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02/06/02 10:19:10 PM

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Deutscher Blinden- und Sehbehinderten-Schachbund e.V.

Internationale Offene Deutsche Blindenschach-Meisterschaft 2002 vom 02.02. bis 10.02.2002 in Mühlhausen (Thüringen)

Ausschreibung Open 2002

V. Damen-Weltmeisterschaft für Blinde und Sehbehinderte der IBCA in Tarragona (Spanien) vom 5. - 15.11.2001

Bericht

Ergebnisse

Internationales DBSB-Jubläumsturnier und Team-Worldcup für Blinde und Sehbehinderte Schachspieler und Schachspielerinnen von 4. bis 12. August 2001

Abschlussbericht

Aus der Presse

Details im Archiv

 

Internationale Offene Deutsche Blindenschach-Meisterschaft 2001

Anreise: 02.02.2002, Samstag, bis 18 Uhr.

Abreise: 10.02.2002, Sonntag, nach dem Frühstück

Ort:   Mühlhausen/Thüringen

  Mirage Hotel Mühlhausen

  Karl-Marx-Straße 7

  99974 Mühlhausen / Thüringen

Lage:   Das Hotel liegt ca. 5 Gehminuten vom Bahnhof und dem alten restaurierten Stadtkern entfernt.

Kosten: Euro 305 pro Person im Doppelzimmer (Halbpension), Euro 375 pro Person im Einzelzimmer (Halbpension)  Im Preis für Halbpension ist ein großzügiges  Frühstücksbüffet sowie das Abendessen enthalten. Ein kleines Mittagessen kann entweder im oder außerhalb des Hotels eingenommen werden. (im Gebäude selbst befinden sich verschiedene Geschäfte.)

An und Abreise: Mit der Bahn:  Mühlhausen ist von den Bahnhöfen Erfurt, Gotha, Göttingen und Kassel mit Regionalbahnen zu erreichen.

Turnierbedingungen: Gespielt werden 7 Runden Schweizer System (2 Stunden/40 Züge Zeitkontrolle, 1 Stunde pro Spieler für den Rest der Partie, also maximale Spielzeit 6 Stunden.

Turnierleitung: Rolf Thurm

Startgeld: Pro Spielerin und Spieler wird ein Startgeld von Euro 25 erhoben.

Reuegeld: Euro 50 pro Person

Preisgeld: Bis zum 4. Platz wird ein Preisgeld ausgeschüttet. Die Höhe richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Alle Startgelder werden wieder ausgeschüttet.

Anmeldungen:  Bis 31. Dezember 2001 an

  Werner Fries

(Die Anmeldung wird nur berücksichtigt, wenn das Reuegeld bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Konto des DBSB bei der Dresdner Bank AG, BLZ 500 800 00, Konto-Nr. 90 749 200 eingegangen ist)

 

V. Damen-Weltmeisterschaft für Blinde und Sehbehinderte der IBCA in Tarragona (Spanien) vom 5. - 15.11.2001

Ljubow Zyltsowa bestätigt ihre Vormachtstellung bei den blinden Schachdamen

Vom 6. bis zum 14. November 2001 fanden in La Pineda (Spanien) die V. Schachweltmeisterschaften für blinde und sehbehinderte Damen statt. Zunächst sollte dieses Turnier in Venezuela über die Bühne gehen. Wie unsinnig die Vergabe der WM nach Südamerika war, zeigt das Teilnehmerfeld mit 15 Europäerinnen und 4 Inderinnen. Es ist unwahrscheinlich, dass Südamerikanerinnen an dem Turnier teilgenommen hätten, wenn es auf ihrem Kontinent ausgetragen worden wäre. Nicht völlig unerwartet gab jedoch Venezuela die Durchführung des Turniers zurück und einmal mehr sprang Spanien als Ausrichter ein.

Spielort war das Vier-Sterne-Hotel Palas Pineda in der Nähe von Tarragona direkt am Mittelmeer gelegen. Unterbringung, Verpflegung und Spielsaal erwiesen sich als absolut WM-würdig. Das Teilnehmerfeld umfasste beide bisherigen Weltmeisterinnen Teresa Debowska aus Polen (WM 1985) und die Ukrainerin Ljubow Zyltsowa (WM 1989, 93, 97), dazu 13 weitere Spielerinnen aus Mittel- und Südeuropa und als besondere Attraktion vier junge Damen aus Indien. Für den Deutschen Blinden- und Sehbehinderten Schachbund waren die ersten fünf der diesjährigen Deutschen Meisterschaft dabei: Elisabeth Fries, Hannelore Kübel, Irene Kondraschow, Birgit Dietsche und Brigitte Pelz.

Bereits in den ersten Runden des Turniers zeichnete sich ab, dass die ukrainische Titelverteidigerin ihre gewohnt gute Form nach Spanien mitgebracht hatte und die deutschen wie die indischen Spielerinnen gemeinsam mit Ruth Engler aus der Schweiz in der zweiten Hälfte der Turniertabelle Platz nehmen würden. Durch die ungerade Teilnehmerzahl erhielt die jeweilige Tabellenletzte ein Freilos, was sich für eine korrekte Reihenfolge in den unteren Regionen der Tabelle eher negativ auswirkte. Auch, dass acht Partien gespielt wurden, also eine gerade Rundenzahl, führte zu ”merkwürdigen” Paarungen in der letzten Runde, um den Farbausgleich zwischen Schwarz- und Weißpartien herzustellen.

Ljuba, die alte und neue Weltmeisterin, zog einsam ihre Kreise, nur gegen die stark aufspielende Spanierin Salas geriet sie mit einem Bauern weniger in Bedrängnis, ins Straucheln kam sie jedoch nie und beendete das Turnier mit acht Siegen.

Verdiente zweite wurde die Belgierin Mieke Maeckelbergh. Auf dem dritten Platz landete die erst vierzehnjährige, hochtalentierte Anna Stolarcyk aus Polen, die schon beim DBSB-Jubiläumsturnier in Gelsenkirchen für Furore gesorgt hatte. Bei den deutschen Spielerinnen wechselten sich allzu häufig Licht und Schatten ab. Schließlich erreichte Hannelore Kübel mit dem 9. Platz noch eine ordentliche Platzierung in der oberen Tabellenhälfte, direkt vor Irene Kondraschow.
 

Wilfried Rühr (Honorartrainer des DBSB)


Ergebnisse

 

Internationales DBSB-Jubläumsturnier und Team-Worldcup für Blinde und Sehbehinderte Schachspieler und Schachspielerinnen

Von Samstag, 4. August (Anreisetag) his Sonntag, 12. August (Abreisetag) 2001

Abschlussbericht

Aus der Presse

Details im Archiv

Polen gewinnt Blindenschach-Weltcup

Deutsche siegen im B-Finale

Frank Gärtner Sieger im Jubiläumsturnier

Beim IV. Worldcup for Teams for blind und visually handicapped Chess Players im Gelsenkirchener Hotel Maritim gewann die Polnische Mannschaft mit 15,5 Punkten die Goldmedaille. Zweiter wurde das russische Team mit 13,5 Punkten, vor der Ukraine (10,0), Spanien (7,5), Rumänien (7,0) und Jugoslawien (6,5) Punkte.

In der letzten und entscheidenden Runde trennten sich Polen und Russland nach sechsstündigem spannendem Kampf 2:2. Mit dem internationalen Meister und Ex-Blindenschachweltmeister Serguei Krylov aus Russland, der sieben mal eingesetzt wurde und alle Partien gewann, und dem Polen Piotr Dukaczewski, der sieben Punkte aus acht Partien erzielte, hatte das hochkarätige Turnier seine herausragenden Spieler.

Im Finale B trumpften die deutschen Spieler auf und gewannen mit 13,5 Punkten vor Kroatien (12,5), Slowenien (10,5), Ungarn (9,5), Litauen (9,0) und Indien mit 5,0 Punkten. Den Löwenanteil für den Erfolg der deutschen Mannschaft holten Jürgen Pohlers mit 5,5 Punkten aus acht Partien und Anton Lindenmair mit 4,5 Punkten aus sieben Partien. Der Neuling bei den Deutschen, Peter Kuhlmann,, führte sich mit 4 Punkten aus sieben Partien gut ein, während Dieter Bischof und Heinz Engl mit ihren Leistungen nicht ganz zufrieden waren.

Im Jubiläumsturnier, anläßlich des fünfzigsten Bestehen des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten Schachbundes (DBSB), lagen nach sieben Runden gleich vier Spieler mit 5,5 Punkten an der Spitze, so das die Wertung den Ausschlag über die Platzierung geben mußte. Es gewann Frank Gärtner aus Frankfurt vor dem Moldavier Efgeniy Spinu, gefolgt von Eckhard Krüger aus Hannover und dem Frankfurter Gert Schulz. Beste Dame wurde Teresa Debrowska vor der erst 13-jährigen Anna Stolarczyk, die beide aus Polen kommen. Der Präsident des Weltblindenschachbundes (IBCA), Delfin Burdio aus Spanien, belegte als bester Senior Platz 13, vor dem 78-jährigem Senior Kurt Milotzki aus Essen, der Platz 19 erreichte.

Bei der feierlichen Siegerehrung, die der Präsident des FC Schalke 04 Gerd Rehberg vornahm, bekamen die siegreichen Spieler/innen nicht nur Medaillen und Preise, sondern auch anhaltenden Applaus des Publikums. Die Gästeliste zierte u. a. der Ehrenpräsident des Deutschen Schachbundes Egon Ditt aus Bremen und der Präsident des Deutschen Schachbundes Alfred Schlya aus Oberhausen.

J.Beutelhoff

 

 

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