Home Besucher Namibier Jagdglück Op_pad Webmassas Odin's Welt Tagebuch Links Gästebuch
Odin
in Südafrika
(Vergrößern
der Bilder durch Anklicken möglich!)
Herrchen und Frauchen haben beschlossen, nach Weihnachten an der Westküste Südafrikas entlang gen Kapstadt zu fahren. Erst war unklar, ob ich mit darf. Sie dachten, ich müsste für die Einreise in Quarantäne. Dank der Info von Sibylle und Jo konnten sie aber ein Permit vom Staatsveterinär kriegen und mit dem kam ich problemlos über die Grenze. Und los ging's. Ich durfte in der klimatisierten Kabine auf dem Rücksitz mitfahren. Am ersten Tag sind wir von Windhoek über Keetmanshoop nach Seeheim gefahren.
Unterwegs haben wir bei einem Köcherbaumwald angehalten. Dort gab es einen Hund, ich glaube, ein chinesischer, weil er so Schlitzaugen hatte. Der hat uns die Bäume gezeigt. Seeheim war gaaanz toll. Ich durfte überall frei herumlaufen und habe Spots, eine Jack Russel, kennengelernt. Die war klasse und wir haben die ganze Zeit miteinander gespielt, bis ich todmüde schlafen gegangen bin. Am nächsten Tag mussten wir uns leider trennen, weil wir weitergefahren sind.
Herrchen ist ja so ein Badefreak. Und weil es auch so heiss war, sind wir im Oranje baden gegangen, ich habe fleissig Stöckchen geholt. Abends waren wir in Port Nolloth in Südafrika am Strand. Dort war ein grosser, gelber Hund, ich glaube, ein Golden Retriever, ein Verrückter, der ständig im kalten Atlantik (7°C!) gehockt ist und alle Stöckchen dorthin verschleppt hat, die ich haben wollte. Tags darauf habe ich beim morgendlichen Strandspaziergang einen Rhodesian Ridgeback kennengelernt, der etwa so alt wie ich und genauso versessen aufs Spielen war. Gemeinsam haben wir etwas entdeckt, das wunderbar gerochen hat. Wir haben uns beide darin gewälzt. Ich konnte gar nicht verstehen, dass Frauchen so entsetzt darüber war. Sie hat irgendetwas von "vergammeltem Fisch" und "der stinkt ja furchtbar" geredet. Herrchen hat mich gemeinerweise mit einem Gartenschlauch abgespritzt und mit einem blöden Shampoo gewaschen. Fand ich gar nicht toll. Auf dem Weg nach Wuppertal haben wir ein totgefahrenes Tier gefunden, wahrscheinlich einen Skunk. Den habe ich apportiert.
Saldanha war auch Klasse. Dort habe ich meinen Kauknochen so gut vergraben, dass wir ihn fast nicht mehr gefunden hätten.
Und dann sind wir zu einem Strand gefahren, zu dem Herrchen unbedingt hinwollte. Ich verstehe gar nicht, warum er soviel Aufhebens darum machte; hat irgendwas mit dem Berg im Hintergrund zu tun. Der restliche Tag war öde - in einem Biergarten herumliegen und sich von tausend Leuten streicheln lassen.
Irgendwie waren wir auf einmal in den Bergen und es gab ganz viel Wald - Wald war etwas Neues für mich. Zum Glück waren dort Berner Sennerhunde (Arco und Omega - auf dem Bild mit Frauchen Helena), die mir erklärt haben, dass ich in Paarl gelandet bin. Nach zwei Tagen sind wir wieder zurückgefahren und haben noch einmal im Oranje gebadet und dort auch übernachtet. Dort habe ich Ice, eine Boxerhündin, getroffen. War auch gut. Insgesamt hat es sehr viel Spass gemacht und ich frage mich, warum ich jetzt wieder daheim hocke, nicht mehr im Auto schlafen darf und keine neuen Hunde kennenlerne.
Home Besucher Namibier Jagdglück Op_pad Links Webmassas Odin's Welt Tagebuch Gästebuch
© G. Steppich, 2002