Aufbruch


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Konzerte > Hoffnungsland 2007

Artikel aus dem "Schifferstadter Tagblatt" vom 22.03.2007 (cki) anläßlich unserer Aufführung von "Hoffnungsland"

Auszug der Israeliten aus Ägypten in das Gelobte Land Konzert der Gruppe "Aufbruch" in der St. Jakobuskirche

Den Auszug der Israeliten aus Ägypten in das von Gott verheißene Gelobte Land musikalisch darzustellen gelang der Gruppe "Aufbruch" am Sonntagabend in der gut besuchten St. Jakobuskirche. Gehüllt in historische Gewänder verkörperten Musiker und Sänger die Menschen der damaligen Zeit mit all ihren Stärken und Schwächen.
Annette Ludwig fungierte als Erzählerin der Geschichte, sang mit Altstimme und spielte Saxophon. Überhaupt hatten die meisten Interpreten mehrere Funktionen und bewiesen damit ihre Vielseitigkeit. Das jeweils passende Motiv zu der Geschichte wurde auf eine Leinwand projiziert wie eine Wüstenlandschaft, aus einem Felsen wachsende zarte, grüne Pflanzen oder die goldene Gesichtsmaske eines Pharao. Die Texte und Lieder konnten im Programmheft mitgelesen werden.
Bedrohlich wirkte die Musik bei dem Gebot des Pharao, jedes männliche Neugeborene der Israeliten zu töten. Uwe Hutter als Moses zeigte sich zunächst über Gottes Auftrag, sein Volk aus der ägyptischen Knechtschaft zu führen als ganz und gar nicht erfreut und brachte allerlei Einwände vor. Doch Gott ließ sich von seinem Widerspruch nicht beeinflussen, sondern bestand auf seinem Plan und Moses fügte sich. "Lass uns ziehen, gib uns frei!" forderte er vom Pharao. Dieser ließ sie schließlich ziehen, verfolgte sie dann jedoch mit seiner Streitmacht. Da erlebten dann die Israeliten die Macht ihres Gottes: Das Wasser des Meeres teilte sich und ließ das Volk mit seinem gesamten Hab und Gut hindurch ziehen. Musikalisch umgesetzt wurde dies in dem Lied "Du bist stärker".
Doch mit dem Auszug aus Ägypten waren die Probleme und Schwierigkeiten oder auch Prüfungen der Israeliten noch lange nicht vorbei. Als Moses auf den Berg stieg, um mit Gott zu sprechen, kam bei ihnen Langeweile auf. Sie wollten keinen Gott in der Ferne, sondern einen zu Anfassen. So kam es zum Goldenen Kalb, umgesetzt in dem Lied "Unser Gott ist treu wie Gold!" Die Akteure überschütteten sich regelrecht mit dem Edelmetall. Gott war erzürnt und sprach durch Moses, der mit den Tafeln der zehn Gebote zurückgekehrt war. Mit "Hör auf Gott, hör auf die Welt" wurden die Gegensätze deutlich. "Tausendmal verraten" so musste sich Gott wohl vorkommen. Trotzdem erreichte das Volk nach einer schier unendlichen Wanderung, verdeutlicht durch das Trommeln, das Gelobte Land, wie es ihm verhießen war.
Moses, der sein Volk geführt hatte, durfte dieses Land nie betreten. "Warum ist meine Zeit schon vorbei?" fragt er sich und Gott. "Steige auf den Berg und sieh dir das Land an, das ich den Söhnen Israels gegeben habe" lautet die Antwort. "Ungezählte Diskussionen, Kampf mit Menschen, Kampf mit Gott, ungezählte Depressionen, mal Gehorsam, mal Boykott" singt die Gruppe. "Sie sind nicht meine Kinder. Bei dir sind sie zu Haus" ist die letzte Aussage des Moses.
Für die Aufführung dieser biblischen Geschichte erhielt die Gruppe unter der Leitung von Susanne Bauer viel Applaus. Die Texte stammten von Jürgen Werth, die Musik von Johannes Nitsch und Hans-Werner Scharnowski.

Artikel aus "Die Rheinpfalz" vom 24.03.2007 (rkö) anläßlich unserer Aufführung von "Hoffnungsland"

Moses ist nun nicht mehr fremd
Große Begeisterung für Gruppe Aufbruch - "Hoffnungsland" kommt gut an

Als zum Finale "Du bist der Herr für alle Zeit" verklungen war und die begeisterten Zuschauer in der Jakobus-Kirche minutenlang stehend applaudierten, war der Gruppe "Aufbruch" mit dem Musical "Hoffnungsland" (Lieder über ein Volk auf dem Weg) ein großer Erfolg gelungen. Die weit über einjährige Vorbereitungszeit der zur Zeit 21 Sängerinnen und Sänger, von denen die meisten auch ein Instrument spielen, hatte sich gelohnt.
Unter ihrer Leiterin Susanne Bauer entstanden die selbst gefertigten Kostüme, das Bühnenbild, die deutschsprachigen Texte, sowie die gesangliche und musikalische Ausgestaltung.
Angelehnt an Texte von Jürgen Werth und Musik von Johannes Nitsch und Hans-Werner Scharnowski führten die 21 Akteure die Zuhörer zurück in die Zeit um 1200 vor Christus, als das in Ägypten unterdrückte und geknechtete Volk Israel es wagte, den Traum von der Freiheit zu träumen, diese unter Führung des von Gott beauftragten Moses zu gewinnen und nach 40 Jahren Wüstenwanderung im gelobten Land anzukommen. Insgesamt 16 von der Aufbruch-Textgruppe bearbeitete Texte wie "Durch die Wüste", "Hör auf Gott", "Gebote", "Gelobtes Land", "Du bist der Herr" und weitere zogen die Zuhörer in ihren Bann.
Di musikalische Umsetzung mit Bass, Geige, Percussion, Didgeridoo, Trommel, Gitarre, Keyboard, Querflöte und Konga schuf einen wunderschönen Sound, der die Besucher neben Text und Bühnengestaltung in die Zeit vor über 3000 Jahrenzurück versetzte, als Moses und Aaron das Volk Israel nach vielen Widerständen des Pharao und Strafen Gottes aus der ägyptischen Knechtschaft geführt hatte. Dabei bestach auch die von den Gestaltern gezeigte Liebe selbst zum kleinsten Detail, wie zum Beispiel dem "brennenden Dornbusch", als Gott zu Moses spricht.
Der dankbare Schlussapplaus des Publikums und auch ihrer Gruppe galt besonders Leiterin Susanne Bauer, die mit großem Engagement und Stehvermögen die Gruppe Aufbruch zu dieser Glanzleistung motiviert hatte. In der Rolle einer Israelitin hatte sie neben der Gesamtleitung mit ihrer Sopranstimme, am E-Bass und bei der Text- und Bühnengestaltung mitgewirkt. Großen Anteil am Gelingen hatte auch Uwe Hutter(Bass), auch für die Tontechnik verantwortlich, in der Rolle des Moses und Sebastian Grund (Bass) als Aaron. Alle weiteren Sänger, Musiker, in der Textgruppe oder einer der vielen weiteren Funktionen für das Gelingen von "Hoffnungsland" aktiv.
Die Gruppe "Aufbruch", der Pfarrei St. Jakobus angegliedert, wurde vor 22 Jahren von Susanne Bauer, die sie bis zu heutigen Tag leitet, initiiert. Sie singt und spielt im Speyerer Dom, in der St. Jakobus Kirche, in der evangelischenKirche und bei vielen weiteren Anlässen und Veranstaltungen.
Am 4. April wird Aufbruch bei der Chrisammesse im Dom zu Speyer mitwirken, am 15. April bei der Erstkommunionfeier in der Jakobuskirche und am 17. Juni beim Gottesdienst auf dem Totenkopf.
Die Proben, zu denen Interessenten auch zum Schnuppern kommen können, sind jeweils montags, 19.30 Uhr in der Pfarrscheune von St. Jakobus. Infos gibt es auch unter www.aufbruch-schifferstadt.de.


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