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Konzerte > Konzert 2004
Artikel aus "Die Rheinpfalz" vom 05.05.2004 (Gereon Hoffmann)
Christliche Themen mit zeitgenössischer Musik aufgegriffen
Die Gruppe "Aufbruch begeistert bei ihrem Auftritt in der St. Jakobus Kirche ihr Publikum - Am Ende stehende Ovationen
Sie haben sich aufgemacht, mit eigener Musik und selbst geschriebenen Texten neue Wege zu gehen. Und das kam an beim Publikum. Den Liederabend mit "Aufbruch" in der St. Jakobuskirche feierten die Zuhörer mit stehenden Ovationen.Die 18 Sänger und Musiker haben die Arrangements für ihre Stücke auf sich zugeschnitten. Fast jeder aus der Gruppe greift irgendwann mal zu einem Instrument und spielt mit. Die Stilrichtung läßt sich allgemein als "Neues geistliches Lied" beschreiben, also Lieder, die mit den Mitteln von zeitgenössischer populärer Musik christliche Themen aufgreifen.
"Wir machen uns auf den Weg ins Leben, in die Welt, zu Gott", war das Motto des Programms. Die Stammbesetzung mit Gitarre (Rita Kaiser), Geige (Sebastian Grund) und Querflöte (Birgit Remmel) sorgt für ein vielfarbiges Klangbild, das etwas an Folkmusik erinnert. Harmonisch bestehen die Kompositionen meist aus gefälligen Kadenzen. Das ist eingängig und so manche Zeile und mancher Refrain laden zum Mitsingen ein, wovon das Publikum auch regen Gebrauch machte.
"Die Farben des Regenbogens" heißt ein Stück von Ilona Schell (Text), Richard Meier und Rita Kaiser (Musik), das Uwe Hutter wie auch alle anderen Stücke für den Chor gesetzt hat. Der Regenmacher plätschert zum Intro von Flöte und Gitarre. "Du kamst in meine Welt und mit Dir das Leben, Du hast meinen schwarz-weißen Tag bunt und hell für mich gemacht", heißt es in dem Lied. Viele der Stücke hat Susanne Bauer geschrieben, die auch die musikalische Gesamtleitung des Liederabends inne hatte. Wenn sie zusammen mit Rita Kaiser Leadstimme gesungen hat, klang das sehr angenehm, denn die beiden hatten jeweils ein Mikrofon für sich. Ansonsten war der Sound leider nicht so gut, wie es die Lieder und die Gruppe verdient gehabt hätten.
Das Schlagzeug von Frank Bauer stand akustisch ungünstig in der Apsis und rumpelte recht dumpf. Der Chor sang gut und die Stimmen waren auch gut besetzt, aber bei der Aufführung hätte der Gesang ruhig etwas lauter sein dürfen. Das unausgewogene Klangbild tat aber der Wirkung der Musik keinen Abbruch - das Publikum in der sehr gut besuchten Kirche war sehr angetan.
Bei "Lobt den Herrn (Text und Musik von Susanne Bauer) sprang der Funke über und die Zuhörer klatschten rhythmisch mit. Die Stimmung blieb auch sehr gut und so kamen "Aufbruch" nicht um Zugaben herum. Die Sänger und Musiker waren von dem großen Applaus und der Herzlichkeit des Publikums berührt und zur zweiten Zugabe sangen alle noch mal "Lobt den Herrn", das Publikum stand auf, klatschte und sang und bejubelte die Lieder, die Gruppe und das Konzert.
Artikel aus dem "Schifferstadter Tagblatt" vom 04.05.2004 (ise)
Liederabend mit der Gruppe "Aufbruch" Beifallsstürme und stehende Ovationen
Bei einem Liederabend setzte die Gruppe "Aufbruch" am Sonntag in der St. Jakobuskirche ganz besondere musikalische Akzente. Mit dem Thema "Wir machen uns auf den Weg, ins Leben, in die Welt, zu Gott" war der Liederabend überschrieben, in dem neben bekanntem geistlichen Liedgut sehr viele eigene Kompositionen, Arrangements und zukunftsweisende Lieder von verschiedenen Mitgliedern der Gruppe zu hören waren.Eine große Fangemeinde kam aus Nah und Fern, darunter Pfarrer Rudolf Gieser und Erik Klein, ehemals Praktikant in der Pfarrei St. Jakobus und zur Zeit Kaplan in Zweibrücken, um das Musizieren der Gruppe "Aufbruch" unter der Leitung von Susanne Bauer miterleben zu können. Mit dem Introitus "Wir machen uns auf den Weg" zogen die 18 Sängerinnen und Sänger in den Altarraum ein, wo sie mit einem 90minütigen Konzert begeisterten. Diese bestand aus 17 ausgewählten Liedern, die mit spürbarer innerer Beteiligung vorgetragen wurden, ergänzt mit besinnlichen Texten. Es war ein breitgefächertes und anspruchsvolles Programm, das Susanne Bauer zusammengestellt hatte und gleichzeitig zum Anlass genommen wurde, an diesem Abend die erste CD aufzunehmen.Sehr entspannt, atmosphärisch und jenseits des Heftigen und Grellen erklangen ihre Lieder, sei es in Balladenform, als typische Jazzbegleitung oder rhythmisch und zum Mit klatschen animierend. Es waren berührende, vertonte Texte, die für sich selbst sprachen, resultierend aus den Sonnen- und Schattenseiten des Lebens, aber auch Texte aus der Bibel, instrumental unterlegt mit Geige, Querflöte, Trompete, Saxophon, Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, Congas und unterschiedlichen Percussions, mit denen jedes Lied seine eigene Dynamik erhielt.
Sehr ausdrucksstark auch die Solis von Susanne Bauer, Rita Kaiser, Sebastian Grund und Uwe Hutter, die geschickt in die einzelnen Songs eingebunden waren.
Für die nachfolgend einsetzenden Beifallsstürme und stehenden Ovationen bedankten sich die Sängerinnen und Sänger mit den Liedern "Zusammenhalten, einander trauen" und "Lobt den Herrn" beim Publikum. Sie dankten auch ihrer Leiterin mit einem prächtigen Blumengebinde für ihre ansteckende Begeisterung für Musik und Menschen, für ihre Geduld, Ausdauer, Ideen, Kreativität und für ihr Umsetzungsvermögen.