sozialstaatsgrab.de

Für schwer kranke Menschen besteht in Deutschland trotz Hartz IV oder Sozialhilfe keine ausreichende Existenzsicherung.

Die Caritas stellte am 18. Mai 2006 in einer Pressemitteilung fest:

  • Die Zuzahlungen zu Medikamenten und die Praxisgebühr, die seit in Kraft treten der Gesundheitsreform 2004 die Geldbeutel zusätzlich belasten, fehlen in der bisherigen Berechnung des Regelsatzes.“

  • Hinzu kommen gestiegene Strom- und Warmwasserkosten sowie die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer im kommenden Jahr.“

Der idw (Informationsdienst Wissenschaft) schreibt: „Amtliche Berechnung bildet realen Bedarf nur begrenzt ab“ (Studie der Frankfurter Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Irene Becker im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung.)

Damit ist belegt, dass dieser Staat zur Zeit nicht allen seinen Bürgern eine menschenwürdige Existenz ermöglicht.

Ich suche Mitstreiter/Innen für folgende Aktion:

  • Allmontagliches Aufstellen und Abbauen eines Grabsteins versehen mit der Aufschrift „Sozialstaat, gest. 31.12.2003“ (dem Tag des Inkrafttretens der „Gesundheits-“reform) an einem zentralen, öffentlichen Ort in Berlin.

  • Allmontagliches Abhalten einer Gedenkstunde vmit sechs Sargträger/Innen in Schwarz mit weißen Handschuhen und Fackeln.

  • Allmontagliches Aufstellen eines Kondolenzbuches.

  • Allmontagliche Ausgabe von Teelichtern mit der Bitte um Spenden

Bis entweder eine realistische Existenzsicherung (inklusiver freundlicher und effizienter Verwaltungsstrukturen) entsteht oder unserer Kräfte ausgehen.

Hier den Flyer anschauen! im PDF Format


Gerd Wenning

Kontakt: sozialstaatsgrab@freenet.de

V.i.S.d.P. und Impressum: Gerd Wenning, Ilsenburger Str. 10 A, 10589 Berlin

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