Vorneweg noch etwas: Die Charaktere der Geschichte sowie die Idee zu dieser gehören rechtmäßig mir, Kawari.

Das Geheimnis



Sie saß schon seit einer Stunde in dem Café 'De Lux' und hing ihren Gedanken nach.

"Warum starrt mich dieser Kerl eigentlich die ganze Zeit an? Seit ich hier bin guckt er zu mir herüber. Na ja, er sieht ja eigentlich ganz gut aus... Ob er mich ansprechen will?"

Nach dem sie dies' zu ende gedacht hatte, kam der junge, etwa 26 jährige, Mann auf sie zu.

"Guten Tag, ist neben Ihnen ein Platz frei? Ich würde mich gerne zu Ihnen setzen."

"Ja, gern', setzen Sie sich ruhig."

Als er sich gesetzt hatte, begann er über sich zu erzählen: er war tatsächlich wie sie, Marlén, ihn geschätzt hatte 26 Jahre und hieß Jaque. Er arbeitete in einer Industriefirma, dessen Namen er nicht nannte. Sie und Jaque unterhielten sich den ganzen Abend lang und lachten viel. Als Marlén gerade gehen wollte, fragte er sie ob sie Morgen wieder hier sein würde. Sie verneinte, sie müsse Morgen abreisen.

"Aber wollen Sie nicht doch noch etwas bleiben? Sie können bei mir wohnen, jetzt wo sie alles durch die Wettleidenschaft ihres Freundes verloren haben, müssen Sie nicht zurück zu ihren Eltern."

"Nein, ich habe mir ein Hotelzimmer gemietet nach dem ich mich von meinem Freund getrennt hatte."

Damit verabschiedete sie sich, doch er ging ihr mit raschen Schritten nach und holte sie ein. Nachdem er ihren Namen genannt hatte, drehte sie sich zu ihm um und sagte:

"Jaque, wir hatten heute Abend sehr viel Spaß, aber wir werden uns bestimmt nicht wieder sehen. Ich fahren morgen früh ab."

"Aber wieso?! Sie müssen doch nicht fahren."

"Doch ich muss gehen," und plötzlich wirkte sie sehr bedrückt, genauso hatte sie aus gesehen als sie in das Café gekommen war, "es ist nicht wegen Ihnen oder wegen meines Exfreundes, den es nie gegeben hat oder wegen sonst wem. Es ist wegen der Polizei."

"Der Polizei? Wieso Polizei?""

Sie seufzte.

"Ich fürchte ich muss ihnen meinen äh... anderen Namen nennen. Ich heiße nicht Marlén Rossaux, sondern Katarin de Seine. Zumindest bin ich unter diesem Namen sehr bekannt geworden, wenn ich auch in Wirklichkeit anders heiße."

"Was?! Sie sind Katarin de Seine, die berüchtigte Verbrecherin, die gesuchteste Diebin ganz Frankreichs?!"

"Ja, die bin ich. Und deshalb muss ich Frankreich verlassen!"

Mit diesen letzten Worten drehte sie sich um und ging.




The End
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