ÜBER DIE GEFÄHRTEN DES GESANDTEN ALLAHS UND DAS, WAS SIE DARSTELLEN
1.Allah sprach: "Diejenigen,
die zuvorgekommen sind und die Ersten waren, nämlich die Auswanderer und die
Helfer, und diejenigen, die ihnen in der Religiösität gefolgt sind, mit ihnen
ist Allah zufrieden und sie mit Ihn" (Koran al karim, Sure 9,100). Die
Bezeichnung Zuvorgekommene kommt nach dem Wortlaut des Verses zugleich mit der
Zufriedenheit Allahs mit ihnen allen zu, und Allah hat ihnen bezeugt, daß sie
mit ihm zufrieden sind. Und die Zuvorkommenen sind die Nahestehenden nach dem
Text des Koransverses.
Die Sonderstellung der Nahestehenden unter den
Frommen und die Sonderstellung der frommen unter dem Paradiesbewohnern haben wir
in dem Kapitel über den Einklang mit dem Buch Allahs bereits erwähnt.
Was
aber das Wort Allahs Allah ist mit ihnen zufrieden und sie mit ihm betrifft, so
hat Allah in einem anderen Vers gesagt: Aber Zufriedenheit Allahs ist
bedeutsamer (Sure 9,72)...
(aus : Schlaglichter über das Sufitum
,56.Kapitel, Abu Nasr as- Sarrags Kitab al-Luma ; übersetzt und kommentiert v.
Richard
Gramlich
)
(Die Auswanderer : Die Gefährten die von Mekka nach Medina auswanderten. Die Helfer : Gefährten aus Medina)
DIE SAHAABA
Alle der Sahaaba (Begleiter, Gefährten) Rasulullahs, der Friede und Segen Allahs sei auf ihm, waren rechtschaffen. Wenn einer von ihnen einmal eine Übertretung begangen hatte, so bereute er sofort, und es ward ihm vergeben. Es gibt eine große Zahl gültiger Belege (Mutawaatir) aus Qur'an und Ahadith (überlieferte Aussprüche und Handlungen des Gesandten Allahs), die voll des Lobes für die Sahaaba sind. Der Qur'an beschreibt sie als einander liebend und nachsichtig behandelnd, entschlossen und feindlich gegen die Ungläubigen (48:29). Wer (wie einige der Schiiten-Sekten) annimmt, daß die Sahaaba einander haßten und nicht miteinander auskommen konnten, verleugnet den Qur'an; und wer ihr Feind war oder durch sie zornig wurde, für den verwendet der Qur'an das Wort "Ungläubiger", als Beschreibung ("... daß Er durch sie die Ungläubigen erzürne" 48:49). Die Sahaaba waren die Träger der Wahy (Offenbarung) und Überlieferer des Qur'an. Wer also könnte behaupten, die Sahaaba besäßen keinen Glauben an den Qur'an oder andere wesentliche Glaubensartikel ? Es wurde durch die Übereinstimmung der Sahaaba und weitere schriftliche Belege festgestellt, daß Abu Bakr (Allah finde Wohlgefallen an ihm) der vorzüglichste der Sahaaba war. Die Sahaaba kannten ihn als den Besten unter ihnen und leisteten ihm daher den Gefolgschaftseid für das Amt des Kalifen. Nach dem Vorschlag Abu Bakrs akzeptierten sie Umar (Allah finde Wohlgefallen an ihm) als Kalifen nach ihm und kamen zu der Übereinstimmung, daß dieser unter ihnen den zweiten Rang an Vorzüglichkeit innehatte. Nach Umar berieten die Sahaaba drei Tage untereinander, bis sie Uthman (Allah finde Wohlgefallen an ihm) zum Besten unter ihnen bestimmten. Als sie zur Übereinstimmung gelangten, ihm das Kalifat anzuvertrauen, versprachen sie ihm die Treue. Nach Uthman leisteten alle Muhaajirin (Auswanderer) und Ansaar (Helfer) dem Ali (Allah finde Wohlgefallen an ihm) das Treuegelöbnis. Die mit ihm stritten, waren im Unrecht. Aber wir sollten nicht Übel von einem der Sahaaba denken, vielmehr sollten wir ihre Auseinandersetzung mit gewogenem Blick betrachten und Liebe und Vertrauen für sie alle empfinden. Das sind die grundlegenden Glaubensüberzeugungen (Aqaaid) der Muslime sunnitischer Rechtgläubigkeit (Orthodoxie).
( aus : http://www.ansar.de/hanaf2.htm "Das elemtare Handbuch der Rechtslehre nach Imam Abu Hanifa" ;Sanaullah Paniputi; übersetzer Muhammed Hanel )
Wir müssen den Gefährten des ehrwürdigen Propheten, die sich und ihr Vermögen für den ehrwürdigen Propheten geopfert und ihm geholfen haben, Achtung erweisen. Das ist nötig. Wir dürfen gar nicht über die Dinge sprechen, die ihrer Vorzüge nicht würdig sind. Es ist eine große Sünde und ein Irregehen, sie zu verachten. Wer den Propheten des Allbarmherzigen liebt, soll auch die Gefährten des ehrwürdigen Propheten lieben. Denn mit einer ehrwürdigen Hadith wurde mitgeteilt: 'Wer mich liebt, liebt auch meine Gefährten. Wer sie nicht liebt, liebt mich auch nicht. Jener, der sie kränkt, kränkt mich auch. Wer mich kränkt, kränkt auch ALLAH, den Allmächtigen. Er wird gewiß dafür bestraft werden'. Mit einer anderen heiligen Hadith wurde berichtet: 'Wenn ALLAH, der Erhabene, einem Menschen Gutes tun will, läßt ER ihn alle meine Gefährten lieben, somit liebt er sie alle sehr.' Deswegen darf man nicht glauben, dass sie aus Habsucht oder um Führerschaft gegeneinander gekämpft haben. Wenn man so glaubt und sie aus diesem Grund verachtet, bedeutet das Heuchelei und Irregehen. Denn ihre Herzen waren rein durch den ehrwürdigen Propheten und frei von allen Bosheiten, weil sie in seiner Gegenwart waren und seinen heiligen Worten lauschten. Sie waren von allen bösen Eigenschaften befreit. Wenn man bei der Gemeinschaft eines Heiligen einige Tage bleibt, zieht man Nutzen von seinen guten Eigenschaften und Vorzügen und wird gereinigt und von Habsucht befreit, geschweige denn, dass die Gefährten des ehrwürdigen Propheten, unsere Herren, nicht von den bösen Eigenschaften gereinigt worden waren. Sie liebten den ehrwürdigen Propheten über alles. Sie opferten sich und ihr Vermögen und verließen ihre Heimat für ihn. Sie liebten seine Unterhaltung, die die Nahrung für ihre Seelen war. Gewiß sind diese Großen reiner als alle andere. Mit welchem Recht darf man behaupten, dass sie wegen ihrer Habsucht gekämpft hätten? Wir dürfen sie nicht mit den Menschen mit bösen Gedanken, wie wir es sind vergleichen. Es ist nicht erlaubt, schlecht über die Gefährten des heiligen Propheten, zu denken. Man soll denken: "Wer den Gefährten des heiligen Propheten feindlich gesinnt ist, ist auch dem heiligen Propheten feindlich gesinnt. Wer sie verachtet, verachtet den heiligen Propheten, der sie erzogen hat." Daher haben die Großen des Islam mitgeteilt: "Wer die Gefährten des heiligen Propheten verachtet, bezeugt, dass er an den heiligen Propheten nicht glaubt." Die Großen des Islam wie Imam-i Schâfiî und Omar bin Abdülaziz sagten, dass niemand die Gefährten des heiligen Propheten beschuldigen darf: 'Es ist unrecht zu behaupten, dass sich die Großen gerirrt haben.' Im Buch Schifâ-i Scherîf (Die Rechtleitung) schreibt Hz. Imâm-i Mâlik bin Enes: 'Wer Muavije oder Amr-ibn Âs verachtet, ist seiner bösen Worte würdig. Man soll jene, die die Großen mißachten, streng bestrafen.' Um Hz. Ali lieben zu können, muß man seinen Weg gehen und die von ihm Geliebten lieben. Wenn diese Hz. Ali wirklich geliebt hätten, würden sie alle Gefährten des ehrwürdigen Propheten geliebt haben. Denn Hz. Ali liebte sie alle. Er war Ratgeber und Helfer von Hz. Omar, dem zweiten Kalifen. Seine Tochter Ümm-ü Gülsüm, Tochter von Hz. Fatima gab er Hz. Omar zur Frau. ALLAH, der Erhabene, gebietet im Koran: "Moslems sind Brüder" und der letzte Vers der Sure Feth (Der Sieg) berichtet, dass die Gefährten des ehrwürdigen Propheten barmherzig miteinander sind. Einen von den Gefährten des Propheten nicht zu lieben und ihm gegenüber eine feindselige Haltung einzunehmen, bedeutet, wie der Koran mitteilt, nicht an den ehrwürdigen Koran zu glauben. ALLAH, der Erhabene, möge mit den Gelehrten der Sunna zufrieden sein, welche die Hoheit der Gefährten des Propheten gut begriffen. Sie forderten, sie für immer zu ehren. Somit schützten sie die Muslime vor dem Unglück.
Übertragungen aus dem Koran:
„(Dies ist) für die armen Auswanderer, die aus ihren Heimstätten und von ihren Besitztümern vertrieben wurden, während sie nach Allahs Huld und Wohlgefallen trachteten und Allah und Seinem Gesandten beistanden. Diese sind die Wahrhaftigen.[59:8] Und jene, die vor ihnen in der Behausung (des Islam) wohnten und im Glauben heimisch geworden sind, lieben jene, die bei ihnen Zuflucht suchten, und hegen in sich kein Verlangen nach dem, was ihnen gegeben wurde, sondern sehen (die Flüchtlinge gern) vor ihnen selbst bevorzugt, auch wenn sie selbst in Dürftigkeit leben. Und wer vor seiner eigenen Habsucht bewahrt ist - das sind die Erfolgreichen.[59:9]
Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die,
die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander.
Du siehst sie sich (im Gebet) beugen, niederwerfen (und) Allahs Huld und
Wohlgefallen erstreben. Ihre Merkmale befinden sich auf ihren Gesichtern: die
Spuren der Niederwerfungen. Das ist ihre Beschreibung in der Thora. Und ihre
Beschreibung im Evangelium lautet: (Sie sind) gleich dem ausgesäten Samenkorn,
das seinen Schößling treibt, ihn dann stark werden läßt, dann wird er dick und
steht fest auf seinem Halm, zur Freude derer, die die Saat ausgestreut haben -
auf daß Er die Ungläubigen bei ihrem (Anblick) in Wut entbrennen lasse. Allah
hat denjenigen, die glauben und gute Werke tun, Vergebung und einen gewaltigen
Lohn verheiße[48:29]
Die Allerersten, die ersten der Auswanderer und der
Helfer und jene, die ihnen auf die beste Art gefolgt sind - mit ihnen ist Allah
wohl zufrieden und sie sind wohl zufrieden mit Ihm; und Er hat ihnen Gärten
bereitet, durch welche Bäche fließen. Darin sollen sie verweilen auf ewig und
immerdar. Das ist der gewaltige Gewinn.[9:100]
Allah ist wohl
zufrieden mit den Gläubigen, weil sie dir unter dem Baum Treue gelobten; und Er
wußte, was in ihren Herzen war, dann sandte Er Ruhe auf sie hinab und belohnte
sie mit einem nahen Sieg[48:18]
Allah hat Sich wahrlich gnadenvoll
dem Propheten zugewandt und den Auswanderern und den Helfern, die ihm in der
Stunde der Not gefolgt sind, nachdem die Herzen einiger von ihnen fast gewankt
hätten. Er aber wandte Sich ihnen abermals mit Erbarmen zu. Wahrlich, Er ist
gegen sie Gütig, Barmherzig.[9:117]
Ihr seid die beste
Gemeinde, die für die Menschen entstand. Ihr gebietet das, was Rechtens ist, und
ihr verbietet das Unrecht, und ihr glaubt an Allah. Und wenn die Leute der
Schrift geglaubt hätten, wahrlich, es wäre gut für sie gewesen! Unter ihnen sind
Gläubige, aber die Mehrzahl von ihnen sind Frevler.[3:110]
Hadithe:
Allahs Gesandter hat gesagt : „Die besten
meiner Umma sind meine Generation dann die darauffolgende dann die
darauffolgende.“
Al-Buchari
Mit einer Hadith wurde erklärt: "Die Vorzüglichsten aus meiner Glaubensgemeinschaft sind die, welche in meinem Jahrhundert lebten. Die nächsten vorzüglichen sind ihre Nachfolger. Und die nächsten vorzüglichen sind deren Nachfolger. Und danach kommen deren Nachfolger." Dieser Hadith berichtet, dass die Nachfolger der Gefährten des Propheten (Friede sei mit ihm) vorzüglicher als ihre Nachfolger sind.
Kalif der Muslims Omar ( Allahs Wohlgefallen mit ihm) sagte bei seiner Freitagspredigt: ‘O Muslime! So wie ich es euch jetzt mitteile, hatte uns, der heilige Prophet ( Friede sei mit Ihm ) in der Freitagspredigt gesagt, “Die vorzüglichen Menschen sind meine Gefährten. Die nächsten Vorzüglichen sind ihre Nachfolger. Und die nächsten Vorzüglichen sind ihre Nachfolger. Und danach sind deren Nachfolger. Unter denen, die nach diesen letzten kommen, werden Lügner auftauchen.’
"Ein Muslim der mich sah und ein Muslim der diejenigen
sahen die mich gesehen haben , den wird das Jehennamfeuer (Höllenfeuer) nicht
brennen." Imam Tirmuzi und Imam Munawi
"Wer den Propheten Flüche sagt wird
getötet. Wer den Gefährten Flüche sagt wird geschlagen." Imam Tabarani und Imam
Munawi
"Meine Gefährten werden Fehler machen. Allah teala wird meinetwegen
ihnen verzeihen." Imam Suyuti
"Die Vorzüglichsten aus meiner
Glaubensgemeinschaft sind die, welche in meinem Jahrhundert lebten. Die nächsten
vorzüglichen sind ihre Nachfolger. Und die nächsten vorzüglichen sind deren
Nachfolger. Und danach kommen deren Nachfolger." Imam Buhari, Imam Müslim, Imam
Tirmuzi
Imam Beyhaki in seinem Hadithsammlung "El medhal" sinngemäss :
"Der Koran al karim gehorchen ist euch Pflicht (fard). Es gibt keine
Entschuldigung für das Sich-abwenden vom Koran al karim. Falls ihr
Angelegenheiten im Koran al karim nicht findet haltet euch an meine Sunna. Falls
ihr auch darin nicht findet dann haltet euch an die Worte meiner Gefährten !
Denn meine Gefährten sind wie die Leitsterne am Himmel. Welchen daran ihr auch
folgt ihr findet die Rettung. Die Uneinigkeit meiner Gefährten ist ein Segen für
euch." (siehe auch Hadithsammlung des Imam Munawi )
"Wenn nach mir Uneinstimmigkeiten auftreten haltet euch an mein Sunnah und meinen rechtgeleiteten Kalifen fest ! Klammert euch an sie wie wenn ihr mit Zähnen etwas festbeisset ! (Hadithsammlung Imam Tirmizi und Ibni Maje)
Das Leben der Gefährten
Das Leben der Gefährten Nachdem der Prophet im Alter von
dreiundsechzig Jahren im elften Jahr der Hidschra zu Medina starb, wurde Abu
Bakr einstimmig als Chalif gewählt (regierte 11-13 d.H.). In seiner kurzen
Amtszeit einigte er die junge Gemeinde. Ihm folgte im Amte nach: Umar Ibn Al
Chattab (regierte 13-23 d.H), `Uthman Ibn Affan (regierte 23-35 d.H.) und Ali
Ibn Abi Talib (35-40 d.H.). Diese ersten vier Chalifen nennt man zusammen die
Rechtgeleiteten (Raschidun), weil sie die Muslime auf den Weg des Propheten
geführt haben und den Quran und Hadith am besten kannten. Sie gelten als
bescheidene und gütige Chalifen. Ihre Zeit war eine ideale Epoche, in der die
islamischen Gebote eingehalten wurden und es kaum Widersprüche zwischen Theorie
und historischer Praxis gab. Sie glaubten fest an Gott, gesellten Ihm nichts
bei, waren rechtschaffen, aufrichtig, gerecht und hatten einen edlen Charakter.
Ihnen war Gott und Sein Gesandter lieber als alles andere und sie verabscheuten
es, zum Unglauben zurückzukehren, wie sie es ebenso verabscheuten, ins Feuer
geworfen zu werden. Sie benutzten ihre Zungen zum Gedenken an Gott, und nicht um
gegeneinander zu verfluchen oder Unheil auf Erden zu stiften. Sie waren gütig,
standhaft, bescheiden, verleumdeten nicht einander, taten nicht verwerfliches,
und hielten sich von Sünden fern.
Das ganze Leben der Gefährten war von Bescheidenheit, Demut, Geduld,
Gerechtigkeit und Großzügigkeit gekennzeichnet. Ihr Vorbild war der Prophet, und
Einfachheit, Selbstbescheidenheit und Freigebigkeit wurden ihre Natur.
Annehmlichkeiten und Bequemlichkeiten des Lebens übten nie eine Anziehung auf
sie aus. Bis zum letzten Tagen ihres Lebens führten sie das einfache Leben fort;
und selbst als Herrscher behielten sie dieses einfache Leben bei. Nicht die
geringste Veränderung war ihnen anzumerken. Die Beispiele an Bescheidenheit,
welche von ihnen gegeben wurden, haben, abgesehen von einigen Ausnahmen, in der
Geschichte der Herrscher der Welt nicht ihresgleichen. In einem Ausspruch des
Propheten heißt es: Meine Gefährten sind wie Sterne, wem immer ihr folgt, folgt
ihr dem rechten Pfad. Sie waren Herrscher über ein großes Reich, und doch
führten sie ein zurückgezogenes Leben und warfen niemals einen Blick auf die
Reichtümer dieser Welt, die ihnen zu Füßen lagen. Königspaläste und
Fürstengewänder lagen auf ihrem Wege, aber sie bevorzugten in ihren Häusern zu
leben, ihre rauhen, groben Kleider zu tragen. Sie waren die Könige Arabiens, und
dennoch trugen sie keine Krone. Ihre Kleidung, Speise und Unterkunft war
einfach. Sie hatten keine Leibwächter vor ihren Toren. Omar, Osman und Ali
wurden einer nachdem anderen Opfer des Dolches von Mördern, aber kein einziger
von ihnen sorgte dafür, besondere Vorkehrungen für seine Sicherheit zu treffen.
Ihr Leben war bescheiden. Sie pflegten zu den fünf täglichen Gebeten zur Moschee
zu gehen, von keiner Wache begleitet. Für sie selbst hatten sie weder eine
Leibgarde noch eine Leibwache, aber für das Wohl des Reiches waren sie so
wachsam, daß das unbedeutendste Ereignis an der entfernten Grenzen ihre
Aufmerksamkeit fand.
(Aus dem Homepage der Islamischen Studentenbund Berlin)
Einer der Quellenwerke über die Gefährten ist : Das Classenbuch des ibn Sa´d , Leipzig 1869, : Loth O., ein Klassiker der islamischen Geschichte, das Leben tausender Prophetengefährten Das ganze Klassenbuch ist erschienen unter dem Titel " "Ibn Saad. Biographien Muhammads, seiner Gefährten und der späteren Träger des Islams bis zum Jahre 230 der Flucht." Hrsg.: Ed. Sachau, Leiden 1904-1928, Ibn Sad lebte von 764 bis 845 n. Chr. ] . Das Werk ist Arabisch.
Link : Sahaba