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14.6.2008 |
In meinen "Traumurlaub"
in Saas Almagell hatte ich so viele Gämsen, Steinböcke und
Murmeltiere aufgespürt, dass ich nicht ins Auto einsteigen wollte,
um nach Hause zurück zu fahren. |
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4.3.2008 |
Eine Rottweilerhündin
sprang auf dem Feld freundlich auf mich zu und forderte mich zum
Spielen auf. Ich war erschrocken und bellte sie aus. Da packte sie
mein Rückenfell und wollte mich schütteln und beuteln. Gitte hatte
Mühe, mich aus ihrem Maul zu entfernen. Nachdem dies geschafft war,
wollte mich der dabei anwesende Rottweilerüde ebenfalls packen und
wir gingen auf entsprechende Distanz. Endlich wurden die zwei
Rottweiler eingefangen und an die Leine gelegt. Es wurde heftig hin
und her diskutiert und wir waren froh, dass nur ein paar Fellhaare
dran glauben mussten.
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8.2.2008 |
Gitte war ihren Vater im
Altenheim besuchen und ich war allein zu Hause. Ich knabberte zuerst
den Leukoplaststreifen am Verband los und zerlegte dann den
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Klettverband fachmännisch, bis nur noch klitzekleine Stücke
davon übrig waren. Endlich mal Luft an die Restkralle!
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6.2.2008 |
Nach meinem Spaziergang
auf dem Feld war ich schmutzig und sollte die Pfoten gesäubert
bekommen. Ich wartete vor der Terrassentür, dass ich hereingelassen
wurde und sprang vorwitzig in den Garten, als Gitte mich abholen
wollte. An der Tür hielt ich meine Pfote hoch und sah verzweifelt
aus.
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Was war passiert?
Beim Pfoten abtrocknen tropfte Blut von meiner Pfote. Ich hatte
mir die Wolfskralle angerissen und aus dieser blutete es. Also
wurde meine Pfote verbunden und der Tierarzt aufgesucht. Dieser
schnitt meine Kralle ganz kurz und sprühte mir ein Antibiotikum
darauf und verband die Pfote. "Schwerverletzt" verließ ich die
Tierarztpraxis. |
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Ende Oktober 2007 - Ende
Dez. 2007 |
Meine Spaziergänge werden
zum großen Ereignis. Gitte musste ihren Vater (88 J.) in ein
Krankenhaus bringen, später in ein Altenheim aufnehmen lassen und
die Wohnung ihres Vaters auflösen. Gott sei Dank blieb genügend Zeit
für meine Spaziergänge. Trotzdem fühlte ich mich zurück gesetzt und
nutzte meine Kuschelzeiten. Die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel
nutzten wir, um uns zu erholen und das Versäumte nach zu holen.
Alles war wieder in Ordnung. |
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10.8.2007 -12.8.2007 |
Der diesjährige
Kegelausflug wurde von Gitte und Herbert organisiert und führte uns
nach Mettlach. Am 11.8.2007 sammelte sich der Kegelklub um 9.30 Uhr
zu einer Wanderung von Mettlach über die Burg Montclair zum
Aussichtspunkt
Cloef. Nachdem wir die Cloef erreicht hatten, machten wir
Mittagspause im Saarschleifenhotel. Dort durfte ich mich zwei
Stunden ausruhen. Über viele kleine Hügel erreichten wir
Mettlach gegen 16.30 Uhr. Danach war ich hundemüde.
Sonntags fuhren wir nach Trier. Etwas Kultur schadet mir nicht, aber
das langsame in der Stadt laufen gefiel mir nicht sehr.
Immerhin war das Wochenende eine schöne Abwechslung. |
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22.5.2007 |
Lenny kam mir auf dem
Feld entgegen. Ich zeigte ihm durch mein Knurren, dass ich keine
Besteigung von ihm zulassen würde. Er wedelte freundlich mit dem
Schwanz und sagte mir "guten Morgen". Ich denke, dass wir bald friedlich aneinander
vorbei gehen werden. Anmerkung Gitte: Das gefällt mir besser als diese blöde Bellerei. |
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18.5.2007 |
Auf meinem
Feldspaziergang traf ich Lenny, einen Airedale-Terrier, den ich
nicht mag und seit gut vier Jahren kräftig und wütend ausbelle. Da
ich das mache, bellt Lenny zurück. Heute unterhielten sich die
Hundebesitzer und ließen uns dann von der Leine. Vor lauter Schreck
vergaßen wir unser Gebell. Friedlich kam Lenny auf mich zu und
wedelte mit dem Schwanz. Ich wartete erst mal ab. Freundschaft ? Na
ja, geht doch. Das friedliche Beschnuppern dauerte fünf Minuten,
dann guckte mich Lenny ganz verzückt an und wollte mich besteigen.
Da habe ich ihm aber laut und deutlich gesagt, dass ich das nicht
wollte. Die Hundebesitzer trennten uns und wir trotteten nach einer
Weile in entgegen gesetzter Richtung weiter. |
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1.5.2007 |
Nachdem ich gestern Abend
meinen restlichen Knochen aufgegessen hatte, fiel mir ein, dass da
noch ein Stück Knochen sein musste. Wo hatte ich den versteckt?
Gitte und Herbert beobachteten, dass ich plötzlich zum Bücherregal
stürzte und wie wild mit meinen Pfoten unter dem Regal scharrte.
Gitte fragte: Soll ich helfen? Wie von Geisterhand zauberte sie
meinen Knochen unter dem Regal hervor. Toll ...
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ließ uns Leo gestern Abend bestimmt 1/4 Stunde suchen, obwohl er
wusste, wo der Knochen lag. Menschen sind doof.) |
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30.4.2007 |
Abends warf ich übermütig
meine beiden Kauknochen im Wohnzimmer in die Luft. Als Gitte kam,
zeigte ich ihr, dass ein Knochen unter den Wohnzimmerschrank
gefallen war. Mein Schwanz wedelte heftig, als der Knochen unter dem
Schrank hervor gezogen wird. Alles klar, jetzt konnte ich kauen.
Doch wo war der zweite Knochen? Trotz gründlicher Suche fand er sich
nicht. |
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28.3.2007 |
Auf meinen Spaziergang im
freien Feld traf ich Kalle, den Jack Russell Terrier, mit dem ich
bereits zwei negative Erlebnisse verband. Vor ca. 3 1/2 Jahren hat
er mich auf dem Feld angegriffen, sodass unsere Hundeführer uns
trennen mussten und am 9.11.2005 hat er mich nochmals angegriffen,
um sein Haus zu verteidigen.
Wir bellten uns deshalb kräftig und lautstark an, aber unsere
Hundeführer ließen sich nicht beirren und unterhielten sich. Uns
Hunden wurde die Luft knapp und wir hörten verdutzt auf, zu bellen.
Die Lage entspannte sich. Wir waren immer noch angeleint, kamen uns
aber bis auf einen Meter näher.
Nach einer Weile gingen wir in entgegen gesetzter Richtung weiter.
Wir waren beide wieder abgeleint worden und verharrten jedoch, weil
zwei andere Hunde in unsere Richtung kamen. Gespannt erwarteten
die Hundeführer die Geschehnisse. Als wäre nie etwas zwischen uns
gewesen, gingen wir freudig zu den neu Ankommenden und begrüßten
sie. Zwar zeigten die Schwänze, dass wir noch wachsam waren, aber
nachdem ein Spiel angesagt wurde, verhielten wir uns normal. Ich
setzte meinen Weg mit Kalle fort und ging friedlich mit ihm nach
Hause. |
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10.3.2007 |
Herbert musste unseren
Gartenteich in Ordnung bringen. Ich durfte leider nur zu schauen.
Siehe Foto unter "Neues". Bald können wieder neue Goldfische
angeschafft werden. Ich freue mich schon darauf. |
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24.12.2006 |
Hurra, es gibt
wieder normales Futter. Mein Magen hat sich erholt und Heiligabend
durfte ich "Cesar" essen.
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22.12.2006 |
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Es gab
Diätkost für mich. Reis mit Huhn und ein Häppchen Brühe. Na ja,
überleben konnte ich damit, aber mehr auch nicht.
Büffelhautknochen kauen war leider tabu . |
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21.12.2006 |
Morgens fraß
ich mein Futter normal. Wir gingen eine Stunde spazieren und danm
ging Gitte einkaufen. Als sie vom Einkauf zurückkam, sah sie im
Wohnzimmer nach, ob ich gespuckt hatte. Danach ging sie mit ihrer
Einkaufstasche in die Küche und trat in das ausgespuckte Fressen
von mir...
Im Essen befanden sich zwei kleine
weiße Stücke, die sich gummiartig zogen.
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20.12.2006 |
Heute fraß ich
meinen Napf wieder leer. Gitte überlegte, ob es nur eine
Übersensibilität wegen der läufigen Hündinnen war.
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19.12.2006 |
Morgens mag ich
mein Essen nicht. Ich rieche an meinem Fressen, als ob es schlecht
ist und verteile das Futter großzügig um meinen Napf. Ca. die Hälfte
meines Fressens vertilge ich missmutig, dann ist Schluss. Gegen
Abend fabriziere ich das gleiche Schauspiel und nach einer halben
Stunde spucke ich einen Teil meines Essens wieder aus.
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9.6.2006 |
Heute habe ich
mir ein dickes Lob von Gitte verdient !
Wir trafen morgens meine Schäferhundfreundin Dana auf dem Feld und
ihr Frauchen wollte mir ein Leckerchen geben. Ich tat so, als ob ich
dies nicht bemerkte, drehte Dana's Frauchen den Rücken zu und
markierte ein Grasbüschel. Danach wandte ich um. Vorsichtig ging ich
auf die ausgestreckte Hand zu, schniefelte am Leckerchen und ging
gelangweilt davon. Mein Blick sagte: ich darf doch von anderen
Menschen nichts annehmen !
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Ende April
2006 |
Ich belle wieder fremde
Hunde an, die mich mit durchstehendem Blick ansehen. Heute wurde ich
auf dem Tisch gekämmt und musste ein paar Mal down machen.
Ein
Antidominanztraining wird durchgeführt. Na ja, da muss ich mich wohl
fügen. |
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09.11.2005 |
Ein
Jack-Russel-Terrier namens Kalle wollte sich mit mir messen.
Im Vorbeigehen an seiner
Haustüre
kam er plötzlich und ohne Vorwarnung auf mich zugeschossen und
griff mich an. Er bellte wütend und biss in meine Nackenhaare.
Ich wehrte mich
kräftig. Gitte musste eingreifen und uns trennen. Dabei wurde
sie noch kurz von Kalle an der Hand erwischt.
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25.08.2005 |
Mitten auf dem Feld kam mir Kato entgegen. Es war das erste
Treffen nach der Rauferei vom 23.8.2005. Vorsichtig beäugten
wir uns von Weitem. Jeder blieb mal stehen und
guckte. Ich legte mich flach auf den Boden (wie ein toter
Hund) und wartete ab. Mein Schwanz lag entspannt auf dem
Boden. Plötzlich fing ich zaghaft an zu wedeln.
Alles klar, Kato, jetzt kannst du kommen. Ich wartete ab, bis Kato da
war und begrüßte ihn freudig, als wäre nichts passiert.
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23.08.2005 |
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Heute traf ich meinen
Freund Kato auf dem Feldrundgang. Ich
begrüßte ihn freudig und sprang um ihn herum. Wir gingen
gemeinsam die gesamte Feldrunde (eine gute Stunde).
Während
des Spaziergangs wurde ich übermütig. Ich umrundete Kato
mehrfach, zwickte ihn fröhlich ins Ohr und sprang öfter
auf seinen Rücken Das fand Kato nicht gut. Wir
gerieten uns kurzfristig in die Haare, ach nein, ins Fell, und
rauften uns. Unsere Hundeführer riefen uns zu, dass "Schluss
und aus" sein sollte. |
Im Eifer des Gefechts
hörten wir beide nicht und waren sehr erstaunt, dass wir an unseren
Schwänzen auseinander gezogen wurden. Wir wurden angeleint und ich
ging traurig und meinen Freund Kato anschielend nach Hause.
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11.07.2005 |
Wie jeden Tag benutzte
ich unsere Feldwege für meinen morgendlichen Spaziergang. Wir
bogen gerade nach rechts ab, als direkt vor meiner Hundenase
ein
Kaninchen hochsprang und auf das dahinter liegende
Kartoffelfeld rannte. Welche Herausforderung; ich sprintete hinterher als mich ein
Doppelpfiff von Gitte erreichte. Dackelmäßig blieb ich stehen
und tat so, als ob ich nur etwas schniefeln wollte. Bei einem
zweiten Doppelpfiff bequemte ich mich ordnungsgemäß, brav auf
den Weg zurückzukehren. Ich wurde selbstverständlich gelobt.
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22.02.2005 |
Bei einem Spaziergang auf dem
Feld sehe ich in der Luft die Kondensstreifen eines Flugzeuges. Ich
belle sie laut aus. Schließlich weiß ich nicht, ob mir hiervon
Gefahr droht. In den letzten Tagen habe ich einige Erfahrungen mit
"weißen Gegenständen aus der Luft" gemacht. Mehrmals hagelte und
graupelte es kräftig auf meinen Kopf. Auch die weißen Schneeflocken
wurden mit orkanartigen Böen gegen mich geschleudert. Das gefiel mir
nicht !
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Januar
2005 |
Während eines Feldspaziergangs stieg mir der Geruch einer
läufigen Hündin in die Nase. Da sie sich auf dem parallel
verlaufenden Feldweg befand, rannte ich querbeet zu ihr. In
meinem Rücken hörte ich Gittes Pfeife. Unverschämt, jetzt
hatte ich keine Zeit zu kommen !
Mein Lauf wurde blitzschnell durch das Frauchen meines Pudelfreundes Paul
gestoppt. Sie nahm mich an ihre Hundeleine und ich wartete mit
einem unguten Gefühl auf Gitte. Die nachfolgende Standpauke hörte
ich mir mit hängenden Ohren an. |
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16.11.2004 |
An meinem 3. Geburtstag gesellte sich ein neues Plüschtier zu
meinen schon vorhandenen Spiel- und Beutelkameraden. Ich
beguckte es neugierig und Gitte sagte: "das ist ein Affe".
Herrlich, ich versuchte, den Körper in mein Maul zu nehmen.
Wenn ich meinen Kopf schüttelte, schlenkerte der Affe seine
Beine und seine Arme.
Das gefiel mir, so könnte ich ihn beuteln ! |
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Oktober
2004 |
Nach unserem Herbsturlaub bellte ich meine Hundefreunde aus.
Gitte dachte, dass meine "Schandtaten" von vorne anfangen. Ich beeilte
mich, ihr begreiflich zu machen, dass ich mich über meine Freunde
freute und sie freudig begrüßen wollte.
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Mai
- Juni
2004
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Während unseres Urlaubs in der Bretagne musste ich mich auf
andere Hundesitten einstellen. Fast alle Hunde in der Nachbarschaft
durften frei herumlaufen. Sie liefen also auch über "mein"
Grundstück. Ich hatte Mühe, das freistehende Haus mit 1100 m² Grundstück zu beaufsichtigen. Ständig lief ein
fremder Hund über mein
Grundstück und setzte seine Hundemarken ab, als ob dies sein Gelände
wäre.
Als Erstes habe ich die Hunde ausgebellt und sie damit verjagt. Sie
ließen sich jedoch nicht davon abhalten, meine Pinkelstellen bei
meiner Abwesenheit zu markieren. Jeden Tag schlich
ich an den Nachbarsgrenzen entlang, um meine "Feinde" zu beobachten.
In der letzten Urlaubswoche änderte ich meine Taktik. Ich suchte mir
einige Hunde aus, mit denen ich Freundschaft schließen wollte.
Vorsichtig ließ ich sie auf mich zukommen und wedelte
freundschaftlich mit dem Schwanz. Wir setzten unsere Marken
nacheinander an die entsprechenden Stellen und berochen uns.
Ich hatte kapiert, dass ich mich den Gegebenheiten anpassen musste ! |
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Ende April
2004
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Unsere Wohnung zeigte sich von einer ungemütlichen Seite. Der Teppichboden
musste erneuert werden.
Sämtliche Möbel wurden
zusammengestellt und sogar mein Körbchen wurde hin- und her geschoben.
Ständig musste ich sehen, wo meine Sachen waren.
Dabei fand
ich meine Wolldecke auf dem Couchtisch wieder. |
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1.3.2004 |
Da ich das blöde
Antidominanztraining leid bin, folge ich Gitte aufmerksam.

Ich kann die Hundedamen inzwischen aus einiger Entfernung erkennen
und präsentiere mich in ansprechender Weise.
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12.1.2004
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Gitte fing mit mir ein
Antidominanztraining (
http://www.hundewelten.de/
/ Themenübersicht / Erziehung und Ausbildung)) an, welches 3 Wochen
dauern sollte. So ein Quatsch ! Nur weil ich alle Hunde ausbellte,
die mich anstarrten oder unsicher machten ...

Anmerkung Gitte: Die
ersten Tage waren für Leo sehr anstrengend. Sämtliches Spielzeug wurde weggepackt. Den ganzen Tag über musste Leo
Befehlen gehorchen. 2 x 10 Minuten Übungen machen, 1 x 30 Minuten
angeleint "Platz und Bleib" neben mir liegen bleiben, 3 x
mindestens 5 Minuten im Schlafzimmer allein in seinem Körbchen
verbringen, ohne ins Bett zu springen, 1 x angeleint in einen
anderen Raum geführt werden "Sitz" machen und mir mit
"Schau her" in
die Augen schauen. Dazwischen wurde gespielt,
aber nur mit mir zusammen und zu von
mir
festgelegten Zeiten. Die normalen Spaziergänge
wurden ebenfalls streng auf Befehlsausführungen kontrolliert. |
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Sylvester
2003 |
Ich war jetzt schon erwachsen und durfte trotz der zu
erwartenden Sylvesterknallerei allein zu Hause bleiben.
Tagsüber machten Gitte
und Herbert mit mir lange
Spaziergänge über die Felder. Ich spielte
mit meinen
Hundefreunden und tobte mich aus.
Abends waren sie bei
Freunden eingeladen und kamen erst gegen halb
drei Uhr
zurück. Ich freute mich, als sie wiederkamen und verriet
durch mein Benehmen, dass ich
mich wegen der Knallerei nicht geängstigt
hatte. |
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Dezember
2003
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Es waren
viele Hündinnen läufig. Täglich ging ich meine Spaziergänge
machen und kontrollierte die Spuren. Auf dem Feld waren die
Spuren meiner Hundefreundinnen. Ich raste meine übliche Runde in
schnellem Tempo ab und hatte keine Zeit, mein "großes
Geschäft" zu erledigen. Nachts warf ich meine Rudelführer
dafür aus dem Bett und ließ mich in den Garten bringen.

Nach zwei Tagen fiel Gitte auf, was mich
beschäftigte und änderte ihre Taktik. Hatte ich nach meiner
Feldrunde kein Häufchen gemacht, gingen wir noch einige Straßen
durch unser Dorf. Dort waren die Gerüche nicht so intensiv und
ich konnte in Ruhe im Gebüsch "meine Geschäfte"
machen. |
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Herbst
2003 |
Nach meinem Herbsturlaub lief ich wie ein fröhlicher
frischer Wirbelwind über die Felder. Eine normale Feldrunde, für die
ich früher eineinhalb Stunden gebraucht habe, ging ich in 60 bis 70
Minuten.
Anmerkung Gitte: Die Wirkung der Tabletten hatte eingesetzt.
Leo war nicht mehr träge und sprang fröhlich umher. Auch der
Spieltrieb wurde ausgeprägter. |
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September/
Oktober
2003 |
Wir fuhren zum Wandern in die Schweiz. Ich lief jeden Tag bis zu 6
oder 7 Stunden die Berge rauf und runter, um neue Gerüche zu
entdecken. Da ich meine ersten Murmeltiere, Rehe, Gämsen
und sogar Steinböcke traf, war ich begeistert.
Mein normales
Futter wurde mir mit einem winzigen Klecks Cesar oder Pal
gemischt, so dass ich auch bei Müdigkeit mit Appetit essen
konnte. Meine Tabletten gegen die Schilddrüsenunterfunktion nahm
ich wie gewohnt ein.
An
schwierigen Tagen musste ich meine Leute davon überzeugen, dass ich
Tabletten lieber mit Leberwurst einnehme. Ich hatte eine Technik
entwickelt, bei der ich die Tablette fünf Minuten später aus dem
Maul holte und ausspuckte. |
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September
2003 |
Ein kleiner korpulenter Rüde
mit einem Gesicht, als wäre er gegen den Schrank gelaufen, begrüßte mich und
wollte mich besteigen. Dies wollte ich nicht und knurrte ihn aus. Auf meine
Abwehrhaltung reagierte er nicht und so kläffte ich ihn böse und angreiferisch
aus. Der andere Hund ergriff die Flucht ...
Am nächsten Tag traf ich auf dem Feld einen Mann mit einer Rottweilerhündin, die
am Fahrrad geführt wurde. Ich lief auf sie zu, kläffte kämpferisch und sprang um
sie herum. Sie wich mir aus und sah mich erstaunt an.
Nachdem die Hundeführer uns getrennt hatten und ich von Gitte
ausgeschimpft wurde, merkte ich, dass es sich um eine
Hündin
handelte. Wie peinlich! Ich schlich mit eingekniffenem Schwanz
neben Gitte her und sagte nichts mehr. Der andere Hundeführer
hatte, Gott sei Dank, einen lieben und gut erzogenen Rottweiler
und viel Verständnis für mich.
Fazit von Gitte: Jetzt
nehme ich Leo an die Leine, wenn uns ein fremder Hund
begegnet.
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21.8.2003 |
Ich fühlte mich schlecht und spuckte weißen und gelben Schaum aus. Manchmal aß
ich eine halbe Tagesmenge, dann wieder einen Tag nichts. Gitte ging mit mir zum
Tierarzt und ich bekam Spritzen und Tabletten. Essen durfte ich nur Huhn mit
Reis.
Einige Tage später machte der Tierarzt eine
Blutuntersuchung und stellte eine Bauchspeicheldrüsenunterfunktion
fest.
Ich verdaute mein Essen also nicht richtig und musste nun
täglich zum Essen eine Tablette Pankreatin einnehmen.
Anmerkung von Gitte: Vielleicht hing das schlechte Essen im
Südtirolurlaub schon mit dieser Krankheit zusammen. Nach anderthalb Wochen
Einnahme der Tabletten war Leo wieder fit. Wir gaben ihm die Tabletten einfach
ins Maul, haben aber auch mal die Tabletten in Leberwurst gerollt. Das hatte zur
Folge, dass Leo die Leberwurst abwartete ... |
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Ende Mai
2003
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Wir machten
Pfotenurlaub in Dorf Tirol, als ich meine Essenvorstellungen durchzusetzen
versuchte. Ich fraß kaum etwas von meinem üblichen Trockenfutter.
Bald gab es Appetitanreger
ins Fressen. Zum Beispiel wurde mein
Essen mit Brühe angemischt, die ich gerne aus dem Napf
schleckte. Das gewohnte Futter ließ ich dabei
unberührt im Napf zurück.

Nachdem ich einige Tage viel zu wenig gegessen hatte, wurde mir eine
halbe Büchse "Cesar" unter das normale Futter gemischt. Das
fraß ich gierig! Hatten Gitte und Herbert endlich verstanden???
Anmerkung von Gitte: Da wir den Urlaub
wandernd verbringen wollten, konnten wir Leo nicht lange
genug hungern lassen, um unseren Willen durchzusetzen.
Nach dem Urlaub stellten wir das Ganze sofort wieder ab. Es dauerte
eine
Woche bis Leo kapierte: wenn ich nichts esse, wird das
Futter weggenommen und es

gibt den ganzen Tag nichts mehr und wenn ich was überlasse, ist auch
dies weg.
Die Auflösung
dieses Rätsels könnt ihr ab August 2003 auf Leo's Pfotenurlaub und
dieser Seite verfolgen.
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