Die Pflege von Anfang an!
Das wichtigste das Sie ihrem Welpen beibringen ist,dass er sich die Fellpflege gefallen läßt!
Von Anfang an muß man unbedingt mit dem Welpen üben.
Ich machte dies alles spielerisch so beim Fernsehen evtl. mit Leckerchen am besten auf der Couch oder ein Kissen auf den Boden und mit dem Hunderl ein bisserl spielen und immer wieder mit der Bürste über den Rücken oder Bauch streichen!
Manche jungen Hunde geniessen es andere mögen es nicht so unbedingt, ich habe in Dakini eine Hündin die es nicht so unbedingt liebte mit der Bürste und dem Kamm "maletriert" zu werden, wenn ich die Bürste Kamm usw. hole dann versteckt sie sich unter der Bank obwohl ich nie grob zu ihr gewesen bin.
Sie kommt zwar legt sich aber sehr widerwillig hin und läßt alles über sich ergehen.Ich habe sie immer gelobt und sie bekam wenn ich fertig mit der Fellpflege war immer ein Stück getrockneten Pansen aber leider ist die Bürsterei und Kämmerei nicht ihr Fall.
Ganz anders ist da Bon-Tschi wenn ich Bürste Kamm hole und mein Kissen auf den Boden hinlege dann liegt sie schon parat damit ich sie ja nicht vergesse.
Sie genießt es regelrecht wenn sie gebürstet und gekämmt wird.Beide Hunde werden so ca alle 6-8 Wochen gebadet, durch das lange Fell fängt sich viel Staub und es erschwert die Fellpflege, es bilden sich schneller diese Filzknoten, anschließend werden sie trockengefönt das ist ein MUSS, um einer Erkältung vorzubeugen.
Ein wichtiger Punkt in der Pflege des Tibet-Apso sind die Augen die auf jeden Fall immer zu kontrollieren sind, da das Fell in die Augen steht und es zu Reizungen der Hornhaut kommt und diese sich sehr leicht entzünden.
Bei Dakini war das so und bei Bon-Tschi ist es so das man es halt durch das weiße Fell noch besser sieht und sich starke Tränenflecken gebildet haben die nicht gerade so toll aussehen.
Bon-Tschi hatte von Anfang an Probleme mit den Augen und ich kontrolliere wirklich jeden Tag und brauche auch des öfteren Augensalbe für sie.
Die Ohren sind bitte auch zu kontrollieren, dadurch das dies eine langhaarige Hunderasse ist wachsen natürlich auch in den Ohren die Haare und durch die Schlappohren ist die Belüftung des Ohres nicht so optimal wie bei andren Hunderassen, ich zupfe mit den Fingern einmal wöchentlich die Ohren aus, damit sich keine Ohrenentzündung bilden kann.
Durch diese Vorsichtsmaßnahme erschwert man den Ohrmilben sich einzunisten.
Im Alter von 4-5 Monaten zahnt der Junghund, von Anfang an sollte man ihm nicht gestatten sich an Schuhen oder Ähnlichem auszutoben, bitte immer genügend Kauknochen Ochsenziemer Pansen oder Kalbfleischknochen zu beißen geben, dann kommt der Hund erst gar nicht auf die Idee sich an den Schuhen zu vergreifen.Meine beiden Hunde haben keinen einzigsten Schuh kaputt gebissen auch keine Möbel angenagt.Beim Zahnwechsel ist noch darauf zu achten das der Milchzahn dem nächsten Zahn den Platz nicht streitig macht.!
Im Alter von 9-12 Monaten wechselt der Junghund vom Babyplüschfell ins Erwachsenenfell,da ist dann so ziemlich jeden Tag die Fellpflege angesagt wenn man keinen verfilzten Hund haben möchte und mit der Schermaschine große Flächen rausrasiern muß.
Hinter den Ohren, zwischen den Beinen muß man wirklich aufpassen das sich nicht diese Filzknoten bilden, es geht wirklich so schnell das man das Fell nicht mehr auskämmen kann. Ich weiß wovon ich spreche, bei Dakini war es so und ich kämmte sie jeden Tag in dieser Zeit da ich ja einen langhaarigen Hund wollte und nicht einen ausrasierten.
Es ist die Mühe wert, ein kurzgeschorener Tibi hat bei weitem nicht den Charme wie ein langhaariger.
Nun es hört sich wirklich schon nach sehr viel Arbeit an, vor allen Dingen wenn man noch bedenkt was ein langhaariger Hund noch sonst für Dreck in die Wohnung reinschleppt,im Frühjahr und Herbst wenn überall Matsch ist zusätzlich noch die Beine abduschen, wenn der Hund mal Durchfall hat das Hinterteil säubern und abwaschen, im Winter wenn die Schneeboomerl im Fell hängen so das der Hund nicht mehr ordentlich gehen kann wieder abduschen und fönen.
Erstaunt bin ich nur das ich des öfteren gelesen habe das ein Tibi nicht haaren würde, so kann man sicherlich nicht schreiben, diese Hunderasse haart genauso wie alle anderen nur das sich die Haare nicht wie bei den kurzhaarigen Rassen so in die Kleidung reinhängt.
Im Frühjahr und im Herbst haaren Tibis genauso und in der Wohnung liegen dann meist Fellfussel rum da kann man noch so ein Putzteufel sein.
Der Auslauf ist der wichtigste Teil des Tages, hier wird gelernt und getobt, falls man nicht 1-2 Stunden am Stück Zeit hat mit seinem Hund zu gehen sollte man es auf den Tag verteilen, der Tibet Apso ist eine sehr ausdauernde Hunderasse die bei zu wenig Auslauf und Beschäftigung evtl. zu Verhaltensauffälligkeiten neigt, dies kann ich so schreiben durch genügend Info aus dem WWW.
Im Prinzip bin ich dafür mindestens 2 Tibis zu halten, meine Dakini ist seit Bon-Tschi da ist richtig aufgeblüht obwohl ich immer dafür sorgte das sie regelmäßigen Kontakt zu andren Hunden hatte.
Es ist überhaupt für jeden Hund wichtig sozialen Kontakt zu anderen Hunden zu haben.
FAZIT
Der Tibet Apso ist nicht unbedingt ein Anfängerhund,man sollte sich in der Hundeerziehung zumindest auskennen und ein bisserl Hundeverstand mitbringen damit man seine Freude an dieser Hunderasse hat.
Die zusätzliche Arbeit mit dem langhaarigen Fell sollte einen eigentlich nicht abschrecken, spätestens wenn das Tier erwachsen (1,5-2 Jahre) ist gibt sich das mit der aufwendigen Fellpflege und man muß evtl nur noch alle 2 Wochen kämmen, kommt auf den Typ von Tibet Apso an es gibt welche die ein sehr pflegeintensives Fell haben und andre haben ein pflegeleichtes Fell wie meine Dakini z. B.
Das beste Pflegemittel für Tibis ist von All Systems, ich habe nur gute Erfahrung mit diesem Pflegemittel gemacht und kann es wirklich weiterempfehlen.
Das Höchst-Alter eines Tibet Apsos wird mit ca 16 Jahren angegeben,aber wie bei anderen Hunderassen sind das wahrscheinlich eher die Ausnahme, beim Stöbern im Internet fand ich auf einigen Seiten diese Angaben. Mich persönlich würde es wirklich freuen wenn meine Hunde mich so lange begleiten würden.
Warum nun gleich 2 Tibet Apso in der Familie leben??
Nun das ist ganz einfach zu beanworten,ich liebe Hunde und diese Hunderasse hat es in sich, es sind liebenswerte Gesellen die einen mit ihren Späßen zum Lachen bringen, sie sind sehr anhängliche kleine Kobolde und ich freue mich jeden Tag das sie bei uns in der Familie leben. Oder wie ich auf anderen HP`s gelesen habe bin ich auch schon angesteckt worden mit dem Tibet Bacillus;-))