Engagierter Buddhismus und Spiritualitaet.
Buddhismus bringt uns bei, dass die Umwandlung der Gesellschaft
innerhalb des
Selbst zuerst bei uns anfangen muss. Wir muessen lernen Mitgefuehl,
Klugheit
und
liebende Freundlichkeit in unseren Herzen zu kultivieren, damit wir
anderen
auch helfen koennen.
Dabei spielt es keine Rolle, welcher Tradition, welcher Schule wir uns
zurechnen.
Die Essenz der Lehren aendert sich nicht. Jedes Land, jede Schule hat
eine
andere kulturelle Geschichte, ein anderes kulturelles Erbe.
Buddhas Lehren zu entdecken und zu befolgen geschieht in der Regel
nicht
ploetzlich.
Geben wir uns die Zeit, es liegt an jedem Einzelnen, die Weisheiten, die
Wahrheiten, die die Lehren enthalten, zu finden.
Und verurteilen wir nicht andere Interpretationen, andere Wege, die zum
Buddhismus gefuehrt haben, oder noch fuehren werden.
Wer die vier edlen Wahrheiten anerkennt, den achtfachen Pfad zur
Leiderlösung akzeptiert, der ist auf dem richtigen Weg.
Buddhismus ohne Buddha ist allerdings nicht möglich..
Wo Buddhismus draufsteht, sollte Buddhismus auch drin sein :-)
Leider gibt es in Deutschland zu wenige engagierte Buddhisten und zu
viele
offensichtlich saturierte Menschen, die zwar gerne ueber Buddhismus
reden, auch vorgeben,
viel ueber Buddhismus und Buddhas Lehren zu wissen, allerdings von
Engagement( Einsatz fuer eine gerechtere Welt) nicht all zu viel
halten, ja dieses menschenverachtende Verhalten sogar mit Buddhas Lehre begruenden.