Zu den Buchtipps von:
Dezember (Die Feuerbauchmolche der Gattung Cynops, Teil 1, Bachhausen, Paul, Reptilia 38
November (DATZ-Sonderheft Schildkröten)
Oktober (Feuersalamander und Alpensalamander, Freytag, Günther E.)
September (Pädomorphe Merkmale im Kopfskelett von Salamandriden)
August (Les Salamandres, Thorn, Robert & Raffaëlli, Jean)
Juli (Die Gelbbauchunke, Gollmann, Birgit & Günter)
Juni
(Ihr Hobby Wasserschildkröten,
Hennig, Andreas S.)
Mai (Die Amphibien Europas, Nöllert, Andreas & Christel)
April (REPTILIA- und DRACO-Hefte)
Maerz (Die Landsalamander Europas, Klewen, Reiner)
Februar (Der Kammmolch, Thiesmeier, B. & Kupfer, A.)
Januar (Amphibien am Gartenteich, André de Saint-Paul, Ingo Brand & Wolfgang Schmidt)
Bestellmöglichkeit bei: http://www.herpetobuch.com
Der Buchtipp von Dezember (in eigener Sache !!!)
REPTILIA
- Terraristik-Fachmagazin, Heft 38 - Dezember 2002 - Münster (Natur
und Tier - Verlag), 104 S., zahlreiche Farbfotos und Abb.; Euro 5,80 / Euro
(A) 6,00 / sFr 11,20
In diesem Heft erscheint der erste Teil meines Artikels:
"Die Feuerbauchmolche der Gattung Cynops"
Teil 1: Haltung und Arten (eins
der Bilder!)
Teil 2: Nachzucht und Molchregister erscheint im
Februar 2003 !
Titelthema: "Vogelspinnen im
Terrarium".
Weitere Themen:
Grüner Leguan im Gewächshaus, Eidechsennatter.
Abonnement bei " www.herpetobuch.com
":
Das Abonnement der Zeitschrift kostet innerhalb Deutschlands 32,40 Euro pro
Jahr, Auslandsabos (A, CH, FL, NL, DK) werden mit 42,00 Euro berechnet
(Erscheinungsweise: zweimonatlich). Einfach E-Mail an kontakt@herpetobuch.com.
Daneben oder statt dessen können Sie natürlich gern Einzelhefte, soweit
lieferbar, bestellen.
DATZ-Sonderheft Schildkröten Umschlagbild
- Stuttgart (Verlag Eugen Ulmer), 74 S.,
zahlr. Farbfotos, Format ca. 21 x 27,9 cm, Euro 9,00 /Euro (A) 9,30 /sFr 16,60
Inhalt:
Rogner, M.: Die Spornschildkröte
- nichts für beengte Verhältnisse
Hennig, A.S.: Wasserschildkröten
aus Nordamerika
Fritz, Ch. & B. Pfau: Die
Griechische Landschildkröte - ideal für das Freilandterrarium
Müller, V. & W. Schmidt:
Schildkröten im Gartenteich
Rogner, M.: Ein Folienteich für
Wasserschildkröten
Vinke, T. & S.: Der Chaco
Boreal - Lebensraum der Argentinischen Landschildkröte
Gerlach, J.: Riesenschildkröten
des Indischen Ozeans
Rogner, M.: Eine Zuchtstation für
die Europäische Sumpfschildkröte
Vinke, T. & S.: Die
Pantanal-Plattschildkröte
Philippen, H.-D. & I. Jasser-Häger:
Langjährige Zucht der Dreizehen-Dosenschildkröte
Hennig, A.S.: Die Chinesische
Sumpfschildkröte
Schilde, M.: Die Großkopf-Schlammschildkröte
Hufer, H.: Die Tunesische
Landschildkröte
Kokoscha, M.: Geschützte
Schildkröten
Philippen, H.-D. & I. Jasser-Häger:
Die Afrikanische Schnabelbrustschildkröte
Freytag,
Günther E. (2002): Feuersalamander und Alpensalamander. -
Hohenwarsleben (Westarp Wissenschaften), Neue Brehm Bücherei Band 142, 3.
Auflage, 79 S., 35 SW-Abb., Euro 14,95 / sFr 26,60
Info-Text
des Verlages:
Feuersalamander und Alpensalamander haben im Volksmund viele Namen erhalten. Sie gehören zu den bekanntesten Vertretern unter den einheimischen Amphibien. Im Gebirge begegnet man ihnen bei "Salamanderwetter" auf Schritt und Tritt. Die Antipathie gegen diese Tiere, die für den Menschen ungefährlich sind, ist das Ergebnis falscher Erziehung. Die Salamander sind mit den Wassermolchen eng verwandt. Ihre Besonderheiten werden in diesem Büchlein geschildert, vor allem die interessante Lebensweise, Fortpflanzungsbiologie und Entwicklung der Jugendstadien. Ganz ungewöhnlich ist der Entwicklungsweg des Alpensalamanders, dessen Junge auf dem Lande als fertige kleine Salamander geboren werden."
Für Freunde der „echten
Salamander und Molche“ (Salamandridae) die sich auch wissenschaftlich mit
dieser Familie beschäftigen!
KLAUS PETER SCHOLZ
Pädomorphe Merkmale im Kopfskelett von Salamandriden: Heterochronie als
Folge von Lebenszyklusstrategien
Juli 2002, 172 S., 82 Abb., 14 Tab. 2 Farbseiten, Br. 15 x 21 cm, ISBN
3-933066-12-3, 20,- Euro inkl. Versandkosten beim Laurenti-Verlag
Inhalt
1. EINLEITUNG
2. ÜBERSICHTEN
2.1. Die Familie Salamandridae
2.1.1. Kurze Übersicht über die Familie Salamandridae
2.1.2. Kladogrammvorschläge aus SCHOLZ (1995)
2.1.3. Überlegungen zur Stammform der Salamandriden
2.2. Allgemeine Theorien zur Heterochronie
2.2.1. Das Uhr-Modell von GOULD (1977)
2.2.2. Bezüge zur r-und K-Strategie
2.2.3. Pädomorphien als Ergebnisse der unterschiedlichen Strategien
2.2.4. Weitere Arbeiten zur Heterochronie
2.2.5. Vertiefende Arbeiten zu den Life-history-Strategien
3. MATERIAL UND METHODEN
3.1. Skelettuntersuchungen
3.2. Schädel und Muskulatur
3.3. Histologie und Mikroanatomie
3.4. Beobachtungen zu Beutefang und Nahrungsaufnahme
4. ERGEBNISSE: DATENERHEBUNG, ANALYSE UND KONSEQUENZEN
4.1. Morphologische Daten
4.1.1. Der Zungenbeinapparat
4.1.1.1. Das Zungenbeinskelett adulter Salamandriden.
4.1.1.2. Das Kiemenskelett der Salamandriden-Larven
4.1.1.3. Das Zungenbeinskelett der juvenilen Salamandriden
4.1.1.4. Das Kiemenskelett einiger anderer Urodelen
4.1.2. Das Cavum intermaxillare
4.1.2.1. Die Zwischenkieferdrüse (Glandula intermaxillaris)
4.1.2.2. Das Cavum intermaxillare bei adulten Salamandriden
4.1.2.3. Das Cavum intermaxillare bei juvenilen und larvalen Salamandriden
4.1.3. Der Arcus frontotemporalis
4.1.3.1. Der Arcus frontotemporalis bei adulten Salamandriden.
4.1.3.2. Der Arcus fontotemporalis bei den untersuchten larvalen und juvenilen
Salamandriden
4.1.3.3. Ein Homologon zum Arcus frontotemporalis bei Vertretern anderer
Urodelen-Familien ?
4.1.4. Zur Funktion der untersuchten Strukturen
4.1.4.1. Beutefangverhalten der adulten Salamandriden
4.1.4.1.1. Nahrungsfang an Land
4.1.4.1.2 Nahrungsfang im Wasser
4.1.4.2. Die Kiefer- und Zungenbeinmuskulatur
4.1.4.2.1. Die Kiefermuskulatur am Schädel
4.1.4.2.2. Die Zungenbeinmuskulatur und die Mundbodenmuskulatur
4.1.4.3. Zur Funktion der Zungenbeinmuskulatur
4.1.4.4. Zusammenfassende Überlegungen zur Zungenbeinmuskulatur
4.2. Analyse
4.2.1. Sind die besprochenen Merkmale pädomorph?
4.2.1.1. Zur Homologie der untersuchten Merkmale
4.2.1.2. Normalentwicklung und Pädomorphie beim Zungenbeinskelett
4.2.1.3. Normalentwicklung und Pädomorphie der ventralen Öffnung des Cavum
intermaxillare
4.2.1.4. Normalentwicklung und Pädomorphie des Arcus frontotemporalis
4.2.1.5. Unterschiedlicher Grad der Heterochronie
4.2.2. Korrelation zwischen Lebensweise und Merkmalsausprägung
4.2.2.1. Gruppierung nach Merkmalsmustern
4.2.2.2. Korrelation zwischen Pädomorphiegrad und Lebensweise
4.2.3. Zum Anpassungswert der untersuchten Merkmale
4.2.3.1. Die ventrale Öffunug des Cavum intermaxillare
4.2.3.2. Das Zungenbeinskelett
4.2.3.3. Der Arcus frontotemporalis
4.2.3.4. Fazit
4.2.4. Lebenszyklusstrategien und Pädomorphie bei Salamandriden
4.2.4.1. Daten zur Ökologie und Lebenszyklus
4.2.4.2. Auswertung nach Ei- und Gelegegrößen
4.2.4.3. Geschlechtsreife und Lebenserwartung
4.2.4.4. Körpergröße
4.2.5. r- oder K-Strategen (life-history-strategies, Lebenszyklus-Strategien)
4.2.5.1. Stellung einzelner Taxa im r-K-Kontinuum
4.2.5.2. Stellung im r-K-Kontinuum und Lebensweise
4.2.5.3. Mögliche Ursachen für die Strategien
4.2.5.4. Bet-Hedging und stochastisches Modell der Lebenszyklus-Strategie
4.3. Formulierung einer Hypothese
4.3.1. Zusammenstellung der bisherigen Ergebnisse
4.3.2. Hypothese
4.3.2.1. Zuordnung zu Heterochronie-Typen
4.3.2.2. Formulierung der Hypothese
4.3.2.3. Argumentationsketten: Ursachen für die beobachteten Heterochronien
4.3.2.4. Sonderfälle
4.3.2.4. Weitere stützende Argumente
5. ABSCHLIEßENDE DISKUSSION
5.1. Ökologische Folgerungen
5.1.1. Pädomorphie und Neotenie bei Urodelen im ökologischen Kontext
5.1.1.1. Einige ökologische Bezüge zur Neotenie in der älteren Literatur
5.1.1.2. Ökologische Überlegungen zu geschlechtsreifen Larven in der neueren
Literatur
5.1.1.3. Andere relevante Überlegungen der neueren Literatur
5.1.2. Pädomorphie bei Salamandriden
5.2. Systematische Folgerungen
5.2.1. Das Mertensiella- und Salamandra-Problem
5.2.1.1. Die widersprüchliche systematische Bewertung von Mertensiella
5.2.1.2. Das Problem des Schwanzwurzelhöckers: Funktion, Bau und Bewertung
5.2.1.3. Überlegungen vor dem Hintergrund der vorgestellten Hypothese
5.2.2. Überlegungen zum Gattungs-Stammbaum der Salamandriden
5.2. 2.1. Übersicht über bisherige Stammbaumvorschläge
5.2.2.2. Folgerungen für die Stammbaumvorschläge aus SCHOLZ (1995)
5.2.2.3. Vergleich mit den Ergebnissen von TITUS & LARSON (1995)
5.3. Schlußbetrachtung: Überlegungen zur Evolution der Salamandriden
6. DANK
7. ZUSAMMENFASSUNG
7.1. Zusammenfassung
7.2. Summary
8. LITERATUR
9. ANHANG I
9.1. Daten zur Ökologie ausgewählter Salamandriden
9.2. Systematische Übersichten
9.2.1. Übersicht über die rezenten Schwanzlurchfamilien
9.2.2. Übersicht über die Gattungen und Arten der Familie Salamandridae
Gray, 1825
9.3. Liste der in den morphologischen Darstellungen benutzten Abkürzungen
Robert
Thorn und Jean Raffaëlli,
2001, Societé Nouvelle des Editions Boubée Paris
Dieses Buch ist für französisch
sprechende Schwanzlurchfreunde sehr zu empfehlen.
Es
ist die aktualisiere Fassung des Klassikers von 1968 (Robert Thorn).
Die Arten und Unterarten werden auf 449 Seiten dem aktuellen Stand entsprechend und umfassend beschrieben (Synonyme, Beschreibung, Färbung, "Diagnose", Larven, Verbreitung, Lebensraum, natürliche Verhaltensweise und Anforderungen für die Terrarienhaltung).
Eine
umfangreiche Bibliographie
erleichtert die Suche der Originaltexte.
Vierzehn
Farbtafeln mit insgesamt 47 Abbildungen .
Abbildungsbeispiel - Cynops cyanurus "chuxiongensis"
Leider gibt es kein vergleichbares Buch in deutscher Sprache!
Gollmann.
Birgit & Günter: Die Gelbbauchunke - von der Suhle zur Radspur -
Beiheft der Zeitschrift für Feldherpetologie, Bochum (Laurenti-Verlag)
Eine umfangreiche Monografie, wieder in bewährter Form!
20,-
Euro, Juni 2002, 135 S., mit 35 Abb., 4 Tab. und 8 Farbtafeln.
Inhalt
1 Einleitung
2 Woher stammen die Unken? Verwandtschaft, Kennzeichen und Verbreitung
2.1 Die Scheibenzüngler: "niedere" Froschlurche?
2.2 Merkmale der Gelbbauchunke
2.2.1 Woran erkennt man eine Unke?
2.2.2 Die zwei Seiten einer Unke
2.3 Die Verbreitung der Gelbbauchunke
2.3.1 Das Verbreitungsgebiet der "Bergunke"
2.3.2 Innerartliche Evolution und Ausbreitungsgeschichte: genetische Indizien
2.3.3 Abgrenzung zur Schwesterart: Hybridisierung und Konkurrenz
3 Lebensraum
3.1 Aquatischer Lebensraum
3.1.1 Laichgewässer
3.1.2 Aufenthaltsgewässer
3.2 Terrestrischer Sommerlebensraum
3.3 Winterquartiere
3.4 Dynamik des Lebensraumes
4 Fressen und gefressen werden
4.1 Nahrung
4.2 Feindabwehr
5 Aktivitätszeiten
5.1 Das Unkenjahr
5.2 Aktivitäten rund um die Uhr
6 Fortpflanzung
6.1 Entscheidend für den Erfolg: Ort und Zeit des Laichens
6.1.1Die Wahl des Laichplatzes
6.1.2 Doppelt hält besser
6.1.3 Auslöser der Fortpflanzungsaktivität: Regen, Wärme und Hormone
6.2 Schallend aus vollen Lungen
6.3 Wenn zwei einander finden: Paarung und Ablaichen
6.3.1Der Amplexus: Die Unkenversion einer Umarmung
6.3.2 Das Ablaichen
6.4 Unkenlaich
6.4.1 Ein Ei ist nicht wie das andere
6.4.2 Wie viele Eier legt eine Unke?
6.4.3 Wem schmecken Unkeneier?
6.5Vom Ei zur Kaulquappe: Die Embryonalentwicklung
6.5.1 Schlüpfvorgang und Schlüpfstadien
6.5.2 Schlüpflingsgröße
6.6 Die Kaulquappen
6.6.1 Form und Färbung
6.6.2 Einflüsse auf Wachstum und Entwicklung der Kaulquappen
6.6.3 Entwicklungsdauer
6.7 Von der Kaulquappe zur Unke: die Metamorphose
6.8 Wachstum nach der Metamorphose
7 Ortsbeziehungen
7.1 Laichwanderungen
7.2Von Jahr zu Jahr: Über die Ortstreue von Unken
7.3 Wie weit wandern adulte Unken?
7.4. Ortsbeziehungen juveniler Unken
7.5. Orientierung
8 Populationsbiologie
8.1 Altersaufbau und Geschlechterverhältnis bei Gelbbauchunken
8.1.1 Wie alt werden Unken?
8.1.2 Alters- und Größenstruktur von Populationen
8.1.3 Geschlechterverhältnis
8.2. Populationsdynamik
8.2.1 Überleben und Mortalität in den einzelnen Lebensabschnitten
8.2.2 Rekrutierung und Fortpflanzungspotenzial
8.3. Populationsgliederung in Zeit und Raum
8.3.1 Gibt es zeitlich getrennte Teilpopulationen?
8.3.2 Metapopulationen
8.3.3 Populationsgrößen und -dichten
9 Gefährdung und Schutz
9.1 Status
9.2 Gefährdungsursachen
9.3 Schutzmaßnahmen
9.3.1 Habitatschutz und -management
9.3.2 Aussetzungen
10 Ermittlungen im Fall Gelbbauchunke: Methoden der Populationsuntersuchung
11 Literaturverzeichnis
12 Register
Hennig, Andreas S. (2002): Ihr Hobby Wasserschildkröten. - Ruhmannsfelden (bede-Verlag), 96 S., über 100 Farbfotos, Hardcover, gebunden, Format ca. 17 x 21,5 cm, Euro 12,80 / sFr 23,50
Inhalt:
Anschaffung und Auswahl (S. 8-12): Grundsätzliche Überlegungen, Anschaffung, Auswahlkriterien, Kinder und Schildkröten
Haltung (S. 13-43): Transportieren und Eingewöhnen, Ernährung, Unterbringung, Standort, Bodengrund, Rückwände, Pflanzen, Sonneninsel, Schlafplatz, Wasserstand, Terrarientechnik, filter, Wasserwechsel, Aufenthalt im Freilandterrarium, Winterruhe
Vermehrung (S. 44-53): Geschlechtsunterschiede, Nachzucht, Paarung, Trächtigkeit und Eiablage, Inkubation und Schlupf
Natürlicher Lebensraum (S. 54-56)
Kranheiten und Körperbau (S. 57-63): Systematik, Körperbau, Sinnesorgane, Tierarzt, Krankheiten und Verletzungen, Erkältung, Augenprobleme, Verletzungen, Legenot, Parasiten, Verstorbene Schildkröten
Artenschutz (S. 64-66)
Artenporträts (S. 67-89): Mauremys mutica, Chinesische Sumpfschildkröte; Siebenrockiella crassicollis, Schwarze Dickkopfschildkröte; Ocadia sinensis, Chinesische Streifenschildkröte; Pelodiscus sinensis, Chinesische Weichschildkröte; Sternotherus odoratus, Gewöhnliche Moschusschildkröte; Sternotherus carinatus, Kielrückige Moschusschildkröte; Kinosternon leucostomum, Weißmaul-Klappschildkröte; Claudius angustatus, Großkopf-Schlammschildkröte; Chrysemys picta dorsalis, Südliche Zierschildkröte; Chrysemys picta bellii, Westliche Zierschildkröte, Indianer-Zierschildkröte; Trachemys scripta elegans, Rotwangen-Schmuckschildkröte; Graptemys pseudogeographica, Falsche Landkarten-Höckerschildkröte; Emydura subglobosa, Rotbauch-Spitzkopfschildkröte
Fachbegriffe und Abkürzungen (S. 90-91)
Literatur und Kontaktadressen (S. 91-93)
Checkliste (S. 94-95)
Ein sehr schön bebildertes und informatives Buch von einem engagierten Praktiker. Für jeden, der sich über die Pflege von Wasserschildkröten informieren will, sehr zu empfehlen.
Bestellung direkt beim Autor unter: http://www.herpetobuch.com
Nöllert,
Andreas und Christel (1992): Die Amphibien Europas, Bestimmung – Gefährdung
– Schutz, Kosmos Verlag, Stuttgard,
382 Seiten, 444 Abbildungen, 62
Verbreitungskarten, 34,77 Euro.
In Europa
kennt man gegenwärtig 30 Schwanz- und 32 Froschlurch-Arten sowie drei
Wasserfrosch-Kleptons; der Amerikanische Ochsenfrosch wurde in der Poebene
angesiedelt.
-
Dieser Naturführer behandelt alle bekannten Amphibienarten Europas.
-
Die Arten werden detailliert beschrieben und mit Farbfotos abgebildet.
-
Viele Unterarten sowie Färbungs- und Zeichnungsvarianten werden im
Farbbild vorgestellt.
-
Ausführliche und umfassend bebilderte Schlüssel ermöglichen die
Bestimmung von Laich, Larven und erwachsenen Amphibien.
-
Aufnahmen der Lebensräume erleichtern das Auffinden der Arten im Gelände.
-
Karten geben die Verbreitung in Europa wieder.
-
Oszillogramme zeigen die Rufe der Froschlurche im Bild.
-
Auf die Bedrohung vieler Arten und ihren Schutz wird deutlich
hingewiesen.
Das umfassende Bestimmungsbuch der europäischen Amphibienarten.
1.
2.
REPTILIA -
Terraristik-Fachmagazin, Heft 34, Titelthema "Molche &
Salamander". - Münster (Natur und Tier - Verlag), 104 S., zahlreiche
Farbfotos und Abb.; Euro 5,00 / Euro (A) 5,20 / sFr 9,80
Das Heft enthält u. a.
folgende Berichte:
- Staniszewski, W.: Fotoreportage - Schwanzlurche
- Dorst, U.: Der Bandmolch Triturus vittatus ophryticus – Haltung und Zucht
- Thiesmeier, B. & Hornberg, C. : Ungleiche Brüder – Die Europäischen Gebirgsmolche (Gattung Euproctus) - Reportage
- Roos, A.: Auf der Suche nach Biberschwanzagamen (Xenagama) – Eine Reise nach Somaliland
- Schmidt, M.: Agalychnis callidryas (Rotaugenlaubfrosch) – Porträt und Poster
- Bidmon, H.-J.: Die Indische Sternschildkröte Geochelone elegans, Teil 3 – Haltung und Zucht
- Leenders, T.: Leben über den Köpfen: Amphibien und Reptilien in den Baumkronen des zentralamerikanischen Regenwaldes – Reportage
- Hohmeister, A. & Fiegenbaum, F.: Biologie, Pflege und Zucht von Schlangen der Gattung Pseustes
- Strathemann, U.: „Die Folienheizung“ – Eine einfache und preiswerte Möglichkeit zur Wärmeergänzung in Freianlagen
- Schmidt, W.: Das Ofenfischchen (Thermobia domestica) Eine ideale Bereicherung des Speiseplans für zahlreiche Terrarienpfleglinge
- Hallmen, M.: Alpenzoo Insbruck
Das Heft enthält also für Amphibienfreunde viele interessante Berichte und ausgezeichnete Bilder. Aus meiner Sicht sehr zu empfehlen.
REPTILIA im
Abonnement:
Das Abonnement der Zeitschrift kostet innerhalb Deutschlands 28,00 Euro,
Auslandsabos (A, CH, FL, NL, DK) werden mit 35,70 Euro berechnet
(Erscheinungsweise: zweimonatlich). Einfach E-Mail an kontakt@herpetobuch.com
.
DRACO -
Terraristik-Themenheft "Einheimische Amphibien". - Münster (Natur und
Tier - Verlag, 96 S., zahlr. Farbfotos, 8,60 Euro / 16,80 DM
DRACO Nr. 6 informiert gründlich, fundiert und verständlich über die einheimischen Salamander, Molche, Frösche und Kröten. Die Namen der Autoren sprechen für sich. Interessante Artikel über unsere Amphibien werden durch hochwertige, aussagefähige Fotos begleite. Im Artikel von W. Sauer werden erstmalig Bilder von der Geburt eines Alpensalamanders gezeigt.
Aus meiner Sicht ein
sehr empfehlenswertes Heft.
Inhalt:
Thiesmeyer, B.: Die einheimischen Amphibien - eine Übersicht
Meier, E. & T. Mutz: Ein König ohne Reich (Laubfrosch)
Laufer, H. & A. Pieh: Der Moorfrosch Rana arvalis NILSSON, 1842
Pieh, A. & N. Braitmayer: Die Wechselkröte Bufo viridis LAURENTI, 1768
Schekeler, H.-J.: Geburtshelferkröten (Gattung Alytes, Discoglossidae): Biologie, Haltung und Nachzucht
Kupfer, A.: Kammmolche: Kleine Wasserdrachen in useren Tümpeln und Teichen
Thiesmeyer, B.: Lange tönt´s im Walde noch: Salamander lebe hoch!
Sauer, W.: Erste Fotos zur Geburt beim Alpensalamander (Salamandra atra atra)
DRACO im Abonnement:
Das Abonnement der Zeitschrift kostet im Inland 63,20 DM
(Erscheinungsweise dreimonatlich). Einfach E-Mail an kontakt@herpetobuch.com
.
Klewen,
Reiner (1991): Die Landsalamander Europas I. - 2., erweiterte Auflage,
Wittenberg (A. Ziemsen Verlag, heute Westarp Wissenschaften - Die Neue Brehm-Bücherei
Band 584), 208 S., 164 Abb., 2 Farbtafeln, 21 Tabellen, Paperback, Format ca.
14,4 x 20,5 cm, Euro 22,50
Der Verlag
informiert auf der Buchrückseite: "Wer an europäische Landsalamander denkt,
denkt in besonderem Maße an den auffällig gelb-schwarz gezeichneten
Feuersalamander. Diese sagenumwobene Art, über deren Giftigkeit und angebliche
Immunität gegenüber Feuer schon Aristoteles und Plinius schrieben, ist vielen
Naturfreunden auch aus eigener Anschauung gut bekannt. Sein kleinerer und
wesentlich zierlicherer Vetter, der Alpensalamander, ist weniger weit
verbreitet. Seine Reproduktionsstrategie, ohne Gewässer auszukommen und zwei
weit entwickelte Junge zur Welt zu bringen, ist ebenso bemerkenswert wie das
erst vor kurzem entdeckte Phänomem, daß in N-Italien eine Unterart mit gelben
Zeichnungselementen existiert. Kaum vertraut dagegen werden dem Leser die beiden
Mertensiella-Arten sein - mit ihren großen, vorstehenden Augen und dem auffälligen
Schwanzwurzelhöcker sind Kaukasus- und Lykischer Salamander aber nicht minder
imposante Vertreter der Landsalamander. Mit großer Sachkenntnis schildert der
Verfasser alles heute Bekannte über diese vier Arten, berichet in Wort und Bild
ausführlich über Vorkommen und Lebensweise und gibt dem Leser darüber hinaus
die Möglichkeit, ich mit Hilfe des über 400 Zitate umfassenden
Literaturverzeichnisses auch mit speziellen Fragestellungen näher zu
befassen."
Inhalt:
Einleitung, Zur
thematischen Eingrenzung, Stammesgeschichte (S. 7-11)
Der
Feuersalamander Salamandra salamandra (S. 11-84): Geschichten um den
Feuersalamander, Namen, Areal, Unterarten (S. s. salamandra, S. s.
infraimmaculata, S. s. semenovi, S. s. bejarae, S. s.
almanzoris, S. s. gallaica, S. s. algira, S. s. corsica,
S. s. fastuosa, S. s. gigliolii, S. s. terrestris, S. s.
[gallaica] crespoi, S. s. beschkovi, Mischpopulationen),
Die Organsysteme (Skelett, Muskulatur, Nervensystem und Sinnesorgane,
Atmungsorgane, Lymphgefäß- und Herz-Kreislauf-System, Verdauungssystem,
Urogenitalsystem, Haut, Chromosomen, Inhaltsstoffe, Mißbildungen), Färbung und
Zeichnung, Maße und Gewichte, Fortpflanzungsbiologie, Habitat, Tagesrhythmus,
Jahresrhythmus, Aktionsradius und Ortstreue, Nahrung und Feinde
Der
Alpensalamander Salamandra atra (S. 84-126): Namen, Areal, Unterarten,
Anatomie, Färbung und Zeichnung, Maße und Gewichte, Fortpflanzungsbiologie,
Habitat, Tages- und Jahresrhythmus, Aktionsradius, Ortstreue und
intraspezifisches Verhalten, Nahrung und Feinde
Der
Kaukasus-Salamander Mertensiella caucasica (S. 126-147): Namen, Areal, Anatomie,
Färbung und Zeichnung, Maße, Fortpflanzungsbiologie, Habitat, Tages- und
Jahresrhythmus, Nahrung
Der Lykische
Salamander Mertensiella luschani (S. 147-185): Namen, Areal, Unterarten
(M. l. luschani, M. l. fazilae, M. l. helverseni, M. l.
antalyana, M. l. finikensis, M. l. atifi, M. l. basoglui,
M. l. billae), Anatomie, Färbung und Zeichnung, Maße und Gewichte,
Fortpflanzungsbiologie, Habitat, Tages- und Jahresrhythmus, Nahrung und Feinde
Literatur (S. 186-200)
Register (S. 201-208)
Thiesmeier,
Burkhard & Alexander Kupfer (2000): Der Kammmolch - Ein Wasserdrache in
Gefahr. - Beiheft der Zeitschrift fürFeldherpetologie 1, Bochum (Laurenti-Verlag),
158 S., 70 Abb., 4 Farbtafeln, 23 Tabellen, broschiert, Format ca. 15 x 21 cm;
Euro 20,00
Der Verlag informiert
auf dem Buchrücken:
"Der Kammmolch steht vor allem auf Grund seiner relativ großen Bindung an
den Wasserlebensraum im Mittelpunkt. Dies betrifft sowohl die Larvalphase als
auch das Adultstadium. In diesem Bereich liegt der Schwerpunkt des Beiheftes:
Das phänologische Geschehen sowie die ökologische Einnischung der
verschiedenen Entwicklungsstadien im Lebensraum Wasser deutlich zu machen. Anknüpfend
daran ergeben sich die Überlegungen zu den Gefährdungsursachen und möglichen
Schutzmaßnahmen. Galten über viele Jahrzehnte die vier Kammmolchformen als
Unterarten, werden sie heute als eigenständige Arten geführt, die in ihrer
Artbildung zwar schon weit fortgeschritten sind, aber sie noch nicht vollständig
abgeschlossen haben. Wie sich der Artbildungsprozess in einzelnen Bereichen des
riesigen Verbreitungsareals vollzogen hat und vollzieht, beflügelte die
Forschung und führte in den letzten Jahren zu einer Vielzahl von Arbeiten. In
den Aspekten Verbreitung, Überlappungszonen und Hybridisierung liegt der zweite
Schwerpunkt."
Inhalt:
Einleitung
(S. 7-8)
Die
Kammmolch-Superspezies: Verbreitung, Systematik, Lebensräume (S.
9-48): Auf dem Weg zur Art; Nördlicher Kammmolch (Triturus cristatus);
Italienischer Kammmolch (Triturus carnifex); Donau-Kammmolch (Triturus
dobrobicus); Südlicher Kammmolch (Triturus karelinii); Das
Verbreitungsgebiet: Auf dem Balkan ist es eng; Die Verbreitung im Detail; Noch
viele offene Fragen: Die Kontakt- und Überlappungszonen; Lebensräume; Die Gewässer;
Die Landlebensräume
Ein komplexer
Lebenszyklus: Das Leben zwischen Wasser und Land
(S. 49-104): Im Mittelpunkt: das Laichgewässer; Hin- und Rückwanderungen; Die
adulten Tiere im Wasser; Eiablage und Embryonalentwicklung; Larvalentwicklung
und Metamorphose; Die Jungtiere verlassen das Wasser; Eher unauffälig: das
Leben auf dem Land; Die adulten Tiere nach der Fortpflanzung; Nahrung und
Feinde; Abwehr von Feinden
Darauf läuft alles
hinaus: Balz und Paarung (S. 105-117): Warten auf die Weibchen; Imponieren und im Auge behalten;
Absetzen der Spermatophore; Wenn ein Rivale auftaucht; Luft holen oder weiter
balzen? Wie erfolgreich sind die Männchen? Welche Rolle spielt der männliche
Kamm, oder: Sind Männchen mit höherem Kamm erfolgreicher? Letztendlich
entscheidet das Weibchen
Populationsökologische
Aspekte (S.
118-132): Die Größe von Kammmolch-Populationen; Geschlechterverhältnis und
Zusammensetzung der Populationen; Altersaufbau, Wachstum und Überlebensraten
Gefährdung, Gefährdungsursachen
und Schutzmaßnahmen (S. 133-139): Gefährdungskategorien in Europa, Deutschland
und den einzelnen Bundesländern; Gefährdungsursachen und Bestandsrückgänge;
Hinweise zum Kammmolchschutz
Nachweismethoden (S.
140-143)
Literaturverzeichnis (S. 144-156)
Register (S. 157-158)
André
de Saint-Paul, Ingo Brand & Wolfgang Schmidt (2001): Amphibien am
Gartenteich. - Münster (Natur und Tier - Verlag), 104 S., 96 Farbfotos, Format
16,8 x 21,8 cm, Paperback, 16,80 Euro / 32,85 DM
Info-Text
des Verlages auf dem Buchrücken: "Ein Stück Natur nach Hause holen - für
viele Gartenteichbesitzer ein lang gehegter Wunsch. Wenn auch Sie die
atemberaubende Farbenpracht und das bizarre Aussehen einheimsicher Molche, das
Paarungskonzert von Grün- oder Laubfröschen oder auch nur die Entwicklung von
Hunderten Kaulquappen zu kleinen Kröten llive vor der eigenen Haustür erleben
möchten, ist dieses Buch genau richtig für Sie: Alles, was Sie wissen müssen,
damit Amphibien sich in Ihrem Garten ansiedeln; Der amphibienfreundliche
Gartenteich; Großer Artenteil mit prächtigen Bildern; Mit
"Amphibienkalender" für den Gartenteich. So holen Sie sich nicht nur
einen wunderschönen und interessanten Kleinbiotop auf das eigene Grundstück,
sondern können auch einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten."
Inhalt:
Vorwort (S. 4)
Der Gartenteich
- "Biotop" oder "Arche Noah"? (S. 5)
Die Bedeutung
von Amphibien am Gartenteich (S. 6-7)
Die Amphibien
(S. 8-18): Evolution, Systematik, Lebensweise, Beutefang, Atmung, Stimme,
Fortpflanzung, Vom Ei zum Lurch, Wanderungen, Feinde und Krankheiten
Wasser- oder Grünfrosch
- ein Fall für sich (S. 19-20)
Die Arten (S.
21-70): Schwanzlurche (Feuersalamander, Bergmolch, Kammmolch, Fadenmolch,
Teichmolch), Froschlurche (Altertümliche Froschlurche [Geburtshelferkröte,
Rotbauchunke, Gelbbauchunke, Knoblauchkröte], Moderne Froschlurche [Erdkröte,
Kreuzkröte, Wechselkröte oder Grüne Kröte, Laubfrosch], Braunfrösche
[Moorfrosch, Springfrosch, Grasfrosch, Grünfrösche])
Gartenteiche für
Amphibien (S. 71-91): Vor der Anlage (Die Natur ist das Vorbild, Ist der Garten
als Lebensraum für Amphibien geeignet? Fische und Amphibien in einem Gewässer
- geht das? Gesetzliche Bestimmungen, Ansiedlung von Amphibien im eigenen
Gartenteich), Zur Anlage (Wasserversorgung, Standortbestimmung, Fertigteiche,
Folienteiche, Lehm- und Tonteiche, Gartenteichpflanzen und Substrate)
Chemie im
Gartenteich (S. 92)
Sicherheit am
Gartenteich (S. 93)
Gestaltung des
Gartens (S. 94-95)
Pflegetipps (S.
96)
Der
"Amphibienkalender" für den Gartenteich (S. 97-99)
Glossar (S.
100-101)
Literatur zum
Vertiefen (S. 102)
Stichwortverzeichnis
(S. 103-104)
Bestellmöglichkeit für alle vorgestellten Bücher bei: http://www.herpetobuch.com