Sehenswertes
 

 


Corniche Bretonne

Der Streckenabschnitt zwischen Perros-Guirec und Trébeurden, der an der "Küste des rosa Granits" (Côte de granit rose) entlangführt, heißt ab der Landzunge von Arcouest "Bretonische Küstenstrasse" (Corniche Bretonne).

Er führt durch einen der interessantesten Landstriche der Nordbretagne. An der Granitküste sind die riesigen, von der Erosion geformten rosa Felsen sehr eindrucksvoll. Dieses Gestein setzt sich aus Quarz, Glimmer und Feldspat zusammen und verwandelt sich in Kaolin, der vom Meer ausgewaschen wird.

Im Laufe der Zeit nimmt der Stein überraschende Formen an. Er zackt sich aus und wird zu zerklüfteten, von der Witterung gezeichneten Massen. Andere Blöcke wiederum sind übereinander gestapelt. Sie bewahren jedoch ein erstaunliches Gleichgewicht, das manchmal durch leichten Anstoß gestört werden kann.



Corniche Bretonne

Côte de granit rose
 

Die markantesten Felsen tragen phantasievolle Namen, wie Fuß, Zwerg, Elefant, Hai, Totenkopf, Hexe, Hase usw.


Fuß (Le Pied)
 


Totenkopf
 

Bei der Ausfahrt aus Perros-Guirec führt die Strasse um den Hügel mit dem Semaphor. Hier habt ihr einen Blick über die Felsen von Ploumanach.

Beg-Meil und Concarneau

Das Seebad Beg-Meil liegt am Eingang der tiefen Forêt-Bucht gegenüber Concarneau. Seine Häuser liegen verstreut zwischen Fichten und Hohlwegen, und die Strände an der Baie de la Forêt liegen an kleinen felsigen, bewaldeten Buchten.

Von der Pointe de Beg-Meil mit hohen Kiefern habt ihr einen schönen Blick auf Concarneau und die Forêt-Bucht.



Blick von der Pointe de Beg-Meil auf Concarneau
 

Ein kleiner Weg führt um die Pointe de Beg-Meil. Bei Ebbe könnt ihr über den Strand und durch eine Häuserreihe zum Parkplatz zurück gehen.


Concarneau ist der drittgrößte französische Hafen für die Anlandung von frischen Fisch.
Rechnet man den tiefgefrorenen Thunfisch hinzu, der zuerst in afrikanische Häfen gelangt, ehe er nach Frankreich eingeführt wird, so steht Concarneau sogar an zweiter Stelle.

Die Stadt besitzt u.a. zwei Fischkonserven- und zwei Dosenfabriken sowie eine Fischauktionshalle (la criée).

Wenn ihr Glück habt, könnt ihr sehen, wie der tiefgefrorene Thunfisch am Hafen umgeladen wird.

 



Concarneau

Hafen von Concarneau
 

Das lebhafte Treiben im Hafen ist ebenso interessant wie eine Besichtigung der
mauerumschlossenen Altstadt (Ville Close).



über diese Brücke geht ihr in die Ville Close
 



Blick von der Ville Close auf Concarneau
 


Die mauerumschlossene Altstadt liegt mit ihren engen Gassen auf einer unregelmäßig gestalteten, 350 m langen und 100 m breiten Insel, die von zwei durch einen Wehrbau getrennten Brücken mit dem Festland verbunden wird.

Eine dicke, im 14. Jahrhundert errichtete und im 17. Jahrhundert vervollständigte Mauer umgibt sie ganz.

Ihr überquert die beiden schmalen Brücken und geht dann durch ein Tor in einen befestigten Innenhof.

Ein schöner Brunnen lädt zur weiteren Besichtung der Ville Close ein.

 

Locronon

Früher wurde in Locronon Segeltuch hergestellt. Aus dieser Zeit stammt noch der wunderschöne Dorfplatz mit seinen Renaissance-Gebäuden aus Granit, der alte Brunnen, der weiträumigen Kirche und der Kapelle (siehe Kirchen und Kalvarienberge).

Elegante Wohnhäuser stehen in den benachbarten Strassen.



Locronon

Marktplatz in Locronon
 

Im Haus des Kunsthandwerks (Maison des Artisans) seht ihr eine Leinenweberwerkstatt mit Webstühlen. Es gibt außerdem eine Ausstellung von verschiedenen kunsthandwerklichen Arbeiten wie Töpferwaren, Lederarbeiten und Seidentüchern zu sehen.

Drei Glasbläser arbeiten in der Werkstatt der Glasbläserei (Verrerie du Ponant).



Maison des Artisans in Locronon
 


Le Faou

 


Die Lage von Le Faou,
tief in einer Mündungs-
bucht, kommt besonders bei Flut schön zur Geltung.

Die Hauptstrasse wird von alten Häusern gesäumt, deren Fassaden mit Schieferschindeln gedeckt sind.

Die Obergeschosse sind oft vorkragend gebaut.

 



Le Faou

Hauptstrasse in Le Faou

 



 

Häuser am Dorfplatz
von Le Faou
 



eine Metzgerei in Le Faou
 

Camaret - sur - Mer

Camaret war ein bedeutender Hafen für den Langustenfang. Es ist auch ein einfaches Seebad
für geruhsame Familienferien.



Camaret sur mer

Camaret - sur - Mer
 



alte Schiffe im Hafengelände von Camaret
 


Von der Spitze des Hafengeländes habt ihr einen schönen Blick auf die Passage von Brest, die Pointe des Espagnols, den Hafen von Camaret und die Stadt.


Ende des 17. Jahrhunderts errichtete Vauban eine Festung, die aus einem massiven Rundturm besteht, der von dicken Mauern flankiert wird.

In dem kleinen Schifffahrtsmuseum sind Schiffsmodelle sowie Stiche, Statuen und Gemälde ausgestellt, die sich auf die Seefahrt beziehen.

 





Schifffahrtsmuseum in Camaret - sur - Mer
 

 


 

Leo's Restauranttipps:

Le Parvis des Halles in Concarneau

Le Prieuré in Locronon

Restaurant du Styvel in Camaret


 

Leo's

Probier-

tipps:

 

 

Les Galettes de Pont-Aven
http://www.traoumad.com/

les Gavottes
Crepes Dentelle de Loc Maria
http://www.locmaria.fr/

Soupe de l'ocean
"La Velouté de Poisson"
et Sauce Rouille

http://www.conserverie-courtin.com/htdocs/presentation.htm

Farine de sarrasin
Buchweizenmehl
(zur Herstellung von Crepes)

 


 


 


 


 


 


 

 

 

Diese Seite wurde am 1.9.2007 aktualisiert.

 

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