Wie die früheren Sufis und die rechtschaffenen Muslime waren

 

 

Eines der schönsten Bücher über die edle islamische Moral (Tasawwuf,Sufitum) des Islam ist „Tenbih ul Mugterin“ des Imam Abdulwehhab Scharani “rahmetullahi teâlâ aleyh” : gest. 973/1565. Student von Aliyyul Hawwas. Sein „Mizan ul Kübra“ behandelt in zwei Bänden das islamische Recht nach den vier Rechtsschulen. In „Letaif ül Minen“ lehrt von der Chemie. Er war Gelehrter in Hadith und Rechtwissenschaft. Er hinterließ viele Werke.

Ich gebe nur ein Teil der Kapitelüberschriften wieder um Eindrücke zu geben. In jedem Kapitel wurden viele Berichte und Geschichten der Propheten, Sahabis, Tabiin und der früheren Gelehrten und Sufis wiedergegeben, die zu dem Thema des Kapitels passten.

 

 

 

[ Bezüglich "Furcht vor Allah" scheint eine Erläuterung sinnvoll zu sein, um Missverständnisse zu vermeiden. Dazu geb ich ein Antwort eines Gelehrten , der sich auf Imam Baydawi´s Tafsir sich stützt.

Frage : Was sollen wir jenen sagen die sagen "Es wird stets vom "Angst vor Allah" gesprochen. Es wird gesagt der der sich Allah nicht fürchtet würde zu Stein werden. Warum wird Allah als ein Wesen dargestellt wovor man sich zu fürchten hat und nicht davon dass Allah geliebt werden muss." ?
Antwort: Auch wir erfahren von Zeit zu Zeit von jenen die sagen "Man soll sich nicht vor Allah fürchten. Man muss Ihn lieben." Der Mensch fürchtet sich davor dass was er liebt zu verlieren. So stark wie er etwas liebt umso mehr fürchtet er sich es zu verlieren. Ein erworbenes Gegenstand, dass jemand sehr umso mehr er es liebt der Liebe entsprechend hat er auch Angst davor dass es Schaden abbekommt. Je mehr ein Mensch sein Kind liebt desto mehr hat er Angst dass dem Kind etwas Negatives passiert. Wer damit geehrt worden ist ein Gelehrter zu lieben , der hat sehr davor Angst diese Liebe oder die Liebe des Gelehrten zu verlieren. Über allen Arten der Liebe steht die Liebe zu Allah. Der Mensch fürchtet sich sehr von der Liebe zu Allah, der unzählige endlose Ihsan (Güter/Gnaden/Geschenke) gibt, davon zu fernzubleiben. Diese ist eine Angst die vom Angst das Geliebte zu verlieren herrührt. Es ist keine Angst (Allah behüte !) vergleichbar wie der Angst vor einem Tyrannen, der quält. Man muss Allah lieben können und viel Angst davor haben diese Liebe zu verlieren. Deswegen wurde gesagt "Der Beste von euch ist der der am meisten vor Allah sich fürchtet." Dies bedeutet "Der Vernünftigste von euch ist der der am meisten Allah liebt." Der Mensch fürchtet sich sehr davor sein Freund das Herz zu brechen. Der Freund und Liebling eines jeden Muslim ist der erhabene Allah. Ihn zu Ärgern muss man sich sehr fürchten. Deswegen sind seine Gebote und Verbote einzuhalten. Dies wiederum geht dadurch indem man zusammen ist mit Menschen die Ihn lieben. Wer mit jenen zusammen ist die Seine Feinde sind dessen Herz wird schwärzer. Die Liebe zu Allah und Angst vor Allah vergeht. Ergebnis : Vor der Verlust Allahs Liebe zu verlieren muss man sich fürchten. (vgl. Tefsir-i Beydâvî Bd.2, S.453)]

 

   Zurück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1