Jeder von uns besitzt eine Kraft, die wenn man sie ausnutzt ausreichend ist, beliebiger Aggression zu widerstehen. Und diese Kraft geht im Gegensatz zur Körperkraft nicht mit dem Alter zurück. Denen, die nur darauf achten, ihren Körper und die Technik zu entwickeln, wird es im Alter schwerer fallen, mit jungen Leuten zu kämpfen.
Ich möchte in diesem Text betrachten, wie man durch die Einigung von Geist und Körper (die führende Rolle spielt natürlich Geist) seine innere Kraft kennen lernen kann.
Diese Übung heißt unbeugsamer Arm. Jeder ist in der Lage, diese einfache Übung zu wiederholen. Aber dabei es ist wichtig, seinen Geist mit dem Körper zu vereinen. Unser Geist ist die Kraftquelle, obwohl er formlos ist.
Und nun zur Übung. Zwei Menschen stehen einander gegenüber.
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Teil 1.
Einer der Übenden streckt seinen Arm aus und spannt ihn an. Der andere legt eine seiner Hände auf die Ellenbeuge und die zweite auf die Hand des Partners. Dann versucht er, den Arm des Partners zu beugen. Es gelingt.
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Teil 2.
Der erste der beiden Partner streckt seinen Arm wieder aus, aber jetzt entspannt er dabei die Muskeln und hält die Finger ausgestreckt. Er denkt nicht an den Druck, der auf dem Arm liegt, sondern daran, dass eine Kraft durch seinen Arm fließt. Statt der Kraft kann man sich zum Beispiel Wasser vorstellen. Ich stelle mir vor, dass mein Arm ein Wasserschlauch wäre, mit dem ich einen Brand lösche. In diesem Fall bleibt der Arm unbeugbar.
Das Geheimnis ist sehr einfach. In zweitem Fall ist die Körperkraft vom Geist unterstützt, und beide zusammen erzeugen ungewöhnliche Stärke. Und besonders wichtig ist, dass diese Kraft vorhanden ist, obwohl der Körper entspannt bleibt.
Dadurch können Menschen von verschiedenem Alter und Geschlecht miteinander Aikido üben, um ihre Fähigkeiten zu entwickeln.
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