25.-27.07.2205, Tageszeitung „Türkiye“
Muhsin Abay

Dialog und das Bündnis der Zivilisationen

Der Terror verbreitet sich ungeachtet Religion, Rasse, Kontinent und Kultur gnadenlos als Plage. Unschuldige Menschen sterben täglich zu Hunderten. Eine globale Plage muss man global entgegentreten. Den Vorstoss des UN Generalsekretärs Annan des „Bündnis der Zivilisationen“ kommt zeitlich gut angesetzt und eine richtige Aktion. Bündnis der Zivilisationen bedeutet, dass die Zivilisationen sich gegenseitig akzeptieren, gegenseitig ihre Werte respektieren und die Unterschiede nicht als Grund für Konflikte zu nehmen. Gegen die These des „Clash of Civilisations“ ist die schönste Antwort „Bündnis der Zivilisationen“.
Die Grundsteine der Zivilisationen sind Religionen. Wenn man vom Osmanischem Zivilisation redet wird der Islam, bei westlichem Zivilisation das Christentum, und bei dem Fern-östlichem konfuzianische oder buddhistischen Einflüsse angeführt. Wenn nun sich verschiedene Zivilisationen sich in Bündnis verhalten sollen, will dies besagen, dass Gesellschaften mit verschiedenen Überzeugungen in manchen Themen zusammen Stellung nehmen.
In unserem Land werden –ich will nicht sagen bewusst – manche begriffe falsch benutzt.
Der Einsatz des interreligiöser Dialogs den Muslimen wird dargelegt mit der Bedeutung „Lass den Islam und nimm (andere) Schriftreligionen an“, ohne tiefgründig gedanklich analysierend, oberflächlich wie das Mittel der Exkommunikation.
Dialog ist ohne Gewalt, Druck und Feindschaft verbreitend die Schaffung der Möglichkeiten, dass Menschen verschiedener Religionen und Überzeugungen sich gegenseitig verstehen, welches ein
erlaubter und zivilisierter Tat ist.
Jeder soll seine Bücher, Quellen, Vorbilder, Eigenschaften vorzeigen können und jeder soll das nehmen was ihm gefällt. Habt ihr denn von eurem Glauben und Weg Zweifel ? Nur die, die Schwächen und Fehlendes haben, haben Befürchtungen (vor Dialog).[…]
Die Art , wie die „Missionsaktivitäten“ (der christlichen Missionare) dargestellt wird fördert meist Feindschaften und wirkt einladend für Beschränkungen betreffend Äusserungsfreiheiten und Religionsfreiheiten.
Wenn Missionsaktivitäten unsinnig mit „Moderne Version der Kreuzzüge“ verglichen wird , oder Aufschreie wie „Die Missionare haben uns umzingelt und machen Gottesdienste in Wohnungen.“ Gemacht werden, wie wollen diese Leute die tausenden Moscheen und Korankurse und Islam-Konvertiten erklären und die Freiheiten in Glauben und Meinungsäusserung verteidigen ?
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Ein wahrer Muslim (ich meine damit ein Muslim der Glaube, religiöse Ethik und aufrichtige religiöse Intention zusammen besitzt) hat kein Angst vor einem Dialog und kann auch keins haben.
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Die Menschen sind die Feinde dessen, was sie nicht verstehen. In der westlichen Welt fängt an gegen den Islam, den sie nicht kennen, Feindschaft zu hege. Es ist Zeit ihnen zu zeigen, wie sehr die Muslimentum den Menschen rechten Wert geben und wie sehr Einklang gibt mit den Grundrechten der UNO. Ohne Zorn und ohne Ungeduld !
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Der Generalsekretär der UNO Kofi Annan hat Premierminister Receb Tayyib Erdogan als Vorsitzender der Kommission zur Abbau der Vorurteile und Missverständnisse zwischen Muslimen und Christen ernannt. Erdogan wird im Projekt „Bündnis der Zivilisationen“ mit Spaniens Premierminister Jose Luis Rodriguez Zapatero zusammenarbeiten.
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