| Dünenlandschaft | |
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Die Kurische Nehrung mit ihren Dünen, die ihren Namen vom Volk
der Kuren ableitet, entstand vor 7000 Jahren durch Sandanspülungen.
Im Laufe der Zeit wuchs dichter Wald, der aber ab dem 16. Jahrhundert
fast vollständig gerodet wurde. So konnte der ständige Nordwest-Wind den
Sand an der Meerseite aufwehen und im Hinterland zur Haffseite zu hohen
Dünen auftürmen, die sich fast über die gesamte Nehrung erstreckten.
Die Sandberge wanderten stetig – mit einer Geschwindigkeit von sechs Metern
im Jahr – in Richtung Osten auf die dort liegenden Dörfer der Fischer zu und
begruben sie unter sich.
Viele Dörfer wurden - zum Teil mehrfach - verschüttet, so die Orte Negeln,
Karwaiten, Kunzen, Lattenwalde, Nidden, Neustadt, Pillkoppen, Preeden.
Von den verschütteten Dörfern ist wenig oder nichts übriggeblieben,
nur einige Friedhöfe haben „überlebt“. Die Dörfer Nidden und Pillkoppen
sind an anderer Stelle wiederaufgebaut worden.
Der Forstschutzbeamte der Memeler Kaufmannschaft, Düneninspektor Franz Epha,
hat es mit seiner Strauch-Methode geschafft, mehrere Wanderdünen bei Rossitten,
Nidden, Pillkoppen, Schwarzort und Perwelk zum Stillstand zu bringen.
Die Epha-Höhe bei Pilkoppen, eine der bezwungenen Dünen, ist nach ihm benannt.
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