglichst viele Freunde, und Bekannte, den Fall mailt, mit Angabe der Webadressen, bei denen man z. B. Petitionen unterzeichnen kann (wie z. B. auf www.betancourt.info,oder http://www.4ingrid.com/) - diese Freunde/Bekannte, können dann wiederum diese Informationen an weitere Leute, aus deren Umfeld weitergeben usf.
Weiterhin gibt es auf der Seite von betancourt.info die
Möglichkeit, sich als Unterstützer eintragen zu lassen.
Die Adresse wird dann auf der Webseite mit eingetragen - es
können sich dann Interessenten aus derem Raum an sie wenden, um
sich z. B. zu erkundigen, was der Unterstützer sich für
Aktionen, in der Region ausgedacht hat, um evtl. dran
teilzuhaben.
Dieser Unterstützerausschuß ist natürlich völlig freiwillig;
daß einzig formelle ist die Mail an Armand, den Webmaster, sich
dafür eintragen zu lassen.
Außerdem kann der Unterstützer versuchen, Medien, Politiker etc. von Ingrid zu berichten, und sie zur Mithilfe zu bewegen.
Eine wichtige Aktionsform der Unterstützungsgruppen weltweit ist auch, in möglichst vielen Städten, und Gemeinden, eine Ehrenbürgerschaft Ingrid Betancourts anzustreben. Besonders erfolgreich sind hier die Gruppen in Frankreich (z. B. Paris...), und in Belgien (Brüssel...), aber es gibt auch Gemeinden in Irland (Dublin),Mexico, Italien (ROM)usw. die es bisher taten. Also ein weites Feld, hier in Deutschland, sich zu betätigen... In Frankreich fing es auch mit kleinen Gemeinden an; zuletzt wurde sie dann sogar von Paris zur Ehrenbürgerin erklärt. Sinn ist natürlich auch hier, politischen Druck zu initiieren; jede Gemeinde wird auch angehalten, die Ernennung in den höheren politischen Kreisen publik zu machen. Zur Zeit (NOV.2004) sind es ca. 1240 Städte, und Gemeinden (laut www.betancourt.info).
Möglichst sollten sich auch die verschiedenen Unterstützungsausschüße besprechen, z. B. wie verschiedene Aktionen liefen, welche Ideen es gibt, und evtl. gemeinsame Aktionen.
Dann können natürlich auch die Bundestagspolitiker gedrängt
werden, etwas zu tun, eine Liste, mit E-Mailadressen ist auf meiner Site zu finden; siehe Navigationsleiste.
Mir persönlich wurde bisher vom Büro Claudia Roth, u. von einem MdB der Grünen geantwortet, weiterhin bekam ich eine Stellungnahme des Außenministeriums, in der auf die weltweite Empörung auf die Entführung hingewiesen wurde, und auf eine Note von Außenminister Fischer an seinen kolumbianischen Amtskollegen. Leider nichts über weiterführende Maßnahmen, die nicht nur die Zeit unmittelbar nach der Entführung betreffen.
Möglichst viele Mails an unsere Politiker wären also hilfreich, denke ich.
Weitere Unterstützer, die in ihrer Region einen Ausschuß gründen wollen, oder sich bereits bestehenden anschließen wollen, um sich zu engagieren, sind herzlich willkommen. Bei Fragen kann sich gerne an folgende Unterstützer gewandt werden: