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Namibisches Tagebuch 2003

wie war das: für den Inhalt der angegebenen Seiten sind wir natürlich NICHT verantwortlich ....

30.12.2003 - Die Grünen
Die letzten Tage haben wir in der Cape Cross Lodge verbracht. Und wen treffen wir dort? Den Herrn Ströbele, den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen. Anhand der markanten Augenbrauen haben wir ihn sofort erkannt. Joschka Fischer, der Ende Oktober in Namibia war, hat ihm wohl den Tipp gegeben. Es kursiert die Geschichte, dass der namibische Präsident Sam Nujoma entsetzt war, dass Fischer bei einem eigens für ihn anberaumten Braai weder das leckere namibische Fleisch (er ist wohl Vegetarier) noch das von deutschen Braumeistern gebraute Bier (mit dem Hinweis er sei Antialkoholiker) verzehrt hat. Auch Herr Ströbele verschmäht das gute namibische Bier, aber wenigstens seine Frau trinkt es. Wir waren beeindruckt, dass das Paar Ströbele in ihrem Privaturlaub kein Fahrzeug oder Flugzeug der Botschaft in Anspruch nimmt, sondern mit einem kleinen Auto das Land bereist. (anbei die Homepage von Herrn Ströbele)

22.12.2003 - Mossie Attack
Heute nacht hatten wir uns einer Mossie (Moskito) Attacke zu erwehren und das, obwohl wir dank Moskitonetz eigentlich recht gut geschützt sind. Die Biester müssen dennoch irgendwie reingekommen sein. Namibia ist übrigens Malaria-Gebiet, zumindest im Norden ab der Höhe der Etosha-Pfanne, dort aber ganzjährig. Windhoek verzeichnet auch Malaria-Fälle. Das sind allerdings meist Leute, die im Norden waren und bei denen nach der Inkubationszeit Malaria ausbricht, wenn sie wieder in Windhoek sind. In Windhoek und Umgebung ist es den Grossteil des Jahres zu trocken für Anopheles & Co.

14.12.2003 - Weihnachtsvorbereitungen
Die Weihnachtsvorbereitungen laufen auf vollem Gange. Man kann namibische Adventskränze erstehen, der mit Kameldornschalen und von uns nicht identifizierbaren Pflanzen geschmückt war. Die Innenstadt ist mit Lichterketten geschmückt und es gibt deutsche Spekulatius und Lebkuchen zu horrenden Preisen zu kaufen. Als Schwaben backen wir daher die Plätzchen selbst. Ist nicht so einfach, bei 30°C Mürbteig auszurollen, der vor lauter Hitze selbst zu Schwitzen anfängt. Mangels diverser Zutaten (Orangeat gab's nicht mal bei Woermann) mussten alternativ getrocknete Ananas und Mangos für die Lebkuchen eingesetzt werden. Aber Glühwein werden wir uns bei den Temperaturen sicher nicht machen, dann lieber ein kühles Tafel Lager!

01.12.2003 - Tanken und andere Dienstleistungen
In Namibia kann es vorkommen, dass ein 30-jähriger Mann noch nie in seinem Leben getankt hat (damit ist sein Auto gemeint). Und das nicht etwa, weil er keinen Führerschein hat. Der Grund ist, dass es an jeder Tankstelle Angestellte gibt, die das übernehmen. Die tanken voll, reinigen die Scheiben, prüfen Öl und Wasser und tun alles, damit der Kunde nicht sein Auto verlassen muss. In Supermärkten wird alles von Packern eingepackt, zum Auto gebracht und eingeladen. Für den Haushalt gibt es günstige Arbeitskräfte, die sich um Bügeln, Putzen und den Garten kümmern. Daran kann man sich gewöhnen.

25.11.2003 - Fleisch
Heute muss ich mal eine Lanze für das hervorragende namibische Fleisch brechen. Die Rinder laufen fast ihr ganzes Leben frei im Busch herum und ernähren sich von Kräutern und Gras. Da sie nicht den lieben langen Tag in einer Box stehen, haben sie einen guten Muskelfleischanteil und sind nicht fett. Das gleiche gilt für Ziegen und Schafe. Das Wild, z.B. Eland, Oryx und Kudu, ist auch sehr lekker. Viele mögen es, weil es im Gegensatz zum Reh keinen ausgeprägten Wildgeschmack hat. Hormon- oder andere Fleischskandale sind unbekannt. Dementsprechend viel Fleisch wird hier im Land gegessen. Und Hähnchen zählen zum Gemüse ...

17.11.2003 - Schlangen
Namibia hat eine recht grosse Anzahl an Schlangen zu bieten. Aus dem Fernsehen kennt man vielleicht die Eierschlange, die ihren Unterkiefer ausrenken kann, um ein komplettes Ei zu verschlingen. Eine relativ gefährliche Schlange ist die Puffotter, da sie nicht flieht, wenn sich jemand nähert, sondern faul liegen bleibt und ihr Biss giftig ist. Weniger nett ist auch die Zebra Snake, die zu den Speikobras gehört: sie versucht, ihr Gift in die Augen zu spucken oder ihr Opfer zu beissen. Ausserdem gibt es Kapkobras, Baumschlangen (vor allem im Norden), schwarze Mambas und andere nette Tierchen. Aber nicht abschrecken lassen; als Tourist kriegt man fast nie Schlangen zu sehen, auch wenn Harald einem das am Anfang des Urlaubs mit Hilfe seines grausligen Schlangenbüchleins glauben machen will. (einige Infos zu Schlangen im südlichen Afrika)

10.11.2003 - Joe's Beerhouse
Mit Peggy und Andi haben wir wieder den fast schon traditionellen Besuch von Joe's Beerhouse absolviert. Joe's ist eine Art afrikanischer Biergarten; wie der Name sagt, gibt es jede Menge Bier, aber auch Fleisch in allen Variationen. Berühmt-berüchtigt ist die Game Knuckle, eine riesige Masse Fleisch, die wahrscheinlich nur eingefleischte Buren bewältigen können. Gewöhnliche Fleischesser kommen eher mit dem Zebrasteak oder dem Oryx-Filet zurecht. Der Besitzer photografiert nebenbei und gibt sehr schöne Kalender heraus. (Joe's hat eine eigene Homepage)

05.11.2003 - Ungeziefer
Dank des zur Zeit schwülwarmen Wetters kommt das Ungeziefer aus seinen Löchern gekrochen. Eine Bekannte hat eine Kakerlaken-Invasion (iih), die schwer totzukriegen sind. Wir haben die Kakerlaken vor 2 Jahren mit Gift bekämpft, das man in nicht-afrikanischen Ländern wahrscheinlich nicht so ohne weiteres im Supermarkt bekommt. Seitdem sind wir Kakerlaken-frei. Dafür tummeln sich immer mehr Ameisen in unserem Wohnzimmer. Hoffentlich sind es keine Termiten, sonst hat unser Sofa bald keine Füsse mehr. Und jede Menge Mossies (Moskitos), Nachtfalter und Käfer besuchen uns abends, sobald innen das Licht an ist - nichts für Leute mit Insektenphobien.

30.10.2003 - Northern Communal Areas
Wegen eines Workshops war ich in Rundu, das in den Northern Communal Areas liegt. So werden alle Gebiete im Norden Namibias bezeichnet, die oberhalb der Veterinärgrenze liegen. Sobald man diese Veterinärgrenze überschreitet, ist man in einer anderen Welt: das Gebiet ist viel dichter besiedelt als weiter südlich, die Leute leben in Hütten und Krals, jede Menge Menschen und Tiere laufen auf der Strasse herum und statt Dickbusch sieht man grosse Bäume inmitten von savannenähnlicher Landschaft. So, wie man sich das "richtige" Afrika vorstellt.

30.09.2003 - Wohlgerüche
Dank dem Regen die letzten Tage wird es in der Stadt grün. Die Jacarandabäume blühen lila, die Kameldornbäume gelb, dazu kommen jede Menge anderer Sträucher und Blüher. Und die riechen! An jedem Garten, an dem man vorbeikommt, riecht es anders. Hoffentlich kommt noch mehr Regen und das hält an.

23.09.2003 - Chinesen II
Wer Sonntag zum Pick'n Pay geht, kommt sich vor wie in Little China. Das letzte Mal habe ich innerhalb einer halben Stunde 70 Chinesen gezählt, hauptsächlich junge Frauen. Es scheint, als würden es täglich mehr. Die Flugzeuge aus Johannesburg sind angeblich zu 2/3 voll mit Chinesen. Man sagt, dass die Chinesen zum Bau des Staatshauses ins Land geholt werden (und das, obwohl es jede Menge arbeitslose Namibier gibt...), aber die Damen sahen nicht so aus, als ob sie jemals eine Schaufel in die Hand genommen und in der Sonne geschwitzt hätten. Aber was machen sie dann im Land??

15.09.2003 - Obazda
Am Wochenende sind wir in den Genuss von hausgemachtem Obazda gekommen. Unsere Nachbarin, eine gebürtige Hamburgerin, hatte ihn im Rahmen des sonntäglichen Sundowners zubereitet. Obwohl wir erst skeptisch waren, ob ein Preiss dieses typisch bayerische Gericht zubereiten kann, hat uns der hervorragende Geschmack doch überzeugt. Wirklich lecker. Damit könnte Margret fast dem Kneitinger Konkurrenz machen. (anbei ein Rezept, aber nicht das von Margret - das hat sie nicht verraten)

08.09.2003 - Sommerzeit
Gestern hat die namibische Sommerzeit begonnen, was für uns bedeutet, dass wir eine Stunde früher aufstehen müssen und bis zum Beginn der mitteleuropäischen Winterzeit zeitgleich mit Deutschland sind. Ich verstehe sowieso nicht, warum die Namibier (als einzige im südlichen Afrika) die Winterzeit eingeführt haben. Morgens, wenn es eigentlich egal ist, wird es da gegen sechs Uhr hell und am Abend, wenn man die Zeit sinnvoll nutzen könnte, ist es ab halb sechs dunkel.

01.09.2003 - Sterne
Wie in anderen Teilen der Welt, sieht man momentan den Mars sehr gut am nächtlichen Sternenhimmel. Generell sind die Möglichkeiten, Sterne zu sehen, in Namibia überdurchschnittlich gut, da es bei der geringen Besiedelungsdichte kaum Streulicht gibt. Der Sternenhimmel unterscheidet sich deutlich von dem der nördlichen Hemisphäre: es gibt das Kreuz des Südens, die Sternzeichen sind an anderen Stellen und der zunehmende Mond liegt "falschrum" am Himmel.

28.08.2003 - Zebras
Auf der Kurztour durchs Land sahen wir einige Zebras, eines an einer Viehtränke inmitten von Pferden. Fast konnte man meinen, jemand hätte zum Spass ein Pferd schwarz-weiss angestrichen. In Namibia gibt es zwei Arten von Zebras: das Burchell Steppenzebra und das Hartmann'sche Bergzebra. Letzteres ist sehr selten, steht unter Naturschutz und kommt hauptsächlich im Khomas-Hochland und im Naukluft-Gebirge vor. Unterscheiden kann man die beiden an den Streifen. Das Bergzebra ist auch an den Beinen gestreift, das Steppenzebra nicht. (guckst Du hier)

18.08.2003 - Wasser
Zur Zeit wird die Gassigeh-Strecke rund um den Avis-Damm immer kürzer: das Wasser sinkt täglich. In Namibia regnet es maximal zweimal im Jahr: im Oktober/November ist die kleine Regenzeit, im Februar/März die grosse. Wenn die kleine Regenzeit wie letztes Jahr fast völlig ausfällt, gibt es von März bis Januar kein Regen und damit kein Wasser. Die Namibier behelfen sich mit Staudämmen, aus denen Wasser für Tier und Mensch kommt. Die Farmer haben Bohrlöcher und manchmal Quellen auf dem Land, die aber bei grosser Trockenheit versiegen. Wird das Wasser knapp, müssen die Farmer ihre Gärten vertrocknen lassen und Rinder schlachten. Und dann heisst es warten auf Regen.

11.08.2003 - Deukom
Dank Deukom konnten wir gestern das Finale von Star Search in Deutschland mitverfolgen. Für mich alten Rocker war der Sieg mit Metallica's "Nothing Else Matters" natürlich das Beste, wobei der Allgäuer Konkurrent auch sehr gut war. Nur das unsägliche Gelalle der Kamp konnten wir nicht mehr ertragen - aber da waren wir wahrscheinlich nicht die einzigen. Mich würde echt interessieren, was der Balder zu Hause so über sie verlauten lässt. Zurück zu Deukom: Mit Hilfe eines Satellitenreceivers werden wir jede Woche mit dem Weltspiegel und anderen Sendungen auf ARD, ZDF, SAT1, RTL, PRO7 und 3SAT versorgt. (und man kann bei Deukom die aktuellen Programme herunterladen)

04.08.2003 - Platten
Jetzt hat's mich auch erwischt: Zweimal innerhalb von einer Woche hatte ich einen Platten am Auto. Zum Glück war es jedesmal ein kleines Loch, so dass ich den Platten frühzeitig erkennen und eliminieren konnte. Schon lästig, aber dank Dornen und spitzer Steine passiert das immer wieder.

29.07.2003 - Grippe
Momentan fegt eine Grippewelle durch Windhoek. Man sagt, es liegen Zehntausende mit Fieber, Gliederschmerzen, Husten und ähnlichen Annehmlichkeiten im Bett. Angeblich hat sich ein recht resistenter Virus aus den Grippeviren der vergangenen Jahre entwickelt. Harald hat es auch erwischt, aber er ist bereits auf dem Weg der Besserung.
Nachtrag am 04.08.03: Touris, keine Panik, mittlerweile ist wohl das Schlimmste überstanden.

21.07.2003 - Tontaubenschiessen
Freunde haben uns zum Tontaubenschiessen mitgenommen. War ein lustiger Tag. Wir wurden in zwei Mannschaften eingeteilt und es wurde in insgesamt 6 Runden geschossen. In den Pausen haben einige Männer geübt, um sich nicht zu blamieren, alle anderen haben sich mit Braaifleisch gestärkt und Zielwasser getrunken. Dabei haben ca. 20 Leute 500 Tontauben zerschossen, das macht durchschnittlich 25 Tontauben pro Person. Und manche haben keine einzige getroffen. Jo war der beste Schütze an dem Tag, Harald hat den Durchschnitt sicher hochgedrückt, ich habe immerhin zwei getroffen, obwohl es das erste Mal war, dass ich auf Tontauben geschossen habe.

16.07.2003 - Konsum
Namibia hat uns wieder. Nach unserem Deutschland-Urlaub können wir nachvollziehen, wie sich Ostdeutsche beim ersten Aufenthalt im westdeutschen Supermarkt fühlten. Die namibischen Läden bieten maximal zwei Sorten Nudeln, die deutschen zehn, das lässt sich auf beliebig viele andere Artikel übertragen. Die namibischen Fertiggerichte sind zum Teil grauenvoll (ich denke da nur an den Tiefkühlspinat, der bereits braungekocht aus der Packung kommt - natürlich ist er nicht von Iglo); kein deutscher Hersteller wäre damit lange auf dem Markt, dazu ist die Konkurrenz zu gross. In Namibia bekommt man nicht zu jeder Zeit alles: da heisst es zuschlagen, wenn es bei Woermann Lasagneblätter oder guten Honig gibt, andernfalls muss man einige Monate ohne auskommen. Dafür ist die Fleischqualität hervorragend und Lebensmittelskandale kennen die Namibier nicht.

16.06.2003 - Winter
Wer's noch nicht weiss: bei uns ist wieder Winter. Es ist leicht daran zu erkennen, dass die Supermärkte Radiatoren in rauhen Mengen und die Kneipen "Gluwein" verkaufen. Manch Deutscher denkt vielleicht, dass 0 oder 4 Grad nachts nicht wirklich kalt sind, aber der Wind ist eisig und die meisten Häuser sind nicht für kühlere Temperaturen eingerichtet, das heisst, es gibt keine Heizungen oder Öfen. Also unbedingt ein warmes Fleece und andere warme Sachen mitnehmen, wenn man im Juni /Juli /August nach Namibia reisen will, nicht nur kurze Hosen und T-Shirts!

09.06.2003 - Mount Etjo
Die Mount Etjo Safari Lodge ist ein beliebtes Ziel für Reisegruppen zwischen Okahandja und Otjiwarango. Der Besitzer Jan Oelofse hat mehrere benachbarte Farmen aufgekauft und das Okanjati Wildlife Sanctuary gegründet, in dem man viele Tiere sehen kann. Herr Oelofse hat auch eine Methode entwickelt, wilde Tiere möglichst schonend einzufangen und für den Film "Hatari" die Löwen ausgebildet. Aber was wenige wissen: die Mount Etjo Safari Lodge ist auch ein beliebtes Ziel für Jäger, v.a. aus den USA. Das wird vor den anderen, evt. nicht jagdbegeisterten Gästen verheimlicht. Die Jäger und ihre Begleiter müssen ihre Waffen und auch sich selbst verstecken, sobald sich ein anderes Fahrzeug nähert. Konnten wir selbst beobachten. Schon ein bisschen albern, zumal Herr Oelofse angeblich seine Ausgaben allein von den Jagdeinnahmen tragen kann. (auf Klick mehr zur Mount Etjo Lodge und zur Jagd dort)

02.06.2003 - Etosha-Pfanne
Wir waren während des verlängerten Wochenendes in der Etosha-Pfanne, einem riesigen Naturschutzgebiet in Namibia. Manche sagen, die Etosha wäre nichts anderes als ein überdimensionaler Zoo. Aber selten kann man so viele unterschiedliche Tiere so nah sehen und beobachten. Dieses Mal haben wir jede Menge Elefanten beim Baden und Fressen und Geparden gesehen. Es gibt in der Etosha zudem diverse Antilopenarten, Zebras, Löwen, Leoparden, Giraffen und Nashörner. (Africam.com hat Webcams an verschiedenen Wasserlöchern installiert).

27.05.2003 - Tödlicher Namibia-Urlaub
Wohin man momentan kommt, es wird überall diskutiert: ein holländischer Tourist ist während seines Urlaubs am Brandberg verdurstet, seine Begleiterin kam knapp mit dem Leben davon. Die beiden hatten sich wohl verfahren und das Benzin ging aus. Auf allgemeines Unverständnis stösst, dass sie auf ihrer Tour wohl kein Trinkwasser dabei hatten. Namibia ist nun mal ein grosses Land, dabei dünn besiedelt und es gibt nicht alle fünf Kilometer einen Supermarkt. Handy-Empfang hat man nur in der Nähe grösserer Ortschaften.

19.05.2003 - Ministry of Home Affairs
Home Affairs: Noch eine überbesetzte, inkompetente Behörde, die die Welt nicht braucht, aber leider die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für Ausländer ausgeben soll. Nach einer Stunde Schlangestehen gelangt man zu diversen unwissenden Damen, die einem wahl- und sinnlos Telefonnummern angeben, die man anrufen soll. Nach etwa dem 30. Anruf hebt sogar manchmal jemand dort ab (warum soll man auch zur Arbeit gehen, wenn man die Zeit viel besser zum Einkaufen oder daheim nützen kann??). Und dann wird man angebrüllt, warum man die Frechheit hat, diese Nummer zu wählen. Liebe Mitglieder der al Quaida oder anderer Terrororganisationen: ich hätte ein schönes Anschlagsziel für Euch. Bitte meldet Euch, dann gebe ich die genauen Daten durch. Aber sorgt bitte dafür, dass es alle erwischt ... (sorry, aber ich habe wirklich die Schnauze voll von diesem Laden)

12.05.2003 - Swakopmund
Am Samstag waren wir zum Pizzaessen in Swakopmund. Wenn nicht gerade Saison ist (Weihnachten, Ostern), wird dieses Imitat eines Ostseebads aus dem vorigen Jahrhundert fast ausschliesslich von namibischen Rentnern bevölkert, die der Hitze im Landesinneren entfliehen wollen. Dank des ständigen Nebels und der Kälte sind diese Rentner recht verdriesslich und zum Teil selbstmordgefährdet. Einen Ausgleich und Besuchsanreiz bieten die guten Seafood-Lokale und die Shopping-Möglichkeiten. Auch das Stadtbild mit seinen kolonialen Bauten ist hübsch anzusehen. (mehr zu Swakopmund)

07.05.2003 - Urbock
Der Urbock ist wieder da! Die Namibia Breweries brauen jedes Jahr anlässlich der kalten Jahreszeit ein Bockbier. Gestern haben wir die ersten Flaschen verkostet und für gut befunden. Der Urbock wird in Swakopmund gebraut, in Windhoek abgefüllt und hat 7% Alkohol. Na denn Prost!

28.04.2003 - Nakara
Im Rahmen der Shopping-Tour mit unserem Besuch sind wir beim Fabrikverkauf von Nakara gelandet. Nakara ist eine Gerberei, die auch verschiedenste Produkte aus Leder herstellt. Zufälligerweise gab es nachträgliche Ostersonderangebote. Der Laden war brechend voll, die Leute haben sich mit Fellen und Leder, Gürteln und Handtaschen eingedeckt, als ob es morgen nichts mehr gäbe. Ich weiss ja nicht, ob manche Touristen bedenken, dass eine Zebrafelltasche oder ein Straussenledergeldbeutel in Deutschland nicht bei jedem auf Bewunderung stösst...

22.04.2003 - Heineken
Seit letzter Woche ist es offiziell: die Interbrew-Anteile an den Namibia Breweries (O&L-Gruppe) wurden von Heinecken und Diageo (Guiness) übernommen. In einigen Zeitungen konnte man lesen, dass die Zusammenarbeit der Namibier mit Interbrew/Beck's nicht unbedingt herzlich war. Nun sind es drei statt bisher zwei Partner, zudem hat die O&L-Gruppe diverse Teilhaber. Das wird noch interessant. (mehr dazu auf der Heineken-Homepage)

15.04.2003 - Regen
Wir hatten schon befürchtet, dass es dieses Jahr keinen Regen mehr gibt. Doch seit drei Tagen regnet es. In Strömen. Tag und Nacht. Mit und ohne Blitz und Donner. Mittlerweile hat es die Dachpappe von Odin's Hütte durchgeweicht und es gibt keinen trockenen Fleck mehr im Garten. An Wäschewaschen oder vielmehr -trocknen ist nicht zu denken. Dafür füllen sich die Staudämme zusehends.

07.04.2003 - WIKA
Samstag war Umzug vom WIKA, dem Windhoek Karneval. Das war witzig, v.a. für den Kölner Bernd. Mitten in Afrika konnte man Funkenmariechen, Karnevalsprinzen, Themenwagen und Elferrat bestaunen. Die Temperaturen um die 30 Grad und die schwarzen Gesichter waren etwas unwirklich. Leider konnte mir bisher niemand sagen, warum der WIKA knapp vier Wochen nach den deutschen Fasching stattfindet. Der Karneval in Lüderitz ist sogar erst im August. Vielleicht alles nur ein Vorwand, um das ganze Jahr über zu feiern? (der WIKA hat sogar eine eigene Homepage!)

31.03.2003 - Windhoek Schlachterei
Im Rahmen der Fleischvorlesung haben wir die Windhoek Schlachterei besichtigt. Eine üble Klitsche. Der grob geteerte Boden ist dreckig, wir sahen nirgendwo Wasch- oder gar Desinfektionsmöglichkeiten, Sicherheitsvorkehrungen existieren nicht. Haarnetze bekamen wir Besucher erst, als wir nachfragten, von Kittel oder Schuhen ganz zu schweigen. Dementsprechend sind die Produkte auch pink vor lauter Nitrat. In BaWü würde der WKD diesen Laden sofort dichtmachen, in Namibia gibt es wohl keine derartigen Kontrollen. Zum Glück gibt es noch MeatCo. Die werden regelmässig kontrolliert, da sie ins Ausland exportieren und haben einen sehr hohen Standard. (es gibt keine Homepage der Windhoek Schlachterei, nur von Meatco)

21.03.2003 - Independence Day
Der 13. Unabhängigkeitstag wird mit Feiern und Gedenkreden begangen. HE Sam Nujoma will vorrangig Hochseefischerei, Tourismus und Landreform fördern. Nach den Vorkommnissen in Zimbabwe liefert die Landreform heisse Diskussionen. Bisher läuft es nach dem Prinzip "williger Käufer, williger Verkäufer", d.h. wenn ein Farmer seine Farm verkaufen will, hat der Staat das Vorkaufsrecht und kann die gekaufte Farm an Landsuchende verteilen. Aber es kursieren Gerüchte, dass Farmer, die im Ausland leben und ihre Farm nicht selbst betreiben, enteignet werden sollen. Angeblich stehen schon 192 derartige Farmen auf einer Liste. Auch will das Landwirtschaftsministerium nicht veröffentlichen, welche Personen bisher von der Reform profitiert haben. Man munkelt, dass sich hochrangige Politiker die besten Farmen selbst zugeschanzt haben. Es bleibt spannend, was weiterhin geschieht.

17.03.2003 - Farmleben
Bekannte haben uns übers Wochenende auf ihre Farm zwischen Okahandja und Otjiwarongo mitgenommen. Wir sind Posten gefahren (= Wasserpumpen kontrolliert), haben Kudus, Oryx, Warzenschweine und diverse Vögel gesehen, Bobotie (eine südafrikanische Spezialität) gegessen, gebraait (gegrillt) und nebenbei ein bisschen Afrikaans gelernt. War sehr spassig. (weitere südafrikanische Leckereien gibt's hier)

11.03.2003 - Uniklatsch II
Gerade habe ich einen Kollegen erwischt, wie er den Praktikumsraum missbrauchte, um gemeinsam mit unserem Busfahrer eine Ziege zu zerlegen. Das ist für ihn ganz selbstverständlich. Den restlichen Tag nutzt er normalerweise, um im Internet zu surfen und Hausaufgaben für seinen Fortbildungskurs zu erledigen. Es fällt nicht wirklich auf, wenn er Tage oder Wochen von der Uni fernbleibt (was schon passiert ist). Seit Tagen muss ich das Geräucherte vor ihm verteidigen, das wir im Fleischpraktikum produziert haben. Die Kühltruhe, in der das Fleisch gelagert war, ist ausgefallen und das Fleisch ungeniessbar. Das will er aber nicht kapieren. Gestern kam ich gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie er sich ein grosses Stück abgeschnitten hat. Normalerweise ist der Raum abgesperrt, aber irgendwie hat er sich einen anderen Schlüssel besorgt...

03.03.2003 - Schlangen
Am Wochenende haben wir auf der Anib Lodge, die am Rande der Kalahari liegt, Schlangen gesehen. Leider nicht hinter sicherem Glas und leider keine harmlosen. Eine namibische Korallenschlange lag unter einem Baum und rieb ihre Schuppen aneinander, um uns zu warnen, nicht näher zu kommen, was wir auch getan haben. Die andere Schlange haben wir nachträglich mit Hilfe unseres Schlangenbuches als junge Kapkobra identifiziert. Sie lag am Müllsack im Campingplatz. Normalerweise verschwinden Schlangen, wenn sie merken, dass sich ein Mensch nähert (Ausnahme Puffotter) und man sieht in der freien Natur - zum Glück - so gut wie nie welche. Tödliche Schlangenbisse kommen deutlich weniger oft vor als tödliche Autounfälle. (hier kann man mehr über namibische Schlangen erfahren)

25.02.2003 - Strom
Gestern habe ich wieder Strom "geholt". Denn in Namibia muss Elektrizität im voraus bezahlt werden. Das erledigt man mit Hilfe einer Karte, vergleichbar einer Scheckkarte, und eines Automaten. Theoretisch eine praktische Sache. Dummerweise funktionieren diese Automaten eigentlich nie, was besonders am Wochenende ziemlich blöd sein kann, wenn der Strom zur Neige geht. Meist füttert man den Automaten mit 100N$, die er auch gleich schluckt; im Gegenzug rückt er aber keinen Beleg mit dem Zahlencode heraus, den man daheim eintippen muss, um das Stromkontingent aufzufüllen. Folglich muss man ins Postamt tappen (die Öffnungszeiten sind ähnlich bescheiden wie in Deutschland), in einer langen Schlange warten und dem Beamten verklickern, warum es schon wieder nicht geklappt hat ...

17.02.2003 - Südwesterdeutsch
Am Samstag war ich auf einer Party eingeladen, bei der alle Anwesenden ausser mir Einheimische waren. Da ist mir wieder aufgefallen, wie sprachgewandt die Namibier sind. Es wird locker vom Deutschen ins Englische gewechselt, dazwischen fallen ein paar Ausdrücke in Afrikaans. Das Südwesterdeutsch hat auch seine Besonderheiten: die "Lorrie" ist ein Lastwagen, ein "bokki" eine Ziege, "pad" heisst Strasse, "lekker" bedeutet gut oder schön, davon abgeleitet der Gruss "lekker pad" (gute Fahrt), es "jobt" = es funktioniert / klappt. Die Einflüsse aus dem Englischen und Afrikaans lassen sich nicht leugnen. (mehr zum Üben)

14.02.2003 - Reviere
Es regnet. Angehmerweise meistens nachts und tagsüber haben wir schönes Wetter. Es ist plötzlich überall grün und blüht. Dank des Regens haben die Reviere begonnen abzukommen. Reviere haben nichts mit Jagd zu tun, sondern sind Flussläufe, die im allgemeinen auf dem Trockenen liegen und nur nach einigermassen ergiebigem Regen Wasser führen. Dann kann es aber passieren, dass man aufgrund eines mehr oder weniger grossen Flusses die Strasse nicht mehr passieren kann. Unser Nachbar Christoph macht sich bei den Namibiern unbeliebt, da er bei jeder Gelegenheit über das "Sch...wetter" schimpft.

10.02.2003 - Streik
Die Uni-Angestellten sind Mittwoch und Donnerstag in Streik getreten. Sie streikten, um höhere Gehälter zu bekommen. Es ist aber von vornherein schon klar, dass es die nicht geben wird, da die Uni kein Geld hat. Letztes Jahr war es sogar so weit, dass gar keine Gehälter mehr ausgezahlt werden konnten. Dabei wird den Angestellten deutlich weniger gezahlt als an der Polytechnic und deswegen wandern auch alle, die einen Job bekommen können, in die Industrie ab. Allerdings hat von dem Streik hat kaum jemand etwas mitbekommen, geschweige denn, dass irgendwelche Abläufe gestört wurden. Es liefen zwar Einschreibungen, aber nur für die Erstsemester, der Grossteil der Studenten schrieb sich bereits Ende letzten Jahres ein. Die Vorlesungen gehen erst diese Woche los. Wenn, hätte ich während der Vorlesungszeit gestreikt, dann wäre es effektiver gewesen. (mehr dazu im Namibian)

03.02.2003 - Baboons (Bärenpaviane)
Der Avis Dam ist immer wieder für Überraschungen gut. Beim Gassigehen sah ich keine 20m entfernt einen Baboon beim Saufen und zwar einen der grössten, die ich je gesehen habe. Zuerst dachte ich noch, was das wohl für ein seltsamer, haariger Hund ohne Herrchen ist, als er über dem Wasser hing - aber dann. Zum Glück habe ich ihn vor Odin entdeckt, den Hund gerufen, er kam auch gleich und dann sind wir beide erst mal wieder zurückgegangen. Der Baboon sah uns auch und versteckte sich im Dickicht, aber nicht sehr weit weg; ich habe beobachtet, wie er gleich wieder zum Wasser ist, als wir vorbei waren. Da ist mir der Pelikan doch deutlich lieber, der hat keine so scharfen Zähne. Bekannte von uns haben zwei Hunde durch Baboons verloren, die Tiere können unglaubliche Schäden anrichten und sind daher nicht sehr beliebt. (sie dringen sogar in Häuser ein)

28.01.2003 - Chinesen
Gestern haben wir am Avis Dam eine interessante Beobachtung gemacht. Eine Meute Chinesen stieg in ein Regierungsauto, erkennbar am GRN-Nummernschild. Nicht genug, dass sie den Avis Dam täglich leerfischen, an Stellen hocken, von denen man aus nicht fischen darf, jetzt kriegen sie auch noch ein Auto dafür gestellt! Wie deren Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis begründet wird, würde mich schon lange interessieren. In Namibia sieht man immer mehr Chinesen, ob beim Muschelsammeln am Atlantik, beim Schrottherumfahren in Windhoek oder eben beim Fischen am Avis Dam. Sie werden ins Land geholt, damit sie Arbeitsplätze schaffen. Bisher hat sich aber nur die Zahl der illegalen Schnapsläden kräftig erhöht. (mehr zur Beziehung zwischen Namibia und China)
Nachtrag am 03.02.03: Irgendjemand hat die Chinesen angezeigt. Gestern sassen sie schön ordentlich ausschliesslich an den Stellen, an denen man fischen darf.

24.01.2003 - Einstellungskriterien
Wir haben eine neue Kollegin, ein typisches Produkt von Affirmative Action. Sie wurde als Dozentin (Lecturer) eingestellt. Dabei kommt sie frisch von der Uni, hat noch keinen Tag gearbeitet und keinerlei praktische Kenntnisse. Sie nimmt meinem Kollegen die Stelle als Dozent für Molkereitechnologie weg. Dieser Kollege ist Tansanier (coloured), hat Molkereifachmann gelernt, längere Zeit als Produktionsleiter in einer Molkerei gearbeitet, lehrt seit über 20 Jahren an verschiedenen Universitäten in Tansania, USA und Namibia und ist bei den Studenten wegen seines Engagements sehr beliebt. Gemäss Affirmative Action wird aber ihr der Vorrang gegeben, da sie bei gleichem Schulabschluss (von Qualifikation will ich hier nicht reden) Namibierin, eine Frau und schwarz ist ... (auf Seite 24 kann man die gesetzlichen Grundlagen nachlesen)

19.01.2003 - Warten auf Regen
Zur Zeit ist es heiss, sehr heiss. Zwar sind fast jeden Tag dunkle Wolken am Himmel, aber es will und will nicht regnen. Dabei wäre es so wichtig. In Namibia gibt es die kleine Regenzeit im Oktober/November, die oft ausfällt, und die grosse Regenzeit Februar/März. Ausserhalb dieser Zeiten regnet es nicht, d.h. in unserem Fall, dass wir seit März keinen anständigen Regen mehr hatten, allenfalls kleine Schauer, bei denen das Wasser gleich wieder verdunstet ist. Am Avis Dam und in den anderen Staudämmen kann man zusehen, wie das Wasser jeden Tag weniger wird. Manche Farmer müssen aufgrund von Wassermangel mit ihren Tieren auf andere, wasserreichere Farmen ausweichen. Und dieses Jahr soll laut Meteorologen auch die grosse Regenzeit mager ausfallen. (hier gibt's mehr Details zum Wetter in Namibia)

13.01.2003 - Parkwächter
Im Internetforum der Allgemeinen Zeitung habe ich mit Verwunderung gelesen, dass manche Touristen es für völlig angemessen halten, den Parkwächtern 10N$ (momentan ca. 1 Euro) zu geben. Das ist zuviel, so hart es klingt. Ein paar Infos dazu: Sobald man im südlichen Afrika auf einem Parkplatz parkt, kommt ein (meist selbsternannter) Parkwächter und bietet an, auf das Auto aufzupassen. Die Bezahlung dafür ist eine Art Schutzgebühr. Falls man nicht zahlt, kann es einem passieren, dass bei der Rückkehr das Auto zerkratzt ist. Und man sollte auf keinen Fall glauben, dass das Auto verteidigt wird, falls es jemand aufbrechen will (gell, Hartmut). Für diese Dienste erhält der Parkwächter 1 bis 2 N$, wenn man länger parkt, auch mehr (aber nur, wenn nichts passiert ist). Um den Geldwert einzuschätzen, hilft es vielleicht zu wissen, dass z.B. eine Bedienung im Cafe im Monat zwischen 600 und 1000 N$ verdient (bei einer 45-Stunden-Woche und Wochenenddiensten) und das staatlich festgelegte Mindestgehalt für Farmarbeiter 429 N$ / Monat beträgt. Man kann sich daraus mal den Stundenlohn ausrechnen ... (die Diskussion dazu im Tourismus-Forum der AZ)

02.01.2003 - Reise nach Südafrika
Kaum kommen wir über die Grenze, stellen wir fest, dass jedes popelige südafrikanische Provinzstädtchen über die gleichen Geschäfte verfügt wie die Landeshauptstadt Windhoek. Alles wirkt durchorganisierter und europäischer. Es gibt ausgeklügelte Bewässerungssysteme, breite Teerstrassen und Kulturlandschaften mit richtigen Feldern. Der Service und das Essen in den Restaurants ist besser und dabei billiger. Von Live-Konzerten (Jazz, Klassik, Rock) kann man in Windhoek nur träumen. Und frisch gebrautes Weissbier gibt's im Paulaner Biergarten an der Waterfront! Allerdings fehlt das Gefühl, in Afrika zu sein, wie es Namibia mit seinen endlosen, wilden Landschaften bietet. Tiere sieht man in Südafrika fast nur noch in den Nationalparks. (erste Eindrücke von Südafrika)

was vorher so passiert ist, gibt's im Namibischen Tagebuch 2002

wie war das: für den Inhalt der angegebenen Seiten sind wir natürlich NICHT verantwortlich ....

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© G. Steppich, 2003

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