Die hier
vorliegende Stickersammlung ist in farbreduzierten Gif ausgeführt,
gerade dieses Bildmotiv eignet sich recht gut für diese Darstellungsart.
Sticker werden heute zur Streetart
gerechnet, tatsächlich entstanden Graffitisticker noch aus der Writerwelt,
den Begriff Streetart gab es noch nicht. Ende der 80iger wurden kleine
Klebesticker erstmals mit Tag versehen und überall hingeklebt. Das
ging fix und konnte an exponierten Stellen geklebt werden. Es dauerte nicht
lange, dann kamen einige auf die Idee, die Sticker etwas aufwendiger zu
beschreiben und auch größere Teile zu verwenden. Ein Mittel war,
Sticker durch übereinander kleben zu vergrößern oder A4
Sticker zu verwenden. Diese wurden zunächst in Handarbeit bemalt, wobei
sich auch mehrere Farben verwenden ließen. Mit der Dose oder Farbkreide
eine Grundfarbe zu erstellen und mit Stift drüberzumalen, wurde eine
Technik, eine weitere Möglichkeit, war die Schablonentechnik zu verwenden.
Inhaltlich gesehen gab es viele Möglichkeiten, so entstanden ganze
Kleinpieces und damit im öffentlichen Raum, was sonst nur in Black
Books gezeichnet wurde. Sticker boten auch die Möglichkeit, weiter zu
experimentieren und die gewohnten Inhalte von Writing zu erweitern. Die Technik
machte sich bemerkbar und nun wurden Sticker auch mit Rechner und Drucker
produziert. Die Stickertechnik wurde dann von der Streetartszene übernommen.
Mittlerweile werden Sticker in größerer Auflage professionell
von Druckereien als Klebefolie produziert und teils für Werbezwecke
verwendet. Mit Graffiti hat das freilich nicht mehr viel zu tun.
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Zwei
verbundene A 4 Sticker.
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Sticker am
Rechner produziert und ausgedruckt.
Sticker mit
Bleistift gezeichnet.
Links, am Rechner produziert, rechts Sticker mit Kugelschreiber gezeichnet.
So geht s auch.
Vom Rechner
auf die Straße.
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