„Ab wann habe ich Anspruch auf eine Darmkrebs-Früüherkennung?“
„Bei welchen Beschwerden sollte ich einen Arzt aufsuchen?“
„Welche Personen haben ein erhöhtes Darmkrebs-Risiko?“
„Wie verläuft eine Darmspiegelung?“
„Was passiert, wenn in meinem Darm wirklich etwas gefunden wird?“
Diese und andere Fragen bewegen viele Menschen
doch über seinen Darm zu reden ist immer noch ein Tabu.
Die Deutsche Krebshilfe will dieses Tabu brechen.
Deshalb bietet sie im Darmkrebs-Monat März 2004 in Zusammenarbeit mit großen
Tageszeitungen Telefon-Hotlines an
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März 2004: Gemeinsam gegen den Darmkrebs
Der Darmkrebs-Monat März hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass
wesentlich mehr Menschen als zuvor die Chancen der Krebs-Früherkennung nutzen.
Dennoch lassen immer noch zu wenig Menschen ihren Darm regelmäßig untersuchen.
Darum wird die Deutsche Krebshilfe im März 2004 erneut mit zahlreichen Partnern
aus dem Gesundheitswesen auf die Möglichkeit der Darmkrebs-Vermeidung und
Früherkennung hinweisen.
Auch in diesem Jahr stellt die Organisation Materialien zum Darmkrebs-Monat
kostenlos zur Verfügung.
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Barrieren abbauen, zur Teilnahme motivieren
Immer noch nutzen viel zu wenig Menschen die Chancen der Darmkrebs-Früherkennung.
Um dies zu ändern, tagte am 25. und 26. Februar 2004 in Berlin die 1. Nationale
Arbeitskonferenz des „Netzwerks Darmkrebs“: 120 Experten aus Medizin, Politik,
Selbsthilfe und Presse diskutierten über Möglichkeiten, mehr Menschen für die
Prävention zu gewinnen.
Das Fazit: Barrieren müssen abgebaut, Informationen allgemeinverständlich
vermittelt und Personen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko frühzeitig
identifiziert werden.
Grundlage der Arbeitskonferenz war die vor drei Wochen fertig gestellte Leitlinie
zur Früherkennung von Darmkrebs.
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Jährlich erkranken in Deutschland rund 15.700 Menschen neu an Blasenkrebs.
Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Im Rahmen ihrer Reihe
„Die blauen Ratgeber“ hat die Deutsche Krebshilfe jetzt eine Broschüre
„Blasenkrebs“ herausgegeben. Allgemeinverständlich und aktuell informiert
sie über Möglichkeiten der Früherkennung, Diagnose und Therapie.
Die Schrift ist kostenfrei erhältlich oder kann im Internet unter
Die Deutsche Krebshilfe zeigt in ihrer Reihe „Video-Ratgeber“, wie Betroffene mit
ihrer Erkrankung umgehen. Jetzt ist ein neues Video erschienen: „Chemotherapie
Das sollten Sie wissen“. Anschaulich und ausführlich wird beschrieben,
wie eine Chemotherapie wirkt, welche Nebenwirkungen auftreten können und wie sie
bekämpft werden. Das VHS-Video dauert 25 Minuten und kann gegen eine
Schutzgebühr von 10 Euro bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden.
Neue ILCO-Leitlinie
"Stationäre Rehabilitation des Stomaträgers"
Die Deutsche ILCO hat soeben die neue Leitlinie "Stationäre Rehabilitation des
Stomaträgers" veröffentlicht. Darin sind Anforderungen festgelegt, die an für
Stomaträger (Menschen mit einem künstlichen Darmausgang oder einer
künstlichen Harnableitung) geeignete Rehakliniken zu stellen sind. So muss die
Rehaklinik u.a. über umfassende Kenntnisse in der Rehabilitation von
Stomaträgern verfügen, wozu die jährliche Belegung der Klinik mit mehr
als 100 Stomaträgern erforderlich ist. Außerdem hat die Stomaberatung und
Stomaversorgung grundsätzlich durch von der Klinik angestellte, von Herstellern
und Vertreibern der Stomaartikel unabhängige Fachkräfte mit einer
Krankenpflegeausbildung und Weiterbildung in der Stomapflege zu erfolgen.
Die Zusammenarbeit mit der Deutschen ILCO und ihren Stomaträger-Selbsthilfegruppen
ist von der Rehaklinik zu fördern.
Die Leitlinie kann auf der Homepage der Deutschen ILCO www.ilco.de
eingesehen und von dort ausgedruckt werden.
Weitere Informationen sind erhältlich bei: Deutsche ILCO e.V., Postfach 12 65,
85312 Freising, Telefon 08161 934301, FAX 01861 934304, E-Mail: info@ilco.de
Die deutsche Krebshilfe
Hilfe für 850 Risikofamilien
Fünf bis zehn Prozent aller Darmkrebserkrankungen sind erblich bedingt.
Werden diese Tumoren früh erkannt, sind die Heilungschancen der meist
jungen Betroffenen groß. Die Deutsche Krebshilfe hat bereits 1999 das Verbundprojekt
„Familiärer Darmkrebs“ initiiert, an dem sechs universitäre Zentren in Bochum,
Bonn, Dresden, Düsseldorf, Heidelberg und München/Regensburg beteiligt
sind.
In diesen Zentren sind seitdem Strukturen geschaffen worden, um Ratsuchende und Betroffene zu beraten, zu betreuen und zu
versorgen.
Über 850 Familien haben das Angebot bisher in Anspruch genommen. Mit dem Ziel, diese Strukturen zu optimieren, weitere Familien in
das Programm aufzunehmen und die Erforschung erblicher Darmtumoren voranzutreiben,
bewilligte die Deutsche Krebshilfe für die zweite Phase des Verbundprojektes rund 5 Millionen Euro.
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Seit dem 1. Oktober 2002
haben alle gesetzlich Versicherten Anspruch auf eine Darmspiegelung mit 55 und 65 Jahren.
Mit dieser Untersuchung kann Darmkrebs in frühen Stadien erkannt und behandelt werden.
Die Deutsche Krebshilfe hat ein Jahr nach Einführung der neuen Darmkrebs-Früherkennung fast
1.300 Bürger über ihre Erfahrungen befragt. 99 Prozent von ihnen würden die Darmspiegelung weiter
empfehlen. Wir wollen alle Menschen dazu motivieren, die Chance der Krebs-Früherkennung
wahrzunehmen, so die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski.
Früh erkannt ist Darmkrebs heilbar!
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