Anglikanische Kirche
Die Anglikanische Kirche wird auch als die "Kirche des Heiligen Erlösers" genannt.
Sie befindet sich am Ufer der Düna neben dem Rigaer Schloß und wurde 1857 bis 1859
nach einem Entwurf des Architekten Felsko erbaut. Die Erde, auf der die Kirche
sich befindet, wurde extra aus England transportiert.
Arsenal
Das alte Rigaer Zollhaus wurde von 1828 bis 1832 erbaut. In den Bau mit einbezogen
wurde zum Teil auch die alte Rigaer Stadtmauer.
Heute befinden sich hier die Ausstellungsräume der "Galerie für moderne Kunst - Arsenal". In der ersten Etage des Gebäudes befindet
sich das Goethe-Institut Riga.
Dannenstern-Haus
Ein Beispiel prächtiger Barockarchitektur ist das Haus des deutschen Kaufmannes Dannenstern. Es wurde Ende des 17. Jh. errichtet. Nachdem sich das Haus lange Zeit in einem jämmerlichen Zustand befunden hatte, ist es nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten heute wieder in seiner alten Herrlichkeit zu bewundern
Große und Kleine Gilde
Die Große Gilde wurde im 14. Jh. gegründet und war für die Kaufleute der Hansezeit
gedacht. Das Haus wurde mehrmals umgebaut. In den Neubau wurden die mittelalterlichen
Säle und die Brautkammer eingefügt. Heute befindet sich im Gebäude der Großen Gilde
der "Konzertsaal der Staatlichen Philharmonie."Das neue Haus der Kleinen Gilde wurde 1866 vom Rigaer Stadtarchitekten Johann
Daniel Felsko erbaut. Im Inneren des Hauses befindet sich eine prächtige
Innenaustattung, die dem deutschen Friedrich Brunstermann zu verdanken ist.
Besonders bewundernswert sind die vielen bunten Glasfenster mit Portraits
von Zunftältesten und Wohltätern der Gilde.
"Drei Brüder"
Das Gebäudeensemble "Drei Brüder", welches aus dem 15., 17., 18. Jh. stammt, ist das älteste aus Stein erbaute Wohnhaus in Riga. Es vermittelt einen Eindruck, wie die Menschen
in einem typischen Handels- und Gewerbeviertel Altrigas früher gelebt haben.Sie vermitteln uns die Baugeschichte aus drei Jahrhunderten, als die Häuser auf sehr
kleinen Erdflächen gebaut wurden.
In den Häusern haben die Menschen gleichzeitig gewohnt, gearbeitet, gefeiert und Handel
betrieben. Alle drei Häuser sind mit hohen Holzdecken ausgestattet, in deren Mitte
sich eine Lücke befindet, die zum Dachgeschoß führt, durch die die Waren mit einem
Seil herab und herunter gelassen wurden. Das Haus mit der Nr. 21 erweckt Aufmerksamkeit mit einer Maske, die sich über dem
Hauseingang befindet. Der Meinung der Hausbesitzer nach, solle sie vor bösen Geistern
schützen. Nach der Rekonstruktion im Jahre 1950 wurden die Hinterhöfe der "Drei Brüder" vereinigt
und in deren Wänden Hausportale eingemauert. Dort können Sie auch das schöne Rigaer Wappen
aus den abgebrannten Waffenspeicherhäusern der Blauen Guarde bewundern.Derzeit befindet sich in den Häusern das "Museum der lettischen Architektur" und die "Kultur-Denkmalschutzbehörde".
Ekke-Konvent
Das ist ein schlichtes zweistöckiges Haus aus dem 15. Jh. Damals befand sich dort
ein "Asyl für arme alte Frauen", das der Bürgermeister Nicolaus Ekke gegründet hat,
um seinen kläglichen Ruf aufzubessern. Er wurde des Mißbrauchs großer finanzieller
Mittel der Stadt beschuldigt, was damals für große Aufregung sorgte.Der Hass gegen Ekke war dermaßen groß, daß man ihn sogar dafür enthaupten wollte.
Im 18. Jh. wurde das Haus umgebaut. Seit dem 16. Jh. befindet sich an der Vorderfront
des Hauses ein Epitaph - ein Kunstwerk der Renaissance - zum Gedenken an den Gründer
N. Ekke.
Maria-Magdalena-Kirche
Die vergleichsweise kleine Maria-Magdalena-Kirche stammt aus dem 13. Jh. Zunächst
wohnten dort die Nonnen. Während des 17. Jh. war sie schwedische Garnisonskirche.
Im Nordischen Krieg wurde sie zerstört, später aber wieder aufgebaut.
Monumentales Denkmal der Lettischen Schützen
Das Denkmal der Rigaer Schützen stellt einen groben Stilbruch zu Riga's
mittelalterlicher Altstadt dar, das im Ersten Weltkrieg von den Schützen
zur Verteidigung ihrer Heimat aufgestellt worden war. Als sie merkten,
daß der Zar sie regelrecht verheizte, lief ein Teil von ihnen zu den
Bolschewisten über und beteiligte sich maßgeblich an der Durchführung
der russischen Oktoberrevolution von 1917 und kämpfte für die Errichtung
einer Lettischen Republik.
Nationaloper
Die Nationaloper wird auch als das "Weiße Haus" Rigas bezeichnet. Das Gebäude wurde
1863 als das Deutsche Theater vom Architekten L. Bohnstedt im Stil des Klassizismus
entworfen. 1919 wurde es zur Nationaloper Lettlands. In diesem Hause sind auch viele
weltbekannte Dirigenten, Sänger und Ballettkünstler zu Gast gewesen.Die vor kurzem ausgeführten Restaurierungsarbeiten haben das Haus wieder in seiner
früheren Schönheit entstehen lassen. Vom September bis Juni kommt ein reichhaltiges
Opern- und Ballettprogramm zur Aufführung.
Parlamentsgebäude
Das heutige Saeima- bzw. Parlamentsgebäude ist der Neubau des Hauses der Livländischen
Ritterschaft und wurde in der Zeit von 1863-1867 von dem ersten lettischstämmigen
Architekten Janis Fridrich Baumanis entworfen und fertiggestellt. Das Haus ist im
Stil eines florentinischen Palazzo gebaut (Neorenaissance).In diesem Ritterhaus sind livländische Adlige zusammengekommen, um ihre Landtage
abzuhalten. In den Landtagen wurde über die Klagen und Beschwerden der Bauern
sowie auch über die Freilassung der Bauern im 19. Jh. entschieden. Der letzte
Landtag fand im Jahr 1920 statt. Danach trat die lettische Verfassung in Kraft
und hat alle Privilegien und Rechte der Adligen aufgehoben.
Pulverturm (Sandturm)
Als einziger der ehemals zwei Verteidigungstürme der Stadtmauer hat der alte Pulvertum
die Kriegszeit überstanden. Er war einer der größten in der Stadt: seine Gesamthöhe beträgt 25,5 m, der
Durchmesser des Turmes beträgt 14,3 m. Seine Wände sind fast 3 m dick.
Zwischen den Wänden gibt es ein Treppenhaus. Im Jahre 1621 wurde er zwar zerstört,
kurz danach jedoch wieder aufgebaut. Alte Kanonenkugeln, die den Turm erneut in Schutt
und Asche zu legen drohten, sind noch im Mauwerk zu sehen. Heute beherbergt der
Pulverturm einen Teil des "Kriegsmuseums".
Reutern-Haus
Das prachtvolle Haus wurde im Jahr 1684 nach den Plänen des berühmten Architekten
Rubbert Bindenschuh für den reichen deutschen Kaufmann Johann Reutern errichtet.
Prachtvolle Steinreliefs verzieren die Fassade. Im Eingang sind zwei Säulen zu sehen,
die die Büsten des Ehepaares Reutern tragen.Heute wird der Bau vom Journalistenverband genutzt, der dort ein gemütliches Café betreibt. Gelegentlich finden in dem Gebäude Kunstaustellungen und Veranstaltungen statt.
Rigaer Schloß
Am Ufer der Düna erkennen Sie das schöne, mächtige Rigaer Schloß. Der Grundstein des
Rigaer Schloßes wurde schon im Jahre 1330 gelegt, das ursprünglich als Ordensburg
gebaut wurde. Nach dem Untergang des Ordenstaates diente das Gebäude mit seinen vier
Türmen als Residenz den jeweiligen Machthabern der Stadt. Wie schon in der ersten
Lettischen Republik dient das Schloß derzeit als Sitz des Staatspräsidenten.Heute beherbergt das Rigaer Schloß drei Museen - das "Geschichtsmuseum",
das "J. Rainis-Literaturmuseum" und das "Museum für ausländische Kunst".Nördlich neben dem Schloß befindet sich ein schöner Skulpturenpark,
der die Besucher mit angenehmer Ruhe überrascht und den nahen Verkehrslärm vergessen läßt.
St. Jakobikirche
St. Jakobikirche -die Dynamik der Komposition, die den Bau gewaltig in die Höhe
streben läßt und die Mannigfaltigkeit des äußeren Dekors reihen sie unter die besten
Baudenkmäler der Frühgotik ein.Die St. Jakobikirche ist die einzige Kirche Rigas "mit der Glocke auf dem Balkon".
Die St. Jakobikirche wird in Schiftquellen zum ersten Mal 1225 erwähnt. Sie ist
verhältnismäßig klein. Der feine, schlanke Turm ist der einzige in Riga, dessen
Glocke an der Außenseite unter einer kleinen Überdachung angebracht ist. Während
ihres jahrelangen Bestehens hat die St. Jakobikirche sowohl Katholiken als
Lutheranern gedient. Nach der Reformation im 16. Jh. fanden dort die ersten
Gottesdienste der Rigaer lettischen lutherischen Gemeinde statt. Jetzt ist das
Gotteshaus eine katholische Kirche.Die dreischiffige Kirche hat einen 80 m hohen Turm, der am deutlichsten von
allen Kirchtürmen Rigas seinen gotischen Ursprung verrät. In 15. Jh. wurde
die Südfläche der achteckigen Turmspitze zu einer kleinen Kuppel für die Uhrglocke,
die berühmte "Balkonglocke" ausgebaut. Im 17. Jh. folgte der Ausbau des unteren
Teils der barocken Turmspitze.
St. Johanneskirche
In der Skarnu Straße 24 befindet sich die St. Johanneskirche, die aus der ehemaligen
Kapelle der ersten Rigaer Bischofsburg erbaut wurde. Neben dieser wurde im 12. Jh.
ein Dominikanerkloster gegründet, dessen Mönche die Kirche zu Ehren Johannes den
Täufer erbauten. 1330 wurde die ursprünglich recht kleine Hallenkirche mit
Seitenaltaren vergrößert und erhielt ihr gegenwärtiges Aussehen. Im 15. Jh.
wurde sie zerstört und später jedoch im Stil der Spätgotik mit Netz- bzw.
Sternengewölbe, Treppengiebeln und kleinem Glockenturm wiederhergestellt.
Zum Beginn der Reformationsbewegung wurden Dominikanerkloster und Kirche
vom Stadtrat geschlossen und zu verschiedenen Wirtwschaftszwecken genutzt.
Das Kirchenschiff diente eine Zeitlang als Zeughaus.Die Kirche birgt zahlreiche wertvolle Kunstwerke wie Leuchter und Laternen
aus dem 17. Jh. im Stil des Manierismus und den barocken Altar vom 17. Jh.
Desweiteren können Sie dort Standbilder von Johannes dem Täufer und Salome
in den Nischen des Altargiebels, das Gemälde "Der Gekreuzigte" in der Sakristei,
interessante Bemalungen der Orgel sowie Glasmalerien besichtigen. St. Jurgenskirche
Die St. Jurgenskirche gehört zu den ältesten Rigaer Steinbauten.
Eben dort, im sogenannten Jurgen-Kirchenhof, begann 1202 der Bau
einer Burg der Schwertbrüder. Die St. Jurgenskirche war die Burgkapelle.
Nach der Zerstörung der Schwertbrüderburg 1297 wechselte sie mehrmals ihre
Besitzer. Eine Zeit lang beherbergte sie einen Konvent, wenig später zogen
dort Terziariermönche ein und seit Mitte des 16. Jh. diente sie als Lagerraum.
Zur Zeit befindet sich in der ehemaligen Burgkapelle das "Museum für angewandte
und dekorative Kunst". Stadtmauer
Bis in die Mitte des 19. Jh. hatte sich Riga die Züge einer mittelalterlichen
Festungsstadt bewahrt. Die Altstadt war von Festungsmauern umgeben. Von der einstigen Stadtmauer mit ihren ehemals 28 Türmen sind noch etliche
Reste enthalten. Am deutlichsten sichtbar sind diese an einem von 1985 bis 1987
sanierten Stück in der Torna Straße. Dieses Stück wurde erst entdeckt,
als man wegen Baufälligkeit einige Häuser abgerissen hatte, die einst unter
Verwendung der Stadtmauer entstanden waren. Die so genannten "Zacken auf einem
Stück" im restaurierten Teil der Stadtmauer gehen auf einen Historikerstreit zurück.
Man war sich nicht einig, ob es nun Zacken auf der Mauer gegeben hatte oder nicht.
Daher wurde ein Teil mit, der andere Teil ohne die umstrittenen Zacken wieder aufgebaut.
Rigas Neustadt
Durch einen breiten Grünstreifen, dem Bastejkalns-Park, sind Alt- und Neustadt voneinander getrennt. Die Rigaer Neustadt besteht nicht aus erdrückenden Plattenbauten, sondern überwiegend aus Häusern aus dem 19. Jh. und dem frühen 20. Jh., darunter prachtvolle Jugendstilbauten.
Alberta Straße
Die Hauptstadt Riga ist durch den Jugendstil (Baustil Ende 19. Jh. - Anfang 20. Jh. in
Europa) bekannt. In Riga gibt es etwa 750 Gebäude im Jugendstil, mehr als in
jeder anderen europäischen Stadt. Besonders schön ist die Alberta Straße.
Sie wurde von dem berühmten Architekten Michael Eisenstein gebaut.
Auf dieser Straße hat jedes Haus seine eigene Seele - es ist "eine Symphonie in Stein" . Wie von den Letten selbst, so auch von den Touristen,
wird die Straße als ein Schmuckstück Rigas betrachtet. Sieheauch Jugendstilhäuser Bauernmarkt
Der größte und wichtigste Markt Lettlands, der sog. "Bauch Rigas" ist in fünf
gigantischen bemerkenswerten Hallen neben dem Hauptbahnhof untergebracht und ist wegen
seines farbenfrohen, geschäftigen Treibens beliebt.Die riesigen Hallen wurden hierher nach dem Ersten Weltkrieg versetzt.
Allein die größte Halle umfaßt 5.000 Quadratmeter Fläche, so daß mit seiner
Eröffnung 1929 hier der modernste und größte Marktkomplex Europas entstanden war.
Konservatorium
Konservatorium - das 1919 gegründete Konservatorium befindet sich in einem schönen
klassizistischen Gebäude von 1873. In der Aula finden gelegentlich Konzerte statt. Kunstakademie
In einem prachtvollen neoklassizistischen Bau von 1902 am Rande des Esplanade-Parks
ist die Akademie der bildenden Künste untergebracht. Vor der Kunsthochschule steht
ein Denkmal des lettischen Malers J. Rozentals. Es ist durchaus lohnend, die im Foyer ausgestellten Arbeiten der Studenten, zu betrachten.
Staatliche Universität Lettlands
Die älteste Einrichtung in Riga mit der Möglichkeit zu höherer Bildung war das
Polytechnische Institut, gegründet 1862, das heute ein Teil der Rigaer Universität ist. An der Vorderfront der Universität befinden sich Medaillons mit symbolischen
Darstellungen der Wissenschaften, die an der Polytechnischen Schule unterrichtet
wurden. Zu sehen sind: Architektur, Mechanik, Kommerz, Agrarwissenschaften,
Ingenieurwesen und Bodenkunde. Unter den Medaillons befinden sich drei Wappen
der einstigen Gouvernements Kurland, Livland sowie der Insel Ösel, die am Bau
der Hochschule beteiligt waren. Seit 1919 befindet sich hier die Staatliche
Universität Lettlands. Zur Zeit studieren an der Rigaer Universität an elf Fakultäten etwa 12.500 Studenten. Parks und Grünanlagen
Wer sich ein wenig vom Großstadtrummel erholen will, der kann das in Rigas
zahlreichen Parks, Gärten und Grünanlagen tun. Knapp 7000 Hektar Grünfläche
bildet Rigas grüne Lunge. In Riga befinden sich sämtliche Parks und Grünanlagen,
deshalb werden hier nur die Parks in der Nähe der Altstadt und des Freilichtmuseums
erwähnt.
Esplanade
Esplanade liegt am Brivibas bulv. vor dem Hotel "Latvija".
Lange Bänke unter schattigen Bäumen und alte Rosengärten laden
zu einer Rast ein. Am Rande der Esplanade erhebt sich die schöne
Christus-Kathedrale, in der einst das "Haus des Wissens" und
das "Planetarium" untergebracht waren. Bei einem Spaziergang durch
die Esplanade stößt man auf das Denkmal für den beliebten Dichter
J.Rainis. Am 11. September, dem Geburtstag des Poeten, wird hier
alljährlich das Literaturfestival eröffnet. Während der lettischen Unabhängigkeit von 1919 bis 1940 fanden im Park
zahlreiche Sänger- und Sportfeste, Theater - und Tanzaufführungen statt.
Bastejkalns-Park
Rechts und links der Freiheitsstatue, begrenzt durch den Raina und Aspazijas bulv.,
erstreckt sich der malerische Bastejkalns-Park, der sich wie ein Grüngürtel
zwischen die Altstadt und die Neustadt schiebt. Mitten durch den Park fließt
der schmale Stadtkanal. Eine Augenweide sind die Blumen und Sträucher, die malerisch
um den alten Bastionshügel wachsen. Hinter der Brücke steht vor der Oper ein Denkmal
zu Ehren des großen lettischen Komponisten A. Kalninš.Die Fassade des prächtigen Opernhauses ist dekoriert mit sechs mächtigen Säulen,
die von allegorischen Skulpturen verziert werden.
Dom-Museum und Museum für Schiffahrt und Stadtgeschichte
Dom-Museum und Museum für Schiffahrt und Stadtgeschichte wurden im Jahre
1773 gegründet. Letzteres ist das älteste Museum Rigas, das einen breiten Überblick über die Geschichte Rigas liefert. Ethnographisches Museum
Alte Bauernhäuser, Kirchen und Windmühlen laden zu einer Reise in das Landleben
der vergangenen Jahrhunderte ein.
Jüdisches Museum
Dieses kleine Museum informiert über die Geschichte des Judentums in Lettland
und über die Rolle, die lettische Juden im gesellschaftlichen und intelektuellen
Leben Rigas gespielt haben. Seit der lettischen Unabhängigkeit kann das Judentum in Lettland einen starken
Zulauf verzeichnen. Die jüdische Gemeinde zählt derweilen etwa 12.000 Mitglieder.
Die Synagoge befindet sich in der Peitavas Straße 6/8. Im Museum selbst ist eine
Broschüre erhältlich, die auf jüdische Monumente und Gedenkstätten aufmerksam macht.