| Elisabethkirche | |
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Diese unter der Leitung des Rigaer Baumeisters J. H. Güterbock 1744-1747 errichtete Kirche ist eines der hervorragendsten Sakralgebäude der Barockperiode in Estland. Der Turmhelm wurde von J. H. Wülbern, dem Turmmeister der Rigaer Petruskirche verfertigt. Die Kirche wurde 1750 eingeweiht und zu Ehren der Kaiserin Jelisaveta, die den Bau finanzierte, Kirche der Heiligen Elisabeth genannt. Die neogotische Kanzel und der Altar wurden 1850 geschnitzt, das Altargemälde,"Die Auferstehung" stammt vom Jahre 1854 aus der Werkstatt von Van der Kann in Rotterdam. 1893 wurde die Kirche um das Südschiff erweitert (Projekt des Rigaer Baumeisters R. Häusermann). Dafür wurde das an der Südseite der Kirche gelegene Holzhaus, das älteste Theatergebäude der Stadt namens "Küün" ("Scheune") abgerissen. In der Kirche befindet sich eine der besten Orgeln Estlands, gebaut 1929 von H. Kolbe aus Riga. |
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