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letztes Update vom 11.7.2008

 

 

 

Eigentlich bin ich ein feiner Dackel, doch ab und zu passieren Dinge ...
die mir absolut nicht in den Kram passen oder
die Gitte fürchterlich gegen den Strich gehen oder
die "Gott sei Dank" gut gegangen sind oder
die vermeidbar und unvermeidbar sind !
Diese Dinge habe ich in meinem Tagebuch fest gehalten.
14.6.2008 In meinen "Traumurlaub" in Saas Almagell hatte ich so viele Gämsen, Steinböcke und Murmeltiere aufgespürt, dass ich nicht ins Auto einsteigen wollte, um nach Hause zurück zu fahren.
4.3.2008 Eine Rottweilerhündin sprang auf dem Feld freundlich auf mich zu und forderte mich zum Spielen auf. Ich war erschrocken und bellte sie aus. Da packte sie mein Rückenfell und wollte mich schütteln und beuteln. Gitte hatte Mühe, mich aus ihrem Maul zu entfernen. Nachdem dies geschafft war, wollte mich der dabei anwesende Rottweilerüde ebenfalls packen und wir gingen auf entsprechende Distanz. Endlich wurden die zwei Rottweiler eingefangen und an die Leine gelegt. Es wurde heftig hin und her diskutiert und wir waren froh, dass nur ein paar Fellhaare dran glauben mussten.
8.2.2008 Gitte war ihren Vater im Altenheim besuchen und ich war allein zu Hause. Ich knabberte zuerst den Leukoplaststreifen am Verband los und zerlegte dann den
Klettverband fachmännisch, bis nur noch klitzekleine Stücke davon übrig waren. Endlich mal Luft an die Restkralle!     
6.2.2008 Nach meinem Spaziergang auf dem Feld war ich schmutzig und sollte die Pfoten gesäubert bekommen. Ich wartete vor der Terrassentür, dass ich hereingelassen wurde und sprang vorwitzig in den Garten, als Gitte mich abholen wollte. An der Tür hielt ich meine Pfote hoch und sah verzweifelt aus.
Was war passiert?  Beim Pfoten abtrocknen tropfte Blut von meiner Pfote. Ich hatte mir die Wolfskralle angerissen und aus dieser blutete es. Also wurde meine Pfote verbunden und der Tierarzt aufgesucht. Dieser schnitt meine Kralle ganz kurz und sprühte mir ein Antibiotikum darauf und verband die Pfote. "Schwerverletzt" verließ ich die Tierarztpraxis.
Ende Oktober 2007 - Ende Dez. 2007 Meine Spaziergänge werden zum großen Ereignis. Gitte musste ihren Vater (88 J.) in ein Krankenhaus bringen, später in ein Altenheim aufnehmen lassen und die Wohnung ihres Vaters auflösen. Gott sei Dank blieb genügend Zeit für meine Spaziergänge. Trotzdem fühlte ich mich zurück gesetzt und nutzte meine Kuschelzeiten. Die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel nutzten wir, um uns zu erholen und das Versäumte nach zu holen. Alles war wieder in Ordnung.
10.8.2007 -12.8.2007 Der diesjährige Kegelausflug wurde von Gitte und Herbert organisiert und führte uns nach Mettlach. Am 11.8.2007 sammelte sich der Kegelklub um 9.30 Uhr zu einer Wanderung von Mettlach über die Burg Montclair zum Aussichtspunkt Cloef. Nachdem wir die Cloef erreicht hatten, machten wir Mittagspause im Saarschleifenhotel. Dort durfte ich mich zwei Stunden ausruhen. Über viele  kleine Hügel erreichten wir Mettlach gegen 16.30 Uhr. Danach war ich hundemüde.
Sonntags fuhren wir nach Trier. Etwas Kultur schadet mir nicht, aber das langsame in der Stadt laufen gefiel mir nicht sehr.
Immerhin war das Wochenende eine schöne Abwechslung.

wo bleibt ihr denn ?

22.5.2007 Lenny kam mir auf dem Feld entgegen. Ich zeigte ihm durch mein Knurren, dass ich keine Besteigung von ihm zulassen würde. Er wedelte freundlich mit dem Schwanz und sagte mir "guten Morgen". Ich denke, dass wir bald friedlich aneinander vorbei gehen werden. Anmerkung Gitte: Das gefällt mir besser als diese blöde Bellerei.
18.5.2007 Auf meinem Feldspaziergang traf ich Lenny, einen Airedale-Terrier, den ich nicht mag und seit gut vier Jahren kräftig und wütend ausbelle. Da ich das mache, bellt Lenny zurück. Heute unterhielten sich die Hundebesitzer und ließen uns dann von der Leine. Vor lauter Schreck vergaßen wir unser Gebell. Friedlich kam Lenny auf mich zu und wedelte mit dem Schwanz. Ich wartete erst mal ab. Freundschaft ? Na ja, geht doch. Das friedliche Beschnuppern dauerte fünf Minuten, dann guckte mich Lenny ganz verzückt an und wollte mich besteigen. Da habe ich ihm aber laut und deutlich gesagt, dass ich das nicht wollte. Die Hundebesitzer trennten uns und wir trotteten nach einer Weile in entgegen gesetzter Richtung weiter.
1.5.2007 Nachdem ich gestern Abend meinen restlichen Knochen aufgegessen hatte, fiel mir ein, dass da noch ein Stück Knochen sein musste. Wo hatte ich den versteckt?  Gitte und Herbert beobachteten, dass ich plötzlich zum Bücherregal stürzte und wie wild mit meinen Pfoten unter dem Regal scharrte. Gitte fragte: Soll ich helfen? Wie von Geisterhand zauberte sie meinen Knochen unter dem Regal hervor. Toll ...
(Da ließ uns Leo gestern Abend bestimmt 1/4 Stunde suchen, obwohl er wusste, wo der Knochen lag. Menschen sind doof.)

30.4.2007 Abends warf ich übermütig meine beiden Kauknochen im Wohnzimmer in die Luft. Als Gitte kam, zeigte ich ihr, dass ein Knochen unter den Wohnzimmerschrank gefallen war. Mein Schwanz wedelte heftig, als der Knochen unter dem Schrank hervor gezogen wird. Alles klar, jetzt konnte ich kauen. Doch wo war der zweite Knochen? Trotz gründlicher Suche fand er sich nicht.
28.3.2007 Auf meinen Spaziergang im freien Feld traf ich Kalle, den Jack Russell Terrier, mit dem ich bereits zwei negative Erlebnisse verband. Vor ca. 3 1/2 Jahren hat er mich auf dem Feld angegriffen, sodass unsere Hundeführer uns trennen mussten und am 9.11.2005 hat er mich nochmals angegriffen, um sein Haus zu verteidigen.
Wir bellten uns deshalb kräftig und lautstark an, aber unsere Hundeführer ließen sich nicht beirren und unterhielten sich. Uns Hunden wurde die Luft knapp und wir hörten verdutzt auf, zu bellen. Die Lage entspannte sich. Wir waren immer noch angeleint, kamen uns aber bis auf einen Meter näher.
Nach einer Weile gingen wir in entgegen gesetzter Richtung weiter. Wir waren beide wieder abgeleint worden und verharrten jedoch, weil zwei andere Hunde in unsere Richtung kamen. Gespannt erwarteten  die Hundeführer die Geschehnisse. Als wäre nie etwas zwischen uns gewesen, gingen wir freudig zu den neu Ankommenden und begrüßten sie. Zwar zeigten die Schwänze, dass wir noch wachsam waren, aber nachdem ein Spiel angesagt wurde, verhielten wir uns normal. Ich setzte meinen Weg mit Kalle fort und ging friedlich mit ihm nach Hause.
10.3.2007 Herbert musste unseren Gartenteich in Ordnung bringen. Ich durfte leider nur zu schauen. Siehe Foto unter "Neues". Bald können wieder neue Goldfische angeschafft werden. Ich freue mich schon darauf.

24.12.2006

Hurra, es gibt wieder normales Futter. Mein Magen hat sich erholt und Heiligabend durfte ich  "Cesar" essen. 

22.12.2006

Es gab Diätkost für mich. Reis mit Huhn und ein Häppchen Brühe. Na ja, überleben konnte ich damit, aber mehr auch nicht.
Büffelhautknochen kauen war leider tabu .

21.12.2006

Morgens fraß ich mein Futter normal. Wir gingen eine Stunde spazieren und danm ging Gitte einkaufen. Als sie vom Einkauf zurückkam, sah sie im Wohnzimmer nach, ob ich gespuckt hatte. Danach ging sie mit ihrer Einkaufstasche in die Küche und trat in das ausgespuckte Fressen von mir...   Im Essen befanden sich zwei kleine  weiße Stücke, die sich gummiartig zogen.

20.12.2006

Heute fraß ich meinen Napf wieder leer. Gitte überlegte, ob es nur eine Übersensibilität wegen der läufigen Hündinnen war.

19.12.2006

Morgens mag ich mein Essen nicht. Ich rieche an meinem Fressen, als ob es schlecht ist und verteile das Futter großzügig um meinen Napf. Ca. die Hälfte meines Fressens vertilge ich missmutig, dann ist Schluss. Gegen Abend fabriziere ich das gleiche Schauspiel und nach einer halben Stunde spucke ich einen Teil meines Essens wieder aus.

9.6.2006

Heute habe ich mir ein dickes Lob von Gitte verdient !
Wir trafen morgens meine Schäferhundfreundin Dana auf dem Feld und ihr Frauchen wollte mir ein Leckerchen geben. Ich tat so, als ob ich dies nicht bemerkte, drehte Dana's Frauchen den Rücken zu und markierte ein Grasbüschel. Danach wandte ich um. Vorsichtig ging ich auf die ausgestreckte Hand zu, schniefelte am Leckerchen und ging gelangweilt davon. Mein Blick sagte: ich darf doch von anderen Menschen nichts annehmen !     

Ende April
2006

Ich belle wieder fremde Hunde an, die mich mit durchstehendem Blick ansehen. Heute wurde ich auf dem Tisch gekämmt und musste ein paar Mal down machen. Ein Antidominanztraining wird durchgeführt. Na ja, da muss ich mich wohl fügen.        

09.11.2005

Ein Jack-Russel-Terrier namens Kalle wollte sich mit mir messen. Im Vorbeigehen an seiner Haustüre kam er plötzlich und ohne Vorwarnung auf mich zugeschossen und griff mich an. Er bellte wütend und biss in meine Nackenhaare.

Ich wehrte mich kräftig. Gitte musste eingreifen und uns trennen. Dabei wurde sie noch kurz von Kalle an der Hand erwischt.

25.08.2005

Mitten auf dem Feld kam mir Kato entgegen. Es war das erste Treffen nach der Rauferei vom 23.8.2005. Vorsichtig beäugten wir uns von Weitem. Jeder blieb mal stehen und guckte. Ich legte mich flach auf den Boden (wie ein toter Hund) und wartete ab. Mein Schwanz lag entspannt auf dem Boden. Plötzlich fing ich zaghaft an zu wedeln. Alles klar, Kato, jetzt kannst du kommen. Ich wartete ab, bis Kato da war und begrüßte ihn freudig, als wäre nichts passiert.   

23.08.2005

Heute traf ich meinen Freund Kato auf dem Feldrundgang. Ich begrüßte ihn freudig und sprang um ihn herum. Wir gingen gemeinsam die gesamte Feldrunde (eine gute Stunde).  Während des Spaziergangs wurde ich übermütig. Ich umrundete Kato mehrfach, zwickte ihn fröhlich ins Ohr und sprang öfter auf seinen Rücken  Das fand Kato nicht gut. Wir gerieten uns kurzfristig in die Haare, ach nein, ins Fell, und rauften uns. Unsere Hundeführer riefen uns zu, dass "Schluss und aus" sein sollte.

Im Eifer des Gefechts hörten wir beide nicht und waren sehr erstaunt, dass wir an unseren Schwänzen auseinander gezogen wurden. Wir wurden angeleint und ich ging traurig und  meinen Freund Kato anschielend nach Hause.

11.07.2005

Wie jeden Tag benutzte ich unsere Feldwege für meinen morgendlichen Spaziergang. Wir bogen gerade nach rechts ab, als direkt vor meiner Hundenase ein Kaninchen hochsprang und auf das dahinter liegende Kartoffelfeld rannte. Welche Herausforderung; ich sprintete hinterher als mich ein Doppelpfiff von Gitte erreichte. Dackelmäßig blieb ich stehen und tat so, als ob ich nur etwas schniefeln wollte. Bei einem zweiten Doppelpfiff bequemte ich mich ordnungsgemäß, brav auf den Weg zurückzukehren. Ich wurde selbstverständlich gelobt.

22.02.2005

Bei einem Spaziergang auf dem Feld sehe ich in der Luft die Kondensstreifen eines Flugzeuges. Ich belle sie laut aus.  Schließlich weiß ich nicht, ob mir hiervon Gefahr droht. In den letzten Tagen habe ich einige Erfahrungen mit "weißen Gegenständen aus der Luft" gemacht. Mehrmals hagelte und graupelte es kräftig auf meinen Kopf. Auch die weißen Schneeflocken wurden mit orkanartigen Böen gegen mich geschleudert. Das gefiel mir nicht !  

Januar
2005

Während eines Feldspaziergangs stieg mir der Geruch einer läufigen Hündin in die Nase. Da sie sich auf dem parallel verlaufenden Feldweg befand, rannte ich querbeet zu ihr. In meinem Rücken hörte ich Gittes Pfeife. Unverschämt, jetzt hatte ich keine Zeit zu kommen !
Mein Lauf wurde blitzschnell durch das Frauchen meines Pudelfreundes Paul gestoppt. Sie nahm mich an ihre Hundeleine und ich wartete mit einem unguten Gefühl auf Gitte. Die nachfolgende Standpauke hörte ich mir mit hängenden Ohren an.      

16.11.2004

An meinem 3. Geburtstag gesellte sich ein neues Plüschtier zu meinen schon vorhandenen Spiel- und Beutelkameraden. Ich beguckte es neugierig und Gitte sagte: "das ist ein Affe".
Herrlich, ich versuchte, den Körper in mein Maul zu nehmen. Wenn ich meinen Kopf schüttelte, schlenkerte der Affe seine Beine und seine Arme.
Das gefiel mir, so könnte ich ihn beuteln !

ich schlief mit meinem Affen auf der Treppe ein

Oktober
2004

Nach unserem Herbsturlaub bellte ich meine Hundefreunde aus. Gitte dachte, dass meine "Schandtaten" von vorne anfangen. Ich beeilte mich, ihr begreiflich zu machen, dass ich mich über meine Freunde freute und sie freudig begrüßen wollte.   

Mai - Juni
2004

 

Während unseres Urlaubs in der Bretagne  musste ich mich auf andere Hundesitten einstellen. Fast alle Hunde in der Nachbarschaft durften frei herumlaufen. Sie liefen also auch über "mein" Grundstück. Ich hatte Mühe, das freistehende Haus mit 1100 m² Grundstück zu beaufsichtigen. Ständig lief ein fremder Hund über mein Grundstück und setzte seine Hundemarken ab, als ob dies sein Gelände wäre.
Als Erstes habe ich die Hunde ausgebellt und sie damit verjagt. Sie ließen sich jedoch nicht davon abhalten, meine Pinkelstellen bei meiner Abwesenheit zu markieren. Jeden Tag schlich ich an den Nachbarsgrenzen entlang, um meine "Feinde" zu beobachten.
In der letzten Urlaubswoche änderte ich meine Taktik. Ich suchte mir einige Hunde aus, mit denen ich Freundschaft schließen wollte. Vorsichtig ließ ich sie auf mich zukommen und wedelte freundschaftlich mit dem Schwanz. Wir setzten unsere Marken nacheinander an die entsprechenden Stellen und berochen uns. Ich hatte kapiert, dass ich mich den Gegebenheiten anpassen musste !

Ende April
2004

Unsere Wohnung zeigte sich von einer ungemütlichen Seite. Der Teppichboden musste erneuert werden. Sämtliche Möbel wurden zusammengestellt und sogar mein Körbchen wurde hin- und her geschoben. Ständig musste ich sehen, wo meine Sachen waren. Dabei fand ich meine Wolldecke auf dem Couchtisch wieder.

1.3.2004

Da ich das blöde Antidominanztraining leid bin, folge ich Gitte aufmerksam.
Ich kann die Hundedamen inzwischen aus einiger Entfernung erkennen und präsentiere mich in ansprechender Weise.

12.1.2004

Gitte fing mit mir ein Antidominanztraining ( http://www.hundewelten.de/ / Themenübersicht / Erziehung und Ausbildung)) an, welches 3 Wochen dauern sollte. So ein Quatsch ! Nur weil ich alle Hunde ausbellte, die mich anstarrten oder unsicher machten ...  
Anmerkung Gitte: Die ersten Tage waren für Leo sehr anstrengend. Sämtliches Spielzeug wurde weggepackt. Den ganzen Tag über musste Leo Befehlen gehorchen. 2 x 10 Minuten Übungen machen, 1 x 30 Minuten angeleint "Platz und Bleib" neben mir liegen bleiben, 3 x mindestens 5 Minuten im Schlafzimmer allein in seinem Körbchen verbringen, ohne ins Bett zu springen, 1 x angeleint in einen anderen Raum geführt werden "Sitz" machen und mir mit "Schau her" in die Augen schauen. Dazwischen wurde gespielt, aber nur mit mir zusammen und zu von mir festgelegten Zeiten. Die normalen Spaziergänge wurden ebenfalls streng auf Befehlsausführungen kontrolliert.

Sylvester
2003

Ich war jetzt schon erwachsen und durfte trotz der zu erwartenden Sylvesterknallerei allein zu Hause bleiben. Tagsüber machten Gitte
und Herbert mit mir lange Spaziergänge über die Felder. Ich spielte
mit meinen Hundefreunden und tobte mich aus. 
Abends waren sie bei Freunden eingeladen und kamen erst gegen halb
drei Uhr zurück. Ich freute mich, als sie wiederkamen und verriet
durch mein Benehmen, dass ich mich wegen der Knallerei nicht geängstigt hatte.

Dezember
2003

Es waren viele Hündinnen läufig. Täglich ging ich meine Spaziergänge machen und kontrollierte die Spuren. Auf dem Feld waren die Spuren meiner Hundefreundinnen. Ich raste meine übliche Runde in schnellem Tempo ab und hatte keine Zeit, mein "großes Geschäft" zu erledigen. Nachts warf ich meine Rudelführer dafür aus dem Bett und ließ mich in den Garten bringen.   
Nach zwei Tagen fiel Gitte auf, was mich beschäftigte und änderte ihre Taktik. Hatte ich nach meiner Feldrunde kein Häufchen gemacht, gingen wir noch einige Straßen durch unser Dorf. Dort waren die Gerüche nicht so intensiv und ich konnte in Ruhe im Gebüsch "meine Geschäfte" machen.

Herbst
2003

Nach meinem Herbsturlaub lief ich wie ein fröhlicher frischer Wirbelwind über die Felder. Eine normale Feldrunde, für die ich früher eineinhalb Stunden gebraucht habe, ging ich in 60 bis 70 Minuten.
Anmerkung Gitte: Die Wirkung der Tabletten hatte eingesetzt. Leo war nicht mehr träge und sprang fröhlich umher. Auch der Spieltrieb wurde ausgeprägter.

September/
Oktober
2003

Wir fuhren zum Wandern in die Schweiz. Ich lief jeden Tag bis zu 6 oder 7 Stunden die Berge rauf und runter, um neue Gerüche zu entdecken. Da ich meine ersten Murmeltiere, Rehe, Gämsen und sogar Steinböcke traf, war ich begeistert. Mein normales Futter wurde mir mit einem winzigen Klecks Cesar oder Pal gemischt, so dass ich auch bei Müdigkeit mit Appetit essen konnte. Meine Tabletten gegen die Schilddrüsenunterfunktion nahm ich wie gewohnt ein. An schwierigen Tagen musste ich meine Leute davon überzeugen, dass ich Tabletten lieber mit Leberwurst einnehme. Ich hatte eine Technik entwickelt, bei der ich die Tablette fünf Minuten später aus dem Maul holte und ausspuckte.

September
2003

Ein kleiner korpulenter Rüde mit einem Gesicht, als wäre er gegen den Schrank gelaufen, begrüßte mich und wollte mich besteigen. Dies wollte ich nicht und knurrte ihn aus. Auf meine Abwehrhaltung reagierte er nicht und so kläffte ich ihn böse und angreiferisch aus. Der andere Hund ergriff die Flucht ...
Am nächsten Tag traf ich auf dem Feld einen Mann mit einer Rottweilerhündin, die am Fahrrad geführt wurde. Ich lief auf sie zu, kläffte kämpferisch und sprang um sie herum. Sie wich mir aus und sah mich erstaunt an. Nachdem die Hundeführer uns getrennt hatten und ich von Gitte ausgeschimpft wurde, merkte ich, dass es sich um eine Hündin handelte. Wie peinlich! Ich schlich mit eingekniffenem Schwanz neben Gitte her und sagte nichts mehr. Der andere Hundeführer hatte, Gott sei Dank, einen lieben und gut erzogenen Rottweiler und viel Verständnis für mich.
Fazit von Gitte
:
Jetzt nehme ich Leo an die Leine, wenn uns ein fremder Hund begegnet.

21.8.2003 Ich fühlte mich schlecht und spuckte weißen und gelben Schaum aus. Manchmal aß ich eine halbe Tagesmenge, dann wieder einen Tag nichts. Gitte ging mit mir zum Tierarzt und ich bekam Spritzen und Tabletten. Essen durfte ich nur Huhn mit Reis.
Einige Tage später machte der Tierarzt eine Blutuntersuchung und stellte eine Bauchspeicheldrüsenunterfunktion fest. Ich verdaute mein Essen also nicht richtig und musste nun täglich zum Essen eine Tablette Pankreatin einnehmen.    
Anmerkung von Gitte
: Vielleicht hing das schlechte Essen im Südtirolurlaub schon mit dieser Krankheit zusammen. Nach anderthalb Wochen Einnahme der Tabletten war Leo wieder fit. Wir gaben ihm die Tabletten einfach ins Maul, haben aber auch mal die Tabletten in Leberwurst gerollt. Das hatte zur Folge, dass Leo die Leberwurst abwartete ...

Ende Mai
2003

 

Wir machten Pfotenurlaub in Dorf Tirol, als ich meine Essenvorstellungen durchzusetzen versuchte. Ich fraß kaum etwas von meinem üblichen Trockenfutter. 
Bald gab es Appetitanreger ins Fressen. Zum Beispiel wurde mein Essen mit Brühe angemischt, die ich gerne aus dem Napf schleckte. Das gewohnte Futter ließ ich dabei unberührt im Napf zurück.
Nachdem ich einige Tage viel zu wenig gegessen hatte, wurde mir eine halbe Büchse "Cesar" unter das normale Futter gemischt. Das fraß ich gierig! Hatten Gitte und Herbert endlich verstanden???  
Anmerkung von Gitte: Da wir den Urlaub wandernd verbringen wollten, konnten wir Leo nicht lange genug hungern lassen, um unseren Willen durchzusetzen. Nach dem Urlaub stellten wir das Ganze sofort wieder ab. Es dauerte eine Woche bis Leo kapierte: wenn ich nichts esse, wird das Futter weggenommen und es

gibt den ganzen Tag nichts mehr und wenn ich was überlasse, ist auch dies weg.
Die Auflösung dieses Rätsels könnt ihr ab August 2003 auf Leo's Pfotenurlaub und dieser Seite verfolgen.
                                                         

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