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Litauen: Land-Fläche: ca. 65.300 km², Hauptstadt: Vilnius (Wilna); Einwohner: ca. 3,682 Millionen Sprache: Die Amtssprache ist Litauisch. Eine Verständigung in Russisch, Englisch und Deutsch ist vielfach auch möglich. Religion: In Lettland trifft man hauptsächlich evangelische, russisch-orthodoxe und römisch katholische Christen an. |
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Litauen wurde erstmals 1009 erwähnt.Abwechslungsreiche Landschaften und Wälder sowie ein traumhaftes Stück Ostseeküste mit der Kurischen Nehrung garantieren dem Naturliebhaber Erholung und Urlaub. Die größten Städte: Vilnius, Kaunas, Klaipeda, Siauliai, Palanga Die am Zusammenfluss von Neris und Vilia hübsch gelegene Hauptstadt Vilnius ist, was ihren alten Stadtkern betrifft, eine kulturhistorische Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Die Altstadt ist berühmt für seine architektonischen Denkmäler, Kirchen, Gassen, Innenhäfe und Grünanlagen. Die UNESCO hat die Altstadt zum Weltkulturdenkmal ernannt. Von der schneeweißen klassizistischen Kathedrale unterhalb des Burghügels am Nerisufer bis zum spätgotischen Ausros-Tor am Südende der Altstadt ist sie ein Schmuckkästchen voller architektonischer Perlen aus Gotik, Renaissance und Barock.
Heute wird Vilnius wieder kultureller Treffpunkt zwischen Ost und West .
Kaunas ist die zweitgrößte Stadt Litauens und verfügt ebenfalls über wertvolle architektonischeBauten. Hauptattraktionen sind die Stadthalle, die weiße Kathedrale sowie das Pazaislis Kloster aus der Barockzeit. Klaipeda liegt an der Ostseeküste und ist Litauens Hafentor zur Welt. Die verträumte Altstadt mit seinem rechteckigen Netz von Straßen ist vom Mittelalter geprägt.
Kurische Nehrung: Die Kurische Nehrung ist eine in Europa einmalige Landschaft,
geprägt durch Dünen und Wälder, durch die Ostsee und das Kurische Haff. Die Nehrung ist 97 km lang, der Teil Litauens 50 km und ist etwa vor 5000 Jahren entstanden..
Die Fläche der Nehrung beträgt 180 km² . Die Breite der Küste ist 10-50 m.
Am breitesten ist die Nehrung 4 km nördlich von Nida (3,8 km).
Am engsten ist sie im Koenigsberger Bezirk (380m).
Die Nehrung hat etwa 2 km² Sand und 70% des Festlandes sind mit Wald bedeckt.
Die Kurische Nehrung ist eine Perle unter den Ostseestränden des Baltikums.Auf der anderen Seite des Haffs erstreckt sich das Memelland mit seinen
weiten Wiesen und Feldern.
Auf der Strecke liegen das frühere Memel, Heydekrug, Schwarzort und Nidden.
In Nida hatte Thomas Mann sein Sommerhaus. Die ehemalige Künstlerkolonie mit seinen blaugestrichenen Holzhäusern und dem weiten Blick aufs Meer ist das schönste Dorf und das touristische Zentrum der Kurischen Nehrung. Sie besuchen z.B. Der Besuch der Bernsteingalerie vermittelt einen Eindruck von der Bersteinverarbeitung.
Über die Nehrungsorte Preil und Perwelk kommt man zu den "Toten Dünen".
Von hier aus bekommt man einen Eindruck
von der riesigen Ausdehnung der Dünenlandschaft.
Interessant ist auch die Besichtigung des Hexenberges in Schwarzort.
Hier haben Künstler teilweise bizarre Holzfiguren aus der
litauischen Mythologie aufgestellt und einen regelrechten
Märchenpfad geschaffen.
Am nördlichsten Punkt der Nehrung ist in einer
ehemaligen preußischen Festung das Meeresmuseum untergebracht.
1961 sind die Hauptsiedlungen des litauischen Teiles , Juodkrante, Pervalka, Preila und Nida zur Stadt Neringa zusammengefasst worden. "Neringe" ist ein deutsches Wort,das einen schmalen länglichen Sandstreifen bedeutet. Die Einwohnerzahl der Stadt Neringa ist etwa 2600
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