Die Frau im Islam

 

Unser Prophet  (Über Ihm sei der Friede) sagt :

"Wer unter euch den festen Glauben hat, ist der, der seiner Frau gegenüber den besten Charakter besitzt und das nachgiebigste Benehmen erweist. "[Hadith bei Tirmüzî und Hakim]

Schlägt eure Frauen nicht! Sie sind nicht eure Sklavinnen." ( Hadith-Sammlung “Mischkât”)

Der Islam wiess der Frau eine besondere Ehre zu und machte sie zur wahren Mutter und zur Königin ihres Heims. Im Islam braucht die Frau nicht zu arbeiten. Ist sie verheiratet, so muss ihr Ehemann für ihren Lebensunterhalt sorgen. Ist sie nicht verheiratet, so sorgt ihr Vater, wenn dieser gestorben ist, sorgt ihr nächster Verwandte für sie. Sind auch diese nicht vorhanden, so ist der islamische Staat dazu verpflichtet, ihren Lebensunterhalt aus der Staatskasse (Beyt-ül-mal) zu finanzieren. Im Islam ist die Last des Lebensunterhalts nicht auf Mann und Frau verteilt. Ein Mann darf seine Frau nicht dazu zu zwingen auf dem Feld, in einer Fabrik oder anderswo zu arbeiten. Eine Muslima arbeitet nur wenn sie es selbst möchte und ihr Ehemann dem zustimmt und sie arbeitet nur unter Frauen. Ihr Geld ist ihr eigen, weder darf ihr Ehemann es ihr entnehmen, noch sie dazu zwingen es für ihr eigenes Lebensunterhalt auszugeben. Ein Muslim darf seine Ehefrau nicht dazu zwingen den Haushalt zu machen. Die Arbeit, die eine Muslima im Haus vollbringt ist ihr gütiges Geschenk an ihren Ehemann. All dies sind Vorzüge die den Muslima eigen sind. Es ist die ehrenvolle Beschaffenheit der muslimischen Frau. Schaut man sich aber die kommunistischen Länder an, so sieht man dass die Frauen dazu gezwungen werden gegen Verpflegung, die gleiche harte Arbeit zu leisten wie die Männer. 

Wäre es doch diesen Frauen bekannt welch einen grossen Wert der Islam auf sie legt und ihnen das Recht auf Behaglichkeit, Frieden, Freiheit und das Scheidungsrecht einräumt. Die Rechte die der Islam der Frau einräumt, zeigt deutlich welch einen grossen Wert Allah, der Erhabene den Frauen zuwies.

[Im Koran wird von einer Königin von Saba berichtet die zur Zeit des Propheten Salamo (Suleyman) lebte. Sie war weise und gläubig. Wenn man die Geschichte im Orient studiert sieht man dass sehr viele Krankenhäuser, Armenhäuser, Hochschulen und andere grossartige werke von Frauen , die Ehefrau des Kalif, Sultan und anderen Herrschern gebaut wurden. Die Ehefrau des Propheten führte Kriege. Es gab z.B. Richterinnen, Gelehrtinnen, Dichterinnen, Ärtzinnen und Markaufseherinnen ( vergleichbar mit Wirtschaftsprüfer oder Ordnungsamt). ]

 

 Umgang mit den Frauen

Imam Ghazali in "Eyyuhel Veled" im Kapitel "Umgang mit den Frauen " :

(Ich habe uns wichtigen Stellen wiedergegeben)

"Mein Sohn, bei den früheren Völkern hat man die Frauen nicht als Mensch sondern als Sachware (Gut)
betrachtet. Der Islam jedoch legte dar dass Mann und Frau zusammen Menschen sind, vom selben Eltern abstammen und dass beide religiös und weltlich Verantwortungen haben und in gleicher Art Rechte besitzen...
Wenn du zornig bist, schlage sie nicht , denn das ist keine Tugend....
Verlange nichts von ihr was der Religionsgesetz widerspricht...
Sag ihr keine schlechten Worte...
In häuslichen Angelegenheiten und in manch anderen Dingen berate dich mit ihr...
Lass die Frau nicht gänzlich frei, es soll bekannt sein wo sie hingeht. Kleide, ernähre dein Hausangehörigen und lass sie frei leben. ...
Die älteren Frauen in der Nachbarschaft sehe als Mutter, die jüngeren als Schwester und die kleinen als Töchter an, damit du dich vor Ehebruch der Augen dich rettest."
(aus der türkischen Übersetzung Eyyühe´l Veled,Istanbul, Jahreszahl nicht angegeben, im Verlag Merve )

 

Gibt es ein Gebot zum Kinderbekommen ? Im Islam gibt es kein religiöses Gebot Kinderbekommen i oder dass die Haushaltarbeiten von Frau erfüllt werden müsse. Zwar gibt es viele Stellen die loben wenn man Kinder bekommt und sie schön erzieht aber wie gesagt es ist kein Pflicht.

Frau und Arbeit

Der Mann hat auch nicht die Pflicht das was der Islam erlaubt einzuschränken. Also kann die Frau mit ihrem Eigentum Handel betreiben als Beispiel.  Die Männer von heute müssen wissen dass in industrialisierten Gesellschaften oft die Frau ohne Arbeit nicht klar kommt. In Europa aufgewachsene Frauen werden zwar auch Hausfrauen aber die meisten haben die starke Bedürfnis zu arbeiten und lebten lange, so dann fallen ihnen schwer wenn sie sich vom Berufsleben sich trennen. Der Mann muss das von vorne rein berücksichtigen, wenn seine Frau arbeiten möchte. Die Frauen, die in solchen Gesellschaften aufwuchsen, fühlen sich nicht selten unterfordert oder nicht glücklich, wenn sie eine Tätigkeit nicht hinterher gehen. Wenn der Mann sie dennoch nur als Hausfrau sehen möchte kann ja nicht sinnvoll sein, da dies psychologische Belastungen mit sich führt. Die Arbeitsverhältnisse sind von Land zu Land und von Ort zu Ort verschieden. Wenn sie  arbeiten kann, ohne dass sie belästigt wird und keine islamisch unakzeptablen Zustände herrschen, so sollte der Mann die moderne Frau nicht daran hindern zu arbeiten, wenn sie es wünscht zu arbeiten. In den Industriegesellschaften entstehen viele Bedingungen die die Frauen zur Arbeit fördern. Es gibt eine gesellschaftliches Bedürfnis zur Arbeit. Es sollte kein Brechstangenvorgehen geben. Die Harmonie zwischen Mann und Frau ist eine wichtige Grundlage in der Ehe.

Erziehung

In einem idealen islamischen Gesellschaft soll jeder Stadt und Dorf genügend Gelehrte (und Gelehrtinnen) haben, die lehren und denen man um Rat fragen kann, die neben ihr Wissen, Handeln und Moral auch die Sitten, Lebensbedingungen und Verhältnisse der Zeit Vorort befriedigend kennen. In der Diaspora leben Minderheiten nicht selten verschlossener und haben Angst ihre Werte zu verlieren. Daher neigen sie nicht selten zu Wegen wo sie meinen es nütze sehr. Das ist so wie der Vater Sorgen macht um seine Tochter, dass sie schlechte Menschen kennen lernt und dass sie auf die schiefe Bahn kommt. Und deswegen glaubt der Vater er müsse sie ständig und gänzlich unter Kontrolle halten. So ärgert er sich wenn sie paar Minuten spät von der Schule nach Hause kommt. usw. Aber dieses Verhalten bringt sehr wahrscheinlich das Mädchen erst recht in die Gefahr. Statt dessen muss der Vater wie ein Pädagoge sein und sie nicht andauernd drängen. Vertrauensbildung und rechtzeitige Aufklärung und Erziehung ist von Nöten. Nicht durch permanente Druck oder Kontrolle kann man sie schützen sondern vielmehr durch ihre Einsicht und Vertrauen. Es ist auch nicht die Lösung sich überhaupt nicht dafür zu kümmern, was sie macht und wo sie ist. Das gilt auch für Jungen.

 

Mehrehe

Der Islam entstand vor vierzehn Jahrhunderten. Zu dieser Zeit hatten die Frauen in Arabien, dem Geburtsort des Islams, überhaupt keine bürgerlichen Rechte. Jeder Mann konnte nach seinem Belieben mit einer unbegrenzten Anzahl von Frauen zusammenleben und lehnte jede Verantwortung gegen sie ab. Dass die Frau in Arabien gar keinen Wert hatte (in den Augen der Menschen vor Islam), können wir daran sehen, dass viele Familien ihre neugeborenen Töchter lebendig begruben. Der Islam beschränkte die Zahl der Frauen, mit denen ein Mann zusammenleben konnte, hinblicklich der damals herrschenden Umstände, erkannte den Frauen viele Rechte an, setzte schon vor der Heirat die Summe fest, die der Mann der geschiedenen Frau als Entschädigung bezahlen muss, um sie vor Elend zu bewahren. All dies zeigt, dass der Islam, wie manche Kritiker behaupten, “die Frau nicht erniedrigte”, sondern ganz im Gegenteil, ihre soziale Lage erhob. 

  Zur heutigen Lage möchten wir folgendes bemerken: Der Islam gebot die Heirat des Mannes mit vier Frauen nicht, sondern tolerierte sie nur. Das heisst, mehr als eine Frau heiraten ist weder eine unentbehrliche noch eine empfohlene Vorschrift; sie ist nur zulässig. Mehmed Zichni Effendi erklärt zu Anfang des Kapitels Münakehât (Heiratskunde) seines Buches namens Nimetü’l-Islam: “Weder die Scheidung des Mannes von seiner Frau, noch die Heirat des Mannes mit vier Frauen, sind nach dem Islam nötig oder empfohlen. Es ist erst im Falle einer Notwendigkeit erlaubt. Weder Männer sind für die Heirat mit mehreren Frauen verpflichtet, noch die Frauen sind verpflichtet dafür, diese Heirat zu akzeptieren.” Wenn die Regierung etwas Zulässiges verbietet, dann verliert es seine rituelle Geltung und ist schon verboten, erfüllt zu werden. Denn der wahre Moslem widerspricht dem Gesetz nicht und begeht keine gesetzwidrige Tat. Der Muslim ist ein Mensch, der anderen und sich selbst keinen Schaden zufügt. Darüber hinaus muß derjenige, der ein zweites Mal heiraten möchte, wirtschaftliche und soziale Bedingungen erfüllen, welche die Rechte und Freiheiten der ersten Frau schützen. Er muss auch die Rechte and Freiheiten seiner nächsten Frauen erfüllen. Die Heirat mit mehreren Frauen verbietet der Islam demjenigen, der wirtschaftliche und soziale Möglichkeiten nicht besitzt und nicht imstande ist, die Rechte mehrerer Frauen zu beachten. Wenn er darauf verzichtet, eine zweite Frau zu heiraten, um sich mit seiner ersten Frau zu versöhnen, wird dies als gute Tat anerkannt. Es ist verboten, das Gefühl der ersten Frau zu verletzen. Unter den schwierigen Lebensverhältnissen des zwanzigsten Jahrhunderts können nur wenige dieser Bedingungen erfüllen. Es ist dadurch klar, dass heute die Heirat mit einer zweiten Frau nicht mehr als toleriert angesehen werden kann. Der Islam erkennt an, dass die Vorschriften, die mit Sitten und Gebräuchen eng verbunden sind, sich mit der Zeit ändern, und deshalb hat heute fast jeder Moslem nur eine Frau.

 

Es wurde folgendes zur Diskussion gestellt :

"The fourth advantage (der Ehe): being free from the concerns of household duties, as well as of preoccupation with cooking, sweeping, making beds, cleaning utensils, and means for obtain­ing support. If a human being had no desire (shahwah) for coitus, it would still be difficult for him to live in his house alone; because if he were saddled with all the work of attending the house, he would waste most of his time and have very little of it left for learning and working."

Hier geht Al Ghazali offensichtlich davon aus, dass der Mensch (=Mann) wichtigere Dinge im Leben zu tun habe, als den Haushalt zu fuehren und dass dafuer -selbst wenn man sie nicht zum Beischlaf benoetigte- Frauen eine gute Einrichtung seien.

Wo ist hier die Rede vom Beduerfnis der Frau nach Erlangung von Wissen und sinnvoller Arbeit? Oder wie waere es, sich die alltaeglichen Pflichten zu teilen, damit beide einer befriedigenden Taetigkeit nachgehen koennen?

Ich moechte Ghazali keineswegs bewusste Frauenfeinlichkeit unterstellen, denke aber, dass er ein gutes Beispiel dafuer ist, wie maennerzentriertes Denken eine bestimmte Auslegung der heiligen Schriften hervorbringt. Ghazali denkt ausschliesslich aus der Perspektive eines Mannes und interpretiert dementsprechend Koran und ahadith. Eine ausgewogene Sichtweise kann so nicht erlangt werden.

Antwort: Imam Ghazali schriebt in seiner Ihya, dass die Frau, die man heiraten soll, möglichst fromm und von guten Charaktereigenschaften sein soll. Heutzutage geht man eher davon aus diese beiden Dinge hätten mit Wissen nicht unbedingt was zu tun. In der gegenwart wird auch unter den Muslimen jemand der eine reihe von Normen erfüllt als "fromm" eingestuft. "Abid" der Fromme ist in der islamischen Tradition der gebildete Fromme, da ohne Wissen man sich kaum vor Sünden sich schützen kann. Darüber berichtet der Imam in dem Kapitel über Reine Absicht ausführlich. Wenn Ghazali schriebt fromm dann meint er "gebildet fromm". In den kapitel über Wissenschaft und Wissen dort gilt für den menschen allgemein ob Mann oder Frau dass die nötigen Kenntnisse und Bildung vorliegen müssen. Der Aufruf zur Wissen ist für den Muslim/a allgemein gegeben. Die Instutition der Ehe kann sowas nicht eingrenzen oder beheben, da es von Allah und Seinen Propheten direkt verlangt werden. Unter den Pflichten die der Ehemann nachgehen muss zählt der Imam unter 7. das Ermöglichen oder das Lehren der Ehefrau. Im Islam kann die Frau wenn der Mann diesen Pflicht nicht nachkommt auch ohne Erlaubnis des Mannes sich fortbilden gehen, wobei das Wissen notwendiges nützliches Wissen ist.

In von dir gesetzten Zitat nennt der Imam "If a human being ..." ganz bewusst, denn es geht um Mann und Frau. im Text heisst es weiter, was in dem Zitat nicht vorkommt : "Es wäre sonst schwer dem Wissenschaft und ähnlichem nachzugehen und es bliebe keine (kaum) Zeit dafür. In dieser Hinsicht ist die rechtschaffene (salih) Frau die grösste Helferin."

Warum Helferin ? Da die Haushaltsarbeiten keine Pflicht ist für die Frau. Du wirst nirgends lesen im Koran oder Hadithen oder in den Werken des islamischen Gelehrten es sei religiöses Pflicht Hausarbeiten zu tun für die Frau. Wenn sie es tut gilt es als "Ihsan" als Geschenk für den Mann der sich dafür bedanken muss. Unser Prophet selbst ist Vorbild und auch der Imam führt an anderen Stellen seiner Werke nicht selten wie der Prophet der Haushaltsarbeiten nachgegangen ist.

In der Ihya fiel mir ein Zitat von Kalif Omar in die Augen. Er sagt "Nach dem Glauben ist das wertvollste eine rechtschaffene Frau zu haben."

Imam Ghazali in "Eyyuhel Veled" im Kapitel "Umgang mit den Frauen " :

(Ich habe uns wichtigen Stellen wiedergegeben)

"Mein Sohn, bei den früheren Völkern hat man die Frauen nicht als Mensch sondern als Sachware (Gut)
betrachtet. Der Islam jedoch legte dar dass Mann und Frau zusammen Menschen sind, vom selben Eltern abstammen und dass beide religiös und weltlich Verantwortungen haben und in gleicher Art Rechte besitzen...
Wenn du zornig bist, schlage sie nicht , denn das ist keine Tugend....
Verlange nichts von ihr was der Religionsgesetz widerspricht...
Sag ihr keine schlechten Worte...
In häuslichen Angelegenheiten und in manch anderen Dingen berate dich mit ihr...
Lass die Frau nicht gänzlich frei, es soll bekannt sein wo sie hingeht. Kleide, ernähre dein Hausangehörigen und lass sie frei leben. ...
Die älteren Frauen in der Nachbarschaft sehe als Mutter, die jüngeren als Schwester und die kleinen als Töchter an, damit du dich vor Ehebruch der Augen dich rettest."

(aus der türkischen Übersetzung Eyyühe´l Veled,Istanbul, Jahreszahl nicht angegeben, im Verlag Merve )

"Vertraut nicht den Frauen" ?

[aus "Türkiye, 3.4.2006]

Frage : Von dem  geehrten Abdullah bin Mubarak  ist überliefert: "Diese vier Sätze sind aus vier Tausend Hadithen ausgewählt: "Vertraue nicht der Frau, verfalle nicht den Gütern, fülle nicht dein Magen voll, lerne Wissenschaft, soviel du brauchst." Was bedeutet hier "Vertraue nicht der Frau" ? Wird hier die Frau nicht schlacht gemacht ?

Antwort: Die Frau wird nicht schlecht gemacht. Denn der geehrte Prophet teilte mit :

"Den Frauen geben nur derjenigen Wert, der edel ist und Ehre besitzt. Nur die Schlechten und Niederträchtigen sehen sie (die Frauen) niedrig." [Hadithsammlung Ibni Asakir]

Der Satz ""Vertraue nicht der Frau" bedeutet, dass man nicht jeder Frau vertrauen soll ohne sie gut zu kennen, ohne Erfahrung und ohne Vorsicht. Um die Wichtigkeit eines Dinges oder eines Sachverhaltes zu betonen wird in jeder Sprache übertriebene (kurze) Sätze verwendet. [...]

"Vertraue nicht der Frau" heisst, dass man manchen Frauen nicht vertrauen soll. und dass man nicht vertrauen soll ohne gut zu kennen.  Beispielsweise lautet ein Hadith folgendermassen :

"Vertraue nicht mal dein Bruder." [Hadithsammlung Tabarani]

Dies heisst nicht man solle einem Bruder nie vertrauen. Ohne Erfahrung ohne gut zu kennen vertrauen ist zu verstehen. Der geehrte Jachja bin Muaz berichtet:

"Vertraue niemandem ausser Allah."

Dies heisst nicht man solle auch den Rechtschaffenen nicht vertrauen. [...]

Der geehrte Imam Azam Abu Hanifa gab Imam Abu Yusuf den Rat :

"Erweise Respekt dem Besitzers des Wissens, sei respektvoll zu den Älteren und liebevoll zu den Jungendlichen. Bleib von den Sündern fern und sei mit den Guten zusammen. Unterschätze und betrachte niemand gering. teile deine Geheimnisse niemandem. Ohne gute Kenntnisse habend vertraue keiner Freundschaft."

Imam Azams Worte sind erläuternd für die Hadithe, "Ohne gut zu kennen vertraut keiner" sagt er. Die Frauen sind da inklusive.

Der geehrte Zeynelabidin sagte zu seinem Sohn Muhammed Bakir:

O mein Sohn! befreunde dich nicht  mit vier und vertraue ihnen nicht:

1.die Sünder

2.Die Geizigen

3.die Lügner

4.Diejenigen, die keine Verwandtschaftspflege haben.

Dass bedeutet die Vertrauensunwürdigen sind die schlechten Menschen. Ohne zu wissen, ob jemand Lügner ist, geizig ist, nicht sofort vertrauen will gesagt sein. Ein Sprichwort besagt "Vertraue nicht den Gütern, du fällst in Armut.". Diese Sprüche sind für die Betonung der Vorsichtigkeit gesagt worden. [Ende der Übersetzung des Artikels]

 

Ähnliche Sprüche, die angeblich Frauenfeindlich seien

Es kursieren Zitate, die angeblich Frauenfeindlichkeit aufzeigen sollen. Weder Quellenangabe noch ob diese Sprüche richtig übersetzt sind oder in welchen Zusammenhängen sie eingebettet sind scheint den eifrigen "Aufklärer" zu interessieren. Ebenso die Gesundheit der Quelle.

Davon ein Beispiel : "Als Abu Sulaiman al Darani über das Heiraten befragt wurde, antwortete er: „Ohne sie (die Frauen) es auszuhalten, ist besser als sie auszuhalten, sie auszuhalten ist aber besser als das Höllenfeuer auzuhalten." Wir wissen allein aus dem so wiedergegebenen Zitat nicht worin al Darani sich bezieht mit "besser". Al Darani ist einer der grossen Sufis des frühen Islams (gest.820, Damaskus) und ist sehr bekannt. Er war genauso wie Junejd al Bagdadi ein Schüler von Sufjan-i Sewri. Er sagte "Wer ein Mumin (Muslim, Muslima) gering schätzt und sich selbst wertvoller erachtet, der hat kein Genuss vom Anbetungen, welches er auch vollziehen mag." Und ferner "Von Allah zufrieden sein und Seinen Dienern (Menschen) barmherzig sein gehört zu dem Moral der Propheten." (Islam alimleri ansiklopedisi, Bd. 3, S.163). Unter den Sufis ist bekannt, dass die Ehe der sufischen Erziehung des Sufi-Schülers förderlich als auch hinderlich sein kann. Es hängt natürlich von Umständen und Personen ab. In diesem Kontext ist der Satz von al Darani einzuordnen. Die meisten Sufis waren verheiratet.

 

Interessantes Aufsatz über Frau im Islam siehe hier : http://www.fro.at/sendungen/islam/mihriban.html und in http://www.fro.at/sendungen/islam/frau.html

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